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Meteorologe rechnet mit einer Mückenplage

Foto: Shutterstock

Ein verregneter Frühling ist für Pflanzen ein Segen – aber auch für unliebsame Insekten. Müssen wir uns nun vor einer Invasion von Mücken fürchten?

Wenn man dem Wetterdienst Weeronline Glauben schenkt, müssen wir damit rechnen, von den blutrünstigen Insekten belästigt zu werden.

Für Mücken gebe es nichts Besseres als warmes, feuchtes Wetter, damit sie sich vermehren können. Die Website Weeronline kündigt deshalb sogar eine regelrechte „Mücken-Explosion“ an.

Der Meteorologe Jeroen Elferink-Ruijsch von Weeronline erinnert daran, dass die Vermehrung der Mücken bei warmem und feuchtem Wetter ihren Höhepunkt erreicht. Zurzeit regnet es viel, was an vielen Orten unweigerlich für Pfützen sorgt. Und genau in stehendes Wasser legen die Insekten gerne ihre Eier.

Eine Frau sprüht Mückenspray auf die Beine. Foto: Pixabay

„Wir hatten tatsächlich einen relativ kalten Frühling, aber letzte Woche war das Wetter ziemlich warm und schwül. Außerdem war es sehr windstill. Das sind ideale Bedingungen für die Mücke. Folglich sind die Eier innerhalb kurzer Zeit geschlüpft“, erklärte der Meteorologe.

In den nächsten Tagen bleibt es regnerisch und grau bei Temperaturen zwischen 11 und 17 Grad. Erst ab dem Wochenende klart der Himmel allmählich auf, aber das Risiko von Schauern bleibt bestehen. Das Fehlen von warmem und trockenem Frühlingswetter ist für Mücken ideal. Diese Biester sind besonders häufig in Gebieten mit viel Wasser anzutreffen, z. B. rund um Teiche und Bäche.

Die Mücken werden sich weiter vermehren, solange sich das Wetter nicht ändert. Und laut dem Meteorologen David Dehenauw vom Kgl. Meteorologischen Institut (KMI) in Uccle sind trockene und sonnige Frühlingstage in nächster Zeit nicht zu erwarten. „Vor dem 20. Mai sehe ich keine spektakuläre Besserung“, sagte der Wetterexperte vom KMI voraus.

Fazit: Wer sich nicht stechen lassen will, sollte sich schon jetzt darauf vorbereiten… (cre)

16 Antworten auf “Meteorologe rechnet mit einer Mückenplage”

  1. Eifel_er

    Ja, da geht’s schon wieder los.
    Die Medien starten irgendein Thema, und schon wird wieder mal Panik geschürt.
    Leute falls ihr es bisher nicht bemerkt habt, es hat schon öfters mal länger geregnet.
    Dies ist kein Weltuntergang.

  2. Robin Wood

    Drosten ist auch wieder aufgetaucht und warnt vor dem West-Nil-Virus – die nächste Impfung wird sicher schon vorbereitet…

    https://www.focus.de/gesundheit/news/bleibende-behinderungen-drosten-warnt-vor-ausbreitung-des-west-nil-virus-in-deutschland_id_193055406.html

    Nachdem die von den Experten mit ihren super duper Computer-Programmen jahrelang propagierte Eiszeit nicht eingetroffen ist, ich den sauren Regen und das Waldsterben und auch das Ozonloch überlebt habe, wird eine Mücke wohl das kleinste Übel sein.
    Wenn endlich die Diplomatie im Ukraine-Krieg eingesetzt wird und wir einem Atom-Krieg entkommen, werde ich vielleicht das Glück haben, nur an Altersschwäche zu sterben.

    • Gastleser

      Auch hier gäbe es Schutzräume.
      Aber die sind vergessen oder zugemacht weil man eine Fledermaus beim Schlafen stören könnte.
      Ich kenne auch noch ein paar…
      Desweiteren die Fische im Teich räumen auf, genau wie die Katze fast alle Mäuse erwischte.
      Bald sind die Frösche auch groß und holen sich ihren Teil an den Insekten.

  3. Zuhörer

    Bei jedem Wetter sind nur Nachteile zu erwarten. Nur schlechte Dinge werden mehr. Und alles ist das Klima schuld. Merkt euch das mal.
    Es soll, laut Wetterexperten , kalt und nass bleiben, mit Starkregen. Überschwemmungen und so weiter. Trotzdem soll es immer noch zu trocken sein. Starke Regenfälle und Dürre werden in einer Vorhersage untergebracht. Sie wissen nicht mehr wie sie die Menschen zur Panik bringen sollen.

    • „Agrar heute“, eine Zeitschrift der Bauernlobby. Die Bauern waren schon immer den Launen des Wetters ausgeliefert und klagen gehört zu deren Beruf. Wer viel klagt, bekommt viele Zuschüsse, und der „Klimawandel“ kommt da wie gerufen, damit lässt sich ALLES begründen und zu Geld machen….

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