Alles nur Satire

„Adventsleuchten der Traktoren“ sind „Ostbelgier des Jahres 2022“ vor Michael Johnen und dem Kabelwerk

Platz 1: Die Aktion „Adventsleuchten der Traktoren“ des Grünen Kreises. Foto: Patrick von Staufenberg

AKTUALISIERT – Bereits zum 8. Mal führte „Ostbelgien Direkt“ im Januar sein Internet-Voting „Wählen Sie den Ostbelgier des Jahres!“ durch. Bis Dienstag um 23.59 Uhr konnte man abstimmen.

Von den rund 2.800 Teilnehmern entfielen die meisten Stimmen auf die Aktion „Adventsleuchten der Traktoren“ des Grünen Kreises, der Vereinigung der Junglandwirte.

Die Weihnachtsaktion fand auch 2022 sehr viel Anklang. Die Lichterfahrt führte an einem Freitag im Dezember durch die Eifel-Gemeinden und am darauf folgenden Tag durch den Norden der DG.

Platz 2: Der Eupener Unternehmer Michael Johnen ist Präsident des FC Eupen. Foto: OD

Zweiter bei der Wahl zum „Ostbelgier des Jahres 2022“ wurde der Eupener Unternehmer Michael Johnen, der sich seit dreieinhalb Jahren mit Können und Leidenschaft für den FC Eupen engagiert. Unter seiner Präsidentschaft hat sich der FC als ostbelgischer Vorzeigeverein weiter etabliert.

Den dritten Platz nimmt das Eupener Kabelwerk ein. Dem „Brotschrank“ Eupens ist nach der verheerenden Flutkatastrophe von Juli 2021 im vergangenen Jahr der Wiederaufbau geglückt. Das Herz des Unternehmens schlägt weiter in der Eupener Unterstadt. Dank einer treuen Kundschaft und voller Auftragsbücher blickt man optimistisch auf das Jahr 2023.

Für all diehenigen, die sich wundern, dass diesmal nicht nur eine einzelne Person zum „Ostbelgier des Jahres“ gewählt wurde, sondern eine nach allgemeinem Dafürhalten allseits mit Beifall bedachte Aktion einer Vereinigung, in diesem Fall des Grünen Kreises: Dass so viele Teilnehmer für die Weihnachtsaktion der Vereinigung der Junglandwirte gestimmt haben, beweist doch, dass diese Nominierung als Gruppe Sinn machte.

Die Kabelwerk Eupen AG ist Eupens „Brotschrank“. Foto: OD

Es ist eben nicht immer nur eine Person, die hervorgehoben werden soll, sondern manchmal auch eine lobenswerte Initiative. Auch die Nominierung des Kabelwerks macht Sinn, denn dass Eupens „Brotschrank“ nach der verheerenden Flutkatastrophe in der Unterstadt wieder auf die Beine gekommen ist, ist bestimmt nicht das Verdienst nur einer Person.

Bei der Wahl des „Ostbelgiers des Jahres 2022“ konnte pro Computer (PC, Smartphone oder Tablet) aus einer Liste der 12 Nominierten nur eine Stimme abgegeben werden.

Bei der Veröffentlichung des Endergebnisses werden nur die drei Bestplatzierten namentlich genannt.

Vorher wurde ein Abgleich gemacht. Wenn jemand also mithilfe eines Tricks versucht hatte, an einem Rechner (PC, Smartphone, Tablet) mehrmals abzustimmen, dann ist dies beim Abgleich aufgefallen. In diesem Fall wurden die von dem Rechner abgegebenen Stimmen allesamt für null und nichtig erklärt. Sie wurden erst gar nicht bei der Auszählung berücksichtigt.

Unter folgendem Link finden Sie die Liste der 12 Nominierten mit einer kurzen Begründung:

Kurze Erläuterung zu den 12 Nominierten

Die Initiatoren von „Adventsleuchten der Traktoren“ sind damit Nachfolger von Michael Emmermann (2021), Francine Wickler (2020), Jeanne Dürnholz (2019), Ritter Alfred Bourseaux (2018), Michael Bartholemy (2017), Ricarda Grommes (2016) und Lothar Klinges (2015).

“Ostbelgien Direkt“ bedankt sich fürs Mitmachen!

75 Antworten auf “„Adventsleuchten der Traktoren“ sind „Ostbelgier des Jahres 2022“ vor Michael Johnen und dem Kabelwerk”

      • Demo Europeans United 23.01.22

        Ich wähle folgende Personen: Sylvia Thieme, Dr. Meyer, Diana Stiel und alle die Stimme erhoben haben. Sportler. die ihren dteuetlichen Wohnsitz in Monaco haben gehören nicht in eine Kategorie, um geehrt zu werden.

  1. Unterstädter

    Michael Johnen hat seinen Betrieb von der Pike an selbst auf- und ausgebaut als sehr sozialer und stets engagierter Unternehmer. Jetzt ist er ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement, ein Vereinspräsident der sich nicht zu schade ist, vom Fliesenlegen bis Anstreichen tagtäglich selbst anzupacken, der vielen anderen hilft, auch wenn’s mal ganz diskret im Hintergrund ist und der „bis zu den Knien im Matsch“ Tag und Nacht in der Unterstadt mit geschaufelt, organisiert oder aufgeräumt hat, was ich selbst miterleben durfte. Ein sehr guter Kandidat.

  2. Gaby Ortmanns

    Michael Johnen ist für Mich der Beste Mann für das neue Jahr der gewählt werden sollte .Er ist hilfsbereit , ist für jeden da .Er hat als Präsident des FC Eupen, das Vereinslokal komplett Neu und zu einem wunderschönen Lokal gemacht .👌👌🤗Und ist sich Nicht zu Schade um Ehrenamtlich überall zu helfen ,sei es bei den Flutopfern in der Unterstadt ,am FC jetzt Unten die Kabinen auch noch komplett mit seinen Händen, Neu zu Fliesen und für die Spieler zu einem Wohlfühl Ort zu machen .💙🤍🤗
    Michael ist ein ganz besonderer Mensch und Freund .
    Und wird hoffentlich gewählt 🍀🍀 Liebe Grüsse Gaby

  3. nonstop nonsens

    Wurde nicht immer gesagt, es müßten Personen sein oder eine Person stellvertretend für eine Gruppe? Was soll denn „Ostbelgiens Handballer“? Dann kann man auch gleich ganz Ostbelgien nominieren und gewinnen lassen, dann hat jeder was davon. 🤣🤣🤣

    • Clownerieen

      Zustimmung nonstop nonsens! Da wird alles Durcheinander geschmissen! Fast derselbe Laden wenn unsere Regierung zur Sportler Ehrung antritt, da werden auch die letzten „Mohikaner“ noch bejubelt und kriegen ihr Blech angehangen! Lachhaft!

      • nonstop nonsens

        Dann wäre es besser „Ostbelgische Feuerwehrleute oder Kranken-und Pflegepersonal“ zu nominieren statt Adventsleuchten, Handballer oder gleich das ganze Kabelwerk, was schon oft Vorgeschlagen wurde. Aber nein, es MÜSSE eine Person sein

  4. Peter Müller

    Oha, macht sich hier eine Michael Johnen Fraktion stark. Werden wohl alle von ihn Vorteile haben. Nichts gegen Herr Johnen, der wie einer schrieb, ist ein Hans Dampf in allen Gassen. Was er für den F.C. macht ist zu erwähnen, aber nichts besonderes. Schauen sie mal bei anderen Dorfvereinen vorbei. Unter etwas besonderes leisten verstehe ich etwas anderes, auch ohne Geld.

      • Unterstädter

        Ja, die Zustimmung ist gesteuert von ehrlicher Anerkennung vom vielseitigem selbstlosen Einsatz, in der Tat!
        Wie geschrieben: ein sehr guter Kandidat, aber jeder kann ja frei abstimmen oder sich selbst vielfach engagieren.

        • Ehrenamtliche, ob in Kultur, Sport oder im Gesundheitswesen, sind mit Geld nicht zu bezahlen. Auch Herr Johnen nicht. Ich danke alle Ehrenamtliche, denn ohne sie wäre unsere Welt im menschlichen Bereich um einiges ärmer.

    • Überraschung

      Ein Überraschungsieger wäre der oft geschmähte und verkannte Schriftsteller Bruno Kartheuser, der ein hervorragendes Heimatbuch ohne Pathos geschrieben hat. Leider hat er viele Feinde in der Eifel…

  5. Bürgsreicher

    Der ostbelgische Ehrenamtler leidet nicht selten an einem Komplex. Ja, er leistet etwas, das ist richtig, er nervt aber auch sehr oft. Und wenn er nicht fortlaufend mit Lob, Anerkennung und Neujahrsempfängen gehätschelt wird, gerne auch von vorn bis hinten geheuchelt, dann wird er missmutig, mault noch mehr über die Organisation für die er arbeitet als er es sowieso schon tut und irgendwann reicht es seinem kindlichen Ego und er schmeißt hin. Für maximal zwei Wochen. Dann nämlich ist sein VoG-Präsident ihm meist schon so tief ins Hinterste gekrochen, dass genanntes Egochen gar nicht anders kann, als den Dienst wieder aufzunehmen.
    Bei Politik und diversen angeblich dem Gemeinwohl dienenden Organisationen ist er hochbeliebt, denn er kostet nichts außer ein wenig öffentlichem Brimborium hier und da. Im Grunde ist er eine bemitleidenswerte Figur, die sich ausnutzen lässt und die bis auf ihre als Ehrenamt getarnte Selbstdarstellung recht wenig zu bieten hat. Mir persönlich sind da Menschen lieber, die ihr Hauptamt ernst nehmen und die dafür leistungsgerecht bezahlt werden.

  6. Feststellung

    Diese Auswahl steht vollkommen im Vergleich zu unserer hiesigen Situation im Politikwesen!
    Da werden aus lauen Winden starke Tornados fabriziert.
    Überdimmensionale Erfindungen in vielen Bereichen, angefangen bei einer richtigen Regierung, Ministern , Parlament und vielem teuren anderen Nichtsnutz.
    Ein Beispiel, der Sportler des Jahres! Da wird so alles eingeladen was kriecht und läuft. Eine Hundertschaft an Eingeladenen um überhaupt den Saal halbvoll zu kriegen.
    Es gäbe noch sehr vieles an Überflüssigen Veranstaltungen und Versammlungen, die ohne grosse Interessen wären, nicht zu vergessen diese berühmten Forsa Umfragen-Runden. Bei alldem ist der Anschreibezettel noch immer vorhanden, ansonsten muss dringendst gespart werden.
    In alledem folgt das Thema Ostbelgier des Jahres, in Kürze werden sicher bald folgen: der Senator des Jahres, der Minister des Jahres, der Wanderer des Jahres, der beste Schriftsteller usw.

  7. Definitv das KABELWERK und die Entscheidungsträger die nach der Katastrophe gemeinsam mit den Arbeitern alles getan haben, um hunderten von Familien eine Zukunft zu sichern. Alles andere wäre eine Katastrophe für die gesamte DG gewesen.

  8. Solidarität

    Das „Kabelwerk“ ist keine Person, aber die Entscheidungsträger und die Solidarität unter den Mitarbeitern war vorbildlich. Der Wiederaufbau ist somit geglückt. Gratulation !!!

  9. nonstop nonsens

    Glückwunsch! Nur mal so, wer bekommt denn den Preis? Der grüne Kreis oder wer. Denn es ist ja keine Person oder eine stellvertretende Person wie es sonst bei den Nominierungen ausdrücklich gefragt wurde. Es ist ja eine Veranstalltung von einer Gruppe.

  10. Ostbelgien Direkt

    Für all diehenigen, die sich wundern, dass diesmal nicht nur eine einzelne Person zum „Ostbelgier des Jahres“ gewählt wurde, sondern eine nach allgemeinem Dafürhalten allseits mit Beifall bedachte Aktion einer Vereinigung, in diesem Fall des Grünen Kreises: Dass so viele Teilnehmer für die Weihnachtsaktion der Vereinigung der Junglandwirte gestimmt haben, beweist doch, dass diese Nominierung als Gruppe Sinn machte. Es ist eben nicht immer nur eine Person, die hervorgehoben werden soll, sondern manchmal auch eine lobenswerte Initiative. Auch die Nominierung des Kabelwerks macht Sinn, denn dass Eupens „Brotschrank“ nach der verheerenden Flutkatastrophe in der Unterstadt wieder auf die Beine gekommen ist, ist bestimmt nicht das Verdienst nur einer Person. Gruß

    • nonstop nonsens

      Ich sag ja auch nicht das die es nicht verdient hätten. Aber es sind schon oft Feuerwehr, Kranken- und Altenpfleger, Sanitäter usw… vorgeschlagen worden, dann hieß es immer von Ihnen „es muß eine Person oder eine stellvertretende Person für eine Gruppe sein“. Nun geht es doch. Was denn nun???🤷‍♂️

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