Politik

76 Prozent sind laut Umfrage gegen die Nominierung von Karl-Heinz Lambertz (SP) zum PDG-Präsidenten

Karl-Heinz Lambertz bei der Vorstellung des Koalitionsabkommens am Mittwoch nach der Wahl vom 26. Mai 2019. Foto: OD

AKTUALISIERT – 76 Prozent der befragten Ostbelgier (1.243 von 1.627 gültigen Stimmen insgesamt) sind dagegen, dass Karl-Heinz Lambertz (SP) trotz seiner deutlichen persönlichen Wahlniederlage Präsident des Parlaments der DG wird. Das ergab eine Online-Umfrage von „Ostbelgien Direkt“, an der sich überdurchschnittlich viele Leser beteiligten.

Die Frage des Votings lautete: „Soll Karl-Heinz Lambertz (SP) trotz seiner Wahlniederlage Parlamentspräsident werden?“

65 Prozent (1.065 von 1.627 gültigen Stimmen) befanden, Lambertz solle deshalb nicht das höchste Amt ausüben, das die DG zu vergeben hat, weil er vom Wähler abgestraft worden sei und daraus die nötigen Konsequenzen ziehen sollte. Der demokratische Wille des Wählers dürfe nicht mit Füßen getreten werden.

Weitere 11 Prozent (178 Stimmen) waren ebenfalls dagegen, dass der ehemalige Ministerpräsident den Vorsitz des PDG wahrnimmt, allerdings aus einem anderen Grund. Indem Lambertz einen demokratisch gewählten Parlamentarier wie Michael Balter öffentlich als einen „schlechten Menschen“ beschimpfe, habe er damit gezeigt, dass er nicht kompetent sei für den Posten des PDG-Präsidenten.

Karl-Heinz Lambertz (Mitte) bei einer Pressekonferenz während seiner ersten Amtszeit als PDG-Präsident zwischen 2024 und 2017 (mit Robert Nelles und Alexander Miesen). Foto: OD

Nur 13 Prozent (205 Stimmen) der über 1.600 Teilnehmer waren der Ansicht, dass Karl-Heinz Lambertz der fähigste Politiker sei für den Posten des PDG-Präsidenten. Weitere 9 Prozent (152 Stimmen) meinten, die Bezeichnung des PDG-Präsidenten sei eine Angelegenheit der SP gewesen, die sich nunmal für Lambertz entschieden habe. 2 Prozent (27 Stimmen) gaben an, dazu keine Meinung zu haben.

Bekanntlich hat Karl-Heinz Lambertz bei der PDG-Wahl über 2.100 Vorzugsstimmen verloren und kommt nur noch auf 973 Stimmen – gegenüber der Wahl von 2014, bei der er bereits im Vergleich zu 2009 rund 400 Stimmen verloren hatte, ein Minus von rund 70 Prozent.

Pro Rechner (PC, Tablet, Smartphone) konnte nur eine Stimme abgegeben werden. Abschließend wurde ein Abgleich gemacht, bei dem etwaige Unregelmäßigkeiten entdeckt wurden. In diesem Fall wurden alle Stimmen desjenigen, der sich unkorrekt verhalten hat, automatisch für null und nichtig erklärt. Es gab diesmal nur wenige ungültige Stimmen. Die Teilnehmer scheinen verstanden zu haben, dass es nichts bringt zu manipulieren.

Das Voting ist hiermit beendet. „Ostbelgien Direkt“ dankt fürs Mitmachen. In Kürze folgt eine neue Online-Umfrage zu einem anderen Thema.

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.
Nachfolgend finden Sie den aktuellen Stand der Umfrage:

  • JA - Karl-Heinz Lambertz ist der fähigste Politiker für den Posten des PDG-Präsidenten (13%, 205 Stimmen)
  • JA - Die Bezeichnung des PDG-Präsidenten oblag der SP, die sich nunmal für Karl-Heinz Lambertz entschieden hat (9%, 152 Stimmen)
  • NEIN - Karl-Heinz Lambertz wurde vom Wähler abgestraft und sollte daraus die nötigen Konsequenzen ziehen. Der demokratische Wille des Wählers darf nicht mit Füßen getreten werden (65%, 1.065 Stimmen)
  • NEIN - Wenn Karl-Heinz Lambertz einen Parlamentarier wie Michael Balter öffentlich als „schlechten Menschen“ beschimpft, hat er damit gezeigt, dass er nicht geeignet ist für dieses Amt (11%, 178 Stimmen)
  • Ich habe dazu keine Meinung (2%, 27 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 1.627

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225 Antworten auf “76 Prozent sind laut Umfrage gegen die Nominierung von Karl-Heinz Lambertz (SP) zum PDG-Präsidenten”

  1. Konsequenz

    Wäre ja gelacht, wenn der Herr Lambertz mit 2/3 tel an Stimmenverlusten auch noch dafür belohnt würde!?
    Das wäre ja des Wählers Meinung mit den Füssen getreten.
    Niemals! So war das sicher nicht gemeint! Abgestraft, und dann Rosinenpicker!?
    Gibt es nirgendwo auf der Welt! Demut ist gefragt! Seine Zeit ist nun mal passé!
    Hier muss der Wille der Wähler gelten, ansonsten wäre es eine einmalige Frechheit!

  2. Wer hat überhaupt Interesse, diesen Streit stets weiterzutreiben? Die Wûrfel bezüglich Mehrheitsbildung sind gefallen. Mehrheit und Opposition solten ihrer Verantwortung gerecht werden.

    Befürchtet niemand von den Postern, dass der so arg gescholtene und beleidigte KHL Strafanzeige gegen die mit Pseudonymen arbeitenden Texter stellt? Fachleuten der Polizei ist es doch ein leichtes, deren wahre Identität ausfindig zu machen. Ich würde OD auch als Herausgeber zu mehr Vorsicht ermahnen, um nicht als Komplize belangt zu werden.

    Bekanntlich ist Vorsicht besser als Nachsicht.

    • Kommissar Maigret

      Guten Tag liebe Luna!
      Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, eine Strafanzeige von Lambertz und eine Polizei-Aktion gegen OD in Aussicht zu stellen. Glauben Sie nicht, dass dieser Politiker schon längst alle Grenzen des Wahlbetrugs überschritten hat?
      Leider sind im belgischen Strafrecht keine Sanktionen gegen die Verachtung demokratischer Spielregeln vorgesehen. Paasch und sein Kandidat ständen schon längst vor Gericht.

        • Steuerzahler

          Demokratische Spielregeln ??? Der Wähler hat KHL bei den Wahlen gezeigt, was sein Wille ist. Er hat in all den Jahren dem Steuerzahler genug auf der Tasche gelegen. Irgendwann reicht es aber auch. Ich bin nur dankbar, dass durch die letzten Wahlen viele verstanden haben, dass es wichtig ist sich für Politik zu interessieren, damit dieser Klüngelei endlich einmal einem Riegel vorgesetzt wird. Dieser ganze Politikladen ist eine einzige Ohrfeige für jeden Arbeiter in der DG, der schauen muss bis ans Monatsende mit seinen paar Kröten zu kommen. Es gibt leider viel zu viele Politiker welche in der heutigen Zeit keinerlei Rückgrat mehr haben, ganz zu Schweigen von Respekt gegenüber dem Wähler…

  3. DenAhlen

    Wenn das demokratische Wahlergebnis nicht genug ist die Politik in der DG zu beeinflussen, dann wird es diese Umfrage auch nicht! Es ist eher eine weitere Provokation, so kurz vor der Vereidigung der Mandatare, aber irgendwann müssen alle auch wieder zur Normalität zurück finden und miteinander arbeiten.

  4. Aus Limburg

    Ich kenne und schätze Karl-Heinz Lambertz seit 20 Jahren und glaube,
    dass er die Würde besitzt, seine Kandidatur zum Parlamentspräsidenten niederzulegen.
    Um Reformen dieser kaum beachteten Einrichtung können sich andere kümmern.
    Er ist alles andere als ein Anti-Demokrat und hat Wichtigeres zu tun!

  5. Zu Gerhard Palm

    Guten Tag Herr Cremer, eine kurze Frage in der Umfrage:
    In unserem Staatsblättchen steht heute ein Leserbrief des ehemaligen PDB-Politikers Gerhard Palm, dessen Reden gefürchtet waren. Doch weiss man nicht recht, was er meint. Man glaubt
    er greife den Reise-Onkel Lambertz und seinen Werbebegleiter aus dem GE an. Ganz klar ist das leider nicht. Palm war früher deutlicher. Sollte er jedoch KHL offen kritisieren, wäre das politisch von hoher Bedeutung. Er hätte für seinen Mut Achtung verdient!

  6. Mir ist völlig unverständlich, weshalb CSP, Ecolo und VIVANT seit der Wahl zum Thema Lambertz schweigen. Da hat doch der Colin Kraft im Wahlkampf krampfhaft nach einem Thema gesucht, mit dem er die Regierung kritisieren konnte. Es hat alles nichts geholfen, weil die Themen keine wirklich streitbaren Themen waren. Jetzt liegt seit den Wahlen ein Thema sozusagen auf der Straße, die Bürger sind aufgebracht wie noch nie, und was tun Kraft und die CSP: nichts!

    • ohje ohje

      „Die Bürger sind aufgebracht“ ???
      Außer die 50 OD-Forenschreiber die hier halbstündlich posten ist das auch in OB kein großes Thema (das kann man bedauern, oder auch nicht).

      Habe am WE einige private Veranstaltungen besucht (übrigens im Norden wie im Süden), da war dies nie ein Thema.

      Das Wetter ist gut, es wird gegrillt und ein Bierchen getrunken, x hatte Sex mit y, das Freibad war 2° zu kalt (oder zu warm),… Das ist „wichtig“, das sind die Themen die uns (zu recht ???) beschäftigen.
      Ob der eine oder der andere weltfremde alte Mann dem Parlament vorsitzt, ist 95 % der Otto-normal-Bürger einfach egal !
      Auch wenn diese Personalie eine riesen Sauerei ist !!!

  7. Edgar Fink

    Nein Herr Cremer, nein OD, ich spiele ihr Spielchen nicht mehr mit. Sie selbst respektieren ihre eigenen Regeln/Netiquette nicht. Legen sie zuerst mal bei ALLEN Kommentarschreibern die gleiche „Messlatte“ an. Dann sehen wir weiter.

    • Jockel F.

      Ach geh, ich wurde hier auch schon als „das Letzte“ beschimpft. Inwiefern das der Netiquette entspricht, ein Rätsel. Wenn halt jemand glaubt, mit dem Beschimpfen eines Pseudonyms sein Ego stärken zu müssen, meinetwegen. Ich würde dergleichen nicht zu viel Bedeutung beimessen und vor allem auch das Urteil von Herrn Cremer einfach akzeptieren.

      • Edgar Fink

        @Jockel F.
        Bei einem Forum und einem Herrn Cremer, welche sonst so auf Gerechtigkeit und Ehrlichkeit bedacht sind, kann man so etwas nicht durchgehen lassen. Ich habe und werde nicht an der Abstimmung teilnehmen. Sie führt zu nichts. Die Wahlen sind gesetzeskonform ge- und verlaufen. Herr Cremer möchte das Thema nur warm halten und merkt nicht, dass auch Teile der Bevölkerung dieses Thema satt haben. Aber wenn man in Eupen im Büro sitzt, nur umringt von anonymen Freunden ….

        • “ Herr Cremer möchte das Thema nur warm halten und merkt nicht, dass auch Teile der Bevölkerung dieses Thema satt haben.“

          Sie sehen es richtig : Auch Teile der Bevölkerung mögen dieses Thema satt haben, ergo
          auch Teile nicht. Man kann es also so oder so sehen.
          Wie war das noch gleich mit der Geschichte, wo jemand in der Zeitung widerrufen musste, dass er öffentlich gesagt hatte : “ Der halbe Gemeinderat ist bekloppt“! Er hat dies denn auch pflichtgemäß getan mit den Worten : „Der halbe Gemeinderat ist NICHT bekloppt“…..

        • Jockel F.

          Niemand, lieber Herr Fink, hat – im Gegensatz zu 2014 – die Gesetzmäßigkeit der Wahlen angezweifelt. Noch nicht einmal das Resultat wurde in Zweifel gezogen. Es ist zu eindeutig-zweideutig: 13 Sitze vs 49,5 Prozent. Sie gehen hier vollkommen am Thema vorbei.
          Und wenn denn viele Leute das eigentliche Thema satt haben, dann sollen sie doch. Ebenso ist es das Recht eines jeden, das anders zu sehen, sich an der obigen Abstimmung zu beteiligen und zu hoffen, dass die Koalition die Personalie Lambertz noch einmal überdenkt.
          Apropos allein im Büro… Vielleicht gibt es mal eine Statistik dazu, wie viele der auf OD Kommentierenden eine IP nutzen, die einer offiziellen Stelle zuzuordnen ist.

          • Edgar Fink

            @Jockel F.
            Dann aber auch eine Statistik von all den Nicknamen und Pseudonymen, die ein und der gleichen IP-Adresse zu zuordnen sind. Wenn mein Kommentar ihnen nicht gefällt heisst das noch lange nicht, dass er am Thema vorbei geht.

            • Jockel F.

              Nun seien Sie nicht gleich eingeschnappt. Ihr Kommentar braucht weder mir noch sonst wem zu gefallen.
              Die Gesetzmäßigkeit der Wahlen ist nun mal nicht das Thema, sondern die hauchdünne Mehrheit, die prozentual keine ist, und eben die Personalie Lambertz.

              • Fellowes

                @Jockel F.: Die Diskussion rund um KHL kann ich ja noch nachvollziehen. Aber die um die Prozente nicht.
                Erlauben Sie mir nur ein Beispiel von vielen. Als Dr. Elmar Keutgen als Wahlsieger bei den Kommunalwahlen 2006 in Eupen die abgestrafte PDB (von 3 auf 1 Sitz) mit in seine knappe Mehrheit nahm, hatte er noch nicht einmal 47% der Wählerstimmen hinter sich.
                Die CSP hat es eben so wenig interessiert, wie Presse.

                • Jockel F.

                  Dass Sie mich als „das Letzte“ um Erlaubnis fragen und sich somit noch hinter mir einordnen, das verstehen wohl nur Sie. Sei’s drum.
                  Natürlich gibt es x Beispiele, die die Unmöglichkeiten der Demokratie veranschaulichen. Da nimmt die eine Partei der anderen nichts (außer die PS, die toppt alles). Nun ist aber die derzeitige Koalitionsbildung aktuell, Ihr Beispiel nicht. Man könnte neben der Lamberz-Frage denn auch noch andere Fragen stellen: Wieso sagt Paasch, dass eine Koalition mit der CSP aus ideologischen Gründen (lol) und wegen des harten Wahlkampfes (rofl) unmöglich sei, wo er doch gleichzeitig PFF und SP unter seiner Decke kuscheln lässt? Zwei Parteien, die sich ideologisch diametral gegenüber stehen (sollten).
                  Das muss mal in die Köpfe: Hier geht es nicht um Ideologie oder Politik, sondern darum, wer mit wem kann und wer nicht, wer schneller auf dem Pöstchen sitzt und wer schon besoffen mit wem heim gefahren ist. Und wer davon weiß. Eupen Tag und Nacht sozusagen.

          • „Apropos allein im Büro… Vielleicht gibt es mal eine Statistik dazu, wie viele der auf OD Kommentierenden eine IP nutzen, die einer offiziellen Stelle zuzuordnen ist.“

            Werter Jockel F,

            Nun, ich bin zwar nirgendwo berufstätig, wo die IP einer „offiziellen Stelle zuzuordnen“ wäre, wie Sie es so schön ausdrücken, falls es aber so wäre hätte ich aber kein Problem damit………………………..die IP-Adresse zu ändern.
            Das erwähne ich nur um auszudrücken, dass eine bestimmte IP-Adresse, wo auch immer, nicht in “ Fels und Stein gemeißelt“ sein muss…..

      • karlh1berens

        Kommentare von mir sind schon ‚zig mal nicht veröffentlicht worden – aus verschiedensten Gründen. Zuletzt habe ich (bis zu Beginn des Wahlkampfs 2019) deshalb während mindestens 3 Wochen „gestreikt“ ! Es sind aber auch Kommentare von mir veröffentlicht worden, die wahrscheinlich nicht durchgegangen wären, hätte ich sie anonym gepostet.
        Übrigens scheint Lorenz, mir gegenüber, auch zu streiken – aber nicht mehr lange
        ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  8. Robert Nelles hat ohne Spitzenkandidaten-Bonus 2300 Stimmen verloren. Mehr sogar als Lambertz Verlust. Würde Nelles deshalb als größter Wahlverlierer nicht PDG-Präsident werden dürfen? Würde der Aufschrei bei ihm so groß sein wie mit Lambertz?

    • karlh1berens

      Eine Nichtnominierung von Lambertz zum Parlamentspräsidenten kann nicht durch sein Wahlresultat begründet sein – schließlich ist er in das Parlament gewählt worden und das Parlament entscheidet nun mal, wer Präsident wird.
      ABER – seine verbalen Ausfälle gegen ein Parlamentsmitglied sollten den Parlamentariern moralisch verbieten, eine solche „Person“ zu IHREM Präsdenten zu wählen – es sei denn, es kommt eine förmliche Entschuldigung von Lambertz.
      Noch was : Wer als EINZIGEN Grund für eine Nichtnominierung finanzielle Gründe anführt, ist (für mich) nicht ernst zu nehmen.

      • Jockel F.

        Eine Rüge seitens des aktuellen Präsidenten, meinetwegen an Lambertz und an Balter, hätte die Verhältnisse zurecht gerückt. Aber das tat Miesen nicht und führte damit jedem, der es sehen wollte, vor Augen, wer im PDG (und damit im Grunde in der gesamten DG-Politik) wirklich der Boss ist, nämlich weder er, noch die anwesenden Minister und schon gar nicht die gesetzgebende Versammlung der Mandatare.
        DAS ist das Problem.

  9. Taratata

    Dies gilt für die meisten Besser oder Alleswisser: bevor ihr hier herumtönt sollet ihr euch mal fragen wieso diese Schieberei möglich ist. Setzt euch für die Ānderung des Wahlsystems ein und dann hören diese Spielchen sofort auf.

  10. Napoléon

    NEUE UMFRAGE: Wann wird es den letzten Artikel auf OD zur Lambertz-Leier geben?
    1. In 5 Jahren.
    2. Wenn KHL pensioniert wird.
    3. Wenn Gerard Cremer pensioniert wird.
    4. Niemals, denn die OD-Leser machen daraus eine Staatsreligion, die für alle Ewigkeit Bestand haben wird.
    5. Zweiundvierzig.

  11. Am interessantesten sind die Leute, die für den Vogel in die Breche springen mit dem Argument „Der Erfahrenste“. Wieso geht man denn wählen, wenn’s Ergebnis sowieso ignoriert wird, für so fadenscheinige Argumente wie das vorherige.

  12. Nachfrager

    Welche Themen hätte OD, wenn es die Nominierung KHL und die Fortsetzung der Koalition nicht gegeben hätte? Was wäre mit den Zugriffszahlen geworden?

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt….

    • ZumTeufel

      Dann wären die Zugriffszahlen sicher noch höher, denn der Wille der Wähler wäre respektiert worden. Diese Politiker treten jedoch Alles mit Füssen woran der Wähler bisher noch geglaubt hatte ….

  13. Also, ehrlich gesagt ist es mir egal, ob der nette Herr Miesen oder der kritzelnde Herr Lambertz do vorne sitzen und „das Wort erteilen“; welche Verantwortung!
    Farblich ist auch kaum ein Unterschied; beide sind immer ziemlich knallrot…also im Gesicht!

  14. Eastwind

    Ich kann verstehen, dass die Leute aus Regierung und Mehrheit das Thema Lambertz am liebsten für beendet erklären würden. Das scheint mir sogar bei der Opposition der Fall zu sein, Vivant inklusive. Wahrscheinlich hoffen auch die Fraktionen der Opposition darauf, dank der Parlamentsreform, die Lambertz auf den Weg bringen soll, zu mehr Geld zu kommen. Da will man es sich nicht mit dem designierten Parlamentspräsidenten verderben. Das ist das Resultat dieser Autonomie, in der Mehrheit und auch Opposition mit Pöstchen und Geld bedacht und besänftigt werden. Ich kann OD nur raten, bei diesem Thema am Ball zu bleiben. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es eine solche Missachtung des Wählerwillens wie jetzt mit Lambertz jemals in der Geschichte der DG gegeben hat.

    • Bitte nicht

      @ Eastwind,
      Bei dem, was Sie da schreiben, muss man ja befürchten, dass Balter zum zahnlosen Tiger mutieren wird, denn bei Aussicht auf finanzielle Verbesserungen, auch für die Vivant-Fraktion, wird er sich wohl (zähneknirschend)zurückhalten.

  15. Akneverkäufer

    @eastwind Falls es mehr Geld geben sollte, wird Vivant ja sicher dankend ablehnen, die sind doch für nen schlanken Staat und Maß halten. Oder zählt das nur für die anderen? Wenn man sieht wie dünnhäutig der Herr Balter auf diesen Punkt bei der BRF Debatte reagiert hat, ist er auch nur aufs Geld raus, aber seine treuen Soldaten haben das noch nicht gemerkt…

    • Bruno Kartheuser - Analyse und Deutung

      Noch einige Gedanken zur Abrundung der Diskussion, jetzt wo die Hysterie abklingt. Meine Stellungnahme vom 31. Mai hat den Hühnerhof aufgescheucht. Es ist verfehlt, diese Episode als ein Spiel von alten Männern oder verbissenen Feinden abzutun, wie einige Claqueure es tun. Dass die Reaktion mehrere hundert Wortmeldungen umfasst, verteilt auf 5-6 wechselnde Titel, beweist mir, dass meine Deutung fundiert und nützlich, und auch, dass die Erklärungsnot im Volke unendlich groß war. Ich habe nicht Monate im Anschlag gelegen, um den günstigen Moment abzupassen. Der Impuls war ganz einfach die Dreistigkeit, mit der das Machtkartell LP-KHL-OP, und in ihrem Schatten die mitlaufenden Verliererparteien uns allen einen Parlamentspräsidenten Lambertz zumuten. DAS war der Auslöser. Nun komme ich daher, und biete – in der totalen Fassungslosigkeit aller Demokraten – eine Lesart der Ereignisse, die eine breite Perspektive zeichnet (seit 1980!) UND zugleich in allen Punkten schlüssig ist. Meine Sicht leuchtet alle Ecken der Geheimniskrämerei derjenigen aus, die ab 1980 einen „Pakt der totalen Liebeshingabe“ geschlossen haben und sich seitdem die Bälle – Geld, Projekte, Macht, Posten – zuspielen. Wer hat denn sonst eine alles umfassende Klärung der seit Jahrzehnten anhaltenden Nebelwelt geboten? Für die vielen auffälligen Elemente der doppelten Wirklichkeit habe ich einen überzeugenden Erklärungsrahmen geliefert. Ich will es mal so ins Bild setzen: umstürzende Bäume, fliegende Äste, abgetragene Dächer –Zerstörung allenthalben. Doch den Urheber sieht man nicht: den Wind. Eine unsichtbare Gewalt, die Schlimmes anrichtet. Der Wind ist der Deutungsrahmen für die sichtbaren Auswirkungen. So auch in meiner Sicht der Dinge.
      Klären heißt aufdecken, begreiflich und nachvollziehbar machen. Die Eupener Mehrheit kann den Leuten nicht einfach den Stinkefinger zeigen und dann ungerührt ihr dunkles Treiben fortsetzen. Am nachhaltigsten beschädigt wurde das Ansehen des Jüngeren unter den drei Operateuren, den viele bis dahin für relativ integer gehalten hatten.
      Ein hoffentlich bleibender Nutzen ist auch die schlagartige Verdeutlichung der Rolle der Medien: hier ein freies Forum, dort die beiden von der Regierung gefütterten Flüstertüten. Da hat also die Gewalt des Faktischen innerhalb von zwei Wochen etwas zuwege gebracht, woran die Klagen und Proteste einzelner Gruppen oder Menschen sich seit Jahrzehnten vergeblich abgearbeitet haben.

  16. Nonstop nonsens

    Mag ja sein das KH viel für die DG getan hat, aber bei so einer Klatsche noch die höchste Stelle zu besetzen ist nicht normal. Kann auch nicht verstehen das all die anderen Kanidaten die mehr Stimmen bekommen haben einfach den Mund halten. DANKE HERR LAMBERTZ UND AUFWIEDERSEHEN!! TSCHÜÜÜSSSSS!!!!

  17. Manfred Backes

    KHL wurde gewählt und damit steht ihm das Amt zu. Ob nun mit weniger Stimmen als es mal zu den besten Zeiten war oder nicht. Er ist ein fleissiger und fähiger Politiker. Darüber hinaus gehört er zu den wenigen ehrlichen Politiker.
    Ich glaube nicht das ein KHL sich hinter „Künstlernamen“ verstecken muss.
    Sollte doch mal hier jeder seinen echten Namen nennen. Dann sehen wir gerne weiter…

    • Und heute erst recht, schaut mal ins Grenz Echo rein auf Seite zwei! Da fängt die Frau Backes aus dem Ourgrund an zu spinnen!? Sie sollte gut aufpassen das Sie den Faden nicht so verliert wie unser MP und sein Klüngelverein!? Die handelten alle am Wählerwillen vorbei. Und jetzt ist es zu spät. So wie bei der Nadel im Heuhaufen?! Wessen Fan die Frau Backes wohl sein mag? Schnell erraten!

  18. Bernd Feldhaus

    Wann reden wir eigentlich mal ueber die Katastrohe die sich in Bruessel auf foederaler Ebene abzeichnet. Ueber das erschreckende Abschneiden von N_VA und besonders Vlaams Belang redet hier keiner, OD berichtet so gut wie nights darueber!
    Gruener Kanzler in D? Was bzgl UNSERER neuen Regierung in Belgien? 2010 laesst gruessen!!!

    • karlh1berens

      Hauptsache, die Sozialisten und Liberalen mischen nicht mit – und in Namen auch nicht. Dann ist in Eupen eine Sitzung des obersten Krisenrats angesagt. Waaaaas den gibt’s noch nicht ? Hier schon mal meine Nummer +320483423593 !
      P.S. Ich mach’s gegen Kost und Logis. Den Wagen borg‘ ich mir vom Lambertz.
      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  19. Ein alter Weggefährte III

    Eastwind hat den Braten gerochen. In den Interviews vor den Wahlen war von den Kandidaten wiederholt zu hören: „Nein keine Vollzeit-Abgeordneten“. Das klang so sanft. In Wirklichkeit wollen die alle eine dicke, bestens bezahlte Halftime-Beschäftigung. Lambertz nennt das, die Wähler erneut betrügend, „Parlamentsreform“. Er streut Zückerchen und glaubt, es hat keiner gemerkt.

  20. treesche

    Senator und Parlamentspräsident sollten nur ein Amt sein mit einer Bezahlungund nur einem Chauffeur. Also auch der amtierende Parlamentspräsident sollte sein Amt, wegen seiner Stimmenverluste verlieren.

      • UntersteGürtellinie

        @Akneverkäufer. Jetzt sind es wieder die Lehrer schuld, bravo!!

        Hier scheint es jeder besser zu machen, wenn man das Gemaule hier so analysiert. Doch hat jemand die entsprechenden Ei… ? Wohl kaum, denn kritisieren ist einfach, wenn man keine alternativen Lösungen vorzeigen muss.

        Ein Tipp an alle Dauernörgler, die in Anonymität hier einen vom Stapel lassen: packt Eure Sachen und wandert aus in die USA, da regiert ein ähnlicher Breitmaulfrosch.

        … und nein, ich bin nicht von der Politik abhängig, aber meine Synapsen funktionieren noch um ein globaleres Bild zu bekommen.

        Das Geschreibsel hier ist ein reiner Shitstorm und ein persönlich motiviertes Bashing! Pfui deibel!

    • treesche

      @Akneverkäufer Bei vielen Parteien ist es os, dass die gar nicht unbedingt die unbequemen Leute aus ihren Reihen haben wollen. Es werden nur die potentiellen braven „Parteisoldaten“ von den Vorständen ausgesucht. Die braven Parteisoldaten machen dann nicht die Klappe auf, um gegen einen KHL, Weykmans zu rebellieren. Von Demokratie keine Spur. Die Kandidatenauswahl findet oft nur im kleinen Kreise statt. Dann kommen dann auch solche Europawahllisten, wo nur rennommierte Parteisoldaten dabei sind. Veränderung ist oft in den Ostbelgischen Parteien nicht erwünscht. Die Machstrukturen sollen nicht durchbrochen werden. Die Wählerstimmen zählen nicht besonders. Hauptsache man ist durch. Wahlverlierer wie Lambertz und Miesen machen weiter wie bisher. Solche Kandidaten schaden den „demokratischen Strukturen“ der DG.

        • Verwechslung

          Ich habe nichts gehört!? Würde er mal gut sprechen, der Herr Lambertz? Der Wähler hat ihm sein Kreutzchen verweigert, denn 2/3 weniger an Stimmen wie das vorige mal. Das sind nun mal die Tatsachen.
          Der Herr Lambertz setzt sich eiskalt darüber hinweg, ignoriert die Wähler, und belohnt sich mit etwas was ihm nicht zugedacht war!?
          Dasselbe machte er übrigens auch schon das vorige mal. Besetzt den Trohn des ADR Präsidenten, einen „5 Rad“ Posten bei der EU, und vergisst wissentlich dabei seinen Senatorenposten.
          Strafe musste sein! Jedoch das Gegenteil ist der Fall!
          Kein Wunder das der Wähler es Dicke hat gegenüber den Politikern. Die machen sowieso das, was ihnen am meisten gefällt….und einbringt.

  21. Ich halte das Schweigen der Opposition fast für noch skandalöser als die Nominierung von Lambertz selbst zum Parlamentspräsidenten. Das ist doch nicht normal, dass selbst eine Partei wie Vivant zu so einer Wählerverarschung schweigt.

    • Und wenn........

      @Mann……einerseits haben Sie ja recht, aber auf der anderen Seite kann ich es verstehen. Wenn sich die Opposition (Vivant – CSP – Eccolo) dazu äussern würde, wäre das Forum um pensionierter Bauer, EdiG usw. doch wieder voll mit Kommentaren wie, Jammer CSP, können die Niederlage nicht verkraften, Balter kann nur motzen, Eccolo hatte die Möglichkeit und wollte nicht usw.
      Dann finde ich es besser das diese 3 Parteien im Moment Ruhe bewahren und sich auf die Oppositionsarbeit vorbereiten.
      Im übrigen höre ich von den Regierungsparteien (Pro Ostbelgien – PFF und SP) auch kein Reaktion. Die einzigen die hier reagieren sind Herr Cremer, indem er jeden Tag einen neuen Bericht dazu veröffentlicht (Grund: darf man nicht angeben, da sonst keine Freischaltung des Kommentar) und einige Bürger welche dies Gut oder Schlecht sehen, je nach Vorliebe der Partei.
      Also alles locker sehen, in 5 Jahren haben ALLE wieder die Möglichkeit die Mehrheit zu bestätigen oder abzuwählen.

  22. Andere Frage

    @OD: Es sollte mal eruiert werden wieso die Zusammenführung von Parlamentspräsident und Senator nicht geklappt hat, es hätte dem Wahlergebnis eher entsprochen, wenn ProDG seine 2 Minister behält, die SP einen, die PFF den letzten und die kombinierte Funktion von Parlamentspräsident und Senator zweigeteilt worden wäre : die ersten 3 Jahre SP und die weiteren PFF oder umgekehrt, auch wenn KHL dadurch keine Zeit mehr gehabt hätte um durch Europa zu tingeln und seine Wichtigtuerei zu zelebrieren. Aber all die Oberen lieben die Erwähnung der DG in Europa, auch wenn da NIX bei rumkommt, aber es schmeichelt ihrem Ego. Wenn das Europa der Regionen mit all seinen kleinen Lokalpatriotismen MEHR zu sagen hätte, wäre Europa längst TOT.

  23. Lambertz hat die Stimmen verloren, weil er nicht Spitzenkandidat war. Antoniadis hat seinen Verlust aufgefangen. Ex-CSP Spitzenkandidat Nelles hat ebenso 2300 Stimmen weniger bekommen als letztes Mal. Das hat Kraft und Arimont aufgefangen. Das ist kein Abstrafen! So ist das immer!

    • @Kurt L, also verstehe ich das richtig, wenn der Wähler mir keine Stimmen gibt und ich bekomme knapp 2000 Stimmen weniger, bin ich nicht abgestraft worden, sondern bestätigt worden, nur ein anderer hat meine Stimmen bekommen.
      Also wenn ich morgen € 200,00 verliere, kann ich zu meiner Bank gehen und sagen das sie mir bitte € 200 auf mein Konto überweist weil ich diese nicht wirklich verloren habe, sondern ein anderer diese nun hat und ich noch immer der Besitzer bin.
      Oder wollten vielleicht diese 2000 Wähler Herrn Lamberts nicht mehr, sondern einen anderen Politiker und haben darum ihre Stimmen an einen anderen gegeben.

  24. Weshalb sagt Vivant nichts zu Lambertz? Gibt es da schon irgendwelche Versprechungen, die im Raum stehen? Ich habe nicht Vivant gewählt, damit die nichts sagen. Sonst kümmert sich Vivant selbst um die entferntesten Dinge, für die die DG gar nicht mal zuständig ist. Jetzt aber, wo der Wille der Wähler in der DG missachtet wird, schweigt Balter. Der wird vielleicht später etwas dazu sagen, aber dann in einer Parlamentsdebatte, für die sich dann niemand mehr interessiert. Ich fürchte, Vivant ist auch Teil des Systems, anders ist das Schweigen nicht zu erklären. Wahrscheinlich muss bei der nächsten Wahl eine Partei rechts von Vivant antreten.

    • Vorwitz oder Verdreher??

      Boff, Sie sind aber nervös und wirsch!? Wer hat hier das „schlechte“ Ergebnis eingefahren!? Der Lambertz oder der Balter? Sie sind ja total durcheinander? Verlangen vom Balter Erklärungen…..die der Lambertz nicht im Stande ist zu geben? Und der MP, wo bleibt der? Sonst lacht er direkt und prompt in die Linsen der Kameras, aber diesmal „Fotoscheu“, und total „Mundtot“!? Sie müssen den Fakten ins Auge sehn Boff! Und nicht dieselben verdrehen? Und fürchten muss der Balter sich schon gar nicht, dann sind es eher die Wurschtler der verdrehten Mehrheit, die dies tun müssen?
      Ehre, wem Ehre gebührt, Herr Boff.

      • Abramowitsch

        Es bleibt noch die Frage zu klären , ob die Profitören dieses Klan noch ihre schleimereien weiter dort betreiben können . Es müsste diesen angeschlagenen Helden doch einleuchten , das die auf dieses Volk nun verzischten muss , wo die Allgemeinheit diese nun so richtig auf’s Korn geklopft hat .

  25. A-Sozialdemokratische Fratze ohne Maske

    Wer es immer noch nicht verstanden hat, hier noch mal zum Nachlesen
    Die sogenannten Sozialisten und sogenannten Sozialdemokraten
    sind in Wahrheit A-Sozialdemokraten.
    Sie reden laut von sozialer Gerechtigkeit, aber sie täuschen, in Wahrheit geht es ihnen um persönliche, materielle Vorteile, egal ob sie Lambertz, Heukemes oder wie auch immer heißen.
    Die Wähler in Europa haben das erkannt, in Frankreich, den Niederlanden und Flandern spielen sie keine Rolle mehr, in der Wallonie und Deutschland werden sie geschrumpft. In Ostbelgien ticken die Uhren anders, und nichts mögen A-Sozialdemokraten mehr als menschliche Dummheit und Trägheit. Denn ohne das erkennt man ihre Fratze ohne Maske.

  26. Il est vivant

    Geduld liebe Leser,
    Balter wird sich den Festtagsbraten nach der Eröffnungsrede von Lambertz nicht entgehen lassen. Er sammelt noch.
    Selten war eine Parlamentssitzung so spannend. Frage allerdings, ob die CSP weiter das Weihrauchfass schwenken wird und die Grünen Erbsen sammeln.

    • Wann endet dieses Scherbengericht? Es ist zumindest nicht meine Betrachtung einer objektiven adäquaten Berichterstattung, was hier abgeht. Hier wird bewusst zu Hasstiraden und Latrinenergüssen ermuntert und angereizt.

        • Vor Gericht gehören aber wirklich auch die Profitören dieses Klan , denn sich so nebenbei an Steuergeldern bereichern ist kein Kavaliersdelikt und dazu bedarf es einer restlosen Aufklärung .

          • La justice belge politisée

            Aufklärung ist politisch und von der Justiz her unerwünscht. 1999 hätte für diese Großschnauze endgültig Schluss sein müssen. Vor 20 Jahren wurde „KHL“ wie ein kleiner Strauchdieb laufengelassen. Wie ein von Geltungsdrang besessener Strolch hat er sich aus der Verantwortung gestohlen, gesühnt hat er nichts, trotz großer Schuld.
            Was so im Haushalt alles schlummert, davon gab die Anfrage über die Reisekosten des Weltenbummlers einen ganz kleinen Vorgeschmack. Niemand entgeht aber seinem Richter.

            • Der einarmige Bandit

              Es bleibt zu hoffen @ la justice belge , wie sie verlauten lassen “ niemand entgeht seinem Richter “ das die wirklichen Profitören dieses Klan , denen es in ihrer langjährigen Karriere ermöglicht wurde alle Vorteilen einzuheimsen wo diese nur Zugriff hatten . Aber das allerschlimmste an dieser Sache ist , das dieses Volk noch neben ihrer hohen Pension , noch Steuergelder in Bezug nahm ist nicht vertretbar .Kein Wunder , das immer man diese Völker lieber von hinten als von vorne sieht .

      • Medien und Portale

        „Wann endet dieses Scherbengericht?“

        Scherbengericht? OD ist vorrangig ein Meinungs-Portal, im Gegensatz zu den beiden Regierungsmedien , Grenz-Echo und BRF. Niemand verpflichtet Sie in OD rein zu schauen, bzw. hier einen Kommentar zu posten. Wenn Sie möchten, steht es Ihnen frei, einen den Bossen dieser Medien genehmen Kommentar in den dafür vorgesehen Rubriken zu übermitteln, Wenn Sie meinen dort bekämen Sie eine „objektive, adäquate Berichterstattung“geliefert, dann bitte….
        Ihre Ansicht, welche Sie in Ihrem Post äußern, wird meiner Meinung nach zu 100 Prozent von
        der alten und neuen Mehrheit sowie von deren Anhängerschaft geteilt werden, nur das funktioniert zu deren Leidwesen nicht( mehr). Übrigens, von vielen Zeitungen werden auch Meinungsumfragen geschaltet, nicht nur von der BILD, dem EXPRESS und zig-anderen, wobei noch viel brisantere Themen dort aufgegriffen werden als hier bei OD.

      • Mir kommen die Tränen.
        Anderswo (GE,BRF) kann/darf man seine Meinung nicht sagen.
        Das Problem ist nicht was hier geschrieben wird sondern was diese Herrn „Volksvertreter“ oder eher „Volksverrä….“ sich erlauben.
        So wie diese „möchtegern“ feinen Herrn vorgehen brauchen die sich doch nicht wundern und das einige Stiefellecker das ganze Szenario noch verteidigen ist auch normal

      • BetrogenerWähler

        Das sind nur die logischen Konsequenzen, weil der Wille der Wähler nicht respektiert wird… Es ist darum sehr gut, dass OD auch weiterhin am Ball bleibt. Dieser geldgierige Klüngelhaufen ist eine Beleidigung für jeden ehrlichen Arbeiter.

  27. Beobachter

    Es war ein ganz großer Fehler von Oliver Paasch, das Koalitionsabkommen im Hauruckverfahren durchzuziehen. Da wurde nicht genug überlegt und analysiert. In der Wallonie, in Flandern, in Brüssel und auf föderaler Ebene gibt es noch keine Regierung. Die DG hatte also alle Zeit der Welt, um Koalitionsverhandlungen zu führen und dabei alle Entscheidungen noch einmal gründlich zu prüfen, zum Beispiel die Personalie Lambertz. Die Eile, mit der die Koalition gebildet wurde, obwohl die drei Parteien schon vorher erklärt hatten, die Zusammenarbeit fortzusetzen, wenn eine Mehrheit der Sitze erreicht wurde, ist fahrlässig und töricht.

  28. Denken Sie nach Herr Lambertz !

    Jetzt wo die Umfrage-Ergebnisse vorliegen, haben wir ein umfassendes Meinungsbild aus Ostbelgien, dessen Tendenz deutlich ist. Wer es übersehen möchte, täuscht sich. In der Geschichte unserer Gemeinschaft hat es noch nie einen solchen Proteststurm gegeben. Das wird bleiben. Gerard Cremer sei gedankt für seinen mutigen Einsatz, der alles andere als eine „Hass-Kampagne“ war, sondern eine demokratische Manifestation. Jeder konnte zu Wort kommen. Die Koalition, die sich in Windeseile über die Entscheidung der Wähler hinweg gesetzt hat, kann nicht umhin, OD als ein politischen Faktor anzuerkenn. Ob man ihn mag oder nicht, steht jedem frei, aber : Unsere Gemeinschaft ist eine andere geworden.

    • Denkt doch mal nach

      Diese Wahlen gehen nicht spurlos am Bürger vorbei , denn wie diese Koalition zustande gekommen ist das bedarf einer Aufklärung dieses Klüngel . Wie man sich die Posten verteilt hat und wie man Profitören dort befördert hat , war pure volksverarschung . Man kann nur gespannt sein , was noch alles so vonstatten und abgeht bei der Vereidigung dieses Klüngel .

    • Es wird ja wohl keiner so kühn sein, zu behaupten, dass dies eine repräsentative Umfrage ist. Lesen Sie sich bitte auf Internet ein, nach welchen Kriterien z. Bsp. Emnid, Forsa etc. Umfragen organisieren.

      Es ist doch offensichtlich, dass etliche Foristen Schnappatmung bekommen beim Gedanken, dass die alte Mehrheit auch neue Mehrheit ist. 13 ist besser als 12 und das war vorab angekündigt worden. Die Opposition soll während 5 Jahren vernünftige Politik machen, dann sehen wir weiter.

      Auch OD kämpft gegen Windmühlen, wenn dieselbe Leier in zwanzig verschiedenen Tonarten vorgetragen wird.

  29. eupen-eifel

    Habe persönlich überhaupt nichts mit Politik am Hut aber diese widerliche Hasskampagne gegen einen Menschen, ist mir unverständlich . “ Die Geschichte wird sich widerholen „, hat mein Grossvater immer gesagt und genau so ist es. Die DG fällt sehr tief. Kritik ist super aber der immer mehr verbreitete Hass, Neid und die Missgunst sind in der DG sehr verbreitet und nehmen zu. Genau das hat ein kleiner Unternehmer, der viel mit Menschen zu tun hat , mir vor 2 Jahren gesagt. Ich muss immer an seine Worte denken . Traurig dass viele von dieser Sorte Menschen sich auch noch als Christen bezeichnen.

    • Populist

      Wenn 3 von 4 Stimmen gegen Herrn Lambertz sind, gehört schon eine Menge Selbstbewusstsein und Nervenstärke dazu den Posten trotzdem anzutreten und fast möchte man dann fast schon sagen „okay, den hast du Dir jetzt auch verdient“.

      • Norbert Schleck

        ––“Wenn 3 von 4 Stimmen gegen Herrn Lambertz sind, gehört schon eine Menge Selbstbewusstsein und Nervenstärke dazu den Posten trotzdem anzutreten“

        „76 Prozent der befragten Ostbelgier (1.243 von 1.627 gültigen Stimmen insgesamt) sind dagegen, dass….“

        „Befragte“ Ostbelgier? Wer hat die denn befragt? haben die sich nicht vielmehr aus eigener Initiative an einer Befragung beteiligt?

        Waren die Teilnehmer in irgendeiner Form repräsentativ für die ‚ostbelgische‘ Wählerschaft nach den Kriterien, die für seriöse Befragungen gelten?

        Das Resultat dieser „Meinungsumfrage“ kann nur den überraschen, der die Zusammensetzung der Leserschaft von OD, wie sie sich aus den Kommentaren ergibt, nicht kennt.

        Fazit: Früher hätte man gesagt, sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde.
        Soll das etwa die „direkte Demokratie“ sein, von der manche träumen?

        • Ostbelgien Direkt

          Herr Schleck, wohl wissend, dass man einen Leser wie Sie ohnehin nicht zufrieden stellen kann, sei hier trotzdem noch einmal wiederholt, was an dieser Stelle schon einige Male angemerkt wurde: Online-Umfragen wie diese sind nicht mehr und nicht weniger repräsentativ als die für teures Geld von BRF oder DG-Regierung beim Institut Forsa in Auftrag gegebenen Umfragen, die auch nur Bürger mit Festnetzanschluss erreichen und diese mit 41 Fragen am Stück „bombardieren“, so dass die Befragten schon nach 10-15 Fragen weder die Konzentration noch die Lust haben, nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Bei einer Online-Umfrage kann sich der User wenigstens in aller Ruhe, wenn es ihm gerade passt, und anonym (ohne Druck von außen) mit der ihm gestellten EINEN Frage (und nicht 41) befassen. In der Regel dienen alle Umfragen dazu, einen Trend oder eine Tendenz im Verhalten der Öffentlichkeit zu erkennen geben.

          Übrigens: Sie hatten Ihren Kommentar zwei Mal geschickt. Ich habe deshalb einen von den beiden gelöscht. Gruß

          • Fellowes

            @OD,

            ….und wie viele User haben mehrmals abgestimmt? Jeweils von unterschiedlich Geräten aus! Kann OD niemals erkennen. Also es ist eine „lustige“ Befragung, die aber, ebenso wenig wie die teuren Umfragen, repräsentativ ist. Es ist ein Einblick in die Stimmungslage der OD Leser. Mehr auch nicht. LG

                  • Dafür gibt es auch Fälle, in denen in einem Haushalt für mehrere Personen nur ein Gerät zur Verfügung steht

                    @ Referent für Doofe

                    Wieder mal ein Eigentor. wenn in einem Haushalt mehrere Personen mit einem Computer abstimmen haben die auch alle die gleiche IP Nummer. Da aber Mehrfachstimmen über die IP Nummer aussortiert werden frag ich mich jetzt wie das funktionieren soll.
                    Vielleicht muß man wirklich doof sein um das nicht zu kapieren.

                    • „Wieder mal ein Eigentor. wenn in einem Haushalt mehrere Personen mit einem Computer abstimmen haben die auch alle die gleiche IP Nummer. Da aber Mehrfachstimmen über die IP Nummer aussortiert werden frag ich mich jetzt wie das funktionieren soll.
                      Vielleicht muß man wirklich doof sein um das nicht zu kapieren.“
                      Der Herr „Referent für Doofe“ möge mir verzeihen, dass ich ihm hinsichtlich einer eventuellen Antwort an EdiG schon vorgreife: EdiG’s Behauptung in Kurzfassung: “ : Ein Haushalt – mehrere Personen – EIN Computer- GLEICHE IP -Nummer Antwort: Falsch! Selbst auf nur EINEM Rechner können Sie
                      zeitgleich, bzw. zeitversetzt mit verschiedenen
                      IP-Adressen im Internet unterwegs sein. Mehr möchte ich dazu nicht äußern denn das“ know-how“ dazu können Sie sich ja selbst aneignen , falls es Sie interessieren sollte.
                      PS : mit Ihrer Bemerkung „Vielleicht muss man wirklich doof sein, um das nicht zu kapieren“ an die Adresse anderer, würde ich an Ihrer Stelle etwas vorsichtiger sein, da sich die Frage hier durchaus stellt, wer der „Doofe“ zu sein scheint……..

          • Norbert Schleck

            Herr Cremer, Sie werden mir sicher erlauben, kurz (?) auf Ihre Bemerkungen zu antworten.

            Nun ja, es muss auch Leser geben, die nicht so leicht zufriedenzustellen sind und die auch an „freien“, scheinbar „objektiven“ Medien Kritik üben. Das müssten Sie eigentlich begrüßen. Soll den Kindern in der Schule nicht „Medienkompetenz“ beigebracht werden, d.h. niemandem vorbehaltlos zu glauben?

            Es geht „sich“ hier nicht darum, ob die Umfragen von GE und BRF nun besser oder schlechter sind als Ihre, sondern wie Sie dieses Instrument nutzen.

            Es ist nun mal ein Unterschied, ob eine solche „Befragung“ gestartet wird, um den beliebtesten Sportler Ostbelgiens zu ermitteln oder um in einer beispiellosen Kampagne zusätzlichen Druck aufzubauen.

            Dass nicht alle Leser den subtilen Unterschied hier richtig interpretieren werden, sondern vom Resultat gleich, wie Sie schreiben, „einen Trend oder eine Tendenz im Verhalten der Öffentlichkeit“ – also Repräsentativität – sehen werden, dafür spricht schon die Reaktion von ‚Populist‘, auf die ich meinerseits reagiert habe.

            Dass das Resultat leicht zu manipulieren ist, wurde hier schon von anderen angesprochen. Wenn ich mich an dieser „Befragung“ beteiligt hätte – quod non – hätte ich das auf meinem PC, meinem Laptop und dem Smartphone meiner Frau machen können. Außerdem hätte ich die die Geräte meiner Kinder und Schwiegerkinder nutzen können. An meiner früheren Arbeitsstelle hätte ich dann noch zu meinen Computer dort und den Endgeräten einiger Kollegen Zugang gehabt. Alles in allem wären da sehr leicht 10-15 Stimmen für oder gegen Herrn Lambertz zusammengekommen.
            Oder wären Sie mir auf die Schliche gekommen?

            Wer wirklich gegen die jetzige Mannschaft in Eupen war, hätte das bei der Abstimmung am Wahlsonntag tun sollen. Hätten von den rund 20% Nicht- und Weißwählern (rund 10.000!) auch nur 50% für eine der Oppositionsparteien gestimmt, sähe die Lage anders aus.

            Sich jetzt über den für die breite Öffentlichkeit belanglosen Posten des Parlamentspräsidenten zu ereifern, bringt da nichts.

  30. Alle über 60 Anwärter für den PDG

    Alle die über 60 sind sollten ihren Sitz im PDG nicht antreten? Wenn wir von Zukunft reden sollten die jungen Leute an die Macht. Also klebt nicht so an der Macht und gibt den Jungen Politikern eine Chance! Ausserdem können die das Sitzungsgeld eher gebrauchen als die PDG Anwärter mit ihren hohen Pensionen?

    • Jockel F.

      Nun ja, bei den Wahlen votierten 2,5 Prozent für Herrn Lambertz, hier immerhin fast ein Viertel. Dass die KHL-Fans dieses Argument noch nicht entdeckt haben, macht schon wundern.
      Denn ansonsten entblödet man sich ja auch nicht, den drastischen Stimmenverlust mit dem mangelnden Ministerbonus zu erklären und dabei zu vergessen, dass KHL in der vergangenen Legislatur gleich zwei Ämter inne hatte (PDG-Präsident und Senator), die, hätte er sie zufriedenstellend ausgefüllt, durchaus zum Bonus hätten gereichen können. Hat er aber nicht. Und er hat der Regierung, dem PDG und den Bürgern gezeigt, wie viel Respekt er vor ihnen hat, als er Balter zusammen stauchte: gar keinen.

      • @ Jockel F.

        Ich empfand es für mich nicht respektlos wenn ein vorlauter Politiker von einem Anderen im Wahlkampf „zusammengestaucht“ wird. Im Rest der Legislatur hat Herr Balter zu derartigen Ausbrüchen ja keinen Anlass geboten.

      • karlh1berens

        Diese Differenz von 73,5 % kommt durch ProDG- und PFF-Wähler zustande, die in ihrem Wahn glaubten, dadurch Lambertz abklatschen zu können ! Wer Lambertz wirklich weg haben wollte konnte eigentlich nur VIVANT und mit großem Fragezeichen ECOLO wählen – leider.

        • Aus anderer Sicht

          „Wer Lambertz wirklich weg haben wollte konnte eigentlich nur VIVANT und mit großem Fragezeichen ECOLO wählen “

          Mal keine flapsige sondern durchaus seriöse und genau den Punkt treffende Einschätzung, werter karlh1! Ihre Sicht teile ich absolut. Wie knapp es war, zeigten ja die nur ein Dutzend fehlenden Stimmen für Vivant. Vermutlich, oder besser gesagt, mit Sicherheit kann man im Nachhinein behaupten, dass eine zusätzliche Protestbewegung,wie etwa “ KHB for East-Belgium“, womöglich nicht viele aber trotzdem genügend Stimmen gebracht hätten, um die alte und neue Mehrheit mit Sicherheit endgültig aus dem Mehrheits-Sattel zu heben.

            • Hellseher

              „Vivant hat durch den produzierten Impfquatsch den ansonsten sicheren 4. Sitz leichtfertig verpasst. Ich habe Vivant dadurch nicht gewählt.“

              Ach so, weil Vivant den 4.Sitz verpasst hat, haben Sie Vivant nicht gewählt;
              Sie wussten das also schon vorher, toll!

                • Hellseher

                  „Schon lange VOR der Wahl hat Vivant sich gegen Impfpflicht ausgesprochen. Vielleicht sehen sie jetzt etwas klarer. Oder sind sie nicht so helle im Kopf?“
                  Ach Senfkorn,
                  Erstens haben Sie meine Ironie scheinbar nicht verstanden und zweitens : Ihr Satzbau gibt idT dazu Anlass, es so zu „drehen“, wie ich es ironisch dargelegt habe. Übrigens, allein durch die Verschiebung von Satzzeichen, beispielsweise von einem Komma, kann man den Sinn eines Satzes total verändern. Beispiel gefällig : „Der Lehrer sagt, der Schüler sei ein Esel.
                  Der Schüler kontert mit dem Versetzen der Kommas : “ Der Lehrer, sagt der Schüler, sei ein Esel“.Nun, sind Sie helle genug den Unterschied zu deuten?

  31. Hirn Ein

    Hier wird oft von einer Hasskampagne gesprochen. Das ist keine Hass sondern Unverständnis. Auch wenn wenn alles vom Gesetzgeber her richtig abgelaufen ist, sollte der Rückgang der Wählerstimmen doch eindeutig gewesen sein. Wenn Herr Lambertus glaubt er könne noch viel für die DG tun aber die Mehrzahl der Bevölkerung das nicht möchte. Dann würde ich als KHL sagen “ ihr könnt mich Mal, schaut dass ihr fertig werdet“. Aber wieso klammert man sich nach einer solchen Karriere noch immer an so einem hohen Amt? Ich kann es mir nur mit dem Gefühl nach Macht erklären.

  32. OD repräsentativ ?

    Herr Lambertz geht in 5 Jahren glücklich, zufrieden und mit vollem Konto in Rente und O. Paasch wird dann die Quittung dafür erhalten.
    Und natürlich ist diese Befragung auf OD nicht repräsentativ für die Bevölkerung in Ostbelgien,….weil die Mehrheit der Bevölkerung nicht der hetzenden OD-Gemeinde angehört, die sich hinter verschiedensten Pseudonymen versteckt. Das weiß jeder und entsprechend wird das Forum belächelt. Warum liest jeder mit ? Weil es lustig und kurzweilig ist. Ob das hier veröffentlicht wird ?

  33. Intipuca

    Es ist unbestritten, daß Lambertz und Stoffels hervorragende und verdienstvolle Politiker sind. Ich sehe auch keine Haßkampagnen, nur lebt die Politik von der Veränderung. Deshalb sind auch Abfindungsprämien vorgesehen.
    Es sei nur an Genscher und Kohl erinnert. Genscher hat nach 12 Jahren aufgehört und hat seine verdiente Anerkennung erhalten. Kohl, obwohl Kanzler der Einheit, war 16 Jahre Kanzler und kein Politiker, auch die peinlich gequälte CDU nicht, will mit ihm identifiziert sein.
    Stoffels hat nun aufgehört und wird gemocht; Lambertz hatte schon in 2014 aus einer Konzession den Parlamentsposten erhalten und stößt nur auf Unverständnis und Ablehnung. damit macht er sich selbst seine ohne Zweifel gegebene historische Bedeutung zunichte.

  34. Erfahrener

    Wenn der Wâhler seine Stimme abgegeben hat, danach hat er nichts mehr zu sagen. Den Rest machen die Politiker unter sich aus. Also ob 76% der Wähler gegen eine Nominierung von K.H. Lambertz zum PDG Präsidenten ist, spielt keine Rolle. Somit ist die Diskussion sinnlos die hier geführt wird.

  35. Norbert Schleck

    @ Bruno Kartheuser – Analyse und Deutung

    Auch von mir noch einige Gedanken zur Abrundung der Diskussion, jetzt, wo die Hysterie abklingt, eine Hysterie, die Herr Kartheuser mit geradezu hysterischem Eifer befeuert hat.

    Man lese nur mal seine drei „Stellungnahmen“, in Wirklichkeit Pamphlete, in denen er sich immer weiter in allerlei Unterstellungen und Verunglimpfungen hineingesteigert hat.
    Das alles wurde schon angesprochen, aber wer von Kartheuser etwa konkrete Antworten oder belastbare Fakten erwartet hätte, sieht sich getäuscht. Man konnte aber auch nichts anderes erwarten.
    Sicher spart er sich die für den kommenden Prozess auf.

    Kartheuser überzieht alle, die es wagen, nicht seiner Meinung zu sein, oder die ihn kritisieren, mit den übelsten Verbalinjurien, die jeder wissenschaftlichen oder auch nur ernsthaften Diskussion Hohn sprechen. Wenn Form und Inhalt einander bedingen, dann doch wohl bei ihm.

    Es ist sattsam bekannt, dass Kartheuser sich in einem übersteigerten Selbstwertgefühl als Leuchturm in dem „tumben“, von „Gesinnungsführern“ irregeleiteten Ostbelgien fühlt, dessen „apathisches, lethargisches“ Kulturleben er aufmischen wollte, mit dem Resultat, das man kennt. Hätte er es sonst nötig, auch hier wieder die Restbestände seines „Krautgarten“ anzupreisen, die anscheinend wie Blei in seinem Keller liegen. Nachdem er die Sammlung von 60 Heften schon 2017 zum Vorzugspreis von 150 € angeboten hatte, geht er nun auf 100 € herunter. Literatur zum Ramschpreis.

    Dass Kartheuser sich jetzt gar zum Sturmwind hochstilisiert, der durch Ostbelgien fegt und alles Morsche mitsamt den Wurzeln ausreißt, passt genau in dieses Bild.

    Auch, dass er sich sozusagen als der Simon Wiesenthal seiner Heimat sieht, der als einziger die dunkle Vergangenheit seiner Eltern und Großeltern ans Licht zerren kann, während alle anderen nur „Krippen-“, „Rumpf-„ oder „Regierungshistoriker“ sind.
    Auch da ist er der unerbittliche Richter über Menschen, in deren Haut er zum Glück nicht zu stecken brauchte und deren Leid ihm erspart blieb.

    Zwangseingzogene erklärt er zu „Nazi-Rekruten“ in „Abwehruniform“ (?), für die „stellvertretend“ der SD-Mann Walter Schmald steht und die er in Bausch und Bogen verdächtigt, Kriegsverbrecher an ihren „Einsatzorten“ begangen zu haben. Schließlich hat ja niemand sie nach ihrer Rückkehr dazu befragt, was sie da so getrieben haben, nicht wahr? Nur „der Beichtstuhl und der Busen der Ehefrau“ wissen da Näheres, und die sind bekanntlich so verschwiegen wie das Grab.
    Im Zweifel gegen den Angeklagten, nicht wahr?

    Dass er in Ostbelgien seit 1920 bis heute lauter Nazis bzw. Neonazis am Werk sieht, ja, eine regelrechte „Neufaschisierung Ostbelgiens“ festgestellt hat, dass bei uns „die Straße vom Hakenkreuz beherrscht“ wird, dieses Bild seiner Heimat wird er nicht müde, landauf, landab und sicher auch im Ausland zu verbreiten.

    Bruno Kartheuser kennt ganz sicher das wenig schmeichelhafte Porträt, das Freddy Derwahl in seinen Memoiren von ihm gezeichnet hat:
    „Seine Stellungnahmen klangen nicht kämpferisch, sondern beleidigend, er wollte sogleich verletzen.“
    „Er war ein begabter Querulant, der sich nunmehr als antifaschistischer Anführer der Niermanngegner aufspielte und mit seinen provokanten Angriffen einen Prozess anstrebte. Den hat er dann auch auf allen Ebenen bekommen und verloren.“ Man kann fragen: Wie jetzt wieder?

    Zur Abrundung der Abrundung noch ein letztes Zitat: „So machte ich die Erfahrung, dass von Kartheuser abgelehnt zu werden, auch eine Ehre sein kann.“

    • Jockel F.

      An Stelle der Nennung des Namens empfehle ich die Formulierung „so einer wie Kartheuser“.

      Beispiel: „Von so einem wie Kartheuser abgelehnt zu werden, das kann auch eine Ehre sein.“

      Klasse, oder?

      Keine Ursache.

    • Alfons Velz

      Sehr geehrter Herr Schleck !
      Sollte ich noch einmal das „Glück“ haben, nach einer Woche, wo ich systematisch der Zensierschere von Gerard Cremer zum Opfer gefallen bin, noch einmal freigeschaltet zu werden, möchte ich Ihnen sagen, dass ich als ehemaliger Lehrerkollege von Bruno Kartheuser und ehemaliger ehrenamtlicher Lektor des „Krautgarten“ Ihre Gedanken zur Abrundung der Diskussion zu hundert Prozent teile. Mit freundlichen Grüßen, Alfons Velz.

      • Ostbelgien Direkt

        Herr Velz, entschuldigen Sie bitte, aber Sie haben jetzt wirklich genug gehetzt. Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss, aber Ihr Verhalten ist wirklich unmöglich. Und ich drücke mich noch höflich aus. Was kann OD dafür, dass Sie nicht ins Parlament gewählt wurden? Sie sollten sich übers Wochenende endlich beruhigen. Nehmen Sie alles etwas gelassener! Gruß

        • Peinliches Schauspiel

          Nun, für jemanden wie mich, der sich nicht so tiefgründig für das politische Geschehen in der DG interessiert, habe ich nun mehrfach durch verschiedene Beiträge erfahren, dass der Herr A.Velz ( scheint ja einen gewissen Bekanntheitsgrad zu haben), nicht ins PDG wiedergewählt wurde, was natürlich schade für ihn ist, wird aber seine Gründe haben.
          Dass er sich aber jetzt zum wiederholten Mal hier weinerlich bei OD über dessen Betreiber G.Cremer frustrierend äußert und beschwert, gibt ihn als „scheinbar beleidigte Porree“ zunehmend der Lächerlichkeit preis.

      • Kehrbürste

        Herr Velz,
        ein jeder kehre vor seiner Tür! Da liegt zumeist genug Dreck. Und das Sie nicht wieder gewählt wurden, dafür kann der Herr Cremer sicher am wenigsten? Hinterfragen Sie sich mal selbst warum? Dasselbe sollten sich die anderen Bestbekannten, aber Hoch dekorierten Personen auch tun, um einigermassen ihr Gesicht vor dem Bürger zu wahren.
        Die sogenannte, und gewählte Mehrheit, mit den etwas wenigern Stimmen, hinterlässt zur Zeit ein Mangelhaftes Erscheinungsbild.
        Der MP der sonst der „Hans Dampf auf allen Kanälen und Fotos ist“, von dem hört, noch sieht man etwas!?
        Das ist keine gute Reklame!
        Das ganze Gedöhns hat jedenfalls keinen guten Eindruck hinterlassen.
        Und es wird ganz sicher auch noch sehr lange nachwirken.

        • Montagabend , dann geht es so richtig ab , dann kann der Klan ja beweisen ob die Richtung noch stimmt . Nur das eigene Ego ist stark angekratzt , da kann man schon langsam vermuten , das die Opposition so richtig Rache auf diesen “ Klan “ hat.

  36. Dura lex

    „76 Prozent sind laut Umfrage gegen die Nominierung von Karl-Heinz Lambertz (SP) zum PDG-Präsidenten“ So what? In Belgien gibt es (noch) keine Referenden und somit hat dies absolut keine rechtliche (wenn auch vielleicht ethische) verbindliche Aussagekraft! Dura lex, set lex!

  37. Bruno Kartheuser - "Schwach, Schleck. setzen!"

    Brav, Hasso, is ja gut. Und jetzt geh wieder lieb in deine Hütte.
    Zum guten Schreiben fehlt dir noch viel. Aber du übst schon mal. Leider kommst du beim Üben nicht von der Stelle. Die Ironie gelingt dir meistens nicht. Der Hass, die Verachtung, das Heruntermachen stehen viel zu stark im Vordergrund deines richterlichen Bemühens. Geh in den Wald, mach Holz, lies Gedichte. Werde aufbauend.

    • Norbert Schleck

      Ich weiß ja, dass mir zum „guten Schreiben“ à la Kartheuser noch viel fehlt. In meinem Alter werde ich das auch nicht mehr lernen. Leider bin ich keiner von den Ostbelgiern, die Gott mit einem „begeisternden Intellekt“ gesegnet hat.
      Er sollte also Nachsicht mit mir haben.
      Ich verspreche ihm aber, weiterhin guten Willen zu zeigen und seinem Vorbild nachzueifern, so gut ich kann.

      Dass er als Entgegnung nichts weiter zu bieten hat als Begriffe aus der Hundewelt, gibt Herrn Derwahl im Nachhinein Recht.

      „lies Gedichte.“ Mach‘ ich. Solche wie dieses hier:

      „Wo ist des Ganzdeutschen Vaterland?

      Ist’s, wo die Kuh latscht futterwärts
      und lauthals schlägt manch Mutterherz?
      Wo Neid auf Rostlauben und Bier
      aufkommt, genießt sie Hans Hartzvier?
      O no und nein!
      Der Schlander kann noch böser sein!“

      (Wilhelm Bartsch – „Das schlande Deutschganz soll es sein“ – „Krautgarten“ Nr. 71 vom November 2017, S. 7, insgesamt 9 Strophen)

      • Förster aus Schlommefurt

        Schleck setzen…Hasso…geh in den Wald. In diesem rüden Ton könnte ein alter KZ-Wächter
        geschrieben haben. Deshalb Vorsicht Herr Schleck, Kartheuser streunt durch den
        Wald, wo der böse Wolf wohnt. Er ist bissig und leckt gerne Blut.

  38. Überbezahlte Politiker

    Wenn man diese Summen schon sieht und hört, welche unsere Politiker einkassieren!? Warum wohl? Wofür? Tun wir nicht auch unsere Arbeit, müssen unsere Familie durch bringen, für die Rente später sorgen, und auch sehr viele Steuern zahlen dabei, sowie natürlich unsere Politiker entlohnen. Denn die leben einzig durch unser Geld! Haben gewiss Stress auf ihrer Arbeit, aber niemals den Körperlichen Einsatz des normal arbeitenden Menschen. Die reellen Entlohnungen der Politiker sind zumeist unbekannt. Wohlweisslich werden die nicht gross veröffentlicht. Wenn der Herr Stoffels schon fast 100 Tausen Euro bekommt nach seinem Abgeordneten Leben bei der Region, was mögen denn die darüber stehenden Leute alles so beigeschossen bekommen? Wahrscheinlich sehr viel mehr? Von den dicken Renten schon gar nicht zu sprechen!? Dürfen die sich das alles so einfach genehmigen und einkassieren? Da müsste doch dringend mal Klartext geredet werden. Genaue Summen und Zahlen bekannt gemacht werden, um Aufklärung! Warum muss das so diskret bleiben? Wenn dann das Resultat auch noch deplatziert ausfällt wie das unseres Landes gegenüber anderen Staaten, indem wir mit die höchsten Schulden in der Welt haben, darf man sich wohl mal fragen:
    Verdienen diese Leute all die Summen und Vorteile sonstiger Art?

    • Maulwurf

      @Viktor
      Was hat dieser Kommentar mit dem hier beschriebenen Thema zu tun? Wenn ich richtig gelesen und gehört habe, hatte Herr Fink damals recht. Die Bütgenbacher Bevölkerung wurde in Sachen Wasser belogen. Die damaligen Fakten wurden dem neuen Gemeinderat nunmehr im Detail vorgelegt. Schade, dass jetzt niemand mehr ihr Tun in der Verwaltung kontrolliert.

  39. Eine Hausfrau

    Fast Rekordverächtig, das Thema. Es zeugt von der Verdrussenheit gegen die Politik. Vorher strahlte diese Leute die reinste Wäscheleine. Alle versprachen: reiner geht’s nicht!
    Danach dann postwendend das Gegenteil. Da wurden die schmutzigen Kittel mit der weissen Feinwäsche
    im selben Waschgang gemischt und los gings. Der Vorgang musste sehr schnell über die Bühne gehen, da sonst der Strom abgeschaltet war.
    Was danach dann rauskam, war der reinste Simsalabim. Die Waschfrau hatte zuviel versprochen.
    Da waren einige Teile „eingegangen“, die gute, von sich so überzeugte Hausmutter hatte niemals mit diesen Folgen gerechnet!?
    Sie war dermassen platt und geschockt, das ihr die Wortblasen abhanden kamen.
    Nun muss sie allerdings sehen, wie sie ihre Familie versorgt kriegt.
    Es ist so einiges schief gelaufen, indem da Kleidungsstücke total deformiert, eingelaufen, sogar durchlöchert wurden.
    Kein Wunder! Bei der Übereile, falsches Waschpulver usw.
    Beschädigt ist nunmal beschädigt. Zumal bei diesen Hochwertigen Untensilien.

  40. Ich finde es ist äusserst kurios das man rein gar nichts vernimmt von der schweigenden Regierungsmehrheit in Eupen? Haben die Bammel? Etwa Sprechverbot? Trauen die sich nicht mehr? Vor ein paar Wochen waren die Zeitungen und Medien voll bis zum Überlaufen. Jetzt nichts mehr, aber auch gar nichts?! Seid ihr Reue und Vorsatz am beten, oder wie, oder was? Jedenfalls zeugt das ganze von nichts sehr Starkem und Positivem Tun und Regieren.

    • @ Toni , der Herr Kartheuser hat diese Sorte alle aus dem Konzept gebracht und zum nachdenken bewogen . Diese gewissenserforschung war absolut notwendig und bringt den “ CLAN“ auf den Boden der Tatsachen zurück .

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