Leute von heute

Ruhestörungen, Grafitti und die Corona-Überwachung halten die Polizei auf Trab

Ein Dienstfahrzeug der Polizeizone Weser-Göhl im Einsatz. Foto: OD

Wegen des schönen Wetters musste die Polizei am Sonntag einige Male für Ruhe und Ordnung sorgen, wie aus dem Bericht von Montag, 6. April 2020, der Polizeizone Weser-Göhl hervorgeht.

– RUHESTÖRUNG: Gleich 5 mal wurde die Polizei wegen Ruhestörungen gerufen. Dabei waren es sowohl Hunde als auch zu laute Musik, handwerkliche Tätigkeiten und auch Bewohner selbst, die Lärm verursachten. In allen Fällen konnte sofort und vor Ort eine Lösung gefunden werden.

– GRAFITTI: An der Aachener Straße in Eupen wurde erneut ein Grafitti mit dem Schriftzug TRUE auf eine Gebäudewand gesprüht.

– CORONA: Wegen des sonnigen Wetters musste die Polizei erneut in 9 Fällen wegen Missachtung der föderalen Maßnahmen gegen das Coronavirus einschreiten. Sowohl Gruppen von spielenden Kindern als auch Ansammlungen mehrerer Personen an öffentlichen Orten wurden der Polizei gemeldet. Des Weiteren kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge mit Insassen, die entweder von öffentlichen Parkplätzen kamen oder dorthin fuhren, um spazieren zu gehen. Darunter befanden sich sowohl belgische als auch ausländische Fahrzeuge. In allen notwendigen Fällen wurden Protokolle erstellt.

14 Antworten auf “Ruhestörungen, Grafitti und die Corona-Überwachung halten die Polizei auf Trab”

  1. Sagichnicht

    Wahnsinn. Protokolle weil Leute von Parkplätze kämen. Dabei wollten die wahrscheinlich einfach mal raus und das Wetter genießen. Irgendwann muss man auch mal alle 5 gerad sein lassen. Zu Fuß kein Problem, mit Auto direkt Protokoll.

    Der Irrsinn Kennt keine Grenzen.

    • Marina K.

      Irgendwie müssen die Maßnahmen mal im Kopf einiger Leute ankommen. Wenn dies nur per Protokoll geschieht, alles reden und Begründungen nicht ausreicht, dann ist das eben so! Andere halten sich daran, die sich sicherlich auch vorstellen könnten, mit dem Kfz zum Spaziergang zu fahren

  2. Dagobertus

    Wo ist denn das Problem sich an geltende Regeln die mehr als deutlich kommunizert wurden zu halten? Autofahrten auf ein Minimum beschränkt – Feierabend
    Wenn Du dann mit Deinem Wagen von einem Parkplatz kommst bist Du in Übertretung, Du warst ja nicht einkaufen oder beim Apotheker , arbeiten oder beim Arztbesuch sondern Du bist mit Deinem Wagen verbotenerweise durch die Gegend gefahren um irgendwo spazieren zu gehen und potentiell andere Menschen zu gefährden
    Strafe muss sein und das ist gut und richtig so

    • Walter Keutgen

      Dagobertus, so einfach ist es doch nur sonntags. Vor der Ausgangssperre, wenn ich mehrere Besorgungen zu machen hatte, sagen wir, Arzt, Bank, Press, Apotheke, Supermarkt und Zeitungshandel, dann fuhr ich mit meinem Auto auf einen öffentlichen Parkplatz und machte meine Besorgungen zu Fuß.

  3. Helmhold

    @Sagichnicht – Wahnsinn! Die Regeln diesbezüglich sollten doch mittlerweile klar und deutlich sein. Spazieren – von zu Hause aus, gar kein Problem. Fahr ich mit dem Auto irgendwo hin um von dort zu spazieren – besteht ein Problem. Sollte sich mittlerweile auch rumgesprochen haben.

    Ein großes Problem unserer heutigen Gesellschaft ist es, dass man jede Regel als Ansatz zu Diskussion nimmt und nicht wie früher einfach mal etwas hin nimmt. Momentan ist es eine schwierige Zeit – schon richtig! Aber wenn jeder Trottel noch immer meint, man könnte hierhin und dorthin fahren und sich eben nicht an die verschärften Gesetze zu halten, werden wir wohl noch Weihnachten unter „social distancing“ verbringen. Es hat nichts mit Irrsinn zu tun, wenn die Polizei das protokolliert, nur weil die Leute sich darüber hinweg setzen.

  4. -Corona „…..wurden der Polizei gemeldet.“
    Steht es wirklich so da?
    Wurden gemeldet?!!
    Die Denunzianten, die jetzt „die gutgemeinte“ Pflicht in sich spüren und dieser folgen sollten sich schämen und danach vor der eigenen Tür kehren und dieses einfach beibehalten!

  5. Na ja, sagen wir mal so, wenn die Maßnahmen Sinn ergeben und nachvollziehbar sind, sind sie ungleich leichter einzuhalten. Warum in einem Umkreis von sagen wir 10-20 km es nicht erlaubt sein soll mit dem Auto zum Spazierengehen in den nahen Wald zu fahren erschließt sich mir nicht. Wenn ich die Diskussion um die Intervention von Vivant sehe bin ich wohl nicht der Einzige, der mit den Anweisungen unserer Regierung so seine Probleme hat. Gleiches gilt für ein Cabrio-Tour oder Motorradtour. Wo liegt da bitte die Gefahr angesteckt zu werden, oder jemanden anzustecken? Auch wenn mir persönlich diese Maßnahmen zu weit gehen halte ich mich dennoch daran. Wenn ich dann aber auf dem Weg zum Bäcker oder Metzger sehe, wie viele Leute durch Eupen spazieren, die eindeutig nicht einer Familie angehören bzw. nicht einer sportlichen Aktivität nachgehen, dann finde ich dies so was von respektlos denjenigen gegenüber, die sich an die Spielregeln halten. Tja und da sieht man dann keine Polizei einschreiten … da ist es einfacher an Parkplätzen am Waldrand Kennzeichen aufzuschreiben.

  6. Peter Müller

    Verordnung ist Verordnung. Warum muss alles immer bis ins kleinste diskutiert werden. Sicher haben alle Gesetze zwei Seiten. Man sollte sich doch mal ein Paar Tage ruhig verhalten. Kann doch nicht so schwer sein.

  7. Ich habe mich bei der 0800 23032 der deutschsprachigen Gemeinsachaft erkundigt, ob ich bei meiner gewöhnlichen Tankstelle tanken dürfe. Die Antwort war nein. Ich müsste die Tankstelle anfahren, die meiner Adresse am nächsten liege. Das heißt also konkret, dass ich die Tankstelle mit den höchsten Benzinpreisen ansteuern muss. Verstehe wer will und kann.

  8. peter müller

    Man sollte schon die Vorgaben einhalten. Trotzdem kann man einiges nicht verstehen. Jeder tag sehe ich viele Ältere Leute mit ihrem Elekrofahrrad fahren. Wie weit dürfen Die sich denn sich von Ihrem Wohnsitz entfernen. Die fahren doch bestimmt um die 50-60 Kilometer pro Tour. Warum darf man denn nicht das Geschäft seiner Wahl, mit seinem Auto anfahren.

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