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3:0-Sieg der Roten Teufel gegen Schottland: Belgien mit 12:0-Punkten jetzt schon mit einem Bein bei der EM 2020

11.06.2019, Belgien, Brüssel: Der Belgier Kevin De Bruyne feiert das dritte Tor seiner Mannschaft. Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Die belgische Fußball-Nationalelf ist der EM 2020 ein weiteres Stück näher gerückt. Die Roten Teufel besiegten am Dienstag in Brüssel Schottland souverän 3:0. Belgien führt in der Tabelle der Gruppe I mit 12:0-Punkten und hat schon 6 Punkte Vorsprung auf den Dritten, ohne bereits gegen San Marino gespielt zu haben.

Für dieses vierte Gruppenspiel hatte Nationaltrainer Roberto Martinez die Qual der Wahl. Im Vergleich zum Spiel von Samstag gegen Kasachstan nahm der Spanier zwei Änderungen vor: Für Timothy Castagne kehrte Thomas Meunier in die Anfangself zurück. Für Dries Mertens, der gegen Kasachstan an allen drei Treffern der Belgier beteiligt war, kam Youri Tielemans. Dafür spielte Kevin De Bruyne viel höher als sonst in der Nationalmannschaft.

11.06.2019, Belgien, Brüssel: Scott McTominay aus Schottland (l-r), Eden Hazard aus Belgien und Kenny McLean aus Schottland in Aktion. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Die Startelf war demnach folgende: Courtois – Alderweireld, Kompany, Vertonghen – Meunier, Witsel, Tielemans, Thorgan Hazard – De Bruyne, Eden Hazard – Lukaku.

Die Schotten, bei denen der Liverpooler Champions-League-Sieger Robertson verletzungsbedingt absagen musste, waren ultra-defensiv aufgestellt. Die rund 37.000 Zuschauer im Brüsseler König-Baudouin-Stadion, darunter knapp 4.000 Schlachtenbummler aus Schottland, sahen im ersten Durchgang Einbahnstraßenfußball, so dominant war Belgien von Beginn an.

Mann des Spiels war in der ersten Halbzeit bei den Roten Teufeln De Bruyne, der drei bis vier große Möglichkeiten hatte, aber den Ball übers Tor der Schotten jagte, an einem der vielen schottischen Beine im Strafraum der Gäste oder am schottischen Torhüter scheiterte.

Die Belgier mussten sehr variabel spielen, um den sehr kompakt spielenden Gegner in Bedrängnis zu bringen. Wie schon gegen Kasachstan hatte Torwart Courtois nichts zu tun.

11.06.2019, Belgien, Brüssel: Der belgische Trainer Roberto Martinez gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

So kam es, dass der Knoten erst kurz vor dem Pausenpfiff platzte. Nach einer Doppelaktion der Hazard-Brüder stoppte Eden den Ball neben dem Tor an der Linie, sah Lukaku im Strafraum und lupfte das Leder auf den Kopf von Lukaku, der das 1:0 erzielte. Das war auch der Pausenstand. Die Belgier waren für ihre Geduld belohnt worden.

Die zweite Halbzeit begann mit zwei gefährlichen Freistößen von De Bruyne. Die Belgier blieben drückend überlegen und kamen in der 57. Minute zum verdienten 2:0. Nach einer tollen Kombination zwischen Eden Hazard und De Bruyne, der sich allerdings im Abseits befand, traf Lukaku zum zweiten Mal an diesem Abend.

Beim Stand von 2:0 kamen die Schotten trotzdem zu zwei Chancen, bei denen Torhüter Courtois zwei Mal auf der Hut war und einen Gegentreffer verhindern konnte. Und kurz vor Schluss krönte De Bruyne mit einem präzisen Schuss zum 3:0 seine starke Leistung an diesem Abend.

Ein Jahr vor der EM 2020, die in 12 verschiedenen Städten stattfindet (leider nicht in Brüssel), wird Belgien seiner Mitfavoritenrolle gerecht. Vor allem mit De Bruyne neben Eden Hazard und Lukaku ist das Team von Martinez noch eine ganze Klasse besser als in den Spielen der Nations League.

Im September geht es weiter mit zwei Auswärtsspielen in San Marino und Schottland. (cre)

3 Antworten auf “3:0-Sieg der Roten Teufel gegen Schottland: Belgien mit 12:0-Punkten jetzt schon mit einem Bein bei der EM 2020”

  1. Ganz ehrlich hab mich über den Sieg total gefreut. Weiter so ! Freue mich auf die nächsten Spiele ⚽️😃kann jemand erklären, wieso LOTTO nicht auch Werbung in DEUTSCHER SPRACHE zeigt ? Unsere Minister schaffen das einfach nicht ….🙃

  2. Pressestelle des MP

    Ja, wir werden jetzt alle Hebeln in Bewegung setzen damit das grosse Übel beseitigt wird. Herr Paasch wird mit Herrn Miesen das in die Hände nehmen. Wir laden den Lottochef mal nach Eupen ein in Kürze.

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