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Trump über die Soldaten am D-Day: Sie kämpften damals fürs Überleben der Freiheit

06.06.2019, Frankreich, Bayeux: Der sechsjährige George Sayer trägt die Orden seines Großonkels und betrachtet die Grabsteine auf dem Commonwealth-Friedhof im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestags des D-Day. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa

US-Präsident Donald Trump hat die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren als heldenhaften Einsatz für die Freiheit gewürdigt.

Zehntausende Männer hätten an der französischen Küste ihr Blut vergossen, „Tausende haben ihr Leben geopfert – für ihre Brüder, für ihre Länder und für das Überleben der Freiheit“, sagte Trump am Donnerstag bei einer Gedenkveranstaltung zum sogenannten DDay auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux. „Sie haben diesen Boden für die Zivilisation zurückgewonnen.“ Die Soldaten damals hätten nicht nur eine Schlacht oder einen Krieg gewonnen, sondern das Überleben der Zivilisation gesichert. „Sie haben unsere Lebensweise für viele Jahrhunderte verteidigt.“

06.06.2019, Frankreich, Colleville-Sur-Mer: Melania Trump (l-r), First Lady der USA, Donald Trump, Präsident der USA, Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, und seine Frau Brigitte Macron betrachten eine Flugshow während einer Zeremonie zum 75. Jahrestag des D-Day auf dem US-Militärfiedhof Colleville-sur-Mer, Normandie. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich gelandet, das von der deutschen Wehrmacht besetzt war. Die größte Landungsoperation der Militärgeschichte hatte entscheidende Bedeutung für den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Sie markierte den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland vom Westen her. Der DDay steht aber auch für ein unmenschliches Blutvergießen, Zehntausende Tote und Verwundete.

Trump sprach von der größten Armada der Geschichte. Die Soldaten von damals seien Bürger freier und unabhängiger Nationen gewesen – „vereint in ihrer Verpflichtung gegenüber ihren Landsleuten und Millionen noch ungeborener Menschen“. Der US-Präsident sagte mit Blick auf die Soldaten von damals: „Die außergewöhnliche Stärke entstand durch einen außergewöhnlichen Geist. Das Übermaß an Mut entstand durch ein Übermaß an Glauben.“

An die Adresse der Nationen, die damals zusammen gegen die Nationalsozialisten kämpften, sagte Trump, das gemeinsame Bündnis sei in der Hitze des Kampfes geschmiedet, im Krieg geprüft worden und habe sich in den Segnungen des Friedens bewiesen. „Unser Bündnis ist unzerbrechlich.“ (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

8 Antworten auf “Trump über die Soldaten am D-Day: Sie kämpften damals fürs Überleben der Freiheit”

  1. Baudimont

    Der Freiheit ist überall im Verschwinden, wir sind auf dem Weg zur totalen Staatskontrolle: Beim Bargeld geht es auch um unsere Freiheit … Eine totale Politisierung des Lebens erfolgt, durch die Freiheit zerstört wird… und Millionen noch ungeborener Menschen werden mit einer unbezahlten Steuerrechnung auf die Welt kommen.

  2. karlh1berens

    „Der D-Day war nicht das Werk der Alliierten, sondern fast ausschließlich das des britischen Empires und der US-amerikanischen Expeditions-Armee.
    Er sollte nicht „Europa befreien“, sondern mit einem „schnellen Vormarsch auf Berlin“ die noch verbliebenen Reste des Dritten Reiches den siegreichen sowjetischen Armeen entreißen.“

    Wir sind alle Lügner (von Thierry Meyssan)

    https://www.voltairenet.org/article206696.html

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