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Verlieren ist verboten für die AS Eupen heute um 18.30 Uhr im „Spiel der Angst“ beim Tabellenvorletzten Seraing

Das Hinspiel in Eupen verlor die AS mit 1:2. Das Bild zeigt Seraings Paul Morgan Poaty (l) im Duell mit Eupens Andreas Beck (r). Foto: Belga

Ein „Spiel der Angst“ bestreitet Fußball-Erstligist AS Eupen heute beim RFC Seraing. Verlieren ist verboten.

Die Partie um 18.30 Uhr im Stade du Pairay, der erstmals seit Weihnachten wieder Zuschauern Eintritt gewährt, wenngleich nicht Gästefans, ist deshalb so wichtig, weil normalerweise nur noch auf dem 17. und vorletzten Tabellenplatz Abstiegsgefahr besteht.

Nach der Niederlage von Schlusslicht Beerschot unter der Woche in Seraing kann man davon ausgehen, dass die Antwerpener am Ende der klassischen Phase der Meisterschaft der direkte Absteiger sein werden, auch wenn dies 10 Tage vor Schluss rein arithmetisch noch nicht feststeht. Im Fußball ist bekanntlich alles möglich.

Im Fall einer Niederlage heute in Seraing wäre auch die AS Eupen in akuter Abstiegsgefahr. Foto: Twitter Eleven Sports

Der Vorletzte bestreitet nach dem Ende der klassischen Phase der Meisterschaft zwei Relegationsspiele gegen den Zweiten der Division 1B (nach heutigem Stand Waasland-Beveren oder RWDM Molenbeek).

Eupen hat nach der Heimniederlage gegen Standard Lüttich nur noch vier Punkte Vorsprung auf den RFC Seraing, der dank des Sieges gegen Beerschot nach einer Serie von sieben Niederlagen wieder Hoffnung schöpft.

Die AS Eupen (26 Punkte) ist allerdings nicht als einziges Team neben Seraing in Abstiegsgefahr. Auch für St. Truiden (28 Punkte), das am Freitag dem SC Charleroi 0:1 unterlag, Standard Lüttich (28), OH Löwen (27), KV Ostende (24) und Zulte Waregem (24) ist jetzt jeder Punkt wichtig.

„Von einem Endspiel kann man nicht sprechen, dafür stehen noch zu viele Spiele an. Aber natürlich ist das Derby in Seraing für uns ein sehr wichtiges Spiel“, wird AS-Chefcoach Stefan Krämer auf der Internetseite der Schwarz-Weißen zitiert.

Die AS Eupen muss beim Spiel in Seraing auf ihren Mannschaftskapitän Jordi Amat verzichten. Foto: Gerd Comouth

Dennoch dürfte sich auch Krämer darüber im Klaren sein, dass eine Niederlage heute in Seraing im „Spiel der Angst“ Eupen in den Abstiegssog ziehen würde. Dann wären die Eupener wieder dort angekommen, wo sie bisher seit dem Wiederaufstieg in die Jupiler Pro League im Jahr 2016 jedes Jahr waren, womit man noch Anfang Oktober 2021, als die AS sogar Spitzenreiter war, nicht mehr gerechnet hatte.

Die AS Eupen muss beim Spiel in Seraing auf ihren Mannschaftskapitän Jordi Amat verzichten. Der Zentralverteidiger hat sich eine Schambeinverletzung zugezogen und wurde am Freitag im Eupener Krankenhaus untersucht.

Die Abwehr der AS sollte auf jeden Fall den Stürmer Georges Mikautadze im Auge behalten, der beim 2:1-Sieg gegen Beerschot den ersten Treffer (per Elfmeter) erzielte und den zweiten von Youssef Maziz glänzend vorbereite. Der vom Partnerclub FC Metz ausgeliehene georgische Nationalspieler ist ein ständiger Gefahrenpunkt für die gegnerische Verteidigung. (cre)

HINWEIS – Das Spiel zwischen dem RFC Seraing und der AS Eupen beginnt um 18.30 Uhr. Liveübertragung auf Eleven Sports Pro League (auf Proximus-TV Kanal 111, VOO und Orange). Spielbericht beim Schlusspfiff gegen 20.20 Uhr hier auf „Ostbelgien Direkt“.

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

7 Antworten auf “Verlieren ist verboten für die AS Eupen heute um 18.30 Uhr im „Spiel der Angst“ beim Tabellenvorletzten Seraing”

  1. Wenn man das schwere Restprogramm der AS Eupen betrachtet, dann muss heute ein Sieg her. Ein Unentschieden hingegen würde die mittelbare Abstiegsgefahr der Pandas keineswegs bannen. Bei dem lauen AS-Sturm fragt man sich nur, wer heute Tore schießen kann und wird…

  2. Heute muss die AS mit drei Punkten nach Hause kommen. Einer geht auch noch. Aber wenn sie verliert, muss der Trainer seinen Hut nehmen, denn dann bekommt Krämer den Laden auch in den restlichen Spielen nicht mehr im Griff.

  3. Der Weggang von Kayembe wurde nicht kompensiert , der arrogante Peeters will nur weg, Agbadou will auch weg, wir haben keinen vernünftigen Torwart und Prevljak ist ausser Form.
    Alle Leistungsträger bringen keine Leistungen

    Da kann auch der beste Trainer nichts machen

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