Gesellschaft

NEUE UMFRAGE – Ist ein Frauenstreik gerechtfertigt?

08.03.2019, Belgien, Brüssel: Zwei Aktivistinnen nehmen am Internationalen Frauentag mit einem Plakat mit der Aufschrift „Feministinnen vereint euch“ an einem Protest vor dem Europäischen Parlament in Brüssel teil. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Am heutigen 8. März, dem Internationalen Frauentag, steht die Gleichstellung der Geschlechter im Mittelpunkt vieler Diskussionen. In Belgien und Deutschland haben Feministinnen sogar für diesen Freitag zu einem Frauenstreik aufgerufen (siehe Artikel an anderer Stelle). Was ist Ihrer Meinung nach von einem Frauenstreik zu halten?

Frauenstreiks gibt es bereits in anderen Ländern wie Spanien oder Polen. Im Bundesland Berlin wurde der 8. März sogar zu einem gesetzlichen Feiertag erklärt.

Zum Internationalen Frauentag an diesem Freitag und vor dem Hintergrund des geplanten Frauenstreiks führt „Ostbelgien Direkt“ eine neue Online-Umfrage durch.

Die Frage lautet: Ist ein Frauenstreik am 8. März, dem Internationalen Frauentag, gerechtfertigt?

Es gibt drei Antwortmöglichkeiten:

  • JA – Trotz vieler Fortschritte sind Frauen auch bei uns heute noch nicht gleichberechtigt
  • NEIN – Die Frauen haben heute so viele Rechte, dass sich ein Frauenstreik erübrigt
  • Ich habe dazu (noch) keine Meinung

Bevor die Ergebnisse der Online-Umfrage offiziell verkündet werden, wird ein Abgleich gemacht, bei dem etwaige Unregelmäßigkeiten erkannt werden. In diesem Fall werden die abgegebenen Stimmen für null und nichtig erklärt.

Stimmen Sie jetzt an, wenn Sie mögen. Pro Rechner (PC, Smartphone oder Tablet) ist nur eine Stimme erlaubt. Wenn Sie sich für eine Antwort entschieden haben, müssen Sie Ihre Wahl mit einem Klick auf das Feld „Abstimmen“ bestätigen.

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

Auch in Belgien sollen Frauen heute streiken

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.
Nachfolgend finden Sie den aktuellen Stand der Umfrage:

  • JA - Trotz vieler Fortschritte sind Frauen auch bei uns heute noch nicht gleichberechtigt (37%, 79 Stimmen)
  • NEIN - Die Frauen haben heute so viele Rechte, dass sich ein Frauenstreik erübrigt (57%, 121 Stimmen)
  • Ich habe dazu (noch) keine Meinung (7%, 14 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 214

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70 Antworten auf “NEUE UMFRAGE – Ist ein Frauenstreik gerechtfertigt?”

  1. Erfahrener

    Den Frauen geht es doch so gut wie nie zuvor, überall sieht man die lachen. Wie sagte mir mal vor 20 Jahren ein Ehemann, hätten wir noch mal gut die Gleichberechtigung, dann ginge es uns Männer auch noch mal besser.

  2. treesche

    Es gibt leider immer noch die Notwendigkeit zu streiken. Es ist in vielen männlichen Sturköpfen noch nicht angekommen, dass Frauen nicht nur Büro können. Auch wird die Frau eines Selbstständigen gefragt: Haben Sie denn noch Zeit um arbeiten zu gehen. Ich bin sicher, dass der Mann einer Selbstständigen, der auf Arbeitssuche ist nicht nach der Tätigkeit des Mannes gefragt wird. Es ist noch viel zu tun. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ….

  3. Vereidiger

    Zahlreiche Frauen beklagen sich, sie würden zu oft auf ihr Geschlecht reduziert.
    Aber wenn ich so etwas wie „Frauenstreik“ höre, frage ich mich, ob die Anstifterinnen nicht genau das fördern bzw. ausnutzen…

  4. In den Diskussionen kommt es mir manchmal vor, wie wenn wir in einem Monty Python Film feststecken: https://www.youtube.com/watch?v=T9hpAaQgbJI
    Stan, alias Loretta, verlangt auch Gleichberechtigung! Er möchte Babys bekommen!
    Seltsam, dass diese Diskussionen immer dann aufkommen, wenn der Staat/unsere Volksvertreter ganz dringend von anderen Themen ablenken muss…
    Sind nicht bald Wahlen und haben wir nicht VIEL grössere Probleme? Zum Beispiel die Tatsache, dass wir ALLE über 50 % unseres Lohns abdrücken müssen, damit genau die Leute, die im Mai zur Wahl stehen, einen gut bezahlten Posten bekommen? Diskutiert ihr schön weiter, es wird sich dennoch nicht ändern!

  5. abendland

    dieser tag ist eine sozialistische erfindung, also etwas um unsere westiche kultur zu untergraben.
    ich habe nun wirklich nichts gegen eine gleichberechtigung der geschlechter,aber so manche forderungen von feministinnen gehen an der realität vorbei. hier einige beispiel aus den gestrigen nachrichten.
    – es wurde bemängelt, es gäbe zu wenig frauen in der belgischen armee. die armee-chef sagten, dann müssten sich auch mehr frauen für den wehrdienst melden.
    -manche frauen bemängelten „patriarchalische strukturen“ in der gesellschaft. wenn frauen nun die positionen von männern einnehmen, sind diese herrschafts-strukturen dann nicht mehr patriarchalisch organisiert? strukturen sind eben so wie sie sind.
    – es wird eine frauenquote für führungskräfte verlangt. sind die führungssessel denn besser fürs unternehmen und gesellschaft, wenn irgednwelche frauen da sitzen? nein. und ausserdem verstösst dies z.b. gesetzlich gegen das deutsche grundgesetz ARTIKEL 3, wo es heisst: „Niemand darf wegen seines GESCHLECHTES, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder BEVORZUGT werden.“ hier werden personen eindeutig aufgrund ihres geschlechtes bevorzugt, anstatt auf fähigkeiten zu schauen. also verfassungswidrig.
    -viele frauen in der politik sind aufgrund von frauenquoten nichts weiteres als quotenfrauen, siehe so eine sinnfreie nudel weykmanns und viele grüne polikerinnen. wer nichts taugt wird nicht wirt ,sondern politisch korrekter politiker. auch bei frauen der fall.

    fazit: wir haben schon einen muttertag, wir brauchen diesen frauentag nicht, der nur von den herrschenden benutzt wird, um macht auszuüben oder nutzloses diskussionen auszulösen . modernes beispiel gefällig? Putin.

    https://de.sputniknews.com/panorama/20190308324240537-weltfrauentag-putin-polizei-reitet/

  6. Die teils dümmlichen Kommentare unter diesem Beitrag von OD zeigen, wie wichtig dieser Tag ist. Aber ich muss eines den Schreibern hier zu Gute halten: Im Vergleich zu den saudummen Kommentaren im Alltag einer Frau sind diese Kommentare fast schon intelligent.

    Gott sei Dank geht die Entwicklung weiter. Frauen kommen langsam, aber gewaltig! ✊😘

    • ZumTeufel

      @AchGott
      – Die teils dümmlichen Kommentare unter diesem Beitrag von OD… – Achgöttchen, dann sind Sie hier aber genau richtig. Saudummen Kommentaren geben Sie in diesem Forum ja genug ab…

      • Der ist gut… Angst? Wer sind Sie? Diane chasseresse? Jeder vernünftige Mensch fürchtet sich vor Unfähigkeit, und die haben Frauen in Führungsrollen zuhauf bewiesen.
        Wenn die Natur gewollt hätte, daß es keine Unterschiede gibt, hätte die Natur nicht M und W erschaffen.
        Euer Wahn gleich eurer Unfähigkeit euch selbst zu kennen. Ihr lasst euch irgendwas in die Birne hineinbohren um es dann als Stärke zu präsentieren.

        • @Diane? Wie groß muss deine Angst und Schwäche sein, dass du so aggressiv auf Frauen reagierst, die sich für ihre Rechte einsetzen?!?! Nur schwache Männer haben Angst vor Frauen, die Gleichberechtigung fordern.

          Ich schäme mich für dich als Mann.

      • Ohne Subsidien

        Starke Frauen brauchen keine Subsidien und künstliche… Stärke.
        Schon komisch, daß Frauen 2019 die Natur hassen sollen, nur weil diese keine Gleichschaltung auf’m Plan hat.
        Die Neo-Frau, das unnatürliche Wesen?

  7. Gemein(d)e

    Es gibt so viele bevorzugungen für Frauen wie , Mutterschutz oder Frauenparkplätze ,dieser Art das sich ein Streik erübrigt.
    Es gibt übrigends auch Firmen die nur aus Frauen bestehen, ist dort der Lohn auch niedriger?
    Es liegt einzig und allein in der Verhandlung mit dem Chef oder der Chefin , also dem eigenen Geschick.
    https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/lohnluecke-der-staat-muss-nicht-handeln-286778.html
    Dort wird besonders betont, dass es daran liegt, dass Frauen eher Teilzeit arbeiten als Männer , oder dass Sie Arbeitsstellen besetzen .
    Zu dem kommt das durch Mutterschutz und Schwangerschaften die Jahre der Berufserfahrung reduziert wird und dadurch auch Unterschiede entstehen.Weniger Erfahrung —> weniger Lohn .
    Am Ende kommt die Studie zu dem Ergebniss das in Deutschland die Differenz zwischen Frauen und Männer weniger als 4 % beträgt.
    Fakt sei es dass nur verhältnismäßig wenige Frauen in Betrieben arbeiten, wo man man richtig viel Geld verdient .
    Ein weiterer Punkt ist es , dass sie bei der Arbeit immmer wieder sagen: „Kannst du das nicht machen ich bin ja eine Frau“.-klassischer Fall von Selbstdiskriminierung
    „Besser schneiden nur Dänemark, Belgien, die Schweiz und die Niederlande ab.“ heißt es in der Studie
    Demnach gibt es sicher kein Grund hier in Belgien auch noch drauf rumzureiten.

    • „Es gibt so viele bevorzugungen für Frauen wie , Mutterschutz oder Frauenparkplätze ,dieser Art das sich ein Streik erübrigt.“

      Mutterschutz ist also eine Bevorzugung (!) für Frauen:
      – Sollten Sie hiermit den Schwangerschaftsurlaub und die Erholungsphase nach der Geburt meinen, überrascht es zumindest mich nicht, dass dieser für Frauen vorgesehen ist.
      – Sollten Sie den Erziehungsurlaub meinen, steht dieser in unseren Breiten Männlein wie Weiblein offen, ist also von Bevorzugung keine Rede.
      – Die Sache mit den Frauenparkplätzen fand ja nun ihren Ursprung mit Vergewaltigungen in (nicht so gut beleuchteten / überwachten) Parkhäusern und Tiefgaragen. Wie Sie das mit Ihrer Ehefrau / Lebenspartnerin sehen, bleibt Ihnen überlassen. Wenn ich aber an 18-…-jährige Töchter denke, finde ich das ganz gut.

      Berufserfahrung. Setzen wir mal für den Herren eine 30-jährige Berufserfahrung voraus. Dame hätte dann (auf der Annahme von 2 Kindern) 10 Monate Schwangerschaftsurlaub gehabt: Erfahrungsdefizit 2,8%. Nehmen wir für jedes Kind noch 1 Jahr Erziehungsurlaub hinzu: Erfahrungsdefizit 9,4%.
      Den Erziehungsurlaub gibt es aber noch nicht so ewig lange wie die Gehaltsunterschiede. Erstaunlich sind auch die Gehaltsunterschiede bei Anfang 20ern, die noch gar kein Kind haben.
      Richtiger wäre anzuführen, dass eine Mutter vor und nach der Arbeit noch einiges zu tun hat und somit ihre Konzentration nicht die gleiche wie die des Vaters ist, der sich nur damit auseinandersetzen muss, welches von beiden Champions Leaguespielen er denn am Abend schaut.

        • Zum Thema Mütter, Kinder und Arbeitsleben konnte ich mir Google ersparen.
          – Zu Hause beobachten durfte ich: Mutter, Kinder, Frau im Job (50h damals, heute in leitender Funktion mit 60h+).
          – Selbst in leitender Funktion auch international in Betrieben mit recht hohem Frauenanteil. Nunmehr seit langen Jahren Arbeitgeber und Unternehmer, der den „Spaß“ bezahlt und das auch noch gerechtfertigt findet.
          Da bin ich nun mal der Überzeugung es besser zu wissen und empfehle den @… nicht zu viel Glauben zu schenken.

          Eine sich regelmässig wiederholende Beobachtung in diesen Jahren:
          Werdende Väter bereiten sich auf ihre künftige Verantwortung vor und kündigen an, dass sie nunmehr der Familie mehr Priorität einräumen müssen. Zwei Wochen nach der Geburt kriegt man sie abends nicht mehr aus dem Büro raus.

  8. Eine sozialistische Erfindung muss ja wohl nicht per Definition schlecht sein.
    Der Angewandte Sozialismus hat nun bestimmt mehr als genug verbrochen; der Frauentag scheint mir da aber doch ein recht harmloses Geschütz. Ob es die vernehmlichste Zielsetzung des Sozialismus war (ist) die westliche Kultur zu untergraben bleibt mal dahingestellt. Was ist eigentlich „Westliche Kultur“? Klingt recht vage, bzw. da hätte der Sozialismus aber viele Löcher zu graben.

    Dass Sie nichts gegen Gleichberechtigung haben ehrt Sie, klingt aber ein wenig gönnerhaft wie z.B. Schwule und wiederverheiratete Geschiedene zur Sonntagsmesse zuzulassen.

    Ich stimme mit Ihnen überein, dass von Feministinnenseite eine Reihe Forderungen recht provokativ in den Raum gestellt werden. Letztendlich schaden diese der „gerechten“ Sache. Frauenmangel in der Armee und das schwammige patriarchalische Strukturen sind solche Themen. Statt Quoten in Wirtschaft und Beruf sollte man sich darauf konzentrieren, faktuelle Hindernisse abzuschaffen (bitte bemühen Sie jetzt nicht leichtere Schraubschlüssel in der Autowerkstatt).
    Eine gemischte Listenbildung in der Politik erscheint mir sehr richtig; das Votum des Wählers sollte man dann aber im Nachhinein nicht in Frage stellen (dieser Halbsatz bezieht sich einzig und alleine auf den % der gewählten Frauen).

    An Sie gerichtet bleibt noch die Frage, ob Ihnen der Unterschied zwischen Mutter und Frau bewusst ist? Bzw. ob Ihnen Frauen, die nicht Mütter sind, annehmbar erscheinen.

  9. Frauen sind sprachenbegabter als Männer, kommunikativer, eine Fremdsprache erlernen fällt ihnen leiter. Es gibt aber eine Sprache die den Frauen völlig fremd bleibt, hier ein Auszug:

    public class DoubleToIntExample1{
    public static void main(String args[]){
    double d=10.5;
    int i=(int)d;
    System.out.println(i);
    }}

    Das ist die Sprache der digitalen Welt, und die ist fast nur den Männern zugänglich; die Studentenzahlen zeigen es, < 5% Frauen die sich mit dem Erlernen dieser Sprache beschäftigen. Und jetzt eine Frauenquote?? Das wäre so als würde man für den Dolmetscherdienst der EU eine feste Männerquote vorschreiben, das würde auch nie funktionieren.

    • Die Zugänglichkeit ist hier nicht das Problem, sondern das Interesse an dem Fach. Wenn Frauen keinen Bock haben, sich in dem „Computerscheiss“ zu spezialisieren, dann Pech gehabt. Ist dann aber eher ein kulturelles Problem, so nach der Manier Mädchen müssen mit Puppen spielen.

        • Unrealistische Gehaltsvorstellungen und Hyperfeminismus sind andere Themen.

          Und zu Ersterem, das gibt es nicht nur bei Frauen. Vom anderen Geschlecht sehe ich davon bei meinem Arbeitgeber auch schon mehr wie genug. Da meint auch jeder das Rad neu erfunden zu haben, ohne einen Finger krumm zu machen und meint noch zu wenig zu verdienen.

        • Das Alter schlägt schon manchmal böse zu.
          Den Beruf der Tippse sollte es eigentlich nicht mehr geben.
          Der Programmierer steht an der Futterkrippe der Informatik ziemlich hinten.
          Letzte Woche sicher auch noch ein Mammut gesehen?

          • „Tippse“ im übertragenen Sinne. Bestellung eintippen und Excel-Listen füllen ist auch heute noch Alltag vieler „Angestell*Innen“. Natürlich auch Kaffee holen…
            Das Einstiegsgehalt eines Junior Java Entwicklers liegt bei 38.000 EUR bis 54.000 EUR. Das Einstiegsgehalt eines Java Entwicklers mit Berufserfahrung liegt bei 48.000 EUR bis 66.000 EUR. Das Einstiegsgehalt als Senior Java Entwickler liegt bei 72.000 EUR bis 103.000 EUR.
            Und wieviel verdienen Sie?

            • Auf die Frage: mehr.

              Netter Artikel bei Alphajump.
              Da steht aber auch:
              – dass das Durchschnittsgehalt 53.000 beträgt
              – dass es mit Bachelor 43.000-44.000 beträgt
              – dass es mit Master 45.000-46.000 beträgt
              – dass in niedrig zahlenden Branchen das Durchnittsgehalt 41.000 beträgt
              – dass man in hoch zahlenden Branchen bis zu 51.000 verdient werden
              – bei Unternehmensgrösse maximal 48.000 (Durchschnitt?)
              – pro Bundesland ist man dann mit 52.500 (Durchschnitt?) in Hessen fertig.
              Nicht alles so schlüssig. Dass Alphajump eine kommerzielle Recruitingplattform ist erklärt dann den Rest.

              Vernünftige funktionale und technische Analyse vorausgesetzt, bleibt das Kodieren eher eine Tipparbeit. Korrekt ist, dass diese Voraussetzung im realen Leben sehr sehr oft nicht gegeben ist bzw. das viele Entwicklungsprojekte als Experiment gehandhabt werden.

              Noch zu Tippse: Wenn in Ihrem Unternehmen noch Bestellungen eingetippt werden und Excel-Listen gefüllt, scheint es technologisch noch nicht ganz auf der Höhe zu sein. Kürzlich konnte ich in Afrika in drei verschiedenen Ländern beobachten, dass ab Middle-Management eine Nespresso im Büro steht.

                • Heute Spaßmacher vom Dienst beim Themenhopping.
                  Gehen Sie mal davon aus, dass ich mich eine Reihe von Jahren ausschliesslich in IT-Projekten tätig war und in meinem privaten Umfeld einige Leute, dass ihr ganzes Berufsleben damit verbringen. Da es sich bei diesen weder um Klitschen noch um nachrangig Positionen handelt, bin ich schon mit den Realitäten vertraut.
                  Bei Afrika muss ich präzisieren, dass dies ein Unternehmen in drei Ländern betraf; mit Sicherheit gab es da auch andere Situationen.

                  Technische Kompetenz möchte ich Ihnen nicht absprechen. Doch Ihr etwas sehr verstaubtes Bild von der Berufswelt, Mitarbeitern und Geschäftspartnern, lässt vermuten, dass Sie sich mit Respekt etwas schwer tun. Spätestens um dann hier Ihren Frust abzulassen.

                  • Sie reden viel, antworten aber nicht. Am Ende kennen Sie nur Leute aus ihrem privaten Umfeld mit deren Federn Sie sich schmücken (wollen). „In IT Projekten tätig“ ist auch der Bürobote, ich warte noch immer auf Belege für ihre Behauptung dass Programmierer an der „Futterkrippe ziemlich weit hinten stehen“. Und wieso Sie vor ihnen stehen, angeblich.

                    • Das Scherzen nimmt kein Ende. In der Tat kenn ich mich noch an die Zeit erinnern als es Büroboten gab. Der Einzige der sich gehalten hat heisst Gaston.
                      Sofern Ihre klassische Bildung auch Lesefähigkeit bedeutet, könnten Sie nochmal von vorn beginnen und Sie finden schon mal die Antwort zu meiner Person.
                      Programmierer stehen an der Futterkrippe der IT hinten. Vielleicht sind es ja nur die ungebildeten jungen Leute, die alle schnellstmöglichst von dem Job weg wollen. Sollten Sie mal grössere Mengen dieser Spezies benötigen, werden Sie wohl in Indien, Rumänien, Tunesien ggf. Noch Spanien suchen müssen. Der lokale Bestand wird von IT-Dienstleistern vorgehalten; die zahlen zwar nicht gut, garantieren aber zumindest Abwechslung. Sollte das nicht reichen, dann wenden Sie sich doch an den CV-Schubser Ihres Vertrauens und bitten Ihn die Gehaltschancen mit den Durchschnittsgehältern in Einklang zu bringen. Der angewandte Dreisatz war ja offensichtlich nicht Bestandteil der klassischen Bildung.

                • Walter Keutgen

                  Dax, nochmal zur Vergänglichkeit von Computersprachen. Ganz am Anfang – im Zweiten Weltkrieg, es waren auch Frauen dabei – gab man noch die Computerwörter für die Programme mit Kippschaltern oder Druckknöpfen am Bedienfeld ein. Dann kamen die Assemblersprachen für jeden Computer verschieden. Dann kamen Fortran und Cobol. Professor Dijkstra hat es geschafft, diese schlecht zu reden; das sehr gut strukturierte Algol hat sich aber nicht durchgesetzt. IBM ging mit seinem PL/1 baden. Alle Computerhersteller haben Basic-Dialekte (gehabt). In den 70 Jahren wurden auch mittlere Sprachen erfunden, zwischen Assembler und den Hochsprachen. Erstaunlicherweise hat sich das C als Hersteller übergreifende Sprache durchgesetzt und galt als Hochsprache die Programmierer Ende der Achtziger beherrschen sollten, für mich ist das eine mittlere Sprache. Dann hat jemand aus C C++ abgeleitet, das in den Neunzigern in war. Und jetzt ist Java Mode. Geschätzt alle zehn Jahre kommt eine neue. Aber es wird nicht mehr kodiert wie in Fortrans Zeiten, es gibt jetzt graphische Programmsysteme.

                  • @Walter
                    Verraten Sie es Dax nicht. Cobol, dass schon vor 25 Jahren verboten werden sollte, läuft heute noch immer in Großapplikationen mit intensiver Rechenleistung. Die seltenen Cobolspezialisten machen heute richtig Asche.

                    • Kann man diesem Kabelbeisser (Dax) erklären, was der Unterschied zwischen Cobol und Java ist. Wenn seine klassische Bildung dann noch die Gesetze von Angebot und Nachfrage beinhaltete könnte er auf den Trichter kommen.

                    • Walter Keutgen

                      Der., ja, die Hochschulen bilden seit sicher 35 Jahren nicht mehr in der Programmiersprache Cobol aus. Junge Leute müssten zurecht fürchten, in eine Sackgasse zu geraten, wenn sie sie erlernen würden. Deshalb muss man für die Pflege bestehender Cobol-Anwendungen auf alte Hasen zurückgreifen, die man möglicher Weise zuvor gefeuert hat. Und, Dax, diese können als Selbständige viel verlangen.

              • „Vernünftige funktionale und technische Analyse vorausgesetzt, bleibt das Kodieren eher eine Tipparbeit.“

                Wow. Algorithmen und Funktionalität schreiben und testen ist also Niveau Tipse. Ich bin sprachlos.

                Also wenn du effektiv im IT-Bereich arbeitest, dann hoffe ich, dass du keine führende Position hast. Weil die armen Kollegen, die haben sowas nicht verdient.

    • Walter Keutgen

      Dax, die Sprache der digitalen Welt? Auf einem Sprachinformatikerkongress gehört: Computersprachen sind streng logische Sprachen mit einer begrenzten Lebensdauer; natürliche Sprachen haben eine unscharfe Logik, überdauern aber eine lange Zeit.

      Lesen Sie unten Der.s Antwort mit dem Bezug zu den Gehältern der Programmierer. Nicht die Konkurrenz zu den Indern vergessen. Und: die Dauer scheint sich zu verkürzen. Jede neue Programmiersprache ist ein Ei des Columbus, Moden wie in der Kleidungsindustrie. Obwohl sie meist nur alter Wein in neuen Schläuchen ist. Obendrein glauben die Arbeitgeber, der alte Programmierer könne die neue Sprache nicht erlernen. Wer bezahlt schon jemand zwei Wochen für Nix, wenn von den Hochschule fertiger Nachschub kommt. Das so ein Job bei den Frauen kein Interesse weckt, kann ich verstehen. Was ich nicht verstehe, ist dass Frauenorganisationen genau wie Sie, solche Positionen als erstrebenswerte, gut bezahlte Positionen ansehen. Nebenbei, die Sage von den Betten im Büro in den USA scheint zu stimmen, nicht um kleine Programmierer zu machen, sondern um die Release-Termine einzuhalten.

        • Walter Keutgen

          Dax, ich will die Namen der Unternehmen nicht zitieren. Ein großes europäisches Unternehmen hat die gesamte Softwareentwicklung nach Indien verlagert. Es hat das aber behutsam über 15 Jahre gemacht. Es kämpft damit, dass die Inder gerne nach den USA wollen, denn da findet die Informatik statt, und gegebenenfalls sich mit England als gedachte Zwischenstation zufrieden geben. Alle großen US-amerikanischen Unternehmen sind da präsent. Geschätzt 50% der IT-Entwicklungsarbeit der belgischen Banken geschieht durch Inder. Natürlich gibt es gute und schlachte, auch hier. Es gilt also für die Unternehmen, die Auswahl zu treffen, was nicht gut geht, wenn man von dem Personalvermietungsunternehmen pauschal 100 Leute mietet. Übrigens sind auch Frauen darunter, weil indische Unternehmen die Gleichberechtigung anstreben und das dortige Kastensystem durchbrechen wollen. Auf eigenem Boden beschäftigen die bekannten US-amerikanischen Unternehmen auch massenhaft Inder und haben dazu durchgesetzt, dass die Regierung weiter befristete Arbeitsgenehmigungen erteilt, mit der Drohung, das Land ganz zu verlassen, und der doppelten Lüge, dass die Inder keineswegs geringere Entlohnung erhalten und es nicht genug US-amerikanische Informatiker gibt. Derweil finden junge Leute mit entsprechendem Diplom aus dem Middle West keine Arbeit – Trumpwahl?

          • Wie kommen Sie bei dem Thema denn sofort wieder auf Trump? Scheint bei vielen eine Manie zu sein…
            Was die Belgischen Banken angeht, viel Glück und gute Nerven. Ich habe schon Siemens MitarbeiterINNEN am Telefon gehabt die waren so fertigt dass sie in Tränen ausbrachen weil die „von oben“ verordnete Zusammenarbeit mit den „Indischen Spezialisten“ sie an den Rand des Nervenzusammenbruchs brachte. Soviel zum Thema Gleichberechtigung der Frauen einer Kultur die Mädchen gnadenlos abtreiben lässt…..

            • Walter Keutgen

              Dax, ich komme auf die Trumpwahl, weil er gerade im benachteiligten Middle West gepunktet hat. Und das Wahlvolk dort konnte wirklich nichts mit den Kohlenminenschließungen, die sich aus dem Pariser Abkommen herleiten, machen. In Sachen Informatik ist es so, dass die großen Betriebe nur US-amerikanische Diplomierte von den Küsten wollen. Die Benachteiligung besteht schon seit Carters Zeiten. Es stimmt, dass die Inder hochnäsig erscheinen, weil sie ein schönes Diplom haben. Kann auch sein, dass ihre Manager ihnen sagen, der Kunde sei seine unfähigen heimischen Leute satt, jene sollen sich nicht von diesen einschüchtern lassen. Kann auch das Englisch der Inder sein. Ich habe mit Indern zusammen arbeiten müssen. Ja, einer aus der Oberschicht war sehr hochnäsig und tat nichts. Der sympathischste arbeitete auch gut und, siehe da, ist mit der Zeit ein hoher Manager in Indien geworden. Ein Problem, das ich anfangs, natürlich nicht am Telefon, hatte, ist, dass sie für Ja den Kopf drehen wie wir für Nein. Interkulturelle Kommunikation ist schwierig. Übrigens in Kursübungen, wo nur am selben Ort arbeitende Leute lernten, in Simulationen per Telefon Kontinente überspannende Teams zu leiten, wurde man sich schnell der Grenzen bewusst, nur durch die Abwesenheit von visuellem Kontakt.

              • @ Walter Keutgen

                Die Schliessung amerikanischer Kohlenminen hat nichts mit dem „Pariser Klimaschutzabkommen“ zu tun, sie ist der einfachen Tatsache geschuldet das die Amerikaner (genauso wie die Europäer) auf dem Weltmarkt nicht mehr mit den Chinesen mithalten konnten.

                • Walter Keutgen

                  EdiG, als Frau Merkel in einer Hauruckaktion nach der Fukushima-Springflut mehrere deutsche Atomkraftwerke schloss, zeigte das WDR-Fernsehen, wenn ich mich richtig erinnere, einen Bericht über den Abbau US-amerikanischer Kohle, die in ganzen Zügen nach Deutschland verschifft wurde, und die Umweltbelastung der Anwohner. Es war der Staat Wisconsin, wenn ich mich recht erinnere.

                  • @ Walter Keutgen

                    Vermutlich irren Sie. Seit über 20 Jahren dominieren Chinesische und Australische Steinkohle den Weltmarkt, inzwischen haben die Chinesen quasi ein Monopol da mit ihren hochsubventionierten Preisen niemand mithalten kann. Welcher Kraftwerksbetreiber in Deutschland wäre so dumm Kohle über dem Weltmarktpreis zu importieren. Dazu kommt das in Deutschland zur Energiegewinnung überwiegend Braunkohle aus heimischem Tagebau eingesetzt wird.

                    • Walter Keutgen

                      EdiG, nein, ich irre mich nicht, die Sendung gesehen zu haben. Vielleicht war es ein anderer deutscher Staatsfernsehenkanal als WDR. Und es liegt sicher keine 20 Jahre zurück. Doch Lügenpresse?

            • Können Sie uns die Verbindung zwischen belgischen Banken und heulenden Siemensmitarbeiterinnen erläutern.
              Heulende Mitarbeiterinnen sind nicht zwingend ein Indikator für mangelnde Gleichberechtigung.
              Schlecht geplante und / oder überwachte IT-Projekte bringen auch Männer zum heulen; da bedarf es nicht mal eines multikulturellen Projektes.

              • Die Siemensmitarbeiterinnen sind eben nur ein bischen hysterisch… wollen Sie uns das sagen? Und für jemanden mit > 80.000 Euro Jahreseinkommen und diverser Afrikaerfahrung sollte die Frage nach den Zusammenhängen sich erübrigen, eigentlich.

    • treesche

      Glauben sie wirklich, dass Frauen nicht programmieren. Melden sie sich mal in der BIB in Büllingen in den Informatikklassen an. Dort sind viele junge Mädchen, die programmieren Können. Für solche Ignoranten wie sie es den Frauentag noch lange geben. Schönen Gruss von einer IT-Technikerin!

      • Dicke Pupillen

        War im 3. Jahr in dieser Klasse und muss sagen, die Mädchen hatten kein logisches denken und so konnten die Jungen ende des Jahres Spiele wie Soliatire mit GUI programmieren und die Mädchen einen Taschenrechner der +, – , x, und / rechnen konnte….

  10. Peter Müller

    Die Frauen wollen doch auch nur die Sahne vom Kuchen. Gestylt im Büro Kaffee trinken. Das Handwerk sucht Händeringend Leute. Maurer Putzer, Installateure, Schweisser, und und. Da wird die Gleichberechtigung schnell vergessen.

  11. Bernstein

    Wenn das Verhältnis zwischen Mann und Frau nur noch mit Quoten, Gesetzen und Vorschriften geregelt werden kann ist sowieso Hopfen und Malz verloren.
    Wenn Männer und Frauen sich nicht mehr in Liebe, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung begegnen dann geht unser Zusammenleben den Bach hinunter.
    Leider ist unsere Wirklichkeit eine andere.

    • Künstliches Chaos

      Seit 50 Jahren und gar mehr wird die Beziehung Mann-Frau KÜNSTLICH kaputt gemacht.
      Die Ordnung der Dinge, die seit 400. 000 Jahren Homo ERECTUS ;-)) bestand, wurde zertrampelt. Chaos dient der dümmsten Form von Gesellschaft, die es je gab: Der Konsumgesellschaft.
      Das Traurige ist: Die Frauen sind heute unglücklicher. Jetzt kommen die Furien…
      Aber, wenn ich mich irre, wieso seid ihr dann von morgens bis abends angepisst und beklagt euch über alles? Sogar nachts?
      Parallel dazu läuft auch das Verrücktmachen von Jugendlichen, Kindern und bald auch Spermien.
      Divide et impera.

      • Die 400.000-jährige Ordnung auf die Sie sich berufen ist auch in Thora, Altem Testament und Koran festgelegt. Vor diesen drei bemerkenswerten Schöpfungen der Weltliteratur (etwas mehr als 5.000 Jahre) soll es sogar matriarchalisch strukturierte Gesellschaftsformen gegeben haben, wie sie auch (in isolierten Gebieten) danach und bis heute existieren.
        Dass sich Gesellschaftformen mit der Zeit anpassen und ändern erscheint mir vollkommen normal. Vielehen, Sklaverei, Menschenopfer fanden in der Historie ihre Rechtfertigung; ob dies heute noch so sein soll, wage ich mal in Frage zu stellen.
        Ihre Beurteilung des Glückszustandes von Frauen wage ich anzuzweifeln; ich denke Ihr Erfahrungsschatz wird sich dann doch auf maximal 50 Jahre beschränken.

        Keineswegs möchte ich Prinzipfeministinnen und Quotenbefürwortern das Wort reden. Andererseits erscheint es mir unangemessen, eine gerechte und faire Sache wegen solcher (gefrusteten?) Lautsprecherinnen in Frage zu stellen.

  12. Tom Jones

    Schon wieder habe ich ein Problem mit den Antwortmöglichkeiten.
    Es geht doch gar nicht um Rechte. Gleichberechtigt sind die Frauen doch, dazu muss man nur ins Gesetz schauen.
    Es geht um Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen.
    Wenn z.B. eine Person einen Job nicht bekommt, weil sie eine Frau ist. Oder wenn sie im Vorstellungsgespräch gefragt wird, ob sie eine Familie plant. Das erleben Männer eher selten. Dazu kommt noch der Sexismus, von dem Frauen sehr viel häufiger betroffen sind.

    Und welche Antwort soll ich nun wählen? Es gibt keine richtige.
    Gleichberechtigt: ja.
    Streik notwendig: auch ja, man muss ja nur die Kommentare hier lesen.

  13. abendland

    Wie verlogen Frauenrechtlerinnen vorgehen, sieht man daran, dass die, wenn es um die rechte oder unterdrueckung der frauen in muslimischen laendern geht, die klappe halten. das waere ja islamophobie. die behauptung, dass frauen auch heute noch im ach so boesen westen dauernd unterdrueckte mitbuerger 2. klasse waeren, ist ein maerchen.

    https://www.youtube.com/watch?v=tDtfeaHJSgw

    aber warum halten frauen den mund, wenn es um die unterdrueckung „anderer“ frauen geht?
    weil es sowas wie „solidaritaet unter frauen“ eigentlich nicht gibt.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/agente-provocatrice/sind-frauen-ihre-eigenen-groessten-feinde/

  14. abendland

    https://www.youtube.com/watch?v=w276XrSwLJ8
    ——————————————–

    Sexuelle Angelegenheiten

    Hast du schon mal einen Strandball unter Wasser gedrückt? Was passiert dann? Es springt sofort wieder hoch! Aufgrund seiner Natur bleibt ein Strandball nicht unter Wasser.

    Das Gleiche gilt für Männer und Frauen. Jeder hat eine eigene Natur, die immer an die Oberfläche steigt.

    Einfach ausgedrückt, Männer und Frauen sind unterschiedlich. Sie sehen anders aus. Sie haben verschiedene Körperteile. Unterschiedliche Biologie. Verschiedene Hormone. Sie drücken Emotionen unterschiedlich aus. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche.

    Nun, wenn du das deiner Urgroßmutter gesagt hättest, die nie aufs College ging, nie ein iPhone benutzte, nie Social Media benutzte, hätte sie gefragt: „Warum sagst du mir etwas so Offensichtliches?“ Aber wenn du das Gleiche zu einem Doktoranden der Soziologie oder Anthropologie, geschweige denn zur Geschlechterforschung sagen würdest, würden sie sagen, dass du dich irrst.

    „Männer und Frauen sind im Grunde genommen gleich“, würde die Absolventin sagen. „Sexualität existiert auf einem Spektrum. Es wird durch die inneren Gefühle der Menschen bestimmt.“

    Zwischen Urgroßmutter und der Doktorarbeit in Gender Studies gehe ich mit Oma und ihrem gesunden Menschenverstand.

    Zu glauben, dass Männer und Frauen im Grunde genommen gleich sind, bedeutet, einer Illusion zu glauben. Eine Illusion ist ein Glaube, der der Realität widerspricht. Man kann sagen, dass du Napoleon bist, aber das macht dich nicht zu Napoleon. Du kannst versuchen, Mädchen zu sozialisieren, damit sie sich wie Jungen verhalten, oder Jungen, damit sie sich wie Mädchen verhalten, aber es wird nicht funktionieren. Du kannst den Strandball unter Wasser schieben, aber nicht lange.

    Der New Yorker Kinderarzt George Lazarus erzählt die Geschichte eines Paares, das nicht wollte, dass seine kleine Tochter dem üblichen rosa und blauen Stereotyp entspricht. Also kauften sie ihr einen Satz Spielzeug-LKWs. Der Vater ging in ihr Zimmer, um nach ihr zu sehen, und sie sagte ihm, er solle ruhig sein – die Lastwagen schliefen.

    Eine ähnliche Geschichte über seine Zwillingstöchter, die so taten, als ob ihr „Daddy Truck“ „den Baby Truck trägt“, erzählte der ehemalige Präsident der Harvard University, Lawrence Summers. Gib einem kleinen Jungen einen Truck – oder fast jedes andere Objekt – und früher oder später wird er ihn in eine Waffe verwandeln. Das ist die Realität.

    Der Glaube an Wahnvorstellungen lässt Menschen törichte, selbstzerstörerische Dinge sagen und tun.

    Hier ist ein Beispiel: Wenn Männer und Frauen im Grunde genommen gleich sind, wollen sie die gleichen Dinge vom Sex – oder? Aber das ist nicht wahr. Frauen neigen dazu, bei Partnern, mit denen sie sich für die Intimität entscheiden, viel selektiver zu sein. Das ist die weibliche Natur. Männer neigen dazu, sagen wir mal, weit weniger anspruchsvoll zu sein. Das ist die männliche Natur. Einmal galt dies als gesunder Menschenverstand. Niemand musste auf die Graduiertenschule gehen oder ein akademisches Studium absolvieren, um es herauszufinden. Aber jetzt steht alles auf dem Kopf. Wir versuchen, den Strandball unter Wasser zu halten. Heute teilen sich Studenten und Studentinnen, die vor 50 Jahren in getrennten Gebäuden lebten und Ausgangssperren beaufsichtigt hatten, die gleichen Schlafsäle und sogar die gleichen Badezimmer.

    Und Sex… nun, es ist nur eine weitere Form der College-Unterhaltung. Es bedeutet nichts und hat keine Konsequenzen – emotional, psychologisch oder physisch.

    Aber, was die meisten Frauen betrifft, ist das einfach nicht wahr. Wenn Sex nichts bedeutet, warum sollte sich dann eine Frau durch eine ungebetene Berührung verletzt fühlen? Glaubst du, dass sich ein Mann, dessen Bein von einer Frau berührt wird, die er nicht kennt, so verletzt fühlt wie eine Frau, wenn ihr Bein von einem Mann berührt wird, den sie nicht kennt?

    Wenn Sex nichts zu bedeuten hat, warum hat Jennifer Lawrence dann zum Hollywood Reporter gesagt, nachdem sie mit ihrem Co-Star Chris Pratt eine intime Szene im Film Passengers gedreht hat:

    „Ich wusste, dass es mein Job war, aber ich konnte meinem Magen nicht sagen, dass…. Das war das verwundbarste, was ich je war.“

    Sie fühlte sich in dieser Szene verwundbar, aber nicht in anderen, denn sie weiß, dass Sex in einer Filmszene eine große Sache ist. Das ist einer von vielen Gründen, warum es traditionell auf die Ehe beschränkt ist. Und warum Erfahrung und Forschung zeigen, dass Sex in der Ehe emotional, psychologisch und physisch befriedigender ist als Sex außerhalb der Ehe.

    Jeder, der dir sagt, dass Männer und Frauen im Grunde genommen gleich sind und dass Sex für Frauen so wenig bedeutet wie für viele Männer möglich, sagt dir nicht die Wahrheit. Sie erfinden Sachen. Sie drängen auf eine Agenda – ihre, nicht deine.

    Also vertraue der Oma. Vertrauen Sie dem gesunden Menschenverstand.

    • Liebe „Freunde“,

      Ihr könnt froh sein das Eure Frauen den Unfug nicht lesen den Sie hier verbreiten. Bei Ihrem Frauenbild wüsste ich sogar die Reaktion. Aber „das Vergnügen an und für sich“ soll ja auch ganz entspannend sein.

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