In eigener Sache

Selbstzensur

Vermutlich auf Betreiben von ProDG-Fraktionssprecher Alfons Velz haben die Mehrheitsfraktionen von SP, ProDG und PFF offenbar beschlossen, ihre gemeinsamen Pressemitteilungen nur Grenz-Echo und BRF, nicht aber „Ostbelgien Direkt“ zukommen zu lassen.

Was mit dieser Form von Selbstzensur, mit der man sich ja selbst schadet, bezweckt wird, ist niemandem so recht klar… (Foto zeigt v.l.n.r. die ProDG-Parlamentarier Petra Schmitz, Freddy Cremer und Alfons Velz)

Siehe dazu unseren „Standpunkt“-Artikel „Der Velz in der Brandung“

58 Antworten auf “Selbstzensur”

  1. Alter Liberaler

    Pro-DG wäre gut beraten, sich einen anderen Fraktionssprecher zuzulegen. Mir wäre diese Partei mit ihren Paaschs, Mollers, Schmitz‘, Klinkenbergs usw. ansonsten noch sympatisch, wäre dieser Freizeit-Jesus nicht…

  2. „Vermutlich auf Betreiben von ProDG-Fraktionssprecher Alfons Velz haben die Mehrheitsfraktionen von SP, ProDG und PFF offenbar beschlossen, ihre gemeinsamen Pressemitteilungen nur Grenz-Echo und BRF, nicht aber “Ostbelgien Direkt” zukommen zu lassen.“

    ….sprich, ihrer hauseigenen Hofberichterstattung zukommen zu lassen…
    Ist auch nicht weiter verwunderlich, aufgrund der „gekränkten“ Eitelkeiten, KHL, Weykmans u.co .Lächerlich, wenn es tatsächlich so sein sollte
    Macht aber nichts, OD kommt dennoch an die notwendigen Informationen ran.

  3. Jenny Möres

    Hallo Herr Cremer!
    Ich frage mich gerade, wie Sie an dieses – wenn ich richtig sehe – aktuelle Foto herangekommen sind. Sie waren doch gestern gar nicht da… Oder habe ich Sie etwa übersehen? Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich nicht alle Ihrer Mitarbeiter kenne. Wäre übrigens mal interessant zu erfahren, wer genau bei OD mitmacht – oder ist das geheim?;-)
    Mit freundlichen Grüßen,
    Jenny Möres

    • Gerard Cremer

      Hallo Frau Möres, dank „Offener Kanal“ brauche ich gar nicht vor Ort zu sein. Ich schaue mir die Debatten im Fernsehen an. Aber OD-Fotograf Gerd Comouth war im PDG am Kaperberg und hat Fotos gemacht (übrigens auch von Ihnen). Gruß

    • Wussten Sie das nicht , Frau Möres,

      OD verfügt über einen IM ( Informellen Mitarbeiter), der hat das Foto rausgeschmuggelt. Oder gibt’s sogar einen „Maulwurf“ bei Ihnen?
      Spass beiseite, worüber Sie sich aber auch Gedanken machen

    • Auswanderer

      Da Sie ja nun Mitarbeiter Gerd Comuth als Maulwurf der Regenbogen-Presse und Robin Hood der freien Presse enttarnt haben, Frau Möres, können Sie ihn nun gepflegt auf die „Blacklist“ des Parlaments setzen lassen für die kommenden Sitzungen ;-)

    • Was soll die Frage? Journalisten aus aller Welt bekommen Informationen „gesteckt“. Das ist überhaupt nichts Außergewöhnliches. Herr Velz ist offenbar nicht der einzige, dem es an Medienkompetenz mangelt.

  4. Zapperlipopett

    Ich würde halbwegs gut recherchierte Artikel noch unter Journalismus laufen lassen. Da Sie aber u.A. aus Facebook-Statusmeldungen „Artikel“ machen und Ihre Plattform mehr der anonymen (danke :-) ) Forumdiskussion und dem feigen, neudeutschen „Bashing“ dient, gilt dies wohl nicht für OD. Somit braucht man Ihnen eine seriöre Pressemitteilung nicht zukommen zu lassen. Sie haben ja jetzt Ihren Grund gefunden, mit dem Thema doch noch an Klicks und Kommentare zu kommen. Ihr Plan geht auf, verlangen Sie nicht zu viel.

    Ziel einer Pressemitteilung ist es ja nun mal, die breite Bevölkerung über die Presselandschaft über Neuigkeiten zu informieren. Ich schätze, niemand in der DG bezieht seine Informationen ausschließlich über dieses Onlineportal.

    • Zappel Bosch

      Mit Kritik muss man umgehen können, wenn man in der Öffentlichkeit auftritt. Dass man aber die Adressaten von Pressemitteilungen in gut und böse „selektiert“, ist m.E. ein „Armutszeugnis“ und so wird die Kritik eigentlich zum „Selbstläufer“…

    • Auswanderer

      „Ziel einer Pressemitteilung ist es ja nun mal, die breite Bevölkerung über die Presselandschaft über Neuigkeiten zu informieren.“

      Mag sein, allerdings ist es für eine Regierung von der Signalwirkung her betrachtet nicht gerade vorbildlich in Schwarz und Weiss bzw. Gut und Böse einzuteilen.

      Sie können ja selber über OD urteilen wie Sie wollen. Fakt ist, dass hier zumindest weder dem Hofe gedient und sicher nicht geschwiegen wird.

    • Reiner Mattar

      Auch mich ärgert es manchmal, wenn Artikel auf OD mit dem Satz beginnen „Offenbar…“ oder „Wie man hört…“ oder Ähnliches. Und die Tatsache, dass OD ein recht kleiner Betrieb ist, kann nicht immer als Entschuldigung dafür herhalten.
      Auf der anderen Seite wird bei OD keine „Hofberichterstattung“ veröffentlicht, die sowohl beim Grenz Echo als auch beim BRF für mich immer wieder durchsickert.
      Für mich ist OD damit ein weiteres Medium, mich über das Leben in meiner alten Heimat zu informieren – nein, natürlich nicht das Einzige!
      Und wenn Artikel oder Fotos nicht von Herrn Cremer stammen, ist das in der Regel auch gekennzeichnet, also braucht man keinen Geheimbund zur Untergrabung der Regierungsautorität zu befürchten.
      Ich wünsche mir, dass ich an dieser Stelle bald lesen kann dass die Regierungskoalition bestätigt (oder eben auch dementiert), dass sie OD keine Pressemitteilungen mehr zukommen lässt. Dann kann man andres über dieses Thema diskutieren…
      Noch ein Wort zu den Diskussionsbeiträgen: Ich zitiere „Zapperlipopett“: „…Ihre Plattform mehr der anonymen (danke :-) ) Forumdiskussion und dem feigen, neudeutschen “Bashing” dient, gilt dies wohl nicht für OD. Somit braucht man Ihnen eine seriöre Pressemitteilung nicht zukommen zu lassen.“
      Wenn da so stimmt, dann dürfte man zum Beispiel auch dem deutschen „Spiegel“ keine Pressemitteilungen mehr zukommen lassen, denn auch dort wird in den Foren nach Herzenslust und anonym geschrieben, gestänkert und gehetzt. Das was früher ausschließlich an der Theke, beim Frisör oder beim Kaffeeklatsch (die Aufzählung ist sehr unvollständig) hinter vorgehaltener Hand weitergegeben wurde, erhält durch die modernen Medien eine weitere Verbreitungsmöglichkeit. Manchmal informativ, manchmal lustig oder lächerlich, manchmal hässlich, persönlich verletzend und gemein.

      • Gerard Cremer

        Es gibt eben Dinge, die sind nicht immer schon vollständig klar, aber ist das denn ein Grund, überhaupt nicht zu berichten? Deshalb gebraucht der Journalist auch manchmal Wörter wie „offenbar“ oder „dem Vernehmen nach“ usw. Das ist gängige Praxis überall. Dazu eine kleine Anekdote: Ich hatte mal einen Kollegen, der weigerte sich zu schreiben, dass in der Formel-1 der Fahrer Nigel Mansell nach Ferrari wechseln würde. Die ganze Weltpresse schrieb, dass Mansell „offenbar“ (!) nach Ferrari gehen würde. Der Kollege aber weigerte sich, auch nur eine Zeile darüber zu schreiben. Seine Begründung: „Mansell hat offiziell bei Ferrari noch nicht unterschrieben.“ Da hatte er sogar Recht, trotzdem war der Wechsel klar, und natürlich musste man darüber berichten – allerdings mit einem „offenbar“, weil ja immer etwas dazwischen kommen kann. Deshalb frage ich Sie: Was ist Ihnen lieber? Gar nicht zu schreiben, bis alles in trockenen Tüchern ist? Ich glaube, da würden einige OD-Leser uns was anderes erzählen … Gruß

        • Lieber Herr Cremer,
          ich habe manchmal das Gefühl, dass man das eine oder andere „offenbar“ vermeiden könnte, indem man einfach bei den Betroffenen anruft und nachfragt. Das dürfte in unserer Gemeinschaft der kurzen Wege und wo jeder doch jeden kennt doch kein Problem sein. Oder ?

        • Teile Ihre Ansicht,Herr Cremer. Vokabularien wie „Offenbar“, „dem Vernehmen nach“, usw. werden doch in allen Medien verwendet.
          Beispiel gefällig : in fast allen deutschen Gazetten hieß es zuletzt:
          „Offenbar“ wechselt Trainer Armin Veh von Frankfurt nach Schalke.
          Aus der Spekulation (offenbar) wurde dann nichts, da Veh in Frankfurt bleibt.Wenn nur noch über „Tatsachen“ berichtet würde, hätten die Medien viel weniger zu schreiben.

  5. senfgeber

    Herr Cremer, was wollen Sie denn noch mehr? OD als Sprachrohr der ProDG-Politnomenklatura? Das wäre der Anfang vom Ende Ihrer erfolgreichen Plattform.
    Berichten Sie über das, was ProDG und die anderen Blockparteien NICHT hinnausposaunen und was sie lieber unter den Teppich kehren wollen.

    • R.A. Punzel

      @Clooth Patrick: Dann schau´n wir mal, was am 25. Mai 2014 rauskommt.
      Wenn bei, nehmen wir mal 90% Wahlbeteiligung an, der Computer der Auffassung ist, dass 98% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben, wie wird dann wohl das „offizielle“ Wahlergebnis aussehen?
      Bleibt nur zu hoffen, dass ProDG (igitt, Pro NRW lässt grüßen) wirklich von der Bildfläche verschwindet.

  6. Es reicht!

    Ich finde OD hätte sehr wohl verdient auch die Pressemitteilungen zu erhalten. Aber so kurz vor dem Superwahljahr will die Regierung in Eupen nun Mal alle Kritiker ausschalten. Man könnte meinen ProDg würde wieder an alte Zeiten anknüpfen wollen. Auf jeden Fall ist mit dieser Entscheidung der Regierung ganz klar wo es hinläuft. Ende der Demokratie? Zensur ohne Ende? Hatten wir das nicht schon mal alles?
    Wenn wir nicht aufpassen endet die DG noch in einer Diktatur?
    Gerade dass man hier anonym schreiben kann ist eine tolle Sache, so kann jeder auch seine persönliche Meinung ehrlich und offen kund tun. Jedoch muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Kommentare weder beleidigend noch rassistisch ausfallen.

  7. Nun, eine offizielle Bestätigung, dass OD von den offiziellen Pressemitteilungen ausgeschlossen wird, liegt noch nicht vor, oder?
    Wie könnte die dann lauten? Etwa sinngemäß so ?

    An alle Bürger und Bürgerinnen der Deutschsprachigen Gemeinschaft:

    “ Aufgrund der in letzter Zeit seitens der Mehrheitsfraktionen im Parlament der DDG festgestellten, und nach unserem Dafürhalten, unsachgemäßen Berichterstattung des OD-online-Magazins, über die Arbeit der Regierung, haben wir (pardon, d.h. der MP) beschlossen, diesem“ OD-Revolver-Magazin“, keine offiziellen Pressemitteilungen mehr zu kommen zu lassen.Lediglich, und dies auch nur in Ausnahmefällen, wird die Medien- Ministerin, Frau I. Weykmans , besagtem Magazin, eine SMS und/oder gegebenenfalls eine mail zusenden. Alle Informationen an die Bevölkerung der DG erfolgen nunmehr, ab dem hierunter angegebenem Datum, ausnahmslos über unsere hausinternen Medien – sprich -dem BRF sowie dem Grenz-Echo.

    Eupen, den 01.April 2013

    • Auswanderer

      Nicht doch Patriot. Die Stellungnahme wird folgendermaßen aussehen:

      „Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft erwehrt sich gegen jeglichen Vorwurf der Klassifizierung der Medienorgane. Aufgrund eines internen Kommunikationsmissverständnisses wurde in der Tat eine einzige Pressemitteilung lediglich GE und BRF zugespielt. Dennoch ist es für eine demokratisch agierende Regierung selbstverständlich jedwelche Presseorgane im Sinne der Meinungsfreiheit zu respektieren und mit Informationen zu versorgen. Allerdings hätte man sich statt in diffamierender und reisserischer Absicht direkt an die Pressestelle der Regierung wenden können, um dieses Missverständnis zu klären. Stattdessen wählte man erneut den verklärenden und nicht der politischen Wirklichkeit entsprechenden Weg. Das zudem eine ehrenwerte Person wie Alfons Velz, die für Fleiß und tatkräftigen selbstlosen Einsatz zu politischem Ruhm gelangte, durch eine hetzerische Karikatur zu Schaden kommt, ist nicht zu akzeptieren. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft missbilligt jegliche Art der Kritik, auch wenn das Warmlaufen für die kommenden PDG Wahlen erst begonnen hat ;-)“

  8. Jos uit Vlaanderen

    …Vermutlich… Offenbar…
    Also genaues weiß man nicht. Schöner Journalismus! Doch wohl eher Hetze, die – wie man an den Kommentaren sieht – schon die Richtigen bedient.

    • Auswanderer

      Offenbar,offensichtlich? Was erwarten Sie denn? Eine offizielles Statement: „Auf Nachfrage bestätigte…“? Das wird nur im Falle bautechnischer Erfolgsmeldungen und weiterer „fundamentaler“ Errungenschaften zum Besten gegeben. Freunden Sie sich einfach damit an, dass im kleinen Ostbelgien mit anderen kleinkarierten Mitteln und Bandagen „hinter Rücks“ gekämpft wird.

  9. Marc Van Houtte

    Na ja nachdem ich die Mitteilung vom GE diese Woche hatte das das Online Teil für Nicht Abonnenten gekürzt wird brauchen die in Eupen keine Befürchtungen zu haben da sie in Kelmis nicht mehr existent sind.
    Weiter so Herr Cremer ein Regierungspropagandablatt brauchen wir nicht.

  10. Malnurso

    typische Reaktion der „Vertreter“ der Bananenrepublik Ostbelgistan.

    Wen interessiert schon das Geschwätz von Velz, Paasch und Co.

    Übrigens… der Populist, Nationalist und Separatist DeWever redet auch nicht mit den Redakteuren von „leSoir“

  11. Le soir und OD sind zwei Paar Schuhe. Wie die Berichterstattung über jemand aussieht der den Wallonen kein Geld mehr in den Rachen schmeißen möchte ist wohl klar wenn man Le Soir Redakteur ist.
    OD ist meiner Meinung kritisch aber meist mehr als zurecht, sonst macht’s ja kaum jemand!

  12. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Meldung stimmt. Warum sollten Parteien dem OD keine Pressmitteilungen schicken? Die wollen doch, dass ihre Mitteilungen überall veröffentlichen werden. So blöd sind selbst Politiker nicht, dass sie sich selbst zensieren… Bei ProDG kann ich mir das am allerwenigsten vorstellen. Die machen doch sogar (bezahlte?) Werbung für ihre Internetseite auf OD.

  13. Charles Servaty

    Nur zur Information: Einen solchen Beschluss hat es nicht gegeben, die Suche danach kann demnach eingestellt werden.
    Damit nicht zwischen den Zeilen gelesen werden muss, füge ich hinzu: Es hat übrigens auch zwischen den Unterzeichnern der Pressemitteilung
    k e i n e ausdrückliche Absprache gegeben, diese Mitteilung ‚Ostbelgien Direkt‘ bewusst n i c h t zuzustellen. Von einem ‚Boykott‘ kann nicht die Rede sein.
    Charles Servaty, Vorsitzender der SP-Fraktion im PDG; neben Emil Dannemark, PFF und Alfons Velz, ProDG, einer der Unterzeichner.

    • Gerard Cremer

      Lieber Charles, da muss ich leider intervenieren. Natürlich hat es dazu keinen offiziellen Beschluss bzw. keine „ausdrückliche Absprache“ gegeben. Ist auch nicht nötig. Einen Beschluss kann man auch mündlich fassen. Die Pressemitteilung hat OD nicht bekommen, und dies ist nicht das erste Mal. Diese Form von Presse-Boykott ist zumindest von Seiten des ProDG-Fraktionssprechers nicht neu. Ich möchte die Angelegenheit nicht weiter anheizen, aber ich kann Dir gerne einen ähnlichen Vorfall nennen, der gut 2 Monate zurückliegt. Damals haben wir eine Pressemitteilung von ProDG nur bekommen, weil ein Mitglied von ProDG die Vorgehensweise des Fraktionssprechers missbilligte und sozusagen „auf eigene Faust“ dafür gesorgt hat, dass die Info auch „Ostbelgien Direkt“ zugeleitet wurde. Für diese sehr mutige Haltung habe ich mich bei dem ProDG-Mitglied auch ausdrücklich bedankt. Ich gehe ohnehin davon aus, dass die Vorgehensweise des Fraktionssprechers von einem Großteil der ProDG-Mitglieder und ProDG-Sympathisanten missbilligt wird. Gruß

      • Charles Servaty

        Hallo Gerard,
        das ‚leider‘ ist ’nicht schlimm‘, kein Problem. Danke auch für deine Hinweise zum Thema ‚Beschluss‘. Meine Hinweise dazu bezogen sich lediglich auf den Eintrag des OD-Nutzers „Hinz und Kunz“. Anschließend habe ich mich so kurz gefasst, wie es eben ging. Ich kann aber soviel hinzufügen: Es hat auch keinen m ü n d l i c h e n Beschluss gegeben! Wir haben die gemeinsame Stellungnahme vergangenen Montag im Laufe des Nachmittags erarbeitet und dann abends am Rande der PDG-Plenarsitzung gutgeheißen. Über einen ‚Presse-Verteiler‘, nach dem Motto <>, ist garnicht geredet worden! Somit hat es also im wahrsten Sinne des Wortes weder eine ‚ausdrückliche Absprache‘ noch einen ‚mündlichen Beschluss‘ gegeben. Ich bin mit dir einverstanden, wenn wir die Angelegenheit nicht weiter anheizen sollten; ich hoffe, ich konnte ein wenig dazu beitragen, dass wir sie in der Tat auch nicht überbewerten sollten. Freundliche Grüße, Charles S.

        • Charles Servaty

          „Sorry“, Ergänzung: Bei der Übermittlung des vorstehenden Eintrags sind einige Worte abhanden gekommen. Vollständig lautet der Satz in der Mitte: „Über einen Presse-Verteiler, nach dem Motto ‚wer den Text erhalten soll und/oder wer nicht‘, ist garnicht geredet worden!“.

          • Dann ist die Sache trotzdem unprofessionell behandelt worden. In der kleinen DG sollte es doch möglich sein, eine Pressemitteilung an alle relevanten Medien (3 an der Zahl:-) zu schicken. Oder nicht?

      • Wenn dem so ist, wie Sie die Vorgehensweise des Fraktionssprechers von ProDG schildern, und warum sollte man das bezweifeln, da Sie es ja hier öffentlich machen, braucht man sich über Politiker-Verdrossenheit nicht mehr zu wundern.Auch wenn dieser Begriff längst abgedroschen ist.
        Das einzig Positive an der Sache ist, dass es „offenbar“ doch noch
        „Parteisoldaten“ gibt, die sich trauen, der „Grauen Eminenz“ Paroli zu bieten.

  14. R.A. Punzel

    Frühlingszeit ist Gartenzeit. Also nicht nur für Politiker die Zeit, fehlende Latten am Zaun zu ergänzen. Da manche Staatsmänn/er/innen aber an Weihnachten nicht alle Lichter am Christbaum brennen hatten, werden hoffentlich viele schräge Fürst/en/innen ab Mai 2014 in die Röhre gucken dürfen.

  15. Nicht Nurso

    Wenn C Servaty sagt, es hat keine Absprache gegeben, die Pressemitteilung nicht an Herrn Cremer zu schicken glaube ich ihm. Warum auch nicht? Politi ker haben doch Interesse daran, dass ihre Verlautbarungen überall veröffentlicht werden! proDG macht sogar Werbung auf ostbelgiendirekt. Außer ECOLO macht das doch sonst keine Partei. Komisch, diese Diskussion…

  16. Kommentator

    Die Sache ist doch klar: Alfons Velz von ProDG sollte im Auftrag der Mehrheit (Servaty, SP und Dannemark, PFF) eine Pressemitteilung an die Presse verschicken. Das war die Absprache. Aber Velz, der schon länger eine Aversion gegen OD verspürt, hat dafür gesorgt, dass die Mitteilung an BRF und GE geschickt wurde, nicht aber an OD. Dieses unkorrekte Verhalten hat einzig und alleine Velz zu verantworten, der als Fraktionsvorsitzender einer Bewegung wie ProDG nicht tragbar ist. Sein Verhalten ist kindisch und undemokratisch.

  17. Kommentator2

    Genau wie der Ausgangsartikel wahrscheinlich einzig und allein der Phantasie des Herrn Cremer entsprungen ist, („vermutlich“ und „offenbar“) so scheint
    mir auch die andere Gespenstergeschichte von dem „mutigen“ Widerständler gegen den „autoritären“ Fraktionsvorsitzenden an den Haaren herbeigezogen … Hat Gerard Cremer jetzt schon nötig, Schauergeschichten zu erfinden und sich dann mit abenteurerlichen Vermutungen über namentlich genannte Personen in die Diskussion einzuklinken, nur damit sein ihm höriger Internet-Fanclub Futter kriegt ? Blamabel.

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