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Onkelinx will Bürger in den Senat entsenden – per Losentscheid!

Der Plenarsaal des Senats. Foto: Wikipedia

Die ehemalige Föderalministerin Laurette Onkelinx (PS) hat den neuen Senat kritisiert: „Was man auch sagen mag, der Senat ist eine Institution, die nicht mehr viel zu sagen hat, und dagegen sollte man etwas unternehmen.“

Onkelinx machte diesbezüglich einen sehr ungewöhnlichen Vorschlag. Sie sprach sich laut einem Medienbericht dafür aus, dass auch ganz normale Bürger Senator werden können. Wer als Bürger im Senat tagen soll, könnte laut Onkelinx per …Losentscheid ermittelt werden.

Dies sei aber nur eine persönliche Idee, sie habe auch noch keine konkrete Vorstellung, wie diese Idee umgesetzt werden soll, sagte die PS-Politikerin.

„Sterbeklinik der belgischen Politik“

Seit der Verabschiedung der 6. Staatsreform steht der Senat in der öffentlichen Kritik. Er ist als „Versorgungsstation“ für altgediente Politiker verpönt. Einige sprechen sogar vom Senat als „Sterbeklinik der belgischen Politik“.

Insgesamt besteht der neue Senat aus 29 Niederländischsprachigen, 20 Französischsprachigen und einem Deutschsprachigen sowie 10 kooptierten Senatoren.

Die Senatoren kümmern sich hauptsächlich um institutionelle Reformen, sollte es diese denn überhaupt geben. Kann auch sein, dass sie Konflikte zwischen den Teilstaaten zu behandeln haben. Das Plenum des Senats tagt acht Mal im Jahr…

Laurette Onkelinx. Foto: Wikipedia

Laurette Onkelinx. Foto: Wikipedia

20 Antworten auf “Onkelinx will Bürger in den Senat entsenden – per Losentscheid!”

  1. Öppe Alaaf

    Das muss doch eine Horrorvision für die Moslemhasser sein. Da muss der Belgier lange Pöstchen verteilen, bis er in den Senat kommt und Mohammed von nebenan kriegt ein Los. Das hat Allah wieder einmal geschickt eingefädelt.

    Ich find’s wieder einmal lustig wenn der Shitstorm gleich los geht.

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