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Restaurant von Haus Ternell vorübergehend geschlossen

Ein Blick auf Haus Ternell an der Monschauer Straße in Eupen. Foto: OD

Das Haus Ternell steht voraussichtlich bis zum 1. September ohne Restaurant da. Der bisherige Betreiber hat es aufgegeben und macht ein neues Lokal in Eupen auf. Ternell sucht derweil einen Nachfolger.

An der Tür des Restaurants wurde ein Vermerk angebracht, auf dem zu lesen ist: „Das Restaurant Haus Ternell bleibt vorübergehend geschlossen. Der derzeitige Betreiber des Restaurants Haus Ternell beendet seine Arbeit hier auf Ternell Ende Mai. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem neuen Konzessionär, der das Café-Restaurant weiterführt. Bis dahin bleibt das Restaurant leider geschlossen.“

Weiter heißt es da: „Wir rechnen mit einer Wiedereröffnung zum 1. September 2018. Zwischenzeitlich gibt es Getränke und kleine Snacks im Empfangsbereich von Haus Ternell zu kaufen.“

In der kommenden Woche wird der ehemalige Betreiber des Restaurants Haus Ternell ein neues Restaurant namens „Au Gôut du Jour“ (Bild) am Eupener Kaperberg eröffnen. Foto: OD

Mit ein Grund dafür, warum der Betreiber des Restaurants auf Ternell Ende Mai nach sieben Jahren den Betrieb eingestellt hat, waren die vier Monate dauernden Straßenarbeiten auf der Monschauer Straße in Eupen. Es kam wenig Kundschaft, weil das Haus Ternell während dieser Zeit nur noch von Deutschland aus erreichbar war.

In der kommenden Woche wird der ehemalige Betreiber des Restaurants Haus Ternell ein neues Restaurant namens „Au Gôut du Jour“ am Eupener Kaperberg eröffnen (früher „Le Garlic“).

Es gab aber auch noch andere Gründe, wie man einer Reportage des BRF entnehmen konnte. Die hauseigene Energieversorgung habe für die Küche nicht ausgereicht. Haus Ternell ist energieautark und soll dies künftig auch bleiben.

Offenbar gibt es bereits Bewerber, die interessiert sind, ab dem 1. September das Restaurant Haus Ternell zu führen. Bis Ende Juni kann man die nötigen Unterlagen einreichen. (cre)

    • Pensionierter Bauer

      Das mit dem Energieautarkten klappt nicht mal im Kleinen. Jetzt stellt euch mal vor die gruenen Ideen setzten sich im ganzen Land durch…………ich denk mit Schrecken dran!

    • @ abendbrot

      Haben Sie gelesen was Sie verlinkt haben?
      Wenn ich den Bericht im GE richtig verstanden habe ist dem Gastronom bei der Berechnung seines Strombedarfs ein Fehler unterlaufen „weil er ja nur Koch ist und kein Energieexperte“.
      Zum einen hätte er, wenn er seine Stromrechnung nicht lesen kann (da steht der Verbrauch drauf) sich ja professionelle Hilfe holen können. Bei einem Projekt dieser Größenordnung sollte man das sogar erwarten dürfen.
      Zum anderen lese ich im BRF von Investitionen in Höhe von 650.000 €uro, das GE schreibt von ca 450.000 €uronen, Was stimmt nun?
      Und drittens….. Was kann Frau Weykmanns dafür wenn der Konzessionär sich verrechnet?
      Man muss unsere „Politpromillenz“ ja nicht mögen, aber man kann ruhig fair zu ihnen sein.

      • Zappel B.

        Eine neue, autarke Stromversorgung einer „Insellage“ alleine nach den Angaben des jeweils aktuellen Betreibers des Restaurants und ohne Reservekapazitäten auszulegen ist an Ahnungslosigkeit – sowohl bei der Ministerin als auch bei den Planern und Ausrüstern – wohl nicht zu überbieten. Die Anschaffung einer einzigen größeren Küchenmaschine oder eines -gerätes kann das E-Gebilde schon in die Knie zwingen und erfordert neue Investitionen in die E-Infrastruktur.
        Ich wünsche dem neuen Betreiber, falls sich überhaupt einer findet, viel Glück bei seiner Elektro-Equilibristen-Performance…

  1. Peter Müller

    Das war ja klar. Die Strasse brauchte nicht erneuert zu werden. Wenn man mit den heutigen Luxuskarossen gemühtlich wie es vorgeschieben war, da gefahren ist, hatte man keine Probleme. In Eupen gibt es mehr Schlaglöcher, als jemals auf der Strasse Jetzt wird man wohl noch mehr, von den Möchtegern Neuville’s überholt.

  2. Wir waren einmal dort zum Essen.
    Es war ok, die Freundlichkeit den Gästen gegenüber, war ein ganz anders Thema.
    Wenn man daran nicht arbeitet, wars das auch am Kaperberg.

    • Tourist-Gastroguide

      Mehrmals im waren wir Jahr für Jahr an sommerlichen Werktagen dort. Solange der Chef alles in Händen hatte war nicht nur die Küche für ein Ausflugslokal recht gut. Aber seit ca. 5-6 Jahren hatte dort eine Person den Service übernommen, nicht unfreundlich aber faul. Als der Anfing stand auf einem Schild neben dem Eingang „Suggestion du jour“ HEUTE SELFSERVICE. Häufig hörte man an Nebentischen das Erstaunen über diese Geschäftspolitik, einige nahmen es gelassen. Aber schon bei seinem Vorgänger klappte der meist studentische Service nie. Ternell steht in unseren Augen für 25 Jahre unzulängliche Bedienung. Bei den NL Limburgern könnten sich hiesige Touristenrestaurateure viel abkupfern.

  3. Das Restaurant ist eine Goldgrube, wenn man sich der Klientel und dem Umfeld anpasst. Allerdings mag ich die politische Einmischung, die dort stattgefunden hat, nicht. Und weil der Koch, der bestimmt auch sein Handwerk kennt, nicht mit diesen Bedingungen klar kommt ist es doch besser wenn er geht. Kein Nachkarten, es soll ein anderer Betreiber den Laden übernehmen und gut.

  4. Ternell ist damals politisch gegen jede Logik durchgedrückt worden (ich galube Gentges). Dort wurde ein Schützling untergebracht der der alleinige Nutzniesser dieser GoE war, die Bevölkerung durfte zahlen.
    Ein Subsidienprojekt wie es im Buche steht.
    Das Essen im Restaurant war nie gut, höchsten Brauhaus Niveau, für einige Besucher akzeptabel, für die Mehrheit nicht.
    Auch das düstere Innere dieses „Restaurants“ ist alles andere als freundlich (die Zeiten, wo man das als gemütlich ansah sind 50 jahre vorbei)
    Ein Fehlprojekt von vorn bis hinten.

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