Politik

Arimont begrüßt „erdrutschartigen Sieg“ von Magyar in Ungarn: „Das ist ein starkes Zeichen für Europa“

13.04.2026, Ungarn, Budapest: Peter Magyar spricht zu den Medien in Budapest, Ungarn. Foto: Denes Erdos/AP/dpa

AKTUALISIERT – Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) begrüßt den Wahlausgang in Ungarn und erhofft sich künftig weniger Blockaden auf europäischer Ebene.

In einer Stellungnahme betonte Arimont, der Wahlausgang in Ungarn sei eine gute Nachricht für die Europäische Union. Der bisherige Premierminister Viktor Orban habe die Sitzungen des Europäischen Rates zu oft benutzt, um wichtige Entscheidungen auf EU-Ebene zu blockieren und die anderen Mitgliedstaaten zu erpressen. Durch diese Blockadehaltung habe er die EU insgesamt nach innen, aber auch auf internationaler Ebene geschwächt.

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP). Foto: EPPGroup-MLahousse

„Aufgrund seiner politisch inakzeptablen Positionen habe ich vor fünf Jahren gemeinsam mit meinen Kollegen aus Belgien und den anderen Benelux-Staaten für einen Ausschluss der Fidesz-Partei aus der EVP gekämpft, der 2021 auch erfolgt ist. Orban hat in seinem Land systematisch versucht, die Pressefreiheit und die Unabhängigkeit der Justiz massiv zu untergraben. Er kritisierte die EU heftig, hielt aber die Hand für Fördergelder in Milliardenhöhe gerne und ohne Scham auf“, betonte Arimont.

Von Peter Magyar erhofft sich der ostbelgische EU-Abgeordnete einen deutlich konstruktiveren und proeuropäischen Ansatz. „Magyar gehört derzeit als Europaabgeordneter der EVP-Fraktion an, daher kenne ich viele seiner Positionen. Auch mit den Mitgliedern seiner Tisza-Partei arbeite ich in meinen Ausschüssen eng zusammen, wie zum Beispiel mit Gabriella Gerzsenyi, die Vizepräsidentin des Ausschusses für Regionalpolitik ist und mit mir aktuell die Kriterien der EU-Fördergelder mitbestimmt. Die Tisza-Abgeordneten vertreten im Parlament eine Mitte-Rechts-Politik, die zugleich klar proeuropäisch ist. Die EU braucht in diesen geopolitisch schwierigen Zeiten mehr Einheit, um auf globaler Ebene durchsetzungsfähig und sichtbar zu bleiben. Ein stärkeres Zusammenstehen ist essenziell, um sich in einer sich verändernden Weltordnung gegenüber Akteuren wie Trump, Putin und Xi zu behaupten.“

Nur eine handlungsfähige EU, die schnell, gezielt und geeint entscheidet, kann laut Arimont ein wirkmächtiger Gegenpol zu autokratischen Tendenzen in den anderen Machtblöcken sein. „Die Menschen in Ungarn haben mit ihrer Stimme sehr deutlich gezeigt, dass sie ein starkes, offenes und demokratisches Ungarn innerhalb einer handlungsfähigen EU wünschen. Dieser erdrutschartige Sieg macht Hoffnung: Das ist ein starkes Zeichen für Europa!“ (cre)

Pressestimmen: „Mit Orban haben auch Putin und Trump verloren“

Der Erdrutschsieg von Peter Magyar beendet die Ära von Viktor Orban – und hallt weit über Ungarn hinaus. Internationale Medien sehen einen Rückschlag für Washington und Moskau sowie eine Chance für Europa.

– NZZ (Schweiz): „Magyar kündigte an, die ungarische Obstruktionspolitik in der EU ebenso zu beenden wie die Schaukelpolitik zwischen Ost und West. (…) Am Sonntagabend erklärte Magyar, die erste Auslandsreise werde ihn nach Warschau führen, um das unter Orban völlig zerrüttete Verhältnis mit der Regierung von (Polens Regierungschef) Donald Tusk zu kitten. Danach werde er nach Brüssel reisen. (…) Zwar lehnt Magyar einen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine ab. Russland verliert aber zweifellos den engen Verbündeten, den es bisher in Budapest hatte. Orbans Niederlage ist damit auch auf geopolitischer Ebene von Bedeutung, zumal sie auch für Donald Trumps Maga-Bewegung ein Schlag ist. Der amerikanische Präsident hatte sich im Wahlkampf vehement für den ungarischen Regierungschef eingesetzt, seinen Vize JD Vance kurz vor der Wahl nach Budapest geschickt und sogar finanzielle Hilfe versprochen.“

12.04.2026, Ungarn, Budapest: Peter Magyar, der Vorsitzende der Oppositionspartei Tisza, spricht nach seinem Sieg bei der Parlamentswahl. Foto: Darko Bandic/AP/dpa

– Dagens Nyheter (Schweden): „Das Wahlergebnis ist auch ein riesiger Rückschlag für Wladimir Putin und Donald Trump. Der russische Geheimdienst fungierte wie eine Art freiberufliche Marketing-Agentur für den ungarischen Ministerpräsidenten – und im vergangenen Monat wurde sogar bekannt, dass er geplant haben soll, einen Attentatsversuch auf Orban vorzutäuschen, um dessen Beliebtheit bei den Wählern zu erhöhen. Donald Trump für seinen Teil schickte sowohl Außenminister Marco Rubio als auch Vizepräsident JD Vance zur Unterstützung – und rief selbst bei einer Wahlkampfveranstaltung an, um zu verkünden, er „liebe Viktor“. Aber den Ungarn war das egal Die Bedeutung des Wahlergebnisses für Europa kann nicht überschätzt werden. Orbans Angriff auf den Rechtsstaat und die Demokratie waren auch ein Angriff auf das Fundament der EU (…) Das Wahlergebnis vom Sonntag ist von großer Bedeutung. Die Ungarn haben Europa neue Hoffnung gegeben.“

– Die Presse (Österreich): „Magyar ist ein patriotischer Konservativer. Linke wählten ihn mit zugehaltener Nase, damit sie Orbán endlich loswerden. Zugleich versprach er einen pro-europäischen Kurs und traf damit die Mehrheitsmeinung der Ungarn, die trotz der jahrelangen Verbalattacken Orbáns gegen Brüssel heilfroh über die Mitgliedschaft in der EU sind. Für die EU ist die Abwahl Orbáns eine gute Nachricht. Der ungarische Premier hat in den vergangenen Jahren immer wieder Entscheidungen blockiert, um Vorteile für sich herauszuholen und seinen Freunden in Moskau oder Peking einen Gefallen zu machen. (…) Die europäischen Rechtspopulisten werden es sich künftig vermutlich auch zwei Mal überlegen, bevor sie sich Donald Trump an den Hals werfen. Die Nähe zum US-Präsidenten scheint in Europa keine Stimmen zu bringen, eher im Gegenteil. Auch Italiens Premierministerin Giorgia Meloni distanziert sich bereits.“

12.04.2026, Ungarn, Budapest: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban spricht nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Parlamentswahlen. Foto: Petr David Josek/AP/dpa

– La Repubblica (Italien): „Der große Verlierer der Wahl ist vor allem Donald Trump, der sich am meisten für Orbans Wiederwahl eingesetzt hatte. Im Plan des Weißen Hauses war Orban der Vorreiter und Dreh- und Angelpunkt jener europäischen extremen Rechten, die in Frankreich und Deutschland sowie in Italien an die Macht kommen sollte, um die europäische Integration endgültig zu lähmen. Doch die Wahl der Ungarn zeigt nach jener der Italiener beim Referendum, dass Trumps Segen sich für diejenigen, die ihn erhalten, als toxisch erweist. Die Europäer können auch rechts sein, aber sie akzeptieren und dulden nicht das Auftreten des US-Präsidenten als Tyrann. Von Gaza über Grönland bis zum Iran ruft Trumps Politik eine spontane Abwehrreaktion im EU-Volk hervor.“

– Corriere della Sera (Italien): „Orban ist am Ende. Der Orbanismus, wer weiß. Es ist schwer, das herunterzuspielen oder gar zu leugnen: Das Parlament von Budapest ist nicht wie der amerikanische Kongress stürmbar, und am Ende muss ‚The Viktor‘ das Ergebnis akzeptieren. Aber ohne Straßenproteste wie der besiegte Trump auszulösen, kann der Autokrat von heute an auf eine andere Art von Chaos zählen: aus den Institutionen, den Akademien, den Medien, die er in 16 Jahren ‚Demokratur‘ nach seinem Bild geformt hat. Und die neue Regierung des abtrünnigen Orbanisten Peter Magyar wird sich mit einem politischen Gift auseinandersetzen müssen, das unter die Haut gegangen ist und so schnell nicht verschwinden wird.“

12.04.2026, Ungarn, Budapest: Peter Magyar, der Vorsitzende der Oppositionspartei Tisza, schwenkt nach der Parlamentswahl eine Nationalflagge. Foto: Darko Bandic/AP/dpa

– Financial Times (Großbritannien): „Viktor Orbans Niederlage wird über Ungarn hinaus Nachhall finden. Für westliche Liberale und Pro-Europäer ist dies ein Moment, den es inmitten der allgegenwärtigen düsteren Stimmung angesichts des Abdriftens des Kontinents in Richtung nationalistischer Populismus zu würdigen gilt. Orban, ein Vorreiter der illiberalen Demokratie, wurde zu Fall gebracht, und ein Hindernis für die Entscheidungsfindung in der EU wurde beseitigt. Peter Magyar klingt manchmal wie ein Nationalist. Er ist gegen Immigration und weigert sich, der Ukraine Waffen zu liefern. Doch er hat versprochen, die Zusammenarbeit mit der EU wiederherzustellen, nicht zuletzt, um sich die 18 Milliarden Euro an EU-Mitteln zu sichern, die Brüssel wegen Mängeln bei der Rechtsstaatlichkeit eingefroren hatte. Er hat zudem seine Zustimmung zum 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU an die Ukraine erklärt. Kiew ist der größte Gewinner dieser Wahl außerhalb Ungarns, während Moskau der größte Verlierer ist. (…) Auch US-Präsident Donald Trump hat einen wertvollen ideologischen Verbündeten verloren, einen Mitstreiter im christlichen Nationalismus und eine Inspirationsquelle für seine Maga-Bewegung.“

– The Times (Großbritannien): „Viktor Orbans 16-jährige Herrschaft über Ungarn fand am Sonntag ein dramatisches Ende, als er von Peter Magyar, einem ehemaligen Funktionär seiner eigenen Partei, der Orbans Bilanz in Bezug auf Korruption und mangelhafte öffentliche Dienstleistungen scharf kritisiert hatte, aus dem Amt gefegt wurde. (…) Eine Rekordwahlbeteiligung von fast 80 Prozent bescherte Magyars Partei Tisza den Sieg und machte die weit verbreitete Unzufriedenheit mit Orbans Regierung deutlich, die ihren Wahlkampf auf der Behauptung aufgebaut hatte, der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj plane gemeinsam mit der EU, Ungarn in einen Krieg gegen Russland hineinzuziehen.“

15.03.2026, Ungarn, Budapest: Oppositionsführer Peter Magyar (M) spricht zu seinen Anhängern während einer Wahlveranstaltung. Foto: Denes Erdos/AP/dpa

– De Volkskrant (Niederlande): „Am Sonntag befand eine Mehrheit der Ungarn, dass die größte Bedrohung nicht von außen kommt, sondern von ihrer eigenen Regierung. Und sie wählten Hoffnung statt Angst. (…) Das Ergebnis dieser Wahlen sendet ein Signal an den Rest der Welt. In Brüssel wird man sich darüber freuen, den Querulanten Orban losgeworden zu sein. Ungarn – so wie Orban es umgestaltet hatte – diente anderen rechtsradikalen Politikern als Vorbild. Nun hat sich gezeigt, dass ein so weitreichender Machtmissbrauch wie der von Orban an der Wahlurne gestoppt werden kann.»

– RTBF (Belgien): „Selten wurde eine Wahl in einem kleinen Land von Washington bis Moskau, von Buenos Aires bis Neu-Delhi und von Rom bis Brüssel mit so großer Aufmerksamkeit verfolgt. Denn Viktor Orbán hat in sechzehn Jahren an der Macht Ungarn zu einem Versuchslabor gemacht, zu einem Lehrbuch des Nationalpopulismus und der illiberalen Demokratie unter freiem Himmel – jenem Regime, in dem zwar freie Wahlen stattfinden, aber Rechtsstaatlichkeit und Kontrollinstanzen geschwächt sind: Justiz, Presse, Verwaltung, Gewerkschaften (…) Sein Vorgehen wurde genauestens unter die Lupe genommen, analysiert und kopiert, insbesondere von den Beratern Donald Trumps. Sein ehemaliger Berater Steve Bannon hatte Orban übrigens als ‚Trump vor Trump‘ bezeichnet. Ein Vorbild also für Trump, das sich jedoch von diesem dadurch unterscheidet, dass es seine Niederlage eingestanden hat. Eine vorbildliche Niederlage.“

129 Antworten auf “Arimont begrüßt „erdrutschartigen Sieg“ von Magyar in Ungarn: „Das ist ein starkes Zeichen für Europa“”

    • Das sehe ich ganz anders. Orban hat durch seine strikte Anti- Migrationspolitik aller Welt gezeigt, dass es möglich ist, sich den anstürmenden Massen entgegen zu stellen. Seine Zäune schützen ganz Europa.
      Vivat Orban

      • Migrationspolitik, um den Preis eines autoritären Systems, Schluss mit Meinungs-, und Pressefreiheit und so weiter, dafür mit Korruption und Günstlingseirtschaft. Wenn er darüber nicht zum Despoten geworden wäre, wäre er heute wohl nicht abgewählt worden.

      • @Hans L., wie kann man nur so naiv sein.
        Ungarische Zäune schützen ganz Europa? Humbug hoch drei!
        „Anstürmende Massen“ übrigens auch.
        Die Zäune schützen rein gar nichts, sind nicht mehr als eine Umleitung.

        • Der Alte

          Hätte nie gedacht, dass ich 5/11 mal recht geben würde. In der Tat gibt es genügend andere Aussengrenzen der EU über die Migrationsindustrie und die Great Reseter importieren können. Auch mit dem bremsenden Ungarn kommen in D, F, B mehr als genug Migranten an. Ganz zu schweigen vom Spanien mit seiner Regulierungswut.

          • @’Der Alte
            Natürlich weiss ich, dass Orbans Zäune nur eine Art Hindernis für die Migranten waren, aber deren Einzug in Europa endlich nicht verhinderten. Aber er tat wenigstens etwas dagegen und effektiv wurde sein Land geschützt. So hatte Ungarn 2024 etwa 30 ( dreißig) Asylanträge von Migranten.
            @ Der Alte:von Ihnen bin ich menschlich enttäuscht.

            • Kleine Frage am Rande … sie wollen in die EU einreisen … als Migrant. Wollen Sie dann nach Ungarn, einem Land mit der höchsten Inflation in Europa, und mit ganz kleinen Löhnen bei fast identischen Preisen wie im Westen? Oder doch lieber nach Deutschland oder einem ähnlichen Land? Glauben Sie nicht das könnte die wenigen Anträge erklären?

        • Rob-Otter

          #5/11
          Zäune schützen, da sie die illegale Flut verlangsamen und stoppen.
          Was selbstverständlich zusätzlich organisiert werden muss, ist die sofortige Rückführung – wichtig ist hier „sofort“ – bzw. Abschiebung in das Land, woher die Menschenmassen kamen.

    • DR ALBERN

      @ Eastwind, warten wir mal ab!!! Was hat Europa denn der USA, Russland und China entgegenzusetzen??? Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch das Schrecklichste der Schrecke, das ist der Mensch in seinem Wahn!!! Und Trump regiert noch volle drei Jahre!!!

  1. Putin Troll

    Tja, dann haben die Ungarn sich – wenn man der Propaganda von Dr. Meyer folgt – wohl für den falschen Kandidaten entschieden. Oder sie haben sich im Gegensatz zu Meyer nicht von der russischen und amerikanischen Wahlbeeinflussung täuschen lassen. Dr. Meyer wird dies wohl nicht überzeugen und er wird weiter russische und Orban Narrative hier verbreiten, oder sonstige Verschwörungserzählungen aus Russia Today und seinen europäischen Ablegern aus dem braunen Sumpf.

  2. DR ALBERN

    @ Putin Troll, nach dem Ausscheiden von Orban wird es nunmehr im EU-Parlament KEINE Opposition mehr geben!!! Freuen SIE sich nur nicht zu früh, wenn IHNEN demnächst die zu zahlenden Hilfsmittel (zunächst 90 MILLIARDEN) für die Ukraine ins Haus flattern!!! Weitere werden mit Sicherheit folgen!!!

      • Joseph Meyer

        @Sparwasser
        Dass eine Wahl für die EU-Institutionen und deren korrupte Personen noch zum jetzigen Zeitpunkt, in einem Land das gute Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu Russland hatte und von beiden Seiten profitierte, eine falsche Wahl war, ist für mich auch ohne die Meinung eines Anderen überdeutlich! Ich finde, Ungarn und Orban haben eine Chance vertan, rechtzeitig aus der EU auszusteigen!
        Ich liefere Ihnen aber sehr gerne eine andere, wesentlich besser qualifizierte Meinung als meine eigene, nämlich die von Burkhardt Müller-Ulrich, dem Gründer des Radio-Senders „Kontrafunk“:

        13.04.2026
        Burkhard Müller-Ullrich: Orbán am Ende
        Die ungarischen Meinungsforschungsinstitute sind extrem parteiisch. Deswegen konnte man deren Signale, dass Viktor Orbáns Regnum zu Ende gehe, mit guten Gründen ignorieren. Dass sich Herausforderer Péter Magyar unglaublich siegesgewiss gab, ebenfalls: Der Mann fällt stets und immer durch seine Großmäuligkeit auf. Aber wer sein Ohr tiefer am Busen der ungarischen Gesellschaft hatte, konnte eine fast unpolitische Lust am Wechsel nicht ignorieren. Barack Obama hatte sie mal als ein Bedürfnis nach „a new car smell“ charakterisiert: der verführerische Duft eines neuen Autos. Dass die Abwahl von Viktor Orbán gestern Abend so schnell und massiv ausfiel, hat aber doch überrascht. Natürlich hatten die Regierenden in Europa-Brüssel und den angeschlossenen Filialen mitsamt ihren Propagandamedien alles getan, um dieses Ergebnis herbeizuführen – und zwar mit einer Vehemenz, die sogar ein paar Kongressabgeordnete in den Vereinigten Staaten veranlasste, einen misstrauischen Brief an Ursula von der Leyen zu schreiben. Aber da ein knappes Ergebnis erwartet wurde, war davon auszugehen, dass die Auszählung bis in die Nacht dauern würde. 
        Nun stand gestern Abend schon vor 22 Uhr fest, dass jenes Orbán-Ungarn, das wir seit mehr als sechzehn Jahren kennen, zertrümmert wird. Es war ein Ungarn, das sich der westeuropäischen Tendenz zur Auflösung von Nationalstaatlichkeit widersetzte, das keine muslimische Masseneinwanderung akzeptierte, das sich zu jenen christlichen Grundlagen bekannte, auf denen das Abendland einst beruhte. Ein Ungarn also, das ein Bollwerk gegen Brüssel bildete und auf der weltpolitischen Bühne durch gleich gute Beziehungen zu Russland und den USA herausstach. Ab heute Morgen ist dieses Ungarn Geschichte. Was jetzt kommt, ist der „Weg ins Gefängnis“. Dieses Programm hatte der Wahlgewinner und künftige Ministerpräsident Péter Magyar für den Fall seiner Machtübernahme gegenüber Orbáns Anhängern bereits angekündigt: ein Rachefeldzug inklusive Enteignungen. Es wird laufen wie in Polen nach der Niederlage der konservativen PiS-Partei: Es wird eine Kampagne „eiserner Besen“ geben wie die des polnischen Ministerpräsidenten Tusk, der vor drei Tagen prophezeit hatte: „Wir werden Warschau in Budapest haben.“ Das bedeutet: Aufsichtsräte, Vorstände, Verwaltungen werden ausgetauscht, strafrechtliche Verfolgung gegen bisher amtierende Politiker ist an der Tagesordnung, die große Säuberung wird kommen. 
        Gegen Péter Magyar ist Donald Tusk allerdings ein Ehrenmann. Vor zwei Jahren tauchte er quasi aus dem Nichts auf: ein unbeherrschter Typ mit Gossensprache, geschiedener Ehemann einer entlassenen Justizministerin, der die Küchengespräche mit seiner Noch-Frau und später seinen Freundinnen heimlich aufnahm, um sie und Orbáns Partei damit zu erpressen. Ein Mann, der sich nicht erinnern konnte, irgendwo Drogen gesehen zu haben, nachdem er zugeben musste, dass er in dem Bett gelegen hatte, von dem ein Foto samt Drogenteller öffentlich geworden war. Wenn man die Person Magyar auch nur etwas näher anschaut, erscheint es unvorstellbar, dass ihm eine Mehrheit des ungarischen Volkes die Geschicke des Landes anvertraut. Zur Lösung dieses Rätsels gibt es nur vage Ansätze. Einer ist, dass die ungarische Gesellschaft gewissermaßen noch unter einem kommunistischen Spätschaden leidet. Er äußert sich in einer fanatischen Wunschvorstellung von Gleichheit in der Belohnung für Leistungsverweigerung. Orbáns Wirtschaftsprinzip widersprach diesem Denken total. Ein anderer Erklärungsansatz ist der Gedanke, dass Medien, NGOs und mit viel auswärtigem Geld versorgte Lobbygruppen in einem modernen Staat wie Ungarn ihre mentale Wirkungsmacht entfalten, auch wenn Orbáns Regierung deren Einfluss zu begrenzen suchte. Sein ewiger Feind Soros, der nihilistische Strippenzieher im Kostüm des Philanthropen, hat die Seelen der Menschen schon vergiftet, bevor sie mit klarem Kopf den Fluch der bösen Tat erkennen: spätestens, wenn auf den Straßen von Budapest fleißig gemessert wird wie überall sonst. 
        https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-13-april-2026

        • Ah ja, wenn ein Radiomoderator das sagt, dann muss es ja stimmen.
          Sie suchen sich letztendlich nur eine „Meinung“ heraus – solange es gegen den Mainstream geht – dann ist es auch letztendlich egal, wer das gesagt hat und warum.

          Und wenn Ihnen „qualifizierte“ Personen ausgehen, die sich noch zitieren können, versuchen Sie es mit einem mäßig erfolgreichen Radiomoderator.

          Was kommt als Nächstes? Der Hausmeister von nebenan?
          Oder fragen Sie Ihren Goldfisch ?

          Aber es stimmt, wenn man sagt, dass dieser Radiomoderator nicht einfach „irgendwer“ ist:
          Burkhard Müller-Ullrich ist bei der AfD (sollte man hier nochmal erwähnen).

          Die AfD hat allen Grund nun in Panik zu verfallen, da sie wohl ihren besten „Kumpel“ aus dem Osten verloren haben.

          • Coralie, man kann anzweifeln, dass Orbán der beste Kumpel der AfD im Osten ist. Jedenfalls gibt es im EU-Parlament zwei extrem rechte Fraktionen. Die AfD ist nicht in der von Orbán, kein deutsches EU-Parlament-Mitglied übrigens.

        • Putin Troll

          Selbst nach einer demokratischen Ohrfeige betreibt Meyer weiterhin seine Putin-Propaganda. Kontrafunk, die neueste Quelle von Meyer (nachdem er sich jahrelang von Russia Today hat impfen lassen) ist nichts anderes als ein Ableger von RT. Ein drittel der Mitarbeiter stammte von RT. Dieses rechtsaußen und zutiefst populistische Medium verbreitet auch heute noch Putin-Propaganda und wird von der AfD und dessen Lautsprecher Björn Höcke gepuscht.
          Für Meyer, seines Zeichens rechtskräftig verurteilter Corona-Arzt – ist jede Quelle recht, die sein krudes Weltbild untermauert. Das was Primarschulkinder heute bereits lernen, nämlich zu prüfen, wie vertrauenwürdig die Quellen im Internet sind, schlägt Meyer in den Wind. Er betreibt auf dieser Seite seit Jahren Desinformation und billige russische oder rechtspopulistische Propaganda, Verschwörungstheorien und manipuliert die Leser nach bester Putin-Manier. Dass er auch nach der krachenden Orban-Abwahl nicht einen Moment inne hält und seinen Auftrag weiter unbeirrt ausführt, zeigt, wie moralisch abgrundtief ein Mensch sinken kann. Jemand, der die Gesundheit von Menschen fahrlässig gefährdet, indem er ihnen Gefälligkeitsatteste ausstellt und das Impfen verteufelt ist offensichtlich zu allem fähig.

          • Joseph Meyer

            @Putin Troll
            Was Sie hier schreiben geht ganz einfach „auf keine Kuhhaut“!
            Sie haben offensichtlich überhaupt keine Ahnung, weder in Bezug auf das Corona-Verbrechen (!), was die Maskenpflicht, die Lockdowns, die Schulschliessungen, die fehlerhaften Behandlungs-Schemata und die Corona-Spritzen angeht, noch bezüglich der EU und ihrer Institutionen, ihrer Verträge und ihrer Machenschaften und schon gar nicht in Bezug auf die Gefahren welchen die demokratische Grundordnung bei uns derzeit ausgesetzt ist, bezüglich Meinungs- und Redefreiheit und dem individuellen Recht auf Unversehrtheit des Körpers, der Trennung der Gewalten, usw.!
            Während Sie hier ihre Beleidigungen fabriziert haben hatte ich die Chance einen
            1- stündigen Vortrag von Helmut Sterz, dem ehemaligen Chef-Toxikologen der Firma Pfizer zu verfolgen und konnte erfahren, welche riesigen Schäden auch besonders bei jungen Menschen durch die Corona-Spritzen bisher schon geschehen sind und weiter entstehen: Enorme Zunahme von Krebsfällen, von Immunerkrankungen, von Herz- und Kreislauferkrankungen, usw.,“ Millionen Opfer sind zu beklagen, sagt er!
            Für Sie wäre sein Buch „Die Impf-Mafia“ wahrscheinlich ein guter Deckel auf Ihre beleidigende Arroganz! Auch seine Veröffentlichungen bereits in 2020 zur Maskenpflicht und den weiteren Massnahmen!

            Was gibt es prinzipiell daran zu meckern, wenn ich – ohne irgend Jemanden zu beleidigen! – andere Informationen als den Mainstream hier bekannt mache?! Wenn SIE damit nicht klar kommen, meine Güte, dann lesen Sie meine Kommentare ganz einfach nicht!

  3. Der Alte

    Mal sehen ob Magyar, der durch Brüssel, Paris und Berlin und der Mainstreampresse als Gegenspieler von Orban gepusht wurde Dax hält was seine Sponsoren sich von ihm erwarten. Bei Politikern muss man ja immer streng unterscheiden zwischen dem was sie sagen und versprechen und demnwas sie tun. Sicher wird er Orbans Leute durch seine Leute ersetzen und dann ?

  4. schlechtmensch

    Feuer frei für die Fantastilliarden an Steuergeldern die nun mit voller Inbrunst verteilt werden können. Endlich! In Brüssel und in der Ukraine knallen die Champagnerkorken! Mir soll niemand mehr vorweinen wenn ihm finanziell demnächst das Wasser bis zum Hals steht. Nun ist Europa endgültig auf dem Weg zu Nordkorea 2.0. Ihr könnt demnächst noch nicht mal mehr kacken gehen ohne das Ursula es genehmigt.

    • So einen Unsinn kann auch nur ein Nichtinformierter oder Falschinformierter verbreiten. Orban hat keinerlei Einfluss auf Fantastilliarden an Steuergeldern der EU, hat er nie gehabt. Er hat nur eine Anleihe der EU für die Ukraine verhindern können oder auch Sanktionen gegen die Russen.
      Die Milliarden für die Ukraine werden durch einen Kredit aufgebracht für den die EU (mit Aussnahme von Ungarn und der Slowakei) allerdings bürgen. Das Geld will und wird man sich schon irgendwie von Russland zurückholen und dieser Kredit kostet dem EU Bürger (noch) keinen Cent.

      • schlechtmensch

        „Das Geld will und wird man sich schon irgendwie von Russland zurückholen und dieser Kredit kostet dem EU Bürger (noch) keinen Cent.“
        Nach diesem Satz wird der Leser wissen, wer hier nicht oder falsch informiert ist. Sind sie wirklich so naiv?

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        #Schlechtmensch/ Ursula VDL sollte sich lieber davor hüten, Georgien mit ins Boot zu holen. Denn von der nördlichen Spitze des des Irans bis Tiflis, sind es schätzungsweise nur 300 bis 350 Kilometer.
        Und weil unter anderem VDL unverständlicherweise mit unserem Geld, Israel unterstützt hat, ist es ein Leichtes für den Iran sich dafür zu rechen.
        Wenn Sie also Georgien mit ins Boot holt, zahlen wir wieder, nicht nur für eine neue Infrastruktur des Landes ( Die der Iran vermutlich zunächst beobachten wird )
        Sondern im Anschluss auch, für die Zerstörung Georgiens.
        Das Land Georgien selbst, wird aber entscheiden müssen, ob es wirklich das Risiko eingehen will, der EU beizutreten.
        Wenn man dort schlau ist, sieht man von den Plänen des ständig VDL EU erweiternden Wahnsinn ab, eben durch die Nähe zum Iran.
        Auch um uns eine weitere finanzielle Katastrophe zu ersparen, sollte der Dame mal jemand den Kopf waschen.

      • Der Alte

        „Das Geld will und wird man sich schon irgendwie von Russland zurückholen“. Dass man dem Wahlvolk vorspielt, man wolle das Geld von Russland zurückholen ist selbstverständlich. Wer aber glaubt, man könne sich dieses Geld irgendwie von Russland zurückholen, dem ist nicht zu helfen. Wie soll das bitte gehen?

    • Denke die wahren Verlierer werden wir Europäer sein, und das Ganze nur weil einige Geld-und Kriegsgeilen Idioten von einigen EU Ländern sich nicht aus einem Konflikt, der uns eigentlich nichts anging, mitmischen mußten. Um viel zu retten muß man manchmal auch auf etwas verzichten. In diesem Fall wäre es die korrupte Ukraine gewesen die uns nun mit ihren unverschämten Forderungen mit in den Abgrund zieht. Irgendwann werden wir uns deshalb sicherlich alle in der Hölle befinden.

      • #Detlef
        siehe Rob-Otter
        12/04/2026 19:11

        „Das Kuckucksei ins Brüsseler Nest legen, ist die beste Investition für die Ukraine.
        Frau VdL & Co. brüten es aus….“

        Die beste Investition für die EU wäre gewesen, sich 2013/2014 nicht in den Maidan-Aufstand einzumischen.
        Man kann nicht erkennen, arbeiten da Amateure oder sind es doch viele Dummköpfe, wie immer wieder behauptet wird.

      • Joseph Meyer

        @Gudrun enzelin
        Sie scheinen froh zu sein darüber, dass neben der Ukraine jetzt auch Russland durch den Krieg, der von Russland selber angefangen wurde, zu leiden hat. Mich macht das Leid in beiden Ländern traurig und vor allem der Gedanke, dass dieser Krieg, ohne Einwirken von USA und England, schon nach 2 Monaten im April 2022 in Verhandlungen hätte beendet werden können!
        Und dann hoffe ich sehr, dass Sie nicht die Doppelmoral teilen, wonach für z.B. Israel und die USA, bei uns, immer nur deren Regierung zur Rechenschaft gezogen wird, wenn es zu Völkerrecht brechenden Taten, wie z.B. im Gazastreifen, in Jordanien oder jetzt im Iran kommt, während man im Ukraine-Krieg sowohl Putin und seine Machtstrukturen aber auch alle Russen, direkt die gesamte russische Bevölkerung zu Barbaren stempelt!
        Da bin ich einverstanden mit Walter Denz:
        Russland, seine Sprache und Kultur gehören trotz Ukraine-Krieg zu Europa
        Sollten wegen des Ukraine-Krieges alle Kontakte zu Russland abgebrochen werden? Der Schweizer Sprachschulen-Unternehmer Walter Denz plädiert nachdrücklich für das Gegenteil.
        https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-13-april-2026

        • „Mich macht das Leid in beiden Ländern traurig und vor allem der Gedanke, dass dieser Krieg, ohne Einwirken von USA und England, schon nach 2 Monaten im April 2022 in Verhandlungen hätte beendet werden können!“

          Das ist ziemlich verlogen, Herr Meyer.

          Sind Sie zufällig Fan von Sara Wagenknecht?
          Dann haben Sie eines mit ihr gemeinsam: Sie könnten beide nicht öfters daneben liegen.
          Da aber weder Sie, noch Frau Wagenknecht scheinbar mitbekommen haben, erwähne ich nochmal folgende Fakten:

          Emmanuel Macron, Joe Biden, Boris Johnson, Olaf Scholz sowie António Guterres (UN) reisten im Frühjahr 2022 nach Moskau oder telefonierten mit Putin, um ihn vor einem Angriffskrieg zu warnen und den Konflikt diplomatisch zu lösen.

          Wer war da noch? Recep Tayyip Erdoğan, Naftali Bennett, Mario Draghi haben auch versucht, Putin umzustimmen.

          Dummerweise: Im Dezember 2021 hat Putin selbst verlauten gelassen, er habe keinen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor – selbst die NATO Osterweiterung soll für den Kreml gar kein Problem darstellen. Am 21. Februar 2022 sagte Putin, er möchte gar keinen Krieg führen oder gar die Ukraine besetzen.

          Mit Lügnern kann man nicht verhandeln, Herr Meyer. Vor allem wenn gar keine Bereitschaft für Diplomatie vorhanden ist. Da Sie aber ideologiebetrieben sind, merken Sie nicht einmal mehr das.

          • Joseph Meyer

            @Coralie
            Meines Wissens sind Sie falsch informiert! Gemäss meiner Information hat Putin in 2021 immer wieder bei den USA/ NATO darum gebeten, nein gebettelt, die „roten Linien“ Moskaus nicht weiter zu missachten in Bezug auf die Gefährdung der militärischen Sicherheit Russlands durch die Präsenz der USA in der Ukraine: US-Militärbasen direkt an der russischen Grenze, massive Aufrüstung und Training der ukrainischen Streitkräfte durch die USA, Drohung einer atomaren Aufrüstung der Ukraine, Drohung die Ukraine in die NATO aufzunehmen, usw. : Das Betteln von Putin wurde ignoriert, Russland war ja nur noch eine Regionalmacht …!
            Im Februar 2022 wurde die Bombardierung der russischsprachigen Provinzen Luhansk und Donezk durch die ukrainische Armee extrem gesteigert und es starben vermehrt Zivilisten in diesen Regionen.
            OK, natürlich stirbt die Wahrheit als erstes in einem Krieg und auch die russische Seite wird manipuliert haben!
            Ich schreibe es nochmals, ich verurteile den Angriffskrieg der Russen auf die ganze Ukraine! Das ist ein Bruch des Völkerrechts und es sterben dadurch unschuldige Menschen!
            Ich hätte die Rechtfertigung dann akzeptiert, wenn die russische Armee nur in den Ostprovinzen die russischsprachige Bevölkerung verteidigt hätte.

            Sie schreiben:
            „Mit Lügnern kann man nicht verhandeln, Herr Meyer.“ OK, was war denn mit den Lügen von Merkel und Hollande bei den Minsker Abkommen in 2014/2015, die nur ein einziges Lügenkonstrukt des Westens waren um Zeit zur Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen.
            „Vor allem wenn gar keine Bereitschaft für Diplomatie vorhanden ist.“ Zumindest unmittelbar nach dem Einmarsch in die Ukraine bestand diese Bereitschaft und Russland hätte sich mit einem Verzicht der Ukraine auf eine NATO-Mitgliedschaft und mit kulturellen Sonderrechten für die russischsprachige Bevölkerung zufrieden gegeben, plus die Krim natürlich. Die Russen und die Ukrainer waren sich schon einig, dann erschien Boris Johnson … .

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Coralie / Ich würde mich weder auf die Propaganda Russlands verlassen, noch auf die Propaganda der EU.
        Denn Geld gibt es immer im Überfluss, nur nicht für die Allgemeinheit.
        Das Geld wechselt lediglich die Besitzer, beziehungsweise, es werden zwar weniger neue Besitzer, das gleiche Geld ist aber noch vorhanden.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          Zurück zum Geld/ Was kosten wohl dem Normalbürger alleine die Sicherheit der Kriegstreiber in Europa, den USA, Israel, und Russland ? …. und …und ….und
          ————————————————————
          Der russische Präsident Wladimir Putin verschärft die Sicherheitsmaßnahmen an einer Villa, in der sich angeblich seine geheime Langzeitpartnerin aufhält.

          Moskau – Wladimir Putins Lieblingsvilla wurde mit sieben neuen Luftabwehrtürmen ausgestattet. Die prunkvolle Residenz des russischen Präsidenten am Valdai-See ist nun mit insgesamt 27 Türmen bestückt, auf denen Pantsir-Flugabwehrsysteme installiert sind, wie eine neue Untersuchung von Radio Swoboda unter Berufung auf Satellitenaufnahmen berichtet.

          Quelle merkur.de

  5. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Diese Wahl ist ein schönes Lehrstück.Es war gut, dass Orban registriert hat.So konnte er zeigen, was er konnte.Schlussendlich hat er auch nur mit Wasser gekocht.Ist nur ein Mensch wie jeder andere und kein Gott.

    Es ist besser, wenn Rechtspopulisten regieren können.Das entzaubert sie.

    Diese Wahl hat gezeigt, daß die ungarischen Wähler verantwortlich gehandelt haben. Sie waren sich ihrer Verantwortung bewusst.Deshalb sollte man den Wählern in Europa durchaus mehr zutrauen und auch mehr direkte Demokratie wagen und praktizieren.

  6. Absurdistan Eimerscheid

    “Es ist besser, wenn Rechtspopulisten regieren können.Das entzaubert sie.”

    In den 16 Jahren, in denen Orban regieren „durfte“ hat er ein System von Korruption geschaffen und sich und seine Familie schamlos bereichert. Das Land wurde zum Armenhaus Europas.
    Die Entzauberung hat 16 Jahre gedauert und das Land ruiniert.
    Nein, der Herr aus Eimerscheid, besser ist es, solche Verbrecher gar nicht erst an die Macht kommen zu lassen. Orban ist „kein Mensch wie jeder andere“ sondern ein korrupter, manipulativer Populist.
    Ihre Gleichmacherei, Besserwisserei und Kurzsichtigkeit ist unerträglich.

    • Marcel Scholzen Eimerscheid

      Wie will man im voraus wissen, ob einer gut oder schlecht wird ?

      Und nicht vergessen, Orban wurde legal gewählt und abgewählt.

      Die Linken haben jetzt ein großes Problem. Einen Teufel weniger, den man ausschimpfen kann.

      Zusammenfassend kann ich nur feststellen, dass es kein Systemversagen gegeben hat. Alles in Ordnung.

      • Vielleicht haben die Rechten das grössere Problem. Ein Orban weg vom Fenster, ein amerikanischer Präsident der sich in europäische Wahlen einmischt und seinen Vize schickt, und ab dann ging es in den Umfragen mit Orban erst richtig bergab.

  7. Die Eu wird jetzt wird 90 Millarden ärmer und der korrupte Bettler Millarden reicher.
    Orban der einzigste vernünftige hat die Milliarden blockiert.
    Schluss mit dem Geldfluss an den Bettler.

    • Marcel Scholzen Eimerscheid

      Eigentlich ein Treppenwitz der Geschichte.
      Bis jetzt hat ein korrupter verhindert, dass Demokratien einen anderen korrupten Staat unterstützen.
      Jetzt ist der Weg frei, dass Demokratien ein korruptes System unterstützen

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Detlef. /Leider nicht .
        Denn VDL Krakehlete heute schon ins Mikrofon, dass es jetzt an der Zeit wäre, die Gesetz zu ändern und bei einer Abstimmung, lediglich die Mehrheit reichen würde.
        Und somit wäre also leider, Präsident Fico derjenige, der ausgetrickst wird.

        Sie wissen ja, die einen müssen an der Front kämpfen, während DIE eine, für ihre lächerliche Daseinsberechtigung, der Club Erweiterung kämpft.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          Friedrich Merz will Wahlrecht wieder ändern
          Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hat die Wahlrechtsreform als Schaden für die Demokratie bezeichnet. In den nächsten Tagen sollen Gespräche über Schwarz-Rot beginnen.

          Jeder scheint jetzt Gesetze ändern zu wollen, die anscheinend nur dem eigenen Vorteil dienlich sein werden.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen, da zitieren Sie aber eine Schlagzeile von vor einem Jahr. Was ist daraus geworden? Mir scheint aber, dass die Wahlrechtsreform der Ampelkoalition auf einen Wunsch Schäubles zurückgeht, denn mit dem traditionellen bundesrepublikanischen Wahlrecht wuchs die Zahl der Bundestagsabgeordneten immer weiter und Schäuble wusste nicht mehr, wo er die Abgeordneten unterbringen sollte.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            # WK/ Hilft ja nichts, wenn zukünftig nur noch VDL bestimmen darf.
            Ob Sie andere Länder Fragen wird ?
            Ja kann schon sein. Die wird schon genügend Länder erpressen, um ausreichend Zustimmung zu erhalten.

            Der Merz hat auch heute wieder betont, dass die Ukraine unbedingt und so schnell wie möglich , zu uns gehören sollte, um ihr einen Gefallen zu erweisen und sich selbst.

            Vermutlich wegen dem Verkauf von Rüstungsgüter, die die Ukraine ja anscheinend, laut seinen eigenen Worten, nicht mehr braucht.😵‍💫 aber natürlich wohl das Geld Geld Geld Geld.
            Es ist nur noch zum kotzen, wie man sich über die Meinung anderer hinwegsetzt.
            Man kann nur hoffen, dass andere Länder dagegen stimmen.

      • Korruption gehört, pardon, offenbar zum Brauchtum in vielen östlichen Ländern, übrigens sowohl in der Russischen Föderation als auch in Georgien, der Ukraine und sogar innerhalb der EU, in Ungarn, Bulgarien und Rumänien.

    • Also, nochmal für die ganz Klugen. Die EU wird durch den Kredit von 90 Milliarden an die Ukraine, für den die EU Bürge bleibt, um keinen Cent ärmer. Das Geld kommt schließlich nicht aus dem 200 Milliarden Budget der EU.
      Der Kredit geht an die Ukraine und wenn man bedenkt wieviel die EU Staaten in Waffen investieren, wieviel Getreide aus der Ukraine kommt, wieviel Rohstoffe dort lagern, wenn man bedenkt für wieviel Geld Öl noch immer aus Russland verkauft wird, (täglich rund 750 Millionen Dollar Verdienst) und wieviel russische Werte noch immer in westlichen Staaten lagern, dann sind die 90 Milliarden Euro für die Ukraine wirklich gut angelegt.
      Auch wird davon kein Selenskyj um einen Cent reicher oder weden diese Gelder an der Front verbrannt, sondern dienen sie die Staatsausgaben über 2 Jahre (Lehrer, Ärzte, Polizisten, Beamte, Verkehrsmittel, usw usw) zu decken.
      Es ist schon traurig wie hier immer wieder die gleichen Putinfreunde gegen die Ukraine wettern. Die Ukrainer kämpfen gegen einen Agressor, sind sehr mutig, sehr einfallsreich und halten jetzt schon über 4 Jahre die Russen in Schach. Ukrainer sind keine Russen. Russen sind und waren schon immer Sklaven die unter den Zaren, den Bolschewicken, dem Stalin, den Kommunisten und jedem der an der Macht war krochen. Ukrainer sind anders, die lassen sich nichts gefallen und rebellieren auch gegen die eigene Obrigkeit wenn nötig.(Janukowitch hat es bitter erfahren). Die Ukrainer kämpfen für ihr Land und sind für Europa eine bessere Versicherung als die Amerikaner. Die 90 Milliardenbürge ist sehr gut angelegt.

      • Marcel Scholzen Eimerscheid

        und der nächste „Kredit“ kommt bestimmt.

        Diese Schulden werden nie zurück bezahlt genau wie einst die Schulden des russischen Zaren auch nicht zurück bezahlt wurden von der UdSSR.

        Wer überwacht eigentlich die Verwendung der EU Gelder ?

          • Marcel Scholzen Eimerscheid

            Kann ich Sie ernst nehmen ? Sie kriegen meinen Namen noch nicht einmal korrekt geschrieben. Es heißt nicht Schmolzen sondern Scholzen.

            Die iranischen Mullahs sind wahrscheinlich weniger irrational als Trump.

            • Oh, Herr Scholzen scheint wirklich ein Fan der Mullahs zu sein. Immerhin lässt Trump die Leute in seinem Land nicht massenhaft abschlachten. Er ist zwar inzwischen ein Despot, aber mit diesen Terroristen nicht vergleichbar.

      • Joseph Meyer

        @Politik
        Sie machen auch den immer gleichen Fehler und setzen die Menschen, die Bevölkerung, mit der „Obrigkeit“, d.h. der Regierung und den Oligarchen und deren gesamtes Umfeld gleich.
        Beim „lieben“ Geld ist es doch so, dass nicht der Kredit an sich das Wesentliche ist, natürlich bis auf die Inflation die man vermeiden muss, sondern der Zins- und Zinseszins der für diesen Kredit an die Systembanken zu entrichten ist !

  8. Alfons van Compernolle

    Es gibt also noch ein normal-tickende Wàhler , die Orban-Trump-Putin per Stimmzettel zeigen was Sache ist. So ist denn zu hoffen , dass àhnlich tickende (un)nette Zeitgenossen im Westen von Europa und den USA selbiges tun werden, wobei ich die Befùrchtung habe , dass in den USA bei den ankommenden Wahlen durch Trump und seine Konsorten GELOGEN & BETROGEN werden wird.
    Ohne eben diese Al-Capone Eigenschaften , werden sich Trump & CO denke ich bald nach ihrer Abwahl vor dem Strafrichter wiederfinden und auf Staatskosten eine làngere Reise in eine Justizvollzugsanstalt als Belohnung VERDIENT erhalten.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Politik / Damit sie es auch verstehen.
      Wir sind auch vor 1991 nicht verhungert.
      Stellen Sie sich mal vor, da gab es keine Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine.
      Und das wäre im Idealfall, auch am besten so geblieben. Wir brauchen das korrupte Land nicht, mit der korrupten geldgeilen Führung.
      Wenn sie noch immer nicht verstanden haben, dass Selensky ein Schauspieler ist, dann lesen Sie mal seinen Lebenslauf.
      Und ob Ukrainer keine Russen sind , möchten Sie uns sicher jetzt dadurch erklären, dass fast genauso viele Ukrainer nach Russland abgehauen sind wie nach Deutschland ?
      Und nein, ich bin kein Putin Fan, stelle nur fest, dass immer mehr Weltpolitiker nicht für den Frieden sind. Sondern lieber Kriege so lange wie möglich hinauszögern. Weshalb wohl ?
      Na geht ihnen ein Licht auf ?
      Oder bleiben sie lieber naiv ?

  9. Was im Jubelchor völlig untergeht, alle Grüne und Linke sind aus dem Parlament geflogen, zwei konservative Parteien haben die 2/3 Mehrheit getauscht, und Magyar hat zwar angekündigt den 90 Mrd. € EU-Kriegskredit nicht weiter zu blockieren aber Ungarn wird sich nicht daran beteiligen, wegen der gespannten Haushaltslage…. 😁😎

    • Ach? Scheinbar ist der Neue aber in vielen Punkten auf gleicher Linie ABER er hat jetzt sogar die 2/3 Mehrheit im Parlament, die nötig ist um Gesetze zu verändern oder (vielleicht) sogar aus der EU auszutreten. scheinbar hat man sich in Brüssel zu früh gefreut. 😂

          • China stagniert? Die sind uns um Welten voraus dort. Europa ist am Arsch. Ich komme gerade aus China zurück und bin immer noch sprachlos, wie gut dort alles funktioniert und organisiert ist. Sie sollten mal die rosa Ukraine-Brille ausziehen und der Realität ins Auge sehen.

            • Peter S.

              Die Wachstumsraten fallen, die Bevölkerung geht zurück, die Jugendarbeitslosigkeit steigt, die Immobilienblase ist geplatzt, Überkapazitäten in der Industrie, Deflation, Überschuldung der Provinzen,…

              Chinaapologeten werden jetzt mit der „niedrigen“ Staatsverschuldung kommen, aber auch die ist mittlerweile mit 88 Prozent nicht mehr niedrig.

              Chinas Traum ist ausgeräumt, jetzt geht China wie Japan schon seit über 30 Jahren in die Dauerstagnation. Japan hatte vor 30 Jahren aber eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt, während China immer noch ein Schwellenland ist.

          • Cocolöres

            Ich bin kein EU-Hasser, ganz im Gegenteil, ich befürworte eine starke und geeinte EU als Gegengewicht zu den Großmächten. Aber ich verabscheue diesen aufgeblasenen, geldverschwenderischen Bürokratie- und Postenapparat, der im Laufe der Jahre entstanden ist, und der nicht mehr auf die Reihe bekommt.

  10. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Wir brauchen niemanden der uns verschaukelt und verkauft. Was Europa braucht, ist eine stabile Wirtschaft, bei der nicht das erwirtschaftete Geld des Original Europäer, ins Ausland, zu den Kriegsbefürwortern gelangt.

    Man hat auch ein Europa erschaffen, welches es der Wirtschaft ermöglicht, bei uns die Reißleine zu ziehen und in osteuropäische Länder, oder sogar außerhalb Europas, ihren Erfolg zu feiern.
    Selbst das hat den korrupten nicht gereicht und hatte sich deshalb dazu entschlossen, einen Fachkräftemangel zu erfinden, der zwecks Ausbeutung, um die Löhne der hiesigen, bis ins Lächerliche abzusenken.
    Weshalb nicht gleich einen 1-Euro-Job wie Gerhard Schröder es praktiziert hatte, um die Arbeitslosenzahlen nicht ganz so gravierend aussehen zu lassen? 😵‍💫
    Gewinne hatte man auch dank des Fleiß der hiesigen Arbeitnehmer, zu genüge eingefahren.
    Die globale Korruption hat aber schon seit längerem dafür gesorgt, dass im Original Europa langsam aber sicher, die Lichter ausgehen.
    Der Fehler hatte an der Berechnung des Gegengewichts von Importen und Exporten gelegen.

    Denn wenn man mehr Waren aus andere Länder einführt, als im Gegenwert ausführt, dadurch hier alles vor die Hunde geht und sich wiederum aus diesem Grund, von anderen Ländern abhängig macht, der hat verloren.
    Und die Verlierer sind in diesem Fall wir.
    Was durch Korruption, einiger angeblicher Weltverbesserer entstanden ist, wird auch durch Korruption enden.
    Viele Grüße an ihre Chefin Herr Arimont .

  11. Ungarisch ist eine schwere Sprache

    Gesehen auf x: Ungarn: es ist offensichtlich bissl anders
    https://youtu.be/mdLsvxB0WGg
    Dr. Steve Turley erklärt das recht gut:
    „Orban hat früh gemerkt daß sie ihm ans Leder wollten. Peter Magyar war einer der wichtigsten Mitstreiter von Orban. Also hat Orban seinen besten Kumpel ins Rennen geschickt, es gab keine linke Opposition mehr in Ungarn, sie sind alle an der 5% Hürde gescheitert. So gab es nur noch die Wahl zwischen Orban und Orban in härter… nachdem keiner ungarisch kann haben sie es auch nicht wirklich verstanden und die EU und Soros und Obama und Clinton sind auf ihn reingefallen.“ Wer weiss es sich wirklich entwickelt in Ungarn. Noch einen Gruss an den so demokratischen Europaabgeordneten aus Ostbelgistan. Egal wer gewählt wird, ist zu akzeptieren. Demokratie lebt ganz bestimmt nicht von Einstimmigkeit.

  12. Guido Scholzen

    zu Arimont‘:
    Zuviel Rechtspopulismus in Ungarn -> also wird der abgewählt.
    Zuviel grün-woke-linke Ideologie in andern EU-Staaten -> also wird der abgewählt.
    Eine Demokratie besteht aus Links UND Rechts UND was dazwischen noch ist.
    Die Demokratie funktioniert wie ein Pendel: In der Politikwissenschaft nennt man das oft „Korrekturmechanismus.“

    über Peter Magyar:
    Als Orbans Wegbegleiter war er über 10 Jahre lang ein Insider in Orban’s Fidesz-„System“, nicht vergessen!
    „Krisenmangement 13/04/2026 09:55“ schreibt oben korrekt:
    „Orban hat wie so viele langjährige Politiker vergessen einen Nachfolger einzuführen…“
    Ist es evt. möglich, dass dieser Peter Magyar im politischen System in Ungarn nur ein ‚Erbschleicher‘ ist, d.h. es tat dies alles vor allem auch, um politisch abzusahnen, denn wie Krisenmanagement richtig beschreibt, hat Orban keinen Nachfolger im eigenen System favorisiert, und klebte zu sehr an der MACHT.
    Könnte ein Peter Magyar zu einem Orban 2.0 werden (nur mit anderen Prioritäten und Ambitionen), und die EU wird sich mit dem auch schwer tuen?
    könnte sein.
    ich bezweifele, dass die Europäer aus den V4-Staaten jeden gehirnamputierten grün-woken-linken Quark mitmachen, den die „Wessis“ in Brüssel in ihrer Wohlstandsverblödung auf dem Radar haben.
    schau’n wer mal…

  13. Mal schauen ob der Orban vor seinem Abtritt ganz demokratisch noch ein paar Grundgesetze mit dem alten Parlament abändern wird….In Deutschland war es ja ein demoktratischer Prozess so etwas zu tun…erinnern wir uns an dem Lügenkanzler und die Schuldenbremse….😉

  14. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Herr Arimont begrüßt also das Wahlergebnis. Auf den ersten Blick eine recht harmlose Äußerung. Nach einigem Überlegen kommen doch Bedenken. Im Umkehrschluss war Herr Arimont also nicht einverstanden mit den Wahlen vorher, die Orban legal gewann. Er hat also Probleme mit demokratischen Wahlergebnissen, die ihm nicht gefallen. Diese Einstellung überrascht mich nicht. Er ist „ein Kind des Systems“ und die akzeptieren nicht jeden. Da spielt demokratische Legitimation keine Rolle. Es ist wie im Ancien Régime“, wo Titel und Beziehungen zählten. Er ist gefangen in einer Denkschablone.

  15. Willi Müller

    Arimont freut sich über den Abgang Orbans, weil der „seinem Europa “ immer im Weg stand. Ein Europa das den Krieg gegen Russland etablieren will, das Migration ungehindert fortführen möchte und die Islamisierung Europas gerne in Kauf nimmt. Einer seiner Hauptgegner sind dabei rechtsextreme Parteien wie die AfD.
    Deren Vorstoß in Sachen Abschiebezentren hat er erst vor wenigen Wochen verhindern wollen weil die AfD angeblich Europa zerstören wil…

  16. Ich finde es gut und wichtig das der designierte Präsident aus Ungarn mit dem Staatsfunk abrechnet und die Nachrichten verbieten will…..Ausserdem fordert er den Rücktritt vom derzeitigen Präsidenten….Das fordere ich für Belgien( den belgischen König)und der DDR 2.0 (den Bundespräsidenten und Volksverhetzer Steinmeier) schon seit Jahren….Der Junge fängt an mich zu gefallen…;-)

  17. Jörg Kipper

    Wir fordern eine Teilhabende Demokratie mit Volksabstimmung und Politiker Haftung jetzt.
    Dieses System wird und zuerst den Wohlstand, und dann unsere Leben, und das unserer Kinder, Soldaten, kosten .
    Lokale Politiker wie Arimon Paasch und Co
    Sollten sich um unsere Werte bemühen, als um ihre Macht ,Einkommen

    Weg mit dieser Repräsentanten Demokratie hin zu Mitbestimmung des Volkes und Entscheidung der MEHRHEIT

    WIR HABEN DIE SCHNAUZE VOLL, fordern eine Teilhabende Demokratie nach Schweizer Modell .
    Jörg Kipper

    • Auch wenn ich selbst Volksabstimmungen gut finde: Wenn ich lese „Wir“ und „die MEHRHEIT“, befürchte ich, hier schwingt sich jemand aus der gefrusteten Minderheit wieder einmal zur eingebildeten Mehrheit auf.

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