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Ägypten gewinnt im dritten Elfmeterschießen dieser Fußball-WM gegen Australien

03.07.2026, USA, Arlington: Die ägyptischen Spieler Emam Ashour (8) und Trezeguet feiern den Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien. Foto: Tony Gutierrez/AP/dpa

Am Freitag musste zum dritten Mal bei dieser Fußball-WM das Elfmeterschießen entscheiden. Nach Paraguay (gegen Deutschland) und Marokko (gegen Niederlande) setzte sich im Sechzehntelfinale Belgiens Gruppengegner Ägypten gegen Australien durch.

Ägypten um Superstar Mohamed Salah hat mit dem ersten WM-K.-o.-Rundensieg auf dramatische Weise nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Der siebenmalige Afrika-Cup-Gewinner setzte sich im Sechzehntelfinale gegen Australien mit 4:2 im Elfmeterschießen durch und steht nach 92 Jahren wieder im Achtelfinale einer Weltmeisterschaft. Die Endrunde 1934 hatte damals direkt mit dem Achtelfinale begonnen.

03.07.2026, USA, Arlington: Der Ägypter Haissem Hassan (l) und der Australier Aziz Behich reagieren während nach einer Entscheidung des Schiedsrichter-Assistenten. Foto: Tony Gutierrez/AP/dpa

Den entscheidenden Elfmeter im Dallas Stadion vor 70.244 Zuschauern verwandelte Hossam Abdelmaguid. Für das Elfmeterschießen hatte Australiens Trainer Tony Popovic kurz vor Ende der Verlängerung den erfahrenen Torhüter Mathew Ryan für den bis dahin starken Patrick Beach eingewechselt – das zahlte sich nicht aus. Nach der regulären Spieldauer und der Verlängerung hatte es 1:1 (1:0) gestanden.

Zuvor hatte Emam Ashour (13. Minute) mit seinem zweiten Turniertreffer für die ägyptische Führung gesorgt. Australien kam durch ein Eigentor von Mohamed Hany (55.) zum Ausgleich, es war bereits sein zweites Eigentor bei diesem Turnier.

Der zuvor angeschlagene Salah blieb dagegen weitestgehend wirkungslos, beim Elfmeterschießen behielt er aber die Nerven.

Ägypten trifft im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Argentinien mit Ausnahmekönner Lionel Messi und Außenseiter Kap Verde. Australien muss dagegen weiter auf den ersten K.-o.-Runden-Sieg bei Weltmeisterschaften warten. (dpa/cre)

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