Nachrichten

Zum dritten Mal ein Bush im Weißen Haus?

Ein Bild von Oktober 2006. V.l.n.r.: George Bush, George W. Bush und Jeb Bush. Foto: dpa

Nach seinem Vater George Bush und Bruder George W. Bush zieht es auch Jeb Bush ins Weiße Haus. Der ehemalige Gouverneur von Florida gab am Montag seine Kandidatur für die Präsidentenwahl 2016 in den USA bekannt.

Der 62-Jährige zählt nach Angaben der Agentur dpa zu den eher moderaten Republikanern. Experten halten ihn für einen der potenziell gefährlichsten Gegner für Ex-Außenministerin Hillary Clinton, die sich auf demokratischer Seite bewirbt.

Gewinnt Jeb Bush die Wahl, wäre er nach seinem Vater George Bush und seinem Bruder George W. Bush das dritte Mitglied der Familie, das ins Weiße Haus einzieht.

Vier US-Präsidenten auf einem Bild. V.l.n.r.: Jimmy Carter, Bill Clinton, Barack Obama und George W. Bush. Foto: Wikipedia

Vier US-Präsidenten auf einem Bild. V.l.n.r.: Jimmy Carter, Bill Clinton, Barack Obama und George W. Bush. Foto: Wikipedia

George Bush, 91 Jahre alt, war Präsident der USA von 1989 bis 1993, sein Sohn George W. Bush, 68 Jahre alt, von 2001 bis 2009.

Allerdings muss Jeb Bush erst einmal eine ganze Reihe von republikanischen Mitbewerbern aus dem Feld schlagen. Dazu gehören die Senatoren Rand Paul, Ted Cruz und Marco Rubio sowie der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker. Sie gelten als ernst zu nehmende Herausforderer.

Dagegen zeichnet sich im demokratischen Lager keine ernsthafte Konkurrenz für Hillary Clinton ab. Sie gilt damit bereits jetzt als wahrscheinliche Spitzenkandidatin ihrer Partei.

13 Antworten auf “Zum dritten Mal ein Bush im Weißen Haus?”

  1. Werner Radermacher

    Acht Jahre Demokraten reichen, es wird Zeit für einen Präsidenten Jeb Bush.
    Probleme wie Armut, Bildung und Diskriminierung hat der „gute“ Obama nicht gelöst. „W“ Bush dagegen hatte durchgesetzt, dass rund 46 Prozent der Amerikaner keine Steuern auf Bundesebene mehr zahlen müssen, für viele einkommensschwache Familien eine große Erleichterung. Es waren die GOP, die schon frühzeitig vor Putin und dessen Machtstreben gewarnt haben.
    Die militärische Aufrüstung des Republikaners Ronald Reagan hatte der Sowjetunion im Rüstungswettlauf der Supermächte ökonomisch den Todesstoß versetzt.
    Und zum, zugegeben ungerechten, Irakkrieg: Hillary Clinton hat 2002 als Senatorin im Kongress mit ja gestimmt!

  2. Vielleicht schon mal dran gedacht dass die Mehrheit im amerikanischen Parlament Republikaner sind, und der Herr W Bush somit ein leichtes Spiel hatte Sachen durchzusetzen. Und heute ist es immer noch so die Mehrheit ist nunmal Republikaner. Ihre Aussage dass Herr Obama nichts durchgesetzt bekommt liegt allein daran das er durchgehen blockiert wird durch solche konservativen Menschen. Ihre Aussage dass Frau Clinton zugestimmt hat zum Krieg ist wahr, aber Georg w Bush hat das ganze Parlament mit falschen Informationen gefüttert, welche alles Lügen überführt worden sind. Was er gemacht hat wahr reine Panikmache.

  3. Bush steht für Krieg im Irak – Lügen – Täuschen -Aufrüsten – nicht gehaltene Versprechen an Russland – Verarmung in USA – Unterdrückung der EU – Todesstrafe – usw….

    Nein Danke diese Welt verträgt nicht nochmal 2 Amtszeiten einen Bush

  4. Obwohl ich es mir ausdrücklich nicht wünsche, halte ich es doch für mehr als wahrscheinlich, dass die Amerikaner im kommenden Jahr einen Republikaner wählen werden (das Anhängsel [in] erübrigt sich bei dieser Partei wohl)! Die Frage, ob dies nun Jeb Bush oder ein anderer republikanischer Kandidat sein wird, hängt dann wohl von der Summe ab, die der jeweilige dann für die Wahlkampagne auszugeben imstande ist. Bisher wissen wir noch so gut wie gar nichts über die Kandidaten (mit Ausnahme von Jeb´s unrühmlicher Familie) und können uns demzufolge auch noch keine Meinung über jeden einzelnen bilden. Eines scheint mir jedoch sicher: friedlicher wird unsere Welt unter der Herrschaft eines republikanischen Präsidenten auf keinen Fall !

  5. Merowinger

    Jeb Bush ist eher ein moderater Republikaner, aber sein Familienname ist für ihn Chance und Bürde zugleich.
    Mit seiner Zuwanderungspolitik hat er jedoch keine Chance die Vorwahlen der Republikaner zu Überstehen.

    Barbara Bush hat jedenfalls recht geben mit ihrer Aussage: „we’ve had enough bushes in the white house“

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern