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Aktivisten gegen die Jagd: Auch im Eupener Wald wurden Hochsitze und Jagdhütten angegriffen

Diese Bilder von Akten von Vandalismus im Eupener Wald wurden „Ostbelgien Direkt“ zugeschickt. Fotos: privat

In der Nacht vom 8. auf den 9. November 2018 ist es in Frankreich, der Schweiz und in Belgien zu Fällen von Vandalismus gegen Jagd-Einrichtungen gekommen. Auch im Eupener Wald wurden Hochsitze und Hütten angegriffen.

Mehrere Bilder von zerstörten Jagd-Einrichtungen wurden „Ostbelgien Direkt“ zugesandt. Die Anti-Jagd-Aktionen seien im Raerener Wald, Bereich Vennkreuz-Neuforst, verübt worden, wurde uns mitgeteilt.

Der zuständige Revierförster, den „Ostbelgien Direkt“ am Mittwochmorgen kontaktierte, glaubte eher, dass die Vandalenakte im Eupener Stadtwald, Ortsteil Vennbusch, begangen wurden.

Wahrscheinlich sind sogenannte „Antispeziesisten“ die Urheber. Laut RTBF haben 117 „Antispeziesisten“ in Frankreich, der Schweiz und Belgien nach eigenen Angaben 118 Jägerstühle bzw. Hochsitze sowie 10 Hütten zerstört. In einem anonymen Bekennerschreiben heißt es, diese Aktion gegen die Jagd sei erst der Anfang.

„STOP CHASSE“ und „Stop Spécisme“ ist auf dieser Jagdhütte zu lesen. Foto: privat

Die Aktion sei „eine militante und politische Geste, um die Solidarität zwischen allen Lebewesen zu fordern gegen Dummheit, grausame Traditionen sowie blinde, krankhafte und sadistische Gewohnheiten“.

Der Antispeziesismus ist eine Tierrechtsbewegung, welche die Befreiung der Tiere zum Ziel hat.

Das RTBF-Fernsehen interviewte einen Jäger, der Anzeige erstattet hat, ebenso wie die Vereinigung „Royal Club Saint-Hubert“: „Als ich die Schäden gesehen habe, hatte ich Tränen in den Augen. Das ist für uns ein großer Verlust. Jeder Hochsitz kostet 1.200 und 1.500 Euro und wird von vielen Leuten aufgebaut, einer allein schafft das nicht.“

Der Jäger äußerte sich anonym – aus Angst vor Repressalien. Er wies darauf hin, wie wichtig die Hochsitze auch für die Sicherheit seien, denn von einem Hochsitz aus lande eine verirrte Kugel im Boden und verliere sich nicht in der Luft. (cre)

74 Antworten auf “Aktivisten gegen die Jagd: Auch im Eupener Wald wurden Hochsitze und Jagdhütten angegriffen”

    • Gönnen würde man es denen, aber die bekommen keine Gärten von Wildschweinen versaut, die haben bestimmt gar keine Gärten. Ausser saudummen Ideen habe diese Idioten eh nichts vorzuweisen.

  1. Ich befürworte das Geschehene nicht, aber ich befürworte auch nicht das wahllose Jagen zum Spass und zum Vergnügen. Wenn es dem Erhalt des Tierbestandes dient durch Aussonderung schwacher und kranker Tiere dient, ist die Jagd legitim und ansonsten nicht.
    Hoffe das die Wolfspopulation steigt, damit dies durch ihn erledigt wird.

    • DenAhlen

      Und genau zum Beobachten und Aussondern der schwachen und kranken Tiere dient ein Hoch- oder Jägersitz! Wofür soll den sonst der Hochsitz da sein? Wie stellt der nicht Jäger sich sowas vor, das der Jäger einfach auf alles schießt was sich bewegt? Die Leute die sowas machen zwingen die Jäger wieder Triebjagten zu machen! Das bedeutet dann Fehlschüsse, verletzte Tiere, Unfälle durch panische Tiere die Straßen überqueren. Gleichzeitig übernimmt, wie weiter oben schon erwähnt, keiner dieser Spinner die Kosten für die Instandsetzung der Wildschäden! Die Jäger schon und das kostet denen richtig Geld! Wenn ihr die Jagd verbieten wollt, dann muss der Staat (als Verursacher des Problems) auch die Schäden zahlen!

    • Hallo Ekel Alfred & auch alle anderen Jagdgegner,

      was soll das denn bitte? …

      Esst ihr Fleisch? Woher kommt dieses Fleisch? Massentierhaltung? Ich glaube wohl kaum, dass die Tiere, die bei euch und allen anderen Jagdgegnern auf dem Teller liegen, ein schöneres Leben hatten als diejenigen, die von geprüften Jägern im Wald oder auf dem Feld ohne „Schmerzen“ erlegt werden… ?!

      Ich bin selbst Jägerin und kann nur darauf hinweisen, dass ein „anständiger“ Jäger mehrere Prüfungen ablegen muss, um seinen Jagdschein zu erhalten. Diese Prüfungen sind sicherlich nicht „ohne“ und jeder Jäger weiß sicher mehr über die heimische Flora & Fauna, als heuchlerische Personen die Hetze gegen Jäger betreiben.

      Ich finde die aktuelle Aktion der mutwilligen Zerstörung von Jagdeinrichtungen einfach nur armselig. Jagd dient in erster Linie dazu, die Wildbestände zu regulieren und somit auch die Natur zu schützen. Die Abschusszahlen werden „von oben“ (Wallonische Region) den Jägern mitgeteilt, und wenn diese nicht eingehalten werden können, müssen sogar horrende Strafen gezahlt werden, weil nicht genug Tiere getötet wurden. Das wissen leider die Wenigsten! Wir setzen uns nicht einfach auf einen Hochsitz und knallen lustig ab, was uns vor die Waffe läuft. Jagen in Belgien ist kein Moorhuhn-Spiel!!! Dieses Bild haben leider noch sehr viele in ihren Köpfen und dies absolut unberechtigter Weise… In Belgien wird demnach sicherlich nicht einfach hinterhältig und erbarmungslos „drauf los geballert“, das nur zu Ihrer Information.

      Von der mutwilligen Zerstörung fremden Eigentums möchte ich hier noch gar nicht reden…

      Waidmannsheil, JuCa!

      • Ekel Alfred

        @ JuCa, da Sie ja nunmal gerne töten, frage ich Sie und alle anderen Jäger….warum gehen Sie nicht in Kriegsgebiete (Syrien, Afghanistan, Irak u.a.)….da können Sie schiessen nach Herzenslust….aber davor haben Sie Angst….denn die Leute dort schiessen zurück….das wissen Sie….und darum schiessen Sie lieber aus dem Hinterhalt….

        • BLÖDSINN

          EKEL ALFRED schreibt großen Blödsinn. Er sollte sich die Stellungnahme von Juca noch mal lesen. Vielleicht schaltet sein Gehirn dann auch den Verstand ein.
          Wenn das nicht hilft: Noch mal lesen!

      • Zuschauer

        Was Alfred Ekel schreibt ist purer Blödsinn.
        @JuCa: ich verstehe Ihre Sichtweise und bin mit solcher auch einverstanden. Was mich jedoch stört, und darunter leidet das Bild der Jäger, ist, dass viele (nicht alle) sich grossspurig und arrogant verhalten. Es soll nicht vergessen werden, dass der Wald dem Jäger nicht gehört und nur die Jagd gepachtet ist. Mir ist schon mehrmals passiert, dass ein Jäger im Luxus-Geländewagen mich aufgefordert hat „seinen“ Wald zu verlassen – obschon nirgendwo ein Betreten-verboten-Schild aufgestellt war.
        Das Argument von „Horrenden Strafen“ zählt in meinen Augen nicht. Es steht schliesslich jedem frei, ob er jagen geht oder nicht. Das ist genau wie einer der mit 100 Km/H durchs Dorf rast – er weiss eben schon vorher, dass es etwas kosten kann. Da ist mein Mitgefühl eher bescheiden.

        • Ekel Alfred

          @ Zuschauer, der Wald, ob Gemeinde- oder Staatswald gehört, dem Volk….der Jäger oder Jagdaufseher sind keine vereidigte Personen….und haben Ihnen gar nichts zu sagen….das darf nur der DIENSTTUENDE Forstbeamte….diese elitäre Gruppe (18000 Spezies zu 10000000 Einwohnern Belgiens) ermächtigt sich aber allzu oft, dem gemeinen Bürger aufzudrängen, der Wald gehöre ihnen alleine….es zwingt niemanden dazu eine Jagd zu pachten….ganz im Gegenteil….der Pächter verpflichtet sich durch einen Notarakt, die ihm seitens der Gemeinde oder des Staates auferlegten Gesetzte und Auflagen zu beachten und zu erfüllen….wie er die Abschusspläne erfüllt, ist sein Problem….

          @ DenAhlen, Sind Ihnen die roten Schilder, die auf TREIBJAGDEN hinweisen, nicht bekannt….man sieht sie aber z: Zt. der Jagd überall….

      • deuxtrois

        Ich befürworte auch keine mutwillige Zerstörung von Eigentum, das ist sicherlich der falsche Weg. Man sollte die Jagd in Gänze abschaffen.

        „Jagd dient in erster Linie dazu, die Wildbestände zu regulieren und somit auch die Natur zu schützen.“

        Nein, das ist lediglich die Selbstlegitimation der Jäger, warum sie weiterhin jagen dürfen sollen. Ein wissenschaftlicher Ansatz, der die Effizienz der Jagd beweisen soll, steht schon lange aus. Die Jagd ist ein traditionelles Ding, was von immer mehr Menschen (zu Recht) hinterfragt werden, denn die Jagd verursacht auch Schäden, die uns niemand ersetzt.

        Ihr Jäger behauptet oft, ihr „reguliert“ den Wildbestand. Das tut ihr mitnichten, ihr reduziert lediglich den Bestand. Die „Regulierung“ macht die Natur von selbst, dazu benötigt es den Menschen nicht. Der Jäger ist kein Ersatz für ausgestorbene (oder besser gesagt, ausgerottete) Raubtiere, denn es werden nicht primär nur kranke oder schwache Tiere erschossen (das kann der Jäger auch nicht zweifelsfrei selbst bestimmen durch bloßen Sichtkontakt).

        Und der Vergleich zu dem Essen auf dem Tisch ist typisch für Jäger und ziemlich dämlich noch dazu. Wir züchten die Tiere nicht zum Naturschutz, sondern zur Nahrungsaufnahme – ganz im Gegensatz zum Jäger der immer behauptet, er schütze die Natur (aber ohne Beweis).

        Und so schwierig ein Jagdschein sein soll, so bigott ist die Argumentation für seine Notwendigkeit dahinter: Solange ich immer wieder Jäger sehen, die ihre erlegten Tiere als „Trophäe“ darstellen will sich auch noch Naturschützer nennen? Und ja, das habe ich noch vor einigen Wochen selbst gesehen.

        Ärgerte sich derjenige, der wieder mal Opfer der Treibjagd wurde, weil das Wild vermehrt in Bereiche des KFZ-Verkehr auftauchen und jährlich Millionen Schäden an KFZ verursachen.

        Das mag jetzt in Ihren Augen „Hetze“ sein, aber dann dürfte es Ihnen ja einfach liegen, Erfolge der Jagd in Zahlen aus zu drücken und zu beweisen, wir sind alle gespannt auf Sie.

        Und auch die Behauptung, man schieße nicht wild in Belgien rum kann ich auch nicht nachvollziehen, nachdem mich fast eine Kugel getroffen hätte zu einer Zeit, in der die Jagd verboten ist – und man mir auch noch dreister weise sagt, ich habe aus dem Wald zu bleiben, es könnte immer jemand auf der Jagd sein.

  2. Kopfschüttel

    @Ekel Alfred, schreiben ist Silber, Schweigen ist Gold.
    Das es hier auf OD immer wieder die selben Gesellen gibt die meinen unter jeden Bericht ihren Senf hinzugeben zu müssen. Schlimm.

    • Ekel Alfred

      @ Jaman, ist ein Tofuwürstchen vom Wildschwein?….
      @ Kopfschüttel + BLÖDSINN, können Sie auch etwas Konkretes schreiben?….
      des Rätsel Lösung ist doch ganz einfach: Keine Hochsitze bauen, um aus dem Hinterhalt auf wehrlose Tiere zu schiessen….dann werden die auch nicht beschädigt….die Jagd steht ja nicht erst seit heute im Misskredit der Gesellschaft….da der Wolf ja nun bereits auch in unseren Gebieten heimisch geworden ist, erübrigt sich doch die Jagd….

      • @Ekel
        Ich habe gelernt, mich nur zu Dingen zu äußern, von denen ich Ahnung habe. Ich würde mich hier gerne als Beispiel zur Verfügung stellen.
        Der weniger schmeichelhafte Rat:“Sitzen, Klappe halten!“

        • Ekel Alfred

          @ Realist, dann lassen Sie uns doch an Ihrer Ahnung teilhaben….was halten Sie denn von: 1. Jagdverbot an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen (Königliche Jagd Hertogenwald und Freyr machen es vor) 2. Kugelschussverbot auf Wiesen und Feldern 3. Treibjagdverbot auf Reh- und Rotwild (die heutige Ausdrucksweise stille Drückjagd ist nur eine Umschreibung für Treibjagd doch die Ausführung derselben findet wie bisher statt).

      • @EA „des Rätsel Lösung ist doch ganz einfach: Keine Hochsitze bauen, um aus dem Hinterhalt auf wehrlose Tiere zu schiessen….dann werden die auch nicht beschädigt….die Jagd steht ja nicht erst seit heute im Misskredit der Gesellschaft….da der Wolf ja nun bereits auch in unseren Gebieten heimisch geworden ist, erübrigt sich doch die Jagd….“

        Abstand nehmen von Dingen / Handlungen, die in „Misskredit“ der „Gesellschaft“ geraten. Z.B.
        – Autos (Diesel oder alle) geraten zunehmend in Misskredit der Gesellschaft, somit …
        – Kernkraftwerke geraten zunehmend in Misskredit der Gesellschaft, somit …
        – Das Internet gerät zunehmend in Misskredit der Gesellschaft, somit …
        – Politiker geraten zunehmend in Misskredit der Gesellschaft, somit …

        Mit Ihrer Argumentationskette reden Sie der Anarchie das Wort. Bewusst stellte ich eingangs „Misskredit“ und „Gesellschaft“ in Anführungszeichen, denn beide Begriffe bleiben zu definieren. Dies erledigt, legitimieren Sie RAF, Terrorismus, Scharia und Sittenwächter jeglicher Couleur. War das Ihre Absicht?

        • Ekel Alfred

          @ Der., Ihr Vergleich hinkt….denn die von Ihnen angeführten Argumente beabsichtigen nicht direkt als Endziel das Töten von Kreaturen….Die Jagd wird im 21. Jahrhundert, ob richtig oder nicht, von grossen Teilen der Bevölkerung (Gesellschaft) abgelehnt (Misskredit)….

  3. Der Wildbestand kann sich von selbst regeln,allerdings auf Kosten der Holzqualität.
    Ein von Rotwild geschälter Stamm hat nur noch den halben Wert, weil das wertvollste untere Stück faul ist.
    Die wirtschftlich tragbare Wilddichte ist beim Rotwild tiefer anzusetzen als die biologisch optimale Wilddichte.
    Wenn der Forst also auch dazu bestimmt sein soll, gesundes Holz zu erzeugen ist die Jagd ein Mittel dieses Ziel zu erreichen.
    Solange kein anderes Mittel gefunden wird den Wildbestand zu reduzieren ist die Jagd nötig.

    • Ekel Alfred

      @ Hirsch, man schiebt gerne dem Rotwild den schwarzen Peter zu….bezüglich der Baumschäden….besonders an Fichten….ist es nicht aber doch eher der Borkenkäfer….der die Fäulnis vorantreibt…und das Absterben der Bäume verursacht?….

      • Ja woran erkennt man denn Rotwildschäden
        Ja richtig: die Rinde ist geschält und die Fäulnis dringt ein, das Holz fault.
        Und woran erkennt man Käferbefall ? Richtig: trockene Spitzen, Rindenabfall und Nadelverlust.
        Ist ja wohl nicht das Gleiche.
        Mag ja sein dass Sie im Wald spazieren gehen, aber Ahnung haben Sie keine.

        • Ekel Alfred

          @ Hirsch, wie erklären Sie sich denn, das mir heute im Wald der dort zuständige Förster in Begleitung eines Holzfällers meine Frage, ob diese bereits gefällten und noch zu fällenden Bäume eine Folge des Schälens durch Rotwild sei, wie folgt beantwortete: diese Schäden seien zurückzuführen auf die bisher gewesene Trockenheit und den Befall durch den Borkenkäfer….und nicht durch das Rotwild….sind Förster nicht wissende Leute?….

          • Das ist durchaus richtig.
            Im Augenblick werden die Käferbäume gefällt.
            Durch Rotwild geschälte Bäume müssen nicht sofort gefällt werden.
            Sie faulen jahrzehnte lang vor sich hin.
            Aber der Wertverlust durch Fäule beträgt bis zu 50 Prozent.
            Dieses Jahr ist der finanzielle Verlust. durch Käferbefall weitaus höher als der Verlust durch Schäle, das ist dem trockenen Frühjahr und dem trockenen Sommer zu verdanken.

  4. peter mÜLLER

    Was will ein Jäger schon feststellen, ob ein Tier krank oder nicht krank ist. Die schiessen auf alles, was sich bewegt, wegen dem Verdienst ( Verkauf) „Was mich jedoch stört, , dass viele (nicht alle) sich grossspurig und arrogant verhalten“ Ich habe auch so eine Person im Bekanntenkreis. da geht es nur darum, mehr zu schiessen als der andere. Ohne zu erwähnen, von ihren wöchentlichen Besäufnisse.

    • Sagt jemand, der wahrscheinlich einen Hasen nicht mal von einem Kaninchen unterscheiden kann! Zum Glück könnt/dürft ihr nicht schießen, denn ich nehme mal an, dass der geistige Zustand nicht reichte, um legal eine Waffe besitzen zu dürfen…

  5. @Ekel:sie haben wenig Kenntnisse von der Jagd und vom Wald.
    Woher holen Sie die Zahl 18.000 für Forstbeamte.
    Es gibt in der Wallonischen Regien ungefähr 350 Reviere, pro Revier ein Förster.
    Dazu kommen pro Fordtamt 3 bis 5 Beamte welche in der Planung und Verwaltung arbeiten, macht slso zusammen maximal 500 Leutchen im Aussendienst.
    In ganz Ostbelgien ist übrigens die Treibjagd am Wochenende seit diesem Jahr verboten.
    Die Ansitzfrückjagd idt erlaubt aber dafür braucht man den Wald nicht zu sperren.
    Letztere wird von den Jägern aus der Wallonie gar nicht gerne angeeandt da dann der Abschussplan zu schnell erfüllt ist.
    Bei der Treibjagd sind nur 10% der Schüsse Treffer, bei der Ansitzdrückjagd 80 bis 90 %.
    Bei der Treibjagd werden bis zu 50 % der Rehe weggeworfen da die Tiere zerfezt werden.
    Bei der Ansitzdrückjagd kann jedes Tier verwertet werden da es nur eine aber tötliche Kugel bekommt.
    Bei diser Jagd leidet das Tier weniger als wenn es zum Schlachthof gefahren würde.
    In der Biolandwirtschaft werden übrigens immer mehr Tiere auf der Weide geschossen um sie den Stress des Viehtransports zu entziehen.
    Die Abschaffung der Jagd ist natürlich eine Option, aber wie schon geschrieben wird dann der Rotwildbestand inkompatibel sein mit der Produktion von Wertholz welches teuer importiert werden müsste.

    • Ekel Alfred

      @ Hirsch, empfehle Ihnen lesen zu lernen….laut le cerf en Wallonie gibt es z. Zt. 18000 Jagdscheininhaber in Belgien zu meiner Zeit waren es 27500 eingetragene Jagdscheininhaber also ist die Zahl der Anwärter rückläufig….wer spricht hier von 18000 Forstbeamten?….glauben Sie selber, was Sie da schreiben?….und warum greift man unsere Schweisshunde zurück, um angeschossenes Wild zu bergen?….die Jagd braucht nicht abgeschafft zu werden….nur sollten die Jäger wieder mal das Pirschen erlernen….wohlgemerkt….zu FUSS… um dem Tier eine Chance zu lassen….d.h. den Wind beherrschen…..und nicht mit dem Auto von Schneise (Hochsitz) hetzen oder gar mit dem Jeep dem Wild morgens und abends in den Schneisen nachfahren….ein mir bekannter Jagdaufseher brüsstete sich noch damit, dem Jagdpächter den Hirsch über GPS zukommen zu lassen….damit stossen Sie in der Bevölkerung immer auf Unverständnis….

  6. Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung! Diese ganzen Pseudo-Kenner der Jagdgesetzgebung, der waidgerechten Praxis derselben und selbsternannten „Natur- und Tierschützer“, die zu Hause seelenruhig tagein tagaus Discounter-Wurst für 99 Cent/Kilo in sich reinstopfen und glauben, das Reh sei das Junge vom Hirsch… Beschäftigt euch mal mit der Materie, objektiv und mit dem nötigen Hintergrundwissen. Dann und nur dann wird man euch und eure Aussagen vielleicht ernst nehmen! Alles andere ist totaler Plumpaquatsch und die Bytes nicht wert, die es in der digitalen Welt einnimmt! In diesem Sinne: WMH!

  7. Zaungast

    ‚Ekel Alfred‘ hat wirklich null Ahnung von Wald und Wild. Ich habe auch nicht viel mehr von der Jagd, da ich nie verstehen konnte, wie jemand aus Freude am Töten ein Lebewesen umbringen kann.

    Dennoch ist die Jagd in unseren Breiten absolut notwendig. Da Tiere wie Hirsche, Rehe und Wildschweine keine natürlichen Feinde haben, würden sich die Populationen derart vermehren, dass die Wildschäden ein noch ernsteres Problem darstellen würden, als sie es in der Vergangenheit schon mal waren.

    Heutzutage wird der Wildbestand laufend überwacht, und den Jägern werden Abschussquoten zugewiesen, die sie erfüllen müssen.
    https://plus.lesoir.be/178155/article/2018-09-13/les-chasseurs-cites-devant-le-tribunal-pour-non-respect-des-quotas

    Da wird auch genau festgelegt, welche Tiere (Alter, Geschlecht) geschossen werden dürfen bzw. müssen. Also von blinder Abknallerei kann da keine Rede sein, auch nicht von „schiessen auf alles, was sich bewegt“.

    Ob der Wolf, wenn er sich denn mal flächendeckend bei und ausgebreitet hätte, das Problem an Stelle der Jäger lösen könnte, wage ich zu bezweifeln. Beim ersten Nutztier, das Meister Isegrim unweigerlich reißen würde, käme gleich das gross Gescrei der Landwirte, und bei den süßen Bambis, die ihm zum Opfer fallen, würden die Tierschützer losjammern.

    Zum wirtschaftlichen Aspekt der Jagd fehlen mir die Zahlen, aber man kann feststellen, dass die Jäger durchweg betuchte Leute sind, die sicher nicht auf den Erlös durch den Verkauf von erlegten Tieren angewiesen sind. Ob dieser Erlös die Kosten, die durch die Jagd entstehen, aufwiegen, darf bezweifelt werden. Sonst könnte eigentlich jeder diesen Beruf des Jägers ergreifen und dabei gutes Geld verdienen.

    Noch ein Aspekt: Die Jagdverpachtung bringt Geld in die Gemeindekassen. Gäbe es keine Freizeitjäger, müssten stattdessen angestellte Jagdaufseher das erledigen, was dann wieder Kosten für die Allgemeinheit bedeuten würde…

    • Damien Francois

      Eine Ausnahme, ich muß hier eingreifen:
      Ekel Alfred ist TÄGLICH im Eupener Wald anzutreffen. Er kennt den Wald, er kennt das Wild. Sie feuern hier wieder idiotologisch ab, Herr Schleck. Wie immer haben Sie, und nur SIe, und Ihre Quellen, den durchblick. Ekel…haft!
      Ihr DR!

      • Zaungast

        Da Sie selbst ja auch täglich im Wald unterwegs sind – sonst könnten Sie Alfred ja dort nicht antreffen – kennen Sie natürlich auch den Wald und kennen das Wild.
        Dann könnten Sie sicher auch meine verschiedenen Punkte alle widerlegen, nicht wahr?

        Wer allerdings so etwas schreibt: „man schiebt gerne dem Rotwild den schwarzen Peter zu….bezüglich der Baumschäden….besonders an Fichten….ist es nicht aber doch eher der Borkenkäfer…“ hat nun wirklich keine Ahnung, da er die Verbiss- und Schälschäden durch Wild nicht von denen durch Käferbefall unterscheiden kann.

        Schauen Sie und ‚Alfred‘ mal genauer hin bei ihrem nächsten Waldspaziergang.

        • Damien Francois

          Welch eine erbärmliche Kreatur… Egal was der Herr NS schreibt, es ist immer unlogisch. Wenn ich schreibe, daß Alfred täglich im Wald anzutreffen ist, dann bedeutet das nicht, daß ich jeden Tag im Wald bin, bzw. ihn treffe. Auch andere Leute sind im Wald und treffen ihn, bzw. er hat es mir gesagt, daß er jeden Tag in den Wald geht.
          Ja, ich kenne den Wald und das Wild auch, aber nicht so gut wie Alfred.
          Sie kenne alles – aber nur aus dem Djungel des Internets.

        • Ekel Alfred

          @ Zaungast, oh Schreck (Schleck) lass nach….erbitte Ihre klärende Antwort bzgl. Schälen durch den Borkenkäfer….welche Arten von Schalenwild sind für den Verbiss verantwortlich und welche für Schälschäden?….wer ist denn in ROTWILDFREIEN Wäldern wie Hauset, Eynatten, Lontzen, Hergenrath u.a. für die dortigen Bäume verantwortlich, die dem Absterben und Abholzen preisgegeben sind?….ja, Zaungast, es ist schwer durch den Djungel zu kommen….

  8. Waidmannsheil

    @ Zaungast,
    Ihrem Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen, alles richtig analysiert. Was manche Jäger an Pachtzins ( vor allem an die Gemeinden) bezahlen, damit könnten sie sich beispielsweise,, zumindest auf Jahre gesehen, teure Yachten leisten und damit “ in See stechen“ und bekämen keine Hochsitze von gewissen Gehirn amputierten zerstört! Im übrigen haben einige Gemeinden sich inzwischen selbst“ ins Knie geschossen“, indem sie die Jagdpacht immer höher angesetzt haben und selbst „betuchte“ Jäger dankend abgelehnt haben. Wie gesagt, viele unqualifizierte Beiträge sind hier zu lesen, wo die ganze Jägerzunft zu unrecht verteufelt wird. Diejenigen, die auf jedes Stück Wild schießen, welches ihnen vor die Flinte kommt, sind eh keine Jäger im eigentlichen Sinn, sondern Personen die idT nur darauf
    erpicht sind Wildfleisch zu verkaufen; die meisten haben auch keinen Jagdschein, sind,wie im Volksmund genannt „Ströpper “ .

      • Waidmannsheil

        „@ Waidmannsheil, werden diese Ströpper denn nicht von Amtswegen verfolgt?…“

        Aber Alfred, ein „richtiger“ sog. Ströpper wird es tunlichst vermeiden, bei seiner „Arbeit“ erwischt zu werden, deshalb das „verfolgen von amtswegen“ dann auch meist von theoretischer Natur ist…

    • treesche

      Die wirklichen „Ströpper“ werden fast nie gefasst. Meistens werden die falschen durch Verläumdungen hiesiger Amtspersonen verfolgt. Hat sich so zugetragen im Treeschland. Die Amtsperson ist auch nicht im Dienst.

      • Hat sich so zugetragen im Treeschland.
        @ treesche,

        Achtung, alles nur Satire : Ströpper und das Treeschland. Das hat doch etwas Gemeinsames, oder? Sogar als ich noch ein Kind war, (schon über 50 Jahre her) ,hieß es schon, dass bei den sog. „Treeschen“ ein „Flobert“zur“ Standardausrüstung“ zu einem Haushalt gehörte; das war in der ganzen Eifel bekannt…….

  9. Erbärmlich und erschreckend zugleich was hier von manchen an Unwissenheit und Blödsinn hervorgebracht wird und zudem auch noch versucht wird dies als wahr zu „verkaufen“.

    @Wildsau, volle Zustimmung,

  10. Zaungast

    Noch etwas Jägerlatein vom Waldläuder („täglich im Wald anzutreffen“, laut F.D.):
    „die Jagd braucht nicht abgeschafft zu werden….nur sollten die Jäger wieder mal das Pirschen erlernen….wohlgemerkt….zu FUSS… um dem Tier eine Chance zu lassen….d.h. den Wind beherrschen…..und nicht mit dem Auto von Schneise (Hochsitz) hetzen“

    Ja, die gute alte Pirschjagd durch die Dickungen, wo das Wild sich ja bekanntlich tagsüber aufhält. Wie zu Zeiten des Urmenschen, wohl auch noch mit Pfeil und Bogen und mit dem Spieß gegen einen wütenden Keiler.

    Gegen ein modernes Jagdgewehr mit Zielfernrohr hat das Wild eh keine Chance. Oder soll es gehen wie im „Struwelpeter“, wo die JÄger und Hase mal eben die Rollen getauscht haben?
    http://www.gasl.org/refbib/Hoffmann__Struwwelpeter.pdf

    Das mit dem „Wind beherrschen“ gilt auch für die Ansitzjagd.

    Zum Stichwort „Ansitzjagd“: https://de.wikipedia.org/wiki/Ansitzjagd
    Auch das hier könnte nützlich sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Jagd#Gesellschaftsjagd

  11. Walter Keutgen

    Nur das erste halbe Dutzend Kommentare beschäftigt sich mit den Aktivisten, die anderen mit der Jagd. Frage: Sind wir schon in der Aktivistokratie angekommen, von der die Linken vor fünfzig Jahren träumten? Siehe Hambacher Forst.

    • Ekel Alfred

      @ Walter Keutgen, die Zerstörung fremden Eigentums ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg seinen Unmut kundzutun….aber diese Zerstörungen gab es auch schon in früheren Zeiten….es wird, wie auch in anderen Lebensbereichen, immer ein Für und ein Dagegen geben….nicht alle Menschen sind gewillt, sich ein bestimmtes System aufdrängen zu lassen….in Südfrankreich habe ich bereits vor 5 Jahren die Zerstörung mehrere Hochsitze in den Bergen der Cote d’Azur vorgefunden….und auf den Durchfahrtverbot- Schildern für KFZ stand in verschmierten Buchstaben: Chasseurs= gros cochons….das habe ich natürlich alles im Foto festgehalten….

  12. Pensionierter Bauer

    Wenn man sieht wie ängstlich der Rechtsstaat die Spinner im Hambacher Forst anpackt, dann ist es nicht verwunderlich, dass auch andere selbsternannte, militante Gutmenschen glauben ihre Ideologie mit Gewalt durchsetzen zu müssen.
    Solche Leute möchten uns ganz einfach in die Steinzeit zurückversetzen. Was glauben die denn was geschieht wenn man den Wildbestand nicht reguliert. Ist diesen Typen überhaupt klar wie unsere Wiesen und Felder aussehen würden wenn nicht in den Wildscheinbestand eingreifen würde? Ach ja, für dese Tyen sind wir Bauern ja auch schon Tierquäler und Umweltfrevel und diese wissen einfach nicht woher ihre Nahrungsmittel kommen.

  13. Habe noch nie gesehen, dass Hasen oder Füchse größere Schäden im Wald/auf Feldern angerichtet haben. Dennoch wird gerne auch noch auf die wenigen, die noch zu sehen sind, drauf geschossen. Mir konnte noch kein Jäger einen plausiblen Grund nennen. Weil Füchse die Hühnerställe heimsuchen, deren Halter zu dämlich sind, diese vernünftig einzuzäunen?

    Abgesehen davon glaubt keiner mehr die Mär, wonach überwiegend kranke oder schwache Tiere erschossen werden. Wie kann der Jäger das durch bloßen Sichtkontakt erkennen?

    Und als naturverbunden braucht sich hier kein Jäger zu bezeichnen. Wer auf Wildtiere schießt, tut dies aus Spaß, um sich mit seiner erlegten Beute zu brüsten und sich danach zünftig zu besaufen. Habe dies vor einem Jahr miterlebt, als ich mir selbst ein Bild von den Vorgängen machen wollte. Habe jeglichen Respekt vor diesem Pack verloren!

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