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Liesa Scholzen Nachfolgerin von Friedhelm Wirtz im PDG

Liesa Scholzen. Foto: PDG

Als Nachfolgerin von Friedhelm Wirtz als Mitglied des PDG ist am Montag Liesa Scholzen vereidigt worden. Die 23-Jährige, die anlässlich der Plenarsitzung am Montag ihren Eid leistete, ist damit die jüngste Abgeordnete.

Liesa Scholzen ist die Tochter des ProDG-Vorsitzenden Clemens Scholzen und Enkelin des langjährigen PDB-Ratsmitglieds Dr. Norbert Scholzen.

Liesa Scholzen ist ledig. Sie studierte Politikwissenschaften an der Freien Universität Brüssel. Ab dem kommenden Wintersemester wird sie einem Studium „Internationale Beziehungen“ an der RWTH Aachen folgen.

Bei der PDG-Wahl vom 25. Mai 2014 nahm die neue Abgeordnete den 7. Platz auf der Liste von ProDG ein. Auf sie entfielen insgesamt 649 Vorzugsstimmen (339 im Norden und 310 im Süden).

Der Büllinger Bürgermeister Friedhelm Wirtz war wegen seiner Wahl zum Präsidenten des Verwaltungsrates von Vivias, der Interkommunale für das Sozial- und Gesundheitswesen der Eifelgemeinden, als PDG-Mitglied zurückgetreten.

107 Antworten auf “Liesa Scholzen Nachfolgerin von Friedhelm Wirtz im PDG”

    • ohje ohje

      Ich denke 649 Vorzugsstimmen ist schon ein beachtliches Ergebnis. Auf manch anderer Liste würd sie mit diesem Ergebnis (beinahe) alle in den Schatten Stellen !

      Wieviele Stimmen waren nochmal genau auf Sie entfallen ?

        • Das Volk

          @Baudimont
          Sie können es drehen und wenden wie sie wollen aber die Schuld allein beim Computer zu suchen ist ein bisschen zu kurz gegriffen. Kurz zusammen gefasst ist es eher so, die Bevölkerung, also die Wähler wollten sie nicht!!!!
          Immer wieder das gleiche Gekläffe hier, einmal sind die Politiker zu alt, dann zu jung. Frage was will man? Vielleicht die Demokratie abschaffen? Ja und dann? Übernehmen dann die anonymen Maulhelden hier das Kommando und führen uns, das Volk, in eine rosige und sorgenlose Zukunft?
          Sie ist jung, unverbraucht, wurde vom Volk gewählt, also soll sie ihre Chance bekommen.

          • Baudimont

            Ich habe nichts gegen Liesa Scholzen persönlich, man kann nur feststellen, dass: „Vererbte Privilegien sind In der Politik wieder in Gebrauch“

            Louis Michel und Charles Michel,

            Charles Moureaux, Catherine Moureaux, Philippe Moureaux und Serge Moureaux,

            Alexander De Croo und Herman De Croo,

            Laurette Onkelinx, Gaston Onkelinx, Maurice Onkelinx und Alain Onkelinx,

            Philippe Van Cauwenberghe, Jean-Claude Van Cauwenberghe

            Melchior Wathelet, !Vater) Wathelet Melchior, !Sohn)

            Alain Mathot, Guy Mathot

            Frédéric Daerden, Michel Daerden

            Christophe Collignon, Robert Collignon, Émile Collignon

            Christine Defraigne, Jean Defraigne,

            Gilles Foret, Michel Foret

            Bernard Clerfayt, Georges Clerfayt,

            Martine Payfa, ‚Andrée Payfa,

            Jacques Simonet , Henri Simonet,

            Benoît Lutgen, Guy Lutgen.

            Renaud Duquesne ‚Antoine Duquesne,

            Denis Ducarme, Daniel Ducarme, Lucas Ducarme,

            Alisson De Clercq, Jean-Pierre De Clercq,

              • Baudimont

                Bei „PARTI LIBERTARIEN“ waren nur 3 Kandidaten, da wir die Macht wieder in die Hände der Bürger vor Ort zurückgeben wollen, reduzieren wir nach und nach die Macht des Staates und der Parteien und damit auch unsere Macht. Am Ende einer solchen Entwicklung wird es Parteien im heutigen Sinn nicht mehr geben. Wir sind also die einzige Partei, die sich im Grunde genommen selbst abschaffen will.

                Die beste Politik ist wenig Politik.

                Wir haben über Jahrhunderte die Erfahrung gemacht, dass Politik keine Probleme löst sondern das Problem ist.

                Bei uns ist keine Familie NIX !!
                Bevor hier manche Ihre unfundierzen unwissentlichen kommis abgeben erstma informieren ! http://www.parti-libertarien.be/programme/

            • ohje ohje

              Das ist in anderen Berufszweigen genauso üblich:
              Die Kinder sehen das die Arbeit Ihren Eltern Spass macht und engagieren und interressieren sich für die gleichen Fachgebiete. Bei Ärzten, Juristen, Notaren und selbst Lehrern ist das doch auch oft der Fall…

              Sie sind eine Schwarzmalerin und eine Meckertante !

      • malnurso

        Noch ein paar Stimmen mehr und dieses Mädchen wird demnächst schwubdiwupp Ministerin oder Senatorin oder Parlamentspräsidentin. In dem Mikrogliedstaat Ostbelgistan geht sowas ganz schnell

        • Zirkus Politikus

          @mal nur so
          Ja, in diesem Schlaraffenland hier ist alles möglich, mal nur so. Da brauchste nicht viel auf zuweisen. Das kann sehr schnell gehen, siehe vergangenes Jahr! Katapultkarriere nennt man das. Gibt’s nur in der DG solches.

  1. Liebe Liesa, lass dich nicht einschüchtern! All die Dummschwätzer und Hetzer sollen es erst mal besser machen! Sie haben weder die Intelligenz, noch den Biss, sich selbst zu engagieren. Sie können nur negativ! Kopf hoch und durch! Und lass dich nicht klein kriegen! Du kannst was, du weißt viel, du bist klug und engagiert – was man von den meisten hier im Forum nicht behaupten kann – im Gegenteil!

    • Reuter N

      mabel , gut haben Sie das geschrieben . Doch die Kritiker sind keine Dummschwätzer und Hetzer . Sich selber engagieren , kann ich nur lachen drüber , denn sie wird ja gut bezahlt dafür . Für mich ist Politik ein schmutziges Geschäft . Schauen Sie doch mal die ganzen Beispiele von Baudimont , da sieht man doch was los ist !!!!

  2. ich hab da noch was!

    @ Das Volk, vorweg ich bin parteilich ungebunden. Kann Ihrem Artikel nicht zustimmen. Ich kenne nicht Frau/Herr Baudimont, muss jedoch eingestehen, dass SIE/ER recht hat. Politik ist nur noch Klüngel, nicht mehr und nicht weniger, auch und besonders in der DG. Systheme verändert man nur wenn das VOLK mitbestimmt, und nicht nur einzelne Nutzniesser (Politiker und deren Anhang, Domestiken). Die Schweiz macht es uns vor, warum nicht die anderen…..

  3. Réalité

    Es ist mit der Frau Scholzen heut zu Tage genau so wie mit vielen anderen in der Politik. Die Leute sollten sich allemal mal etwas Erfahrung an der Basis, der Gemeindepolitik holen. Und dann sich hoch arbeiten. Natürlich haben viele hohe Studien in dem Bereich gemacht, jedoch die Praxis nie erlebt vorher. Gilt übrigens auch für viele andere Berufe dies. Wie schnell wurde Herr Miesen hoch gehieft vor nicht langer Zeit!? Solche besondere Ereignisse sind logischer Weise das Endresultat und die Folge von all zu viele zu vergebende Posten in der Politik Branche! Wären da halb so viele Möchtegerne von Nöten, dann wäre die Qualität und das Ergebnis sehr wahrscheinlich um vieles besser!
    Eben, genau so wie bei anderen Sparten und Berufen!

    • Vereidiger

      Können Sie mal sagen, welche Politiker nun wirklich die goldene Qualifikation haben?

      Selbst Leute mit einer Lebenserfahrung von 60 Jahren und mehr können als Neulinge in der Politik nicht „besser“ oder „schlechter“ sein als solche, die 40 J. jünger sind.
      Sie vergleichen gerne mit anderen Branchen. Auch dort muss man ja irgendwann seine ersten Erfahrungen machen. Die einen arbeiten sich vom Schreiber zum Manager hoch, andere beginnen schon in der Chefetage. Was ist daran schlimm? Wenn die Unternehmensleitung (bzw. die Wähler) dazu beitragen, umso besser.
      Übrigens hat Herr Miesen sich zunächst im Gemeinderat engagiert (tut er nach wie vor), ehe er in andere Gremien gewählt worden ist. Und sagen Sie nicht, er hätte zuerst mal so und so viele Jahre in diesem oder jenem Wirtschaftszweig tätig sein müssen. Das kann zwar nicht schaden, ist aber unmöglich DER Erfahrungswert, ohne den nichts Gutes geleistet werden könnte. Er ist nicht der erste, der mit seinen (politischen) Aufgaben wächst – das ist übrigens ganz ähnlich in anderen Berufszweigen. Ansonsten hinkt der Vergleich mit bestimmten Jobs, für die man tatsächlich spezialisiert und „erfahren“ sein muss…
      Eines kann ich Ihnen versichern: Herr Miesen hat sich parteiübergreifend und bei vielen Wahlern einen guten Namen gemacht. Glauben Sie mir, das hat nichts mit Alter, Aussehen oder Diplomen zu tun, sondern alles mit Einsatz und Persönlichkeit.

      • Réalité

        @Vereidiger
        Ihre 1 Frage? Schwere Frage! Vielleicht können Sie diese selbst ja am besten beantworten, dem Namen nach!?
        Ich für meine Person stelle fest: es gibt in der Politik gute und weniger gute Leute. Manche schlechtere kriegen sogar das Kunsstück fertig bis zu ihrer Rente den Drückeberger zu spielen und bekommen dann noch eine saftige Abfindung dazu!
        Das was mich in dem Beruf am meisten stört ist, die Leute wechseln ihre Posten viel schneller als viele ihr Hemd. Und das passiert zu auffällig. Riecht irgend wie nicht gut. Wenn man dann liest wie die Besoldungen und Diäten da laufen, dann fängt es schon an zu stinken.
        Und da wir in Belgien viel zu viele von diesen Leuten haben, wäre es schon an der Zeit da ab zu specken, denn der Steuerzahler ist es langsam müde immer den Beutel ziehen zu müssen.
        Das ficht die Politik wohl gar nicht, deswegen tut sie auch nichts dagegen, würde ja den eigenen Ast absägen auf dem sie sitzt!

    • karlh1berens

      Zitat Réalité :“ Die Leute sollten sich allemal mal etwas Erfahrung an der Basis, der Gemeindepolitik holen. “
      Welche Erfahrungen lassen sich denn an der Basis machen die nicht auch auf dem Gipfel möglich wären ?

      • R.A. Punzel

        @kalleH1: Wer hoch steigt, kann sehr, sehr tief fallen. Passiert Dir bestimmt nicht im Galhausener Tal, also als bodenständiger Politiker bleibst Du dem Vekder Volk hoffentlich noch lange erhalten.

        Jedoch, pass uff, die Ablösung von Deinem Chef steht bevor. Meines Erachtens ist der designierte Nachfolger nicht solch ein Menschenfreund. Also, nicht nur die Ohren steif halten, und alles wird „irgendwann“ wieder gut ;-))

  4. Die Welt ist krank

    Aus welchen Gründen auch immer, ist Fräulein Scholzen gewählt worden. 1) Sie hatte einen guten Listenplatz 2) Sie stand beim Wahlsieger auf der Liste 3) Der Name Scholzen zieht bei den PDB Freunden immer 4) Sie ist eine Nette Dame. Leider ist sie mir unbekannt und kann daher auch nicht beurteilen ob sie fähig ist oder nicht. Persönlich fände ich es auch besser, wenn sie in der Gemeindepolitik ihre ersten Schritte gemacht hätte. Es bleibt ein Beigeschmack, dass sie es nur als Tochter und Enkelin Scholzen dahin gepackt hat. Die Jugend an sich sollte kein Problem darstellen. Ich hoffe, sie kann eigene Ideen entwickeln und sich nicht zu sehr von der Partei einlullen lassen.

    • Zuschauer

      …und wenn dia alle erst in der Gemeindpolitik ihre Sporen verdienen sollten, wird man in Zukunft weiter von älteren Menschen regiert die überhaupt nicht mehr wissen wie Jugend heute fumktioniert und deren Informatikkentnisse sich auf Twitter und Facebook beschränken, die alle einen sicheren Job haben und nicht wissen, wie sich ein Jugendlicher fühlt wenn er mit den Problemen des Alltags konfrontiert wird. Sollten denn nicht alle Bevölkerungsschichten in einem Parlament vertreten sein?
      Mag sein, dass Frau Scholten auf Grund ihres Namens mehr Stiemmen erhalten hat als ein Fräulein Müller je bekommen hätte, aber sie hat wenigstens den Mut sich auf einer Liste zu kandidieren. Zumindest jemand, der nicht politverdrossen ist und Flagge zeigt.

    • Warum sollte sie es nur durch ihren Namen SCHOLZEN gepackt haben? Wissen Sie das ? Haben Sie eine Wahlanalyse erstellt oder gesehen? Ich glaube, sie ist gewählt worden, weil sie jung, klug, fleißig und glaubwürdig ist. Alles andere ist Kappes!

      • Réalité

        @mabel
        Sie kennen Frl Scholzen sicher sehr gut, mabel!? Sind Sie eventuell ihre Parteifreundin, oder Verwandter?
        Auf Ihre Antwort oben: die Ostkantone wären ganz sicher auch OHNE die PDB Autonom geworden! Die damaligen Volksparteien hatten ganz sicher nicht auf diese Kraft gewartet dazu!
        Fest zu stellen ist in der Folge dieses ganzen Zenobers, dass wir jetzt einen gewaltigen Kostenapparat durch zu füttern haben!
        Das ganze hätte für unsere kleine Ecke wesentlich billiger werden können, wenn: unter anderer Form und sehr viel schlanker, einfacher und genau so effizient.
        Wo gibt es sonst noch auf der ganzen Welt solch ein Gebilde!?Und das für NUR 75.000 Leutchen!? Ein Minister pro 20.000 Personen!?
        Unerreicht und Übertrieben!

        • TRO, die Stimme der Vernunft

          @Realité, ich weiß nicht ob Mabel sie kennt, ich kenn sie allerdings, denn sie war jahrelang meine Klassenkameradin. Und ich kann Ihnen bestätigen, dass sie genau so ist wie Mabel das beschreibt.

          Anstelle hier schlecht über jemanden zu reden, nur eines Nachnahmen wegen (mal ganz davon abgesehen, würde Sie ihren Betrieb oder ihre Firma nicht auch lieber ihrem Sohn/ihrer Tochter übergeben, anstelle einem Wildfremden? Warum dürfen Unternehmerkinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und einige Treppen ein bisschen schneller nehmen als Andere, aber Politikerkinder nicht?), warum lassen Sie sich nicht einfach überraschen?
          Vielleicht stellt sich Frau Scholzen (und da bin ich mir ziemlich sicher) als ein Gewinn für das Parlament heraus.
          Wenn sie etwas falsch macht, kann man noch immer meckern.
          Wenn Sie nicht damit einverstanden sind, dass sie da sitzt, dann kann ich Ihnen nur empfehlen sich bei den nächsten Wahlen ebenfalls zur Wahl zu stellen.
          Rumsitzen und meckern kann jeder.
          Aktiv werden und es besser machen, das ist die Herausforderung. Und nur dann hat man auch das Recht sich darüber zu ärgern, dass andere etwas falsch machen.

          • Réalité

            @ Tro, die Stimme der Vernunft

            Sie verstehen mich nicht, Stimme der Vernunft! Ich habe gar nichts gegen Frau Scholzen! Ich habe einzig und allein etwas gegen das ganze System, gegen das Gebilde in Eupen, gegen das ganze Getue ion unserm Staat! Da müssen Sie aber mal Ihre Vernunft ein schalten. Wir haben hier 7 Regierungen durch zu füttern, davon ist mehr als die Hälfte zu viel und zu teuer!
            Junge Leute sollte man unterstützen, in allen Berufen ist gut! Nur sollten diese a

          • „Warum dürfen Unternehmerkinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und einige Treppen ein bisschen schneller nehmen als Andere, aber Politikerkinder nicht?“

            Muss man Ihnen das wirklich erklären?
            Unternehmer geben ihr Privateigentum an ihre Kinder, ein politisches Amt ist aber kein Privateigentum, das man vererben kann. Sie offenbaren damit ein Politik- und Staatsverständnis, das in eine Bananenrepublik gehört.

            „Wenn Sie nicht damit einverstanden sind, dass sie da sitzt, dann kann ich Ihnen nur empfehlen sich bei den nächsten Wahlen ebenfalls zur Wahl zu stellen.
            Rumsitzen und meckern kann jeder.
            Aktiv werden und es besser machen, das ist die Herausforderung. Und nur dann hat man auch das Recht sich darüber zu ärgern, dass andere etwas falsch machen.“

            Man muss nicht selber politisch aktiv sein, um die Politik zu kritisieren. Ihr Einwand ist lächerlich, weil, würde man Ihren Rat befolgen, Politik gegen Kritik immunisiert würde.

            Hier scheinen sich ein paar Fans des Fräuleins zu tummeln, die meinen, man müsse sie toll finden, weil man mit ihr in der Schule war. Politik ist aber kein Ponyhof.

  5. senfgeber

    Ist “Liesa” mit “e” statt „Lisa“ ein Künstlervorname oder eine Rechtschreibe-Entgleisung?

    Klang Lieschen (wie in „Lieschen Müller“) einfach zu banal und nicht exotisch genug? Macht es einen Unterschied, ob Sitzungsgelder an Lieschen, Lisa oder Liesa ausgezahlt werden?

  6. R.A. Punzel

    Na gut, haben wir heute Abend wieder ein Dumpfbacken-Gesocks, welches über „Freigabe“ eines Kommentars entscheidet. Leute, geht ins Bett und denkt über den Unsinn von OD und den Sinn des Lebens im Allgemeinen nach. :-(((((((((((((((((((((((((

  7. Die feinen Herrschaften die sich hier die Ehre und Ihr bester geben …
    Treffen Sie sich und gründen Sie mal eine Partei die alles anders, besser macht.

    Das Volk ist erfreut von Ihnen zu hören

  8. Sicher rein rechtlich ist man mit 23 Jahren volljährig, nur ist es aus der Lebenserfahrung eines Ü50 heraus betrachtet nicht möglich in diesem Alter schon die Reife zu besitzen über Gesetze zu entscheiden. Geschworener darf man erst ab 28 Jahre sein (…être âgé de vingt-huit ans accomplis et de moins de soixante-cinq ans..) , aber die Gesetze verabschieden ab 18! Da passt etwas nicht zusammen…

    • „être âgé de vingt-huit ans accomplis et de moins de soixante-cinq ans..) , aber die Gesetze verabschieden ab 18! Da passt etwas nicht zusammen…“

      Wollen Sie Senioren jetzt das Wahlrecht entziehen?

    • TRO, die Stimme der Vernunft

      Man besitzt vielleicht nicht dieselbe Menge Lebenserfahrung , aber man kann dafür sorgen, dass die Ü50er aufhören Dinge zu verbocken, die die U23er auslöffeln müssen, indem man ihnen, alleine mit seiner Anwesenheit, vor Augen führt, dass es auch noch Menschen geben wird, nachdem die Ü50er tot sind.
      Und bevor sie jetzt fragen was die Ü50er verbockt haben, hier einige Beispiele: Finanzkrise, globale Erwärmung, Abholzung der Regenwälder, Müllinseln in den Ozeanen, und das sind nur die Dinge die, die mir innerhalb von 30 Sekunden eingefallen sind.
      Nur weil man Älter ist, heißt das noch lange nicht, dass man die Weisheit gelöffelt hat.
      Da kenne ich einige U20er, die in Sachen Realismus so manchem Ü50er hochhaus überlegen sind.

      • Ach, nehmen Sie doch mal einem U20 das Smart Phone weg, und schon rastet der komplett aus. Aber die Welt vom Müll der Alten retten – natürlich nur mit passender App, und nach dem Urlaub auf Malle den der Alte bezahlt hat….

        • Politik wird sowieso nicht für die U23 gemacht, obwohl die es sind, die länger Leben werden (und sich mit dem Mist der Vorgängern beschäftigen müssen).
          Eine ganze Jugend aufgrund einiger Ausnahmen zu verurteilen ist genauso kurzsichtig, wie prinzipiell den „Alten Hasen“ alles in die Schuhe zu schieben.

  9. Merowinger

    Mit 23 Jahren hat man sicherlich ein besseres Gespür für die Belange junger Menschen. Ob man mit 23 Jahren und ohne politische und berufliche Erfahrung reif ist für den Job eines Parlamentariers bereit ist bezweifle ich.
    Einige langjährig engagierte „ältere“ Parteigenossen werden sich sicherlich übergangen fühlen. Ihnen fehlte nur der richtige Name um auf einen der vorderen Listenplätze bei den Wahlen zu gelangen.

    Sie hatte den Mut sich einer Wahl zu stellen und das Glück eines parteiinternen berühmten Namens. Sie ist demokratisch gewählt und hat somit einen legitimen Anspruch.
    Das „vererben“ von politischen Ämtern erinnert mich jedoch immer an den Römischen Senat und führt langfristig zu mehr Politik(er)verdrossenheit.

    • Baudimont

      Gewalt oder Unterdrückung kann nie legitim sein.

      Bevormundungsdemokratie, oder Scheindemokratie, wo das Wählervotum von den Gewählten in eine gar nicht gewollte Generalvollmacht umgewandelt wird.

      Da nur die politische Klasse, aber nicht die Wahlbürger über die politischen Spielregeln entscheiden, handelt es sich beim Wählen unter solchen Bedingungen um eine Selbstentmündigung der Bürger.
      Demokratie‹ heißt ›Volksherrschaft‹. Herrscht irgendwo ›das Volk‹ ? Natürlich nicht, das Volk darf Menschen wählen, von denen es sich beherrschen läßt.

      Eine wirkliche Demokratie wäre, wenn das ganze Volk über das ganze Volk herrschte, also jeder jeden ›beherrscht‹, das ist genau dasselbe, wie wenn niemand herrscht.

      „Diktaturen“ ist „Eine Minderheit unterdrückt die Mehrheit“
      „Demokratien“ ist „Eine Mehrheit unterdrückt zahlreiche Minderheiten“ .

      Beides aber ist eine Herrschaft auch, wenn sich die Herrschenden ihre Herrschaft von einer Mehrheit legitimieren lassen, Gewalt oder Unterdrückung kann nie legitim sein.
      Hitler kam demokratisch zur Macht, selbst die Vollmachten erhielt er auf legale Art und Weise.

      • Baudimont ihr Text von 23.45h ! Ok, man wusste es, trotzdem wird nochmal klargestellt, was der Bürger “ zu „kammellen“ hat. Ob Wirtz sich denn auch wohler fühlt, wenn er im Vordergrundmitmischen darf? Man könnte es annehmen!

  10. Politikus

    Also, ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht.Ob der/die NachfolgerIn von Friedhelm Wirtz nun Liesa Scholzen ist, oder eine andere Person mit und/oder „Berufserfahrung“. Das alles spielt im PDG keine Rolle. Die wird dortselbst im Wesentlichen von den „Big-Four“, unter der Leitung von Oli P. beherrscht.Alle anderen Parlamentarier haben hier so wieso nicht viel zu „parlamentieren“.Dafür sorgt schon die „Filteranlage“ der Vorgenannten. Das hat Friedhelm Wirtz als einfaches Ratsmitglied scheinbar verstanden und seine Konsequenzen daraus gezogen, als er das nicht erreicht hat, wonach er nach seiner Wahl ins PDG wohl gestrebt hat.

    • Analytiker

      „Das hat Friedhelm Wirtz als einfaches Ratsmitglied scheinbar verstanden und seine Konsequenzen daraus gezogen, als er das nicht erreicht hat, wonach er nach seiner Wahl ins PDG wohl gestrebt hat.“

      Chapeau, treffende Analyse!

    • Réalité

      @Politikus
      Denke Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, Politikus! Der Zirkus in Eupen wird einzig nur von den Hauptakteuren betrieben. Selbst von denselben sind deren noch ein paar zu viel dort. Wenn man bedenkt was da abgeht und das in Relation zu der DG stellt, ein Unikum sonder gleichen das ganze!

  11. senfgeber

    Hier gibt es wohl die einen oder anderen, die so von Sinnen sind, dass sie kein Problem darin sehen, dass 25 sogenannte Parlamentarier ungefähr 70.000 Leute vertreten.

    Wenn sich Städte von 70.000 oder mehr einen solchen Irrsinn mit einem durchzufütternden Apparat und hauptamtlichen Politfunktionären leisten würden, sie müssten bei einer solchen Geldverbrennung wohl unweigerlich Konkurs anmelden.

    Aber in Kappesland wir Surreales Realität, und diese Realität wird von einigen Dumpfbacken als Normalität betrachtet.

    • Viel schlimmer ist noch, dass die Leerstands-Stadt Eupen auch 25 Stadtparlamentarier hat – und das Kuhdorf Reuland hat deren 13 !! Wenn man das mal auf China hochrechnet, kriegt Senfgeber noch viel Senf zu geben. Nee, nee … was für ein Niveau hier in dieser Kloake …

      • senfgeber

        Sie brauchen gar nicht nach China zu schauen, deutsche Landräte vertreten auch hohe sechsstellige Einwohnerzahlen, wenn Sie die Zustände in Kappesland normal finden, sind Sie wohl von Sinnen. Aber der eine oder andere braucht die Unterwerfung unter Walloniens Rock mit einer ost“belgischen“ Dependance.

  12. Hab mir mal sehr viele Mails zu dem Thema „Liesa“-Nachfolger durchgelesen, ein vernünftiges Fazit lässt sich nicht daraus ziehen, sehr wohl aber, dass mir so Einiges als relativ schwierig scheint.

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