Gesellschaft

Vor 25 Jahren wurden die beiden Mädchen Julie und Mélissa entführt – Vater Lejeune schreibt seiner Tochter

Fotos der beiden vermissten Mädchen mit Trauerflor. Foto: Belga

Vor 25 Jahren, am 24. Juni 1995, wurden Julie Lejeune und Mélissa Russo in Grâce-Hollogne bei Lüttich entführt. Die damals achtjährigen Mädchen hatten einen Spaziergang in der Nähe ihrer Elternhäuser unternommen und verschwanden spurlos. Die Affäre um den Kindermörder Marc Dutroux nahm ihren Anfang.

Ein Augenzeuge will Julie und Mélissa an jenem 24. Juni 1995 noch gesehen haben, wie sie gegen 17 Uhr auf der Autobahnbrücke, die über die E42 Lüttich-Namur führt, die  vorbeifahrenden Autos beobachteten.

Die Mutter von Mélissa, Carine Russo, begab sich um 17.30 Uhr auf die Suche nach den beiden Mädchen. Später war auch die Mutter von Julie Lejeune dabei. Die Kinder wurden nicht mehr gesehen. Um 18.45 Uhr verständigten die Eltern die Gendarmerie.

22.05.2000, Belgien, Neufchâteau: Marc Dutroux (M, in Handschellen) wird von Polizeibeamten nach einer Anhörung aus dem Justizpalast geführt. Foto: David Martin/dpa

Nach einer 10-tägigen Suche wandten sich die Eltern Russo und Lejeune an die Öffentlichkeit und vor allem an den oder die Entführer: „Wir flehen Sie an, geben Sie uns unsere Kinder zurück. Geben Sie uns ein Zeichen, dass sie leben und es ihnen gut geht. Wir versprechen Ihnen, dass wir Diskretion walten lassen und nichts tun, damit sie verfolgt werden. Unser einziges Ziel ist es, die Kinder wiederzusehen.“

420 Tage nach ihrem Verschwinden, am 17. August 1996, wurden Julie Lejeune und Mélissa Russo in Sars-la-Buissière in einem Haus eines gewissen Marc Dutroux tot aufgefunden.

Dutroux war wenige Tage zuvor, am 12. August 1996, zusammen mit seiner Frau Michelle Martin und einem Komplizen namens Michel Lelièvre festgenommen worden.

30.03.2004, Belgien, Arlon: Der belgische Kindermörder Marc Dutroux trifft zur Verhandlung in der Sicherheitsbox im Gericht ein. Foto: Bauweraerts/epa belga/dpa

Ob Dutroux selbst die beiden Mädchen am 24. Juni 1995 entführte oder sie von einem oder mehreren Komplizen kidnappen ließ, ist nie genau geklärt worden. Die Angaben dazu waren immer widersprüchlich. Jedenfalls hielt Dutroux die Kinder gefangen und missbrauchte sie.

Nach seiner Festnahme im Dezember 1995 wegen eines Lkw-Diebstahls überließ Dutroux die beiden Mädchen sich selbst. Seine Frau Michelle Martin wollte nicht das Kellerverlies in einem Haus in Marcinelle bei Charleroi betreten, um sich um die Kinder zu kümmern. Julie und Mélissa sind elendig verdurstet und verhungert.

Am 22. August 1996 fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Lüttich die Trauerfeier für die beiden Opfer der Kinderschänderbande um Marc Dutroux statt. Die Zeremonie in der Lütticher Basilika St. Martin wurde direkt über alle Fernsehkanäle des Landes übertragen. Vor der Kirche verfolgten Tausende ergriffen die Feier auf Videoleinwänden.

Am Vortag des Leichenfundes in Sars-la-Buissière wurden Laetitia Delhez und Sabine Dardenne befreit. Am 3. September wurden die Leichen von Eefje Lambrecks und Ann Marchal gefunden.

So sah Michelle Martin aus, als ihr 2004 in Arlon der Prozess gemacht wurde. Foto: Belga

Die belgische Öffentlichkeit wurde von einer Schockwelle erfasst, die heute noch spürbar ist. Im Oktober 1996 kam es in Brüssel zu einem „weißen Marsch“, an dem mehrere hunderttausend Menschen teilnahmen.

In der Folge wurden Polizei und Justiz reformiert. „Child Focus“, eine Stiftung für vermisste und sexuell ausgebeutete Kinder, wurde gegründet.

Acht Jahre nach dem Auffinden der Leichen von Julie und Mélissa sowie von Ann und Eefje wurde Kinderschänder Marc Dutroux, seiner Frau und seinen Komplizen in Arlon in Anwesenheit von Journalisten aus aller Welt der Prozess gemacht. Am 22. Juni 2004 wurde Dutroux zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Michelle Martin erhielt 30 Jahre Gefängnis. Ende Juli 2012 entschied die belgische Justiz, Martin wegen guter Führung auf Bewährung und unter Auflagen vorzeitig freizulassen.

Dutroux‘ Anwalt Bruno Dayez kämpft seit 2017 für die Entlassung seines Mandaten. Er veröffentlichte ein Buch mit dem Titel „Pourqoui libérer Marc Dutroux“ (Deutsch: „Warum Marc Dutroux freigelassen werden sollte“).

04.02.2013, Brüssel: Demonstranten halten vor dem Justizministerium ein Transparent mit der Aufschrift „Dutroux soll im Loch bleiben“. Foto: Julien Warnand/EPA/dpa

Eine vorzeitige Entlassung ist möglich, wenn Verurteilte mindestens zwei Drittel ihrer Strafe verbüßt haben. Außerdem müssen andere Kriterien erfüllt sein – Betroffene dürfen etwa kein Risiko für die Gesellschaft mehr sein. Dies müssen die Psychologen im Fall Dutroux nun bewerten, denn im Oktober 2019 gab ein Brüsseler Gericht einem Antrag seiner Anwälte auf ein neues Gutachten des heute 63-Jährigen statt.

Bereits 2013 hatte die Brüsseler Haftprüfungskammer einen Dutroux-Antrag abgelehnt, seine restliche Strafe mit einer elektronischen Fußfessel im Hausarrest abzusitzen. „Es gibt überhaupt keine Aussicht auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft“, sagte der Gerichtspräsident Luc Hennart damals. Michel Lelièvre, der Komplize von Dutroux, wurde inzwischen unter Auflagen aus der Haft entlassen.

Anlässlich des 25. Jahrestages der Entführung von Julie und Mélissa hat Jean-Denis Lejeune am Dienstag auf seiner Facebookseite folgenden Brief an seine Tochter Julie geschrieben:

25 Jahre!

25 Jahre ohne dich, Liebling, und es kommt mir wie gestern vor.

Die Mütter von Mélissa Russo und Julie Lejeune 1996 mit den Fotos ihrer Kinder im Juni 2015. Foto: Belga

Ja, morgen wird es 25 Jahre her sein, dass Schurken meine Tochter und ihre Freundin Melissa entführt und ihnen das Leben genommen haben.

25 Jahre haben hochnäsige Dummköpfe, die nicht einen Hauch von grauen Zellen haben, um zu verstehen, nicht aufgehört, mich zu kritisieren und zu beschimpfen jedes Mal, wenn ich interveniert bin, um Pädophile und die Funktionsweise unseres Justizsystems zu bekämpfen.

Wir befinden uns in einer kleinen Welt. Ich bin angewidert!

Aber ich hatte auch die Gelegenheit, einige sehr nette Menschen kennen zu lernen. Ihnen nochmals ein ganz herzliches Dankeschön.

Besonders tiefe Gedanken gelten Louisa, Maxime, Gino, Carine, Grégory und allen, die uns nahe stehen.

Ich vermisse dich, mein Liebling :-(

Papa

43 Antworten auf “Vor 25 Jahren wurden die beiden Mädchen Julie und Mélissa entführt – Vater Lejeune schreibt seiner Tochter”

  1. Grausame Tat!

    Einer der grössten Schandflecke unseres Landes! Grobe Fehler der Fahnder und der Justiz unrandeten diese unmenschliche Handlungen. Daran erinnern wir uns ein Leben lang.
    Auch eine der schmerzlichsten Untaten waren in den vorherigen Jahren die Mordserien der Brabanter Killerbande! Das dies bis heute noch ungeklärt ist, betont die Lahmheit und Unfähigkeiten unseres Justizapparates! Aber keiner von der Politik kümmert sich drum? Warum wohl? Unverständlich!

  2. 300 000 Leute in den Strassen von Brüssel um eine Justizreform zu fordern… und was hat sich geändert ? NICHTS ! Die Herren und Frauen Politiker sind seit 25 Jahren zu beschäftigt um ENDLICH einmal härtere Strafen durchzusetzen. Wenn die beiden Mädchen Kinder von Politiker gewesen wären dann hätte man schon etwas in die Gänge geleitet. Traurig aber wahr.

    • Das sind beides riesen Skandale. Jedoch vergessen Sie nicht das es im Kongo um 10 Mio. Morde, Mio. von Verstümmelungen und ich wette drauf Mio. von Vergewaltigungen auch an Kindern ging. Was muss im Kopf verkehrt sein, das noch immer runter zu spielen. Einfach voll daneben. Und dann noch heute von dem gestohlenen Reictümern leben, denn genau das tun wir hier. Finanziel haben wir nicht einmal die Mittel die Diebstähle zu zahlen. Gehen sie mal in den Kongo und lassen so einen Spruch da mal los. Würden sie nicht überleben. Kann aber nur von einem Hinterwäldler stammen.

      • Die Wahrheit

        „Einfach voll daneben. Und dann noch heute von dem gestohlenen Reichtümern leben, denn genau das tun wir hier.“
        Also, wenn sie es so sehen, dann fangen sie mal an. Zuerst das Handy weg. Denn mit der Produktion dieses Gerätes wurden auch schon Kinder zur Arbeit verdammt. Wo meinen sie wohl, kommen die Rohstoffe her? Bestimmt nicht aus ihrem Garten.
        Seit es Menschen gibt, wurden die Ärmsten ausgenutzt. Oder woher meinen sie wirklich, wurden die Reichen reich. Und das ist heute so und es wird immer so bleiben.
        Es erweckt den Eindruck, dass sie in einer Traumwelt leben und der Realität sehr fern sind.
        Wenn sie Nahrungsmittel kaufen, wollen sie alles billig. Der Bauer erhält einen Bruchteil des Geldes. Wie viel bezahlen sie für ein Kilogramm Kalbfleisch?? Der Bauer erhält 20 Euro für das ganze Kalb. Das ist doch auch moderne Ausbeutung oder??

  3. Alfons van Compernolle

    Ich sage es mal so, Marc D. sollte das Gefaengnis niemals mehr verlassen duerfen. Seine Ehefrau und sein Mittaeter haben fuer meinen Gerechtigkeitssinn viel zu frueh die Haftanstalt verlassen., , man haette sie ihre Haftstrafe absitzen lassen sollen! Auch ein zwischenzeitlich abgeschlossenes Jurastudium von Frau Michelle Martin , ist wohl anerkennenswert , aendert aber nichts , dass sie aus Gruenden der Gerechtigkeit ( wenn man denn in einem solchen Falle ueberhaupt jemals von Gerichtigkeit reden kann ) ihre Haftstrafe absitzen muessen!
    Das der Staat nach dem Marc D. und seine Mittaeter verhaftet wurden , keine Konsequenzen gezogen ist, ist so auch nicht ganz richtig. Tatsaechlich , wurde eine umfassende Polizeireform
    durchgefuehrt und ja, es haette auch eine Justizreform durch gefuehrt werden muessen.
    Noch bedenklicher aber finde ich , dass der damals zustaendige Untersuchungsrichter , welcher eine ehrliche und komplette Aufklaerung auch im Bezug auf weitere Hintermaenner etc. urploetzlich aus
    undiffinierbaren Gruenden abberufen wurde. Eine vollstaendige Aufklaerung war und ist bis heute
    nicht gewuenscht.

  4. Mit die grössten Verursacher der Misere um die Killerbande waren die jeweiligen Justizminister in Belgien! Die mussten Druck ausüben auf die Polizeichefs und Kripoleute. Ein Aussenstehender glaubt fast um deren Dulden am „Nichts Gefundenen“!? Eine regelrechte Schande für die Opferfamilien! Die sollten solidarisch gegen den Belgischen Staat vorgehen über den Europäischen Gerichtshof, um endlich mal was brauchbares zu finden! Hier das stinkt gewaltig! Aber wie gehabt, nichts wird getan!
    Jetzt würde noch fehlen der Dutroux hätte Erfolg mit seinem Gesuch nach Freiheit! Das würde sicher eine Revolution auslösen?

    • Alfons van Compernolle

      Marc D. wird mit seinem Gesuch auf vorzeitige Haftentlassung keinen Erfolg haben und das ist auch gut so !!! Die Strafvollstreckungskammer / Ausfuehrungsrechtsbank, welche Marc. D. eine vorzeitige Haftentlassung, mit welchen Auflagen auch immer , denke ich muss aus Belgien auswandern !!
      Marc D. und seine Mittaeter gehoeren in eine Haftanstalt ohne WENN & ABER !

      • Willi Müller

        @ Alfons van Compernolle
        Sie sollten, bei aller Härte, nicht übersehen,dass es manchmal auch Verbrecher gibt, die ihre Tat bereuen. Eine Gefängnisstrafe kann auch zur Läuterung des Verbrechers führen; dafür ist sie eigentlich sogar da. Nur bei unwiderruflich bösen Menschen ist eine Gefängnisstrafe eine Möglichkeit die Öffentlichkeit vor diesem Menschen zu schützen.
        In meinem Fall, ist die Schuld getilgt, ich bin geläutert und die Gesellschaft hat mich wieder.

        • Auge um Auge

          @ Willi Müller
          Kinder verhungern lassen im Dunkeln!!! Solche Verbrecher sollen ihre Tat bereuen????
          Alter, wenn das ihre Kinder gewesen wären würden Sie nicht so reden.
          Jede Person die damit zu tun hat oder hatte, oder behauptet das solche Leute geheilt/bereuen kann sich gerne bei mir vorstellen, können wir dann gerne klären. Ich bereue dann auch irgendwann oder wie?

        • Alfons van Compernolle

          Willi Mueller , Glauben Sie, dass Marc D. seine Kinderschaednerein , seine Mordtaten eingesehen hat und ehrlich und aufrichtig bereut ?????? Als Vater von 4 Kindern & 5 Enkelkindern, sehe ich diesen Menschen lieber in der JVA.
          Was seine Ex;-Ehefrau anbelangt finde ich gut, dass sie tatsaechlich ein Jurastudium absolviert hat, aber sie hat auch gewusst, dass in dem Keller zwei kleine Maedchen sitzen und grausam langsam verdursten und verhungern. Sie wollte trotz ihres Wissens um die Kinder im Keller , den Keller nicht betreten um den Kindern zu Helfen, sie hat sie schlicht und einfach bewusst Verhungern & Verdursten lassen . Das im uebrigen hat sie eingestanden !!! Ja es gibt Straftaeter die ihre Starftat/en bereuen und alles fuer eine
          Resozialisierung tun und in Folge auch zu Recht vorzeitig aus der Haft entlassen werden sollten , Dazu aber gehoeren Marc D. und seine Ex.-Frau nicht. Man denke hier mal an ihr Verhalten als es darum ging, die ihr auferlegte Schmerzensgeldzahlung an die Eltern der Opfer zu zahlen. Die Geschichte kennen Sie ??? 0,90 Euro hat sie an die Hinterbliebenen ueberwiesen. Die von ihr erwartete Erbschaft , hat sie schnell an ihre Kinder abgetreten,
          damit sie ihre Mittellosigkeit beweisen konnte um keinen weiteren Eurocent an die Hinterbliebenen bezahlen muss !! Frau Martin haette das auch anders machen koennen,
          das Geld 50 : 50 aufteilen , einen guten Anwalt hatte sie ja. Aber nein, keinen Eurocent fuer die hinterbliebenen! Reue und Resozialisierung sieht anders aus !!

        • Er mit ic

          Herr Müller, Ich habe momentan viel mit Ex-Kollegen von ihnen zu tun die ihre Strafe abgesessen haben und gut an den verschiedenen Tätowierungen zu erkennen sind. Sind auch „geläuterte“, wieder Hilfsbereite „Normale“ Menschen geworden die sich einfach nur eine 2 Change wünschen und diese auch mit Hilfe verdienen…
          Wir trommeln momentan viel(e) zusammen daher mein Interesse an diesem Thema.
          Wer noch nie das Gesetzt gebrochen hat der hebe die Hand! Wie keiner?

          Viele sind durch die Lebensumstände in die sie geboren wurden zu dem geworden was sie sind. Nicht alle aber verdammt viele.

          Bei Dutroux sehe ich das jedoch anders, sollte der mal aus seinem Loch rauskommen wird der andere dazu verführen Straftaten gegen ihn zu begehen, aus Hass, Gerechtigkeitssinn, oder was auch immer und das ist ja schlussendlich gegen das Läuterungsprinzip…da ja dann wieder weitere Verbrechen begangen werden…wegen Auge um Auge, Zahn um Zahn.

          Außerdem besteht noch die Möglichkeit das wir ja noch hinter die wahren Auftraggeber dieser Kindesentführungen kommen und da könnte der Dutroux noch einen Wert haben als Kronzeuge……..!
          Die Hintermänner mit Schlips und Anzug und sind sich gerade vor Covid2020 am fürchten sind und in Panik Geraten und das auch noch zurecht!
          In diesem Fall bin ich als Softie sogar für die grossen Fische ein Todesstraffe-Befürworter. Kurzer Prozess eben.

          • Alfons van Compernolle

            Er mit ic : Ich entnehme Ihren Ausfuehrungen, dass Sie mal Justizbeamter waren bzw. Bewaehrungshelfer ! Ich kann, will und werde nicht bestreiten, dass es auch
            bereuende & resozialisierte ehemalige Strafgefangene gibt.
            Ich stimme Ihnen zu, dass diese in der Tat eine 2 Chance und gesellschaftliche Hilfestellung erhalten um straffrei ihr weiteres Leben gestalten zu koennen.
            ABER: selbst im Falle von Marc D. waere ich kein Todesstrafenanhaenger.
            Hinterhaelten Mord ( ob nun an Kindern – alten Menschen usw.) mit staatlich angeordneter ERMORDUNG bestrafen , siehe USA / CHINA etc etc. , NEIN DANKE.
            Meine Vorstellung: Lebenslang ist Lebenslang, punkt !! Waehrend der Haft zu normalen Loehnen Arbeiten lassen , Steuerzahlen lassen und den Nettoverdienst
            bis auf 150. Euro (Eigenbedarf) an die Familie der Opfer ueberweisen !!
            Vorzeitige Entlassung , NEIN DANKE und bei Marc D. allemale nicht !!

      • Populist

        Hallo Herr AvC
        Was bitte, ist eine “ Ausfuehrungsrechtsbank“?
        Ich habe diesen Ausdruck noch nie gelesen oder gehört, bin aber gerne bereit immer wieder dazu zu lernen; das ist ja auch Ihr Motto.
        Danke im Voraus
        Ihr geneigter Populist

        • Alfons van Compernolle

          Deutsch : Strafvollstreckungskammer beim Landgericht
          Nederlands (Belgien) : Strafuitvoeringrechtbank
          Deutsch : Starfausfuehrungskammer ! Entschuldigung fuer meinen Fehler !

      • Der hat aber lebenslänglich, was in Belgien eine begrenzte Zeit ist. Und sollte der kein Krebs haben oder so wird er genau wie die anderen rauskommen. Und das ist Fakt. Informieren Sie sich doch mal.

      • Ich wäre für die schlimmste Strafe überhaupt, jedoch ist sein frau raus der andere Komplize ebenfalls. Aber es gibt eigentlich keinen Grund die Frau rauszulassen und ihn nicht. Den gleich Schuldig. Inwiewet der Komplize darin verwickelt war weis ich nicht, dazu bin ich zu jung. es stört mich zwar das er rauskommen wird. Jedoch stört mich dier Zeitpunkt der entlassung des Komplizen noch stärker. Den es gibt sehr viele Fälle, wo nicht so ein öffentlicher Druck dahinter war. Und da gibt es Fälle die nur kurz sitzen. Ein Freund von mir hat viel Scheisse gebaut und war vor seiner letzen haft schon 14 Jahre im Gefängnis. Dann gab es in seiner Stadt Kaiserslautern ein Mann der sich in der nähe einer Schule vor kindern entblöste. Mein Freund hat sich ein Messer genommen sich auf die lauer gelegt. Und bei einer solchen Tad dem Täter in die Hoden geschnitten. Gut er hatte eine lange Vorgeschichte, bekam aber 11 Jahre. Durch einen Juristischen Trick konnte er nach Knapp 56 Jahren wieder raus. Ein Kindsmörder oder Vergewaltiger hat selten mit solch einer Strafe zu rechnen und das ist das kranke daran. Ok er hatte vorher schon viel Scheisse gebaut es waren Diebstähle, für die er ersmalig mit 14 ins Jugendgefägnis kam. Das möchte ich auch nicht entschuldigen. Und es war auch eine starke Körperverletzung. Aber wollte die Kinder schützen wobei die Art nicht sehr schlau war. Nun er bekommt keinen Job mehr da, weil er ist derjenige der jemand mit dem Messer angegriffen hat. Doch der wirklich kranke bekam Schmerzensgeld und lebt wie ein Sauberbürger weiter. Wie er mir sagt würde er es wieder tun wenn er auch sein halbes Leben im Gefägniss war. Was mich aber am meisten stört, das er erst Zuspruch von der Bevölkerung erhielt, nach dem Gefägnis aber von niemanden eine Chance auf Arbeit und damit Integration in die Gesellschaft.

        • Alfons van Compernolle

          ma: das Deutsche Strafvollzugsgesetz schreibt zwingend vor 6 Monate bis 1 Jahr vor dem Haftende, Vollzugslockerungen ( Hafturlaub )zur Vorbereitung der Haftentlassung.
          Arbeitsplatzsuche / Wohnungssuche bzw. Besuche der Agentur fuer Arbeit , sozialer
          Wohnungsvermieter , Bewerbungsurlaub bei Firmen und und und.
          Das ist aber hier nicht das Thema. Ich kann in gewisser Weise Ihren Kollegen / Bekannten verstehen. Ich weiss nicht und will es auch ueberhaupt nicht Wissen, wie ich als mehrfacher Vater, reagieren wuerde , wenn ich einen Kinderschaender oder Vergewaltiger auf frischer Tat ertappe . Soviel kann ich sagen, ich waere nicht erfreut
          und WEGSEHEN / WEITERGEHEN nach der Methode “ was geht mich das an “ ist mir total unbekannt ! Mehr sage ich dazu nicht ! Was ich aber sagen kann ist, als ehemaliger Geschaeftfuehrer einer grossen, heute nicht mehr bestehenden Schiffswerft, hatte wir 15 ehemalige Haftentlassene eingestellt. Alle hatten schwere Straftaten begangen und wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Allerdings hatten diese Menschen waehrend ihrer Haft eine Berufsausbildung ( Maschinenbauer / Schlosser ) absolviert, einer davon hat sogar aeusserst erfolgreich ein Maschinenbaustudium an der UNI Hamburg abgeschlossen. Wir haben niemals einen Grund zur Reue gehabt, diesen Menschen eine
          2 Chanche zu geben. Sie haben und ueben noch heute ihren Job aus, teilweise im welt-weitem Einsatz , haben eine eigene Familie und wurden niemals wieder straffaellig.
          Es gibt also auch ehemalige Straftaeter , denen ihre Haftzeit eine Lehre war, welche ihre Straftaten ehrlich und aufrichtig bereuen.

  5. 28 beseitigte Kronzeugen

    Die ZDF Doku in der 28 beseitigte Kronzeugen thematisiert werden ist der beste einstieg in diese Dutroux-Hölle…
    Nein, nein, es gibt kein Pizza-Gate! Ist schon klar… Man höre nur auf Ricky Gervais, man schaue nur OUT OF SHADOWS und THE FALL OF THE BAL.

  6. Hier erzählt ein Ermittler der Scotlan Yard seine Geschichte, und sein erlebtes bei seiner Arbeit. Unfassbar
    https://www.youtube.com/watch?v=r_arfil3QqQ&feature=youtu.be
    oder das hier unerträglich.
    https://www.youtube.com/watch?v=OmMm0-whfo0&feature=share
    Es wird Zeit das unsere Gesellschaft aufgeklärt wird, und weiss was geschieht und wie oft dies passiert. Hier nützt keine „Polizeireform“ oder „Justizreform“.
    Wieviele Kinder müssen noch dieses unerträgliches Leid ertragen, bis das die Gesellschaft sich endlich erhebt.
    Alle grosse Pädophilenskandale wurden nie wirklich aufgedeckt. Dutroux, Mönchengladbach, Sachsen, Epstein, NSU usw…….. Weil mächtige Menschen mitwirken.

    • NSU ist generell abscheulich, die Phädo Sache hat sich aber als falsch herausgestellt. Da wurden DNA Spuren verunreinigt. Und jetzt sagen Sie bitte nicht der deutsche Staat hat denen geholfen. Es wäre nicht notwendig gewesen, da die Person eh tod war und eun Polizistenmord seitens der NSU (Fall Heilbronn) ist sehr fragwürdig geworden.

        • Die Spielzeuge sind woll genau wie die Tatwaffe, womit in Heilbronn eine Polizistin ermordet wurde erst bei der 2. Durchsuchung gefunden worden. Und hatten dann bestimmt auch als einzige Gegenstände keine Spuren von Hitze im völlig abgebrannten Wohnwagen abbekommen. Die Spiezeuge wären, wenn nicht später reingelegt gar nicht als Spielzeuge erkennbar gewesen. Es gibt eine offizielle Untersuchung dazu.

    • Und den Eltern trau ich nicht 100% da gibts es Fälle in Frankreich, die in Verdacht stehen zum gleichem Netzwerk zu stehen. Und da haben Eltern einfach ihre Kinder angeboten. Von wo kamm den der Zettel, der bei der Polizei lag und auf Dutroux hinwies. Da gabs vielleicht auch Schulden die nicht beglichen werden konnten. Und dann lieber mal seine Haut statt der Kinder retten. Da hing nicht nur Staat und Polizei und Verschwörungsthorien König und so weiter drin. in diese Richtung wurde nie ermittelt; obwohl es leider genau so ist, was viele Fälle hervorgebracht haben.

  7. Verschwendung von Steuergelder

    Ja, Lebenslänglich heißt es, dann sollte es auch so sein, da geb ich Ihnen Recht. Nur warum muss ich für solche Leute arbeiten. Der kostet mehr wie ich in 2 Leben verdienen kann. Wo ist der Sinn??
    Der wird nie reden über die Leute mit denen er unter einer Decke steckt. Nicht in 1000 Jahren. Wahrscheinlich liegen irgendwo schon Millionen rum damit der sich, seine letzten Tage die Sonne auf seinen dicken Wanst scheinen lassen kann und lacht sich einen ins Fäustchen über unsere Politiker und Gerechtigkeits Demokratie. Während unsereins mit 67 dann hoffentlich abkratzt, damit Vater Staat nicht 1000€ Rente zahlen muss, nach 50 Jahren Arbeit bei Wind und Wetter.
    Aber stimmt wenn wir solche Leute hinrichten dann hätte „er mit ic“ wahrscheinlich keinen Job, obwohl, Henker wäre vielleicht noch drin.

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