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0:0 gegen Seraing: AS Eupen mit dem Unentschieden noch gut bedient – Nur Hiller aufstiegsrundentauglich

20.03.2026, Belgien, Eupen: Matteo Scarpinati (l) von Seraings und Eupens Isaac Nuhu (r) kämpfen um den Ball. Foto: Belga

Die AS Eupen ist weiter im Rennen um einen Platz in den Top 6. Gut gespielt haben die Schwarz-Weißen aber auch am Freitag gegen den RFC Seraing nicht. Die Begegnung im Kehrweg-Stadion endete 0:0. In den Reihen der Gastgeber überzeugte lediglich Torhüter Marco Hiller. Mit dem einen Punkt war die AS noch gut bedient.

Die Eupener Mannschaft war vorgewarnt: Der RFC Seraing war seit fünf Spielen ungeschlagen, ja er hatte sogar vier Begegnungen gewonnen.

AS-Coach Bruno Pinheiro musste ein paar Änderungen vornehmen. Seine Startelf sah wie folgt aus: Hiller – Van Genechten, Paeshuyse, Plastun, Gavory – Busquets, Caliskan, Möhwald, Müller – Nuhu, Kikas.

Er gehörte wieder zu den Besten bei der AS: Eupens Torhüter Marco Hiller. Foto: Belga

Das Outfit der Gäste war ein bisschen speziell: ein Mix aus rot-schwarzen Heimtrikots und hellblauen Auswärtshosen.

Den ersten Aufreger gab es in der 12. Minute bei einer Parade von Seraings Torhüter Gillekens bei einem Fernschuss von Möhwald. Eine ähnliche Torchance hatte Seraing einige Minuten später. Dabei konnte sich Hiller ein erstes Mal auszeichnen.

Die Gäste setzten auf schnelles Kombinieren. Seraing agierte und Eupen reagierte. In der 27. Minute mussten die Gastgeber bereits wechseln, nachdem Innenverteidiger Plastun sich bei einem Zusammenprall mit Akpa-Chukwu im Gesicht verletzt hatte. Für den Ukrainer kam der Kanadier Kennedy. Kurze Zeit später verletzte derselbe Akpa-Chukwu auch Eupens zweiten Innenverteidiger Paeshuyse und sah dafür zu Recht Gelb.

In der 32. Minute war AS-Keeper Hiller ein weiteres Mal gefordert. Dass Eupen in der Tabelle fünf Plätze besser stand als Seraing, war nirgendwo zu sehen. Seraing war sogar einen Tick besser als die Gastgeber.

Eupens Stürmer Kikas in Aktion. Foto: Belga

In der Nachspielzeit hatte Kikas noch eine Möglichkeit bei einem schnellen Gegenstoß, doch der Stürmer der AS setzte den Ball überhastet neben das Tor von Gillekens. 0:0 der Pausenstand. Die AS konnte nie wirklich ihre Aufstiegsambitionen unter Beweis stellen.

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang den Gästen ein Treffer, der aber wegen Abseits aberkannt wurde. Und kurz danach verhinderte Hiller mit Bravour ein Gegentor. Seraing war auch jetzt die bessere Elf auf dem Platz.

In der 71. Minute kam es zu einem Doppelwechsel bei der AS. Für Gavory und Möhwald kamen Youndje und Keita. Erst in der 83. Minute wurde mit Atteri ein zusätzlicher Stürmer eingewechselt. In der 88. Minute hielt Hiller mit einer fantastischen Parade die Eupener Mannschaft im Spiel. Kurz danach rettete Youndje auf der Linie.

Es blieb beim 0:0. Die AS Eupen bleibt damit auf dem 7. Platz mit einem Punkt Rückstand auf den FC Lüttich, der am Samstag zum Meister SK Beveren muss. Einzig positiv aus Eupener Sicht ist die 0:4-Heimniederlage von Patro Eisden gegen Beerschot.

Mit fünf Punkten Rückstand und einem Spiel weniger kann Eupen auch Eisden noch abfangen. Allerdings müssten die Schwarz-Weißen dafür anders auftreten als am Freitag gegen den RFC Seraing. Nach der Länderspielpause ist die AS am 4. April um 20 Uhr bei Club NXT zu Gast. (cre)

17 Antworten auf “0:0 gegen Seraing: AS Eupen mit dem Unentschieden noch gut bedient – Nur Hiller aufstiegsrundentauglich”

  1. Eckfahne

    Hoffentlich in der nächsten Saison mit einen anderen Trainer und vielleicht auch einen Geschäftsführer. der ist doch schon seit Jahren eine Niete “ Währe er doch besser in Köln geblieben

  2. Man muss ehrlicherweise sagen, dass Seraing lange nicht mehr so stabil wirkte. Der neue Trainer macht sich bemerkbar. Die haben leider gut verteidigt. Es schmerzt, dass wir uns letztes Mal gegen Lierse selber zerlegt haben. So oder so, ist Platz 6 und die reine, ambitionslose Teilnahme an der Endrunde das Maximum. Mehr geht qualitativ nicht, aber das sollte bereits vorher klar gewesen sein. Mehr Willen hatte Aspire nicht.

  3. Fan aus Lontzen

    Unterirdisches Spiel.
    Von Woche zu Woche wird das Spiel schlechter.
    Es ist kein Sytem erkennbar und
    die Taktik ist ja auch von einem anderen Stern die keiner versteht.
    Hoffentlich kommen wir nicht in die Enrunde denn wir sind jetzt schon die Lachnummer
    der Liga. Serain hat gezeigt wie man Fussball spielUnterirdisches Spiel.
    Von Woche zu Woche wird das Spiel schlechter.
    Es ist kein Sytem erkennbar und
    die Taktik ist ja auch von einem anderen Stern die keiner versteht.
    Hoffentlich kommen wir nicht in die Enrunde denn wir sind jetzt schon die Lachnummer
    der Liga. Serain hat gezeigt wie man Fussball Ppiel kann , schade das sie das Spiel nicht gewonnen. haben es wäre hoch verdient gewesen

  4. Vor einigen Jahren ertönten auf Schalke mal laute Gesänge mit „außer Fährmann könnt ihr alle gehen“; das kann man leider mittlerweile auf die AS Übertragen. Hiller ist immer wieder mit Abstand der beste Mann.
    Die wenigen, mit denen man erwägen könnte im kommenden Jahr weiterzuarbeiten sind, neben Hiller, Caliskan, Atteri (spielt zumindest sehr mannschaftsdienlich), Delaurier-Chaubet (in guten Phasen), Müller in derzeitiger Form, ggf. keita und barès, alle Außenverteidiger, Parshuise, und mit einem großen vielleicht noch Plastin, Kennedy und Bitumazala.
    Alle anderen, die immer wieder Chancen bekommen haben, haben es nicht verdient.
    Kikas ist in meinen Augen ein völliger Ausfall und es ist unverständlich, warum er Woche um Woche gesetzt ist. lieber mal Kasper oder Atteri spielen lassen.
    Über Nuhu ärgere ich mich jedes Mal: Das einzige was er gut kann ist ab und an gut stehen und ein Tor abstauben. Das macht die ganzen Verstolperer, schlimmen Fehlpässe, dummen Ballverluste und die schlechte Spielübersicht leider nicht wett. In jedem anderen Team wäre diese Graupe höchstens auf der Bank.

    ich hoffe wirklich, dass im Sommer mal konsequent aufgeräumt wird und Eupen nach 1,5 Jahrzehnten nochmal ordentlichen Fußball spielen kann.
    Dass der Fisch vom Kopf her stinkt sieht man ja alleine daran, Trainer und Spieler (die, die tatsächlich Potential hatten), in Eupen nicht funktioniert haben, dann aber in anderen Mannschaften aufgeblüht sind. Sogar ein Silas Gnaka…..

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