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Deutschland: Hund Chico wurde nach tödlicher Attacke eingeschläfert

05.04.2018, Niedersachsen, Langenhagen: Der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico steht in einem Gehege im Tierheim Hannover. Foto: Holger Hollemann/dpa

Der Hund Chico ist zwei Wochen nach der tödlichen Attacke auf zwei Menschen in Hannover eingeschläfert worden. Dazu entschied sich die Veterinärbehörde am Montag nach einer Untersuchung des Staffordshire-Terrier-Mischlings, wie die Stadt mitteilte.

Zuvor hatte die Behörde sich mit Experten der Tiermedizinischen Hochschule, des Tierschutzvereins Hannovers und des Landwirtschaftsministeriums beraten. Der Kampfhundmischling hatte seine 52 Jahre alte, im Rollstuhl sitzende Besitzerin und deren 27 Jahre alten Sohn totgebissen.

16.04.2018, Niedersachsen, Hannover: Die Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo). Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Chico litt an einer stark schmerzhaften frischen Kieferverletzung. Wegen der Schwere der Verletzung, die vermutlich in der Zeit um die Beißattacke entstanden ist, habe die Veterinärbehörde die Entscheidung getroffen, Chico noch in der Narkose einzuschläfern, sagte Stadtsprecher Udo Möller.

Wie die „Bild“-Zeitung zuvor berichtete, hatte Chico zwei kaputte Fangzähne und eine offene Verbindung zur Nasenhöhle. Das Tier hätte demnach häufig operiert werden müssen, um das zu beheben, und galt als unberechenbar.

Fast 290.000 Menschen hatten eine Online-Petition gegen eine Tötung des Tiers unterstützt. „Bitte lasst Chico leben! Er hatte nie ein gutes Hundeleben!“, lautete der Internet-Aufruf. Nach tödlichen Attacken ist es üblich, dass die Tiere eingeschläfert werden.

Fehlende Sozialisation

Auf Vorschlag des Tierheims hatte die Stadt Hannover allerdings auch erwogen, Chico in einer Spezialeinrichtung außerhalb Niedersachsens unterzubringen. Infolge seiner fehlenden Sozialisation hätte Chico aber nur isoliert von anderen Hunden gehalten werden können und sei aufgrund seiner Aggressivität für Menschen nicht mehr als Sozialpartner in Frage gekommen, sagte Stadtsprecher Möller.

09.04.2018, Niedersachsen, Langenhagen: Der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico steht in einem Gehege im Tierheim Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wegen Versäumnissen im Umgang mit dem gefährlichen Hund war die Stadt unter Druck geraten. 2011 bereits hatte das Veterinäramt Hinweise auf eine gesteigerte Aggressivität des Hundes und eine mangelnde Eignung des Halters erhalten, hatte der Ordnungsdezernent einräumen müssen. Die Behörde griff aber nicht durch.

Deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover inzwischen wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Geprüft wird, ob vor sieben Jahren jemand einen strafrechtlich relevanten Fehler gemacht hat.

Möglicherweise hat auch die schmerzhafte Kiefererkrankung die Attacke des Hundes ausgelöst. Parallel prüft die Stadt arbeitsrechtliche Konsequenzen für beteiligte Mitarbeiter. (dpa)

  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Ich finde es irgendwie bedenklich, dass das Schicksal eines Hundes mehr Aufmerksamkeit erregt als das Schicksal leidgeprüfter Menschen. Die zuständige Behörde hat richtig gehandelt.

  2. Schade, dass es soweit kommen musste. In den richtigen Händen sind das tolle Hunde. Aber wenn sie zu den falschen Leuten kommen…
    Aber einige brauchen einen solchen Hund auch nur, um sich aufzuspielen.

    In Eupen gibt es Auflagen und soweit ich weiss, darf das Eupener Tierheim, solche Hunde erst gar nicht aufnehmen, das Verbot käme von der Stadt.

  3. Ein Hund, der Menschen oder Kinder umbringt oder zerfleischt muss sofort eingeschläfert werden. Da gibt es für mich kein wenn und aber. Das aber jetzt schon Petitionen gestartet werden und 290.000 Personen sich gegen den Tod einer Bestie aussprechen, schlägt dem Fass den Boden aus. Fast jeder zweite dackelt doch zwischenzeitlich mit einem Vierbeiner durch die Gegend. Hunde werden ja fast vergöttert und auf der anderen Seite sterben täglich, ich weiss nicht wieviele Kinder an Hunger, durch Krieg oder andere Umstände. Ein Teil der Menschheit ist doch krank!

      • Schöpfungskrönchen

        Richtig Herr Scholzen, Tiere müssen (wenn schon in menschlicher Obhut, was sie sich ja nicht ausgesucht haben) artgerecht gehalten werden. Und ja, ein Tier darf nicht „vermenschlicht“ werden, denn es ist eine andere Rasse. Aber wer hat Ihnen denn den Blödsinn verklickert, dass der Mensch über dem Tier steht? Ach ja, da gibt es so ein seltsames Buch voller Weisheiten und Widersprüchen. Kommt bestimmt darin vor und dann muss es ja stimmen…

        • Alfons Van Compernolle

          Nun das Denken in Kategorien „Rasse & Arten “ habe ich mir schlon lange abgewoehnt.
          Lebewesen und im Falle von Tieren „Mitlebewesen“ ! Wenn ich die Deutschen Pressemeldeungen in diesem Fall richtig verstanden habe, dann wurde das Tier doch erheblich Artenungerecht gehalten, haette erhebliche medizinische Behandlung (OP’s) noetig gehabt. Und im Polizeibericht steht vermerkt “ erheblich verwahrlost“!
          Der Mensch / Tierhalter ist es der Tiere immer wieder bewust und gezielt zu mordenden
          Kampfmaschinen erzieht. Kein Hund oder Katze geht aus Lust und Dollerei oder aus
          Kampflust auf Menschen und Artgenossen los, wir Menschen tun das schon, wenn uns der Nachbar nicht gefaellt!
          Das dieser arme Hund eingeschlaefert wurde ist OK und rechtens und sicher auch besser
          fuer den Hund. Tue mir nicht an, was man Dir nicht antun soll, dass gilt nicht nur in unserem zwischenmenschlichen Verhalten, sondern auch im Verhalten zu unseren vierbeinigen Freunden!

    • So sind sie eben, unsere guten Gutmenschen; die bescheinigen noch einer solchen Bestie eine unglückliche Kindheit, geben der Gesellschaft die Schuld und glauben unverdrossen an das Gute.

  4. Eupen bleibt deutsch

    Skifan, Hunde werden nicht aggressiv geboren, sie werden von den Menschen dazu gemacht. Ich möchte Sie mal erleben, wenn sie jahrelang auf engstem Raum gehalten werden und sie sich irgendwann dagegen wehren. Aber klar, dann ist es wieder der böse Hund.
    Zu der Menschheit gehören auch Sie, und Sie sind auch krank!!!

    • @Eupen bleibt deutsch
      Ein Hund, der Menschen tötlich verletzt gehört eingeschläfert.das ist nicht krank sondern absolut logisch und mehr als angebracht. Oder woher nimmt man die Sicherheit, dass er sich nicht irgendwann wieder an einen Menschen vergreift? Im Gegensatz zu ihnen stelle ich Mensch und Tier nicht auf eine Stufe!

      • Schöpfungskrönchen

        @skifan

        Mensch und Tier stehen auf einer Stufe, denn Menschen sind auch biologisch gesehen Tiere! Und nur weil wir denken, wir denken, haben wir die Unverfrorenheit uns eine „Stufe höher“ zu stellen!? Hochmut kommt vor dem Fall, liebe „Menschen“. Und wenn wir die Tiere und Natur weiter so unterwürfig behandeln, wird die Quittung nicht lange auf sich warten lassen. Und dann bin ich mal gespannt, wer dann an der „Spitze“ steht. Menschen mit Sicherheit nicht…

        Und da Ihrer Meinung ein Mensch ja „intelligenter“ als in Tier ist, sollte ein solcher Ihrer Theorie nach dann nicht auch das gleiche Schicksal ereilen, wenn er einen Menschen tödlich verletzt? Denn eine Sicherheit darauf, dass sich das nicht wiederholt gibt es ja auch nicht. Denken Sie mal über Ihre seltsame Argumentation nach anstatt von oben herunter über die Tiere zu urteilen, die im Gegensatz zum Menschen nicht aus Spaß an der Freude quälen, morden oder sonst was!

          • Schöpfungskrönchen

            @ Marsupilami

            „wie soll man diesen ihren Kommentar verstehen?“

            Vielleicht sollte man damit beginnen, ihn zu lesen und nicht irgendwelche Dinge hinein zu interpretieren? ;-)

            „Dieser Hund hat zwei Menschen getötet.“

            Richtig, habe ich das Gegenteil behauptet?

            „Ihr Kommentar ist geschmacklos“

            In wie fern? Nur weil Sie etwas hinein interpretieren? Da muss man sich die Frage stellen, wer oder was geschmacklos ist.

      • Alfons Van Compernolle

        Bloedsinn !!! Menschen erziehen Tiere zu dem was sie dann sind. Kein Hund wird als Killermaschine geboren, der Mensch auch nicht, aber beide koennen von Menschen zu Killermaschinen gemacht werden.

    • @Zaungast
      Kein Theater um einen Hund, sondern Theater um eine Bestie von Hund, die Menschen getötet hat und Fassungslosigkeit, dass sich 290000 Menschen sich dafür einsetzen, dass er nicht eingeschläfert werden sollte. Wenn Menschen durch so etwas umkommen ist da in meinen Augen kein Theater sondern ein Drama!

      • Schöpfungskrönchen

        Ein Drama ist vor allem, dass der ach so intelligente und tolle Mensch es bis heute noch immer nicht geschafft hat, einzusehen, dass Tiere fühlende Wesen sind, die es sich nicht ausgesucht haben, unter teilweise katastrophalen Bedingungen gehalten zu werden und sich dann vielleicht irgendwann mal auflehnen. Klar, in einem solchen Fall liegt die Schuld natürlich bei dem „unter dem Menschen stehenden“ Tier und zack … über die Wupper damit, Problem gelöst!

  5. Es war ein Lebewesen, vielleicht auch liebenswert, niedlich, schön, unschuldig von Geburt. Von mir aus haben auch Menschen diesen Hund zu dem gemacht, was er gegen Ende seines Lebens war: eine Gefahr für Menschen. Und damit ist für mich das Leben des TIERES besiegelt. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt. Ist dieser bedroht, muss die tierische Kreatur weg.

    Diese Diskussion erinnert mich irgendwie an die Diskussion in den USA um das Recht auf Waffenbesitz.

    • Schöpfungskrönchen

      „Der Mensch im Mittelpunkt. Ist dieser bedroht, muss die tierische Kreatur weg.“ Der Mensch IST ein Tier. Was wenn ein Mensch einen Menschen bedroht? Welcher muss dann „weg“ und wer entscheidet das? Ach ja, Gott!

      Von Tieren scheinen sie genau so viel Ahnung wie von Waffen zu haben. Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung!

      • Marsupilami

        @Schöpfungskrönchen –
        was würden Sie ganz konkret tun wenn ein aggresiver Hund ihr eigenes Kind anfällt? Daneben stehen weil der Hund ja nur vom Menschen aggresiv gemacht wurde? Ihre Argumentation ist weltfremd

        • Schöpfungskrönchen

          @ Marsupilami

          „was würden Sie ganz konkret tun wenn ein aggresiver Hund ihr eigenes Kind anfällt?“

          Dem Kind helfen selbstverständlich! Alles andere wäre unlogisch und ebenso undenkbar. Was aber hat das mit meiner Meinung zum Stand von Menschen und Tieren zu tun?

          „Ihre Argumentation ist weltfremd“

          Kann es sein, dass neben Lesen auch Denken Ihnen Schwierigkeiten bereitet?

  6. Jeder Hund der Menschen beisst muss sofort getötet werden.
    Jeder Hund der unangeleint Wild nachjagdt muss sofort getötet werden, auf Kosten seines Besitzers.
    Nur so kann man verhindern, dass weitere Menschen/Tiere getötet werden.

    • Schöpfungskrönchen

      Jeder Mensch, der Menschen verletzt muss sofort ??? werden.
      Jeder Mensch, der zu schnell fährt und andere Menschenleben in Gefahr bringt, muss sofort ??? werden, auf Kosten der Angehörigen.
      Nur so kann man verhindern, dass weitere Menschen/Tiere getötet werden?

      Denken Sie eigentlich, bevor Sie schreiben?

  7. Polarlicht

    @Skifan
    Geht’s nicht noch ein wenig melodramatischer? … es geht nicht um einen Hund, sondern um eine Bestie von einem Hund…jedes Tier, was gequält wird, als soziales Lebewesen keinen Kontakt zu Artgenossen bekommt, starke Schmerzen hat, wird sich irgendwann Mal wehren. Das dieser Hund noch nicht eher gebissen hat, wundert mich! Das ganze ist eine Tragödie, traurig, auf jeden Fall! Leider von Menschen hausgemacht!

  8. Polarlicht

    Auch wenn sich der Mensch nicht auf eine Stufe mit dem Tier stellt….kein Tier geht so mit Artgenossen um! Das macht nur der Mensch! Wer ist also hier die Bestie auf diesem Planeten?

  9. Polarlicht

    @ Nia pist
    Und an Wochenende gibt’s dann Wildschweinbraten….der Unterschied, das das Tier ja dann von Mensch erlegt wurde, ist ja immens! Wie gesagt, was da passiert ist, ist furchtbar, aber von den Besitzern selbst verschuldet!

  10. Polarlicht

    Ein Hund der Menschen…. Kinder zerfleischt… muss sofort umgebracht werden….
    Männer bringen kleine Mädchen um, quälen sie…die kommen in die Psychiatrie, die sind bestimmt nicht gestillt worden… was ist mit solchen Typen? Kommt jetzt wieder die Antwort, dass man ein Tier nicht mit einem Mensch vergleichen kann? Der Mensch vergisst meiner Meinung nach viel zu oft wo er herkommt!

  11. „es geht nicht um einen Hund, sondern um eine Bestie von einem Hund“ heißt es weiter oben.

    Nein, es geht nicht um eine „Bestie“ sondern schlicht und einfach um einen Hund, um ein Tier, das vom Wolf abstammt und dessen natürlicher Jagd- und Verteidigungsinstinkt durch den Menschen während einer seit Jahrtausenden andauernden Dressur und Auslese unterdrückt oder umgeformt wurde.

    Das diese Urtriebe ab und zu wieder mit elementarer und unkontrollierter Wucht ausbrechen, dürfte eigentlich keinen verwundern. Es ist eher verwunderlich, dass es nicht noch öfter geschieht.

    Jetzt dem Hund mit moralischen Kriterien zu kommen, er sei eine „Bestie“, ist absurd. Ein Hund ist und bleibt ein Hund.

    In Tränen auszubrechen, weil so ein Tier gefährlich geworden ist und deshalb zu Recht eingeschläfert wurde, zeigt nur, wie pervers unser Verhältnis zum Tier geworden ist. Weinen wir auch über die Millionen Tiere, die wir in unseren Schlachthöfen töten?

    P.S. Die meisten Beissattacken kommen übrigens vom Schäferhund, den Symboltier der Deutschen für Treue und Anhänglichkeit schlechthin. In 90 % der Fälle ist der Besitzer selber das Opfer.
    https://www.focus.de/wissen/videos/neue-beissstatistik-zeigt-dackel-boxer-oder-schaeferhund-das-sind-die-gefaehrlichsten-hundrassen-deutschlands_id_4790861.html

    • Statistik ist relativ

      „In den Statistiken tödlicher Bissattacken dominieren unter anderem Schäferhunde, Bullterrier und Rottweiler.“
      „Keine andere Hunderasse ist in der Bundesrepublik so verbreitet wie der Deutsche Schäferhund.“
      Leider geht aus der Statistik nicht hervor, wie viele Hunde jeder Rasse in Deutschland gehalten werden.
      Um dem Schäferhund gegenüber fair zu bleiben müsste die Statistik die Anzahl Schäferhunde, Bullterrier und Rottweiler der Anzahl ihr entsprechender Beißattacken gegenüberstellen (sprich Beißattacken pro 100 Tiere dieser Rasse).

  12. deuxtrois

    Es heißt, so wie der Mensch mit Tieren umgehe, so gehe er auch mit anderen Menschen um.
    Das sieht man an solchen Vorfällen wie diesen, aber auch anhand der Kommentare mancher hier verwundert es mich nicht weiter, dass man den Tod dieses Tieres fordert. Bei Menschen schrecken hier manche auch nicht zurück, den Tod zu fordern. Sehr bedenklich..

  13. Marsupilami

    Es ist schon erstaunlich und traurig einige der Kommentare hier zu lesen. Sehr viel Sympathie mit dem Hund der zwei Menschen totgebissen hat, und von denselben Sympathisanten kein Wort des Mitgefühls für die beiden Opfer, von denen eins sogar hilflos im Rollstuhl gesessen hat.

    • Schöpfungskrönchen

      @Marsupilami

      Ich fasse mich mal an die eigene Nase und … lese Ihre Kommentare. Wo sind Ihre Worte des Mitgefühls?

      Abgesehen davon geht es in den meisten Kommentaren nicht um Sympathie oder Mitgefühl, sondern um die Frage, ob der Hund und/oder der Mensch „Schuld“ an dem Unfall hatte(n). Und ob der Mensch sich das Recht herausnehmen darf, ein anderes Lebewesen (Tier oder Mensch) zum Tode zu verurteilen.

      Wie gesagt, das mit dem Lesen und Denken üben Sie vielleicht noch ein wenig. Das mit dem Schreiben geht ja – von dem einen oder anderen Fehler – schon recht gut…

  14. @Schöpfungskrönchen:
    Menschen ernähren sich nunmal von Tieren, genauso wie Tiere sich von Tieren ernähren.
    Menschen die Menschen töten gehören eingesperrt.
    Tiere die Menschen töten gehören getötet.
    Jeder verteidigt seine Spezies mit seinen Mitteln, und da sind die Mittel der Schöpfungskrone eben wirksamer als die von der niederen Spezies Hund.
    Das gefalle Ihnen oder nicht, es ist so .

    • Schöpfungskrönchen

      @ Nia Pist

      „Menschen ernähren sich nunmal von Tieren, genauso wie Tiere sich von Tieren ernähren.“

      Na ja, neben einigen Allesfressern gibt es unter den Tieren reine Fleischfresser und reine Vegetarier. Die beiden Letzteren suchen es sich nicht aus, Erstere können es je nach Situation. Der Mensch kann es sich immer aussuchen. Ihre Aussage ist also relativ.

      „Menschen die Menschen töten gehören eingesperrt.“

      Oder getötet. Das hängt nun mal vom jeweiligen Gesetz ab, das wiederum von Menschen gemacht wird.

      „Tiere die Menschen töten gehören getötet.“

      Auch diese Aussage ist meines Erachtens nach (den Tieren gegenüber) überheblich und auf jeden Fall genau so pauschal. Man könnte auch sagen, dass es ganz einfach Bullshit ist, der jeglicher klaren Denkweise entbiert. Was gibt uns das Recht?

      Und warum soll ein Tier nicht auch das „Recht“ haben, einen Menschen zu töten? Im Gegensatz zu uns, tötet ein Tier nicht aus Spaß. Aber stimmt, die „Krone der Schöpfung“ darf ja aus Spaß töten! Aber warum dann nur Tiere? Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die andere Menschen/Rassen auch als „niedrig(er)“ erachten. Muss ich meinen Gedankengang, der Ihrer „Logik“ folgt, weiterführen oder kann ich davon ausgehen, dass Sie verstanden haben, was ich sagen möchte?

      „Jeder verteidigt seine Spezies mit seinen Mitteln, und da sind die Mittel der Schöpfungskrone eben wirksamer als die von der niederen Spezies Hund.“

      Tja, die „Logik“ mit der Wirksamkeit hat der Hund anscheinend nicht verstanden! Dieser „Logik“ ist es sicherlich auch zu verdanken, dass die „niederen Spezies“ schon vor uns da waren und uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch überleben!

      „Das gefalle Ihnen oder nicht, es ist so .“

      Genau, gefällt mir nicht und ist auch nicht so, nur weil es so schön in Ihr Weltbild passt.

        • Schöpfungskrönchen und andere Wirre : Stündlich sterben weltweit 1000 Menschen an Hunger. Und Sie haben nichts Anderes zu tun, als wirr, losgelöst und in keinster Weise nachvollziehbar, die selbstverständliche Entscheidung, diese Bestie wegzuspritzen, zu besabbeln. Von Kommentieren darf ja wohl keine Rede sein. Schämen Sie sich.

          • stimmt, welch ein Zirkus um diesen Köter.
            Schöpfung, Bei diesem Stuss den Sie verbreiten auch noch anderen vorwerfen Sie hätten Probleme mit Lesen und Schreiben ist ja an Dummheit und Überheblichkeit kaum zu überbieten…

          • Schöpfungskrönchen

            @ Hop Sing

            Klar, und weil „stündlich weltweit 1000 Menschen an Hunger sterben“ (ich gehe übrigens realistischerweise davon aus, dass es deutlich mehr sind) und diese Tatsache in absolut keiner Weise kausal mit dem vorliegen Fall/Artikel in Relation steht, „spritzen“ wir dann mal alle „Bestien“ weg und schämen uns nicht mal für diesen absurden Gedankengang! Und dann anderen unterstellen, sie seien „wirr“…

  15. Es reicht!

    Wieso verbietet die Polizeiverordnung der Gemeinden nicht generell die Haltung von gefährlichen Hunderassen? Wieso kann man bei den Gemeinden einen Ausnahmegenehmigung zum halten dieser Hunderassen beantragen? GENERELLES VERBOT welches STRIKT angewendet wird ist längst überfällig?

    • Schöpfungskrönchen

      Und wenn wir schon einmal dabei sind, dann verbieten wir ebenfalls SUVs, Motorräder und anderen „Unsinn“, die ebenfalls häufig durch (Un-)Taten der Menschen andere in Gefahr bringen und oft auch töten, Allez, GENERELLES VERBOT für JEDEN und ALLES, was auch nur annähernd in den Augen von „Es reicht!“ gefährlich ist!

    • deuxtrois

      „Wieso verbietet die Polizeiverordnung der Gemeinden nicht generell die Haltung von gefährlichen Hunderassen?“

      Weil es keine „gefährlichen Hunderassen“ gibt. Diese Rassenlisten sind aus reinem Populismus entstanden, niemand hat wissenschaftliche Belege. Ansonsten würde der Schäferhund auch zu diesen „gefährlichen Hunderassen“ gehören, denn der Schäferhund zeigt die meisten angezeigten Fälle von Beißattacken. Es ist eine reine Imagesache und entbehrt sich jeglicher Rationalität. Die Beißstatistik sagt nur aus, wie viele Anzeigen es gab und nicht, wie oft eine gewisse Rasse tatsächlich „zubeißt“.

  16. Der arme Hund ist getötet worden, weil er selbst schwer verletzt und nur unter unverhältnismäßig hohem Aufwand hätte gerettet werden können.
    Er hatte sich nämlich beim zerfleischen seines Herrchens ein paar Zähne ausgebissen. Hat ihm bestimmt weh getan.

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