Alles nur Satire

58% laut Umfrage gegen eine Fußball-WM mit 40 oder sogar 48 Teams

Kevin De Bruyne (rechts) im Duell mit dem Russen Aleksandr Kokorin bei der WM 2014. Foto: epa

58% der Teilnehmer haben sich im Rahmen der letzten Online-Umfrage von „Ostbelgien Direkt“ gegen eine Erhöhung der Zahl der Teilnehmer an der Fußball-WM von derzeit 32 auf 40 oder sogar 48 Teams ausgesprochen. 38% der 141 Teilnehmer stimmten hingegen für eine Erhöhung.

Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte noch vor wenigen Tagen seine Idee von einer Mammut-WM mit 40 statt 32 Teams ab dem Jahr 2026 verteidigt. Inzwischen geht Infantino sogar noch weiter: Er befürwortet eine WM mit …48 Teams. Dem Thema widmete „Ostbelgien Direkt“ seine neue Online-Umfrage.

Vor seiner Wahl zum Nachfolger von Joseph Blatter hatte Infantino zunächst mit dem Versprechen einer Erhöhung auf 40 WM-Starter gepunktet. Nun sagt der Schweizer: „Mit 40 Teams, das rechnet sich nicht.“ Stattdessen will er die Ausweitung auf 48 Mannschaften.

Nach seinem neuem Modell sollen zunächst 32 Mannschaften in einer Playoff-Runde gegeneinander spielen. Die 16 Sieger daraus würden dann in die Gruppenphase einziehen und dort auf 16 gesetzte Teams treffen. Danach ginge es im derzeitigen Modus mit Gruppenspielen und K.o.-Phase weiter.

Foto: ShutterstockSeinem Plan zufolge würde es dann 80 statt 64 WM-Spiele geben, dies werde auch die TV-Einnahmen erhöhen, sagte Infantino. Über ein neues WM-Format und den Vergabeprozess für das Turnier im Jahr 2026 berät das FIFA-Council am 13. und 14. Oktober in Zürich.

Eine Aufstockung stößt vor allem bei den größeren Fußballnationen, die sich in der Regel eh für die Endrunde qualifizieren, auf Ablehnung. „Der sportliche Wert darf nicht verwässern, wenngleich ich absolut Verständnis gerade für die kleineren Nationen habe, die über diesen Weg auch einmal die große Fußball-Bühne betreten können“, bemerkte Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Joachim Löw. Die Grenze für die Belastbarkeit der Spieler sei erreicht, sportlich und mental. „Wir müssen uns darüber klar sein, dass auf Dauer die Qualität darunter leidet. Wir dürfen das Rad nicht überdrehen“, sagte der 56-Jährige.

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.
Nachfolgend finden Sie den aktuellen Stand der Umfrage:

  • - JA, dann haben auch Länder wie Belgien gute Chancen, immer dabei zu sein. (6%, 9 Stimmen)
  • - JA, die letzte Europameisterschaft hat doch gezeigt, dass kleine Länder wie Island und Wales eine Endrunde bereichern können. (32%, 45 Stimmen)
  • - NEIN, denn mit 40 und erst recht mit 48 Teilnehmern verliert eine WM ihren Reiz, alleine in der Gruppenphase gibt es Fußball bis zum Abwinken. (45%, 63 Stimmen)
  • - NEIN, die Organismen der Fußballprofis würden noch mehr strapaziert als heute schon, die Gefahr einer Überforderung zu Lasten der Qualität würde nur noch größer. (13%, 19 Stimmen)
  • - Ich habe dazu keine Meinung. (4%, 5 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 141

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  1. Pensionierter Bauer

    ich habe mit NEIN gestimmt,ua. weil es dann nur noch sehr wenige Länder gibt welche so ein Event alleine ausrichten können. Eine Ausrichtung wie bei der kommenden EM in ganz Eiropa ist für einmal OK, aber immer ? Nein . Denn dann fehlt das Fielling. Jeder der schon mal eine WM oder EM mitgemacht hat der weiss dass. Auch geht dann die Spannung bei def Quali verloren wenn die Qualiquote zu hoch wird. Bei der letzten EM lag die Qualiquote bei 45%.
    Island wäre mit seinem überragenden Fussbal als Gruppensieger bei der EM dabei gewesen.

  2. Edi! Hast Recht! Mit der Fussball WM ist es wie mit der Politik! die Macher von oben ködern mit der Aufhäufung die kleinen, Verbände und damit deren Stimmen! Machen aber mit arg vielen Spiele die Spieler kaputt. Den Oberen geht es ausserdem um Geld, Geld und nochmals Geld! Genau so wie die Politiker. Denen allen ist Qualität ein Fremdwort, jedoch Quantität ein Tuwort!

  3. Pensionierter Bauer

    Es liegt mitlerweile sogar ein Vorschlag bei der FIFA auf dem Tisch der von 48 Nationalmannschaften ausgeht. Sechszehn gesetzte ( auch In Qualifikation ermittelte) und Zweiunddreißig welche erstmal im Gastgeberland ein KO Splel absovieren müssten.
    Des guten viel zuviel !

  4. Ostbelgien Direkt

    Das Thema „Aufstockung der Zahl der Teilnehmer bei der Fußball-WM“ ist aktueller denn je, denn FIFA-Präsident Gianni Infantino will neuerdings, wie ein Kommentator auf OD bereits gemeldet hat, dass die Zahl sogar auf 48 (!) Teilnehmer erhöht wird. Die Umfrage läuft weiter. Stimen Sie jetzt ab, wenn Sie mögen. Gruß

  5. Infantino wird auch Grössenwahnsinnig! Wo bleibt da der Gedanke an WM!? Der denkt nur an Wählerstimmen und Geld. Man hat es noch auf der EM gesehen vor ein paar Wochen. Die kleinen sind da Kanonenfutter! Der Infantino soll mal wie ein grosser denken, nicht wie ein Kind, denn so heisst er ja! Auch an uns Spieler, wir haben ja massig Spiele pro Saison. Der Heini übertreibt es!

  6. Alles.nicht konsequent genug!
    Wenn es denn schon Weltmeisterschaft heißt, sollten auch alle Staaten, welche als solche bekannt sind, teilnehmen können. Das dürften dann knapp an die 200 sein.
    Das wird ne Quali ?

  7. Liebe Fußballfreunde : wie wir ja inzwischen lesen konnten, soll diese „WM“ dann auch nicht mehr in einem einzigen Land stattfinden, sondern in mehreren Ländern gleichzeitig. Da auch Spiele zur gleichen Zeit stattfinden könnten/würden hätte jeder die Möglichkeit, sich ein Spiel seiner Wahl anzusehen. So die Erklärung der „Organisatoren“.
    MfG.

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