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Das war die WM-Nacht: Portugal und Schweiz im Achtelfinale

02.07.2026, Kanada, Toronto: Der Portugiese Cristiano Ronaldo (M) steht mit seinen Mannschaftskollegen zusammen und hält nach dem Spiel das Trikot von Diogo Jota in Händen. Jota starb bei einem Autounfall vor einem Jahr. Foto: Sammy Kogan/The Canadian Press/AP/dpa

Drama und Emotionen: Portugal dreht das Spiel gegen Kroatien und kommt eine Runde weiter. Die Sieger um Superstar Cristiano Ronaldo denken an ihren gestorbenen Teamkollegen.

41 Jahre alt – und kein bisschen müde: Dank Cristiano Ronaldo darf Portugal weiter vom ersten WM-Titel träumen. Der Superstar erzielte beim dramatischen 2:1 gegen Kroatien den Ausgleich und bereitete den Weg für das Achtelfinale gegen Spanien.

Vor 43.036 Zuschauern in Toronto trafen Ronaldo (68. Minute) per Foulelfmeter und Gonçalo Ramos (90.+4) für die Portugiesen und sorgten zum ersten Todestag von Diogo Jota für einen emotionalen Sieg. Der Offensivspieler war am 3. Juli 2025 im Alter von nur 29 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. „Er ist dort oben und leuchtet auf uns herab“, sagte der zum „Man of the Match“ gewählte Ronaldo.

02.07.2026, Kanada, Vancouver: Rayan Aït-Nouri (Algerien) und der Schweizer Dan Ndoye kämpfen um den Ball. Foto: AP/dpa

Ivan Perisic (53.) hatte Kroatien in Führung gebracht. Kroatien gelang in der 13. Minute der Nachspielzeit der vermeintliche Ausgleich, doch der Treffer wurden wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Während es für Ronaldo mit der Seleção weitergeht, muss sein langjähriger Weggefährte Luka Modric die Heimreise antreten. Beide spielten sechs Jahre lang gemeinsam bei Real Madrid.

– Schweiz mühelos ins WM-Achtelfinale: Die Schweiz ist weiter auf Kurs und darf vom ersten Viertelfinale seit dem Heim-Turnier 1954 träumen. Das Team um Vorlagengeber Johan Manzambi setzte sich im Sechzehntelfinale von Vancouver problemlos mit 2:0 (1:0) gegen Algerien durch und bleibt damit bei diesem Turnier unbesiegt. Im Achtelfinale geht es erneut in Vancouver am Dienstag (22.00 Uhr/MESZ) gegen Kolumbien oder Ghana.

Breel Embolo (10. Minute) sorgte für die frühe Führung für die Nati. Nach der Pause traf dessen Sturmkollege Dan Ndoye (46.) zur vorzeitigen Entscheidung. Manzambi vom SC Freiburg hatte das erste Tor mit einem Solo über die halblinke Seite exzellent eingeleitet. (dpa)

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