Leserbrief, Nachrichten

LESERBRIEF – Wieder eine kleine Freiheit weniger

Foto: Shutterstock

Es ist mir zur lieben Gewohnheit geworden, schon seit vielen Jahren, auf der Homepage des BRF „meinen Kommentar abzugeben“, also meine Meinung zu äußern. Nichts verwerfliches, ist eben Teil der demokratischen Streitkultur.

Nun, am Morgen des 11. Januar, musste ich feststellen, dass die Homepage des BRF sich verändert hat. Weiterhin konnte man seinen Kommentar abgeben. Nur sind die Kommentare mehr versteckt als früher. Man muss einen Artikel anklicken, um die Kommentare zu sehen. Auch gibt es keine Gesamtübersicht mehr über die letzten abgegeben Kommentare.

Jetzt könnte man nach Ursachen forschen, über Gründe spekulieren und Schuldige benennen. Das führt aber zu nichts, ändert nichts an den Tatsachen. Die Konsequenzen aufzeigen ist besser. Die Diskussion mit anderen wird behindert bzw ganz unmöglich gemacht. So mancher Würdenträger im ostbelgischen Kleingliedstaat wird nicht unglücklich sein über diese neue Situation, nichts mehr lesen zu müssen über „Postenjäger“, „Profiteure“, „Direkte Demokratie nach Schweizer Modell“ usw.

Dem BRF kann man eine schlechte Kommunikation nach außen bescheinigen. In der heutigen Zeit ist der Internetauftritt genau so wichtig wie ein Firmenlogo oder der gute Ruf.

Es ist doch verwunderlich, dass der BRF die Außenwelt einfach so vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Er hat es versäumt, der Außenwelt die Neugestaltung der Homepage im Voraus anzukündigen und auf Neuerungen hinzuweisen. Nicht gerade vertrauensfördernd. Vielleicht ist es dem BRF auch egal, was für Ansichten die Außenwelt hat. Denn so oder so kommt der Zuschuss der DG.

Die Entscheidung des BRF liegt im Trend der Zeit, wonach Kleinigkeiten wie Kommentare, Böller auf Silvester oder Rauchen auf dem Bahnsteig anscheinend größere Probleme sind als eine feste Staatsordnung oder gesunde öffentliche Finanzen.

16.01.2023 Marcel Scholzen, Eimerscheid

65 Antworten auf “LESERBRIEF – Wieder eine kleine Freiheit weniger”

  1. Elisabeth Müller

    Lieber Herr Scholzen,
    sehen Sie es gelassen und für Sie selbst als Chance. Mal ’ne längere Pause machen, spazieren gehen, in sich gehen.
    Sie müssen schon zugeben, dass es viele Wiederholungen in Ihren einseitigen wenig konkreten Kommentaren gab. Und dann ewig auf Greta Thunberg herumhacken; anstatt sich mal andere Opfer zu suchen: RWE, VW, Suez, Shell – die wirklichen Klimaterroristen.

    • Zitat: Und dann ewig auf Greta Thunberg herumhacken; anstatt sich mal andere Opfer zu suchen: RWE, VW, Suez, Shell – die wirklichen Klimaterroristen.

      Würde Greta verschwinden bekäme es niemand mit.
      Verschwinden Ihre sogenannten Klimaterroristen würde nichts mehr gehen.

    • „Es ist mir zur lieben Gewohnheit geworden, schon seit vielen Jahren, auf der Homepage des BRF „meinen Kommentar abzugeben“, also meine Meinung zu äußern. Nichts verwerfliches, ist eben Teil der demokratischen Streitkultur.“
      diese(s) sich ewig wiederholenden dummen Phrasen, irren Meinungsäußerungen, wirre Geschwafel dieses ständige Anprangern von kleinen dummen Mädchender zu jeder Tag + Nachtzeit, verbunden mit Schlafmangel, führt auf Dauer zu Hirnschäden, die bei dem einen oder anderen Kommentator des BRF-Forums feststellbar sind. Das ist krank und bemitleidenswert!
      Statt immer auf diesen paar Schlaumeiern ständig ´rumzuhacken, sollte man für sie um Besserung ihres Geisteszustandes beten.
      so ganz nach dem Motto: Herr, lass es Hirn regnen !!!

      • @ce: Sie verkennen etwas. Bei komplexen Themen gibt es immer kontroverse Meinungen. Dann kommt es auch immer zu kontroversen Diskussionen. Beide Seiten, die Betonung liegt auf beide, geben keinen Deut nach, denn Überzeugungen sind nun eben mal Überzeugungen, bis sie widerlegt sind. Die Welt ist kompliziert geworden. Klima, Energie, Kriege und Migration, um nur diese Themen zu nennen, spalten die Gesellschaft. Da spielt es keine Rolle, ob der BRF schon zum Ostereiersuchen aufruft. Die Kommentare wird man ja überall los.

        • Marcel Scholzen Eimerscheid 8. Oktober 2022 um 12:36 Uhr
          Das schlimmste ist, dass die britische Regierung Greta nicht um Erlaubnis fragt.
          ——————————————————————————————-
          Dieter Leonard 8. Oktober 2022 um 19:32 Uhr
          Geht es vielleicht noch etwas einfältiger, Herr Scholzen?
          ————————————————————————————————–
          Marcel Scholzen Eimerscheid 8. Oktober 2022 um 22:13 Uhr
          Herr Leonard.
          Selbstverständlich. Das erste Ölfeld heißt „Greta 1“ und das erste Gasfeld „Lisa 1“. Zufrieden ?
          ————————————————————————————————–

          sind DAS Meinungsäußerungen ???? oder einfach nur schwachsinniger, geistiger Durchfall eines völlig frustrierten alten Herrn, der nix anderes mehr mit sich oder seiner Umwelt anzufangen weiss, als z.B. wie oben zitiert, ständig auf ein kleines dummes Mädchen einzuhacken.
          Er kann alles, weiss alles, und trotzdem landet er nach dem GE, nach dem BRF jetzt bei OD. Da muss er sich doch mal fragen: warum sitze ich mit all meinem ALLROUND-Fachwissen zu jedem !!!! Thema in Eimerscheid und niemand beachtet mich.
          . . . und was folgt jetzt??? : CE, bleiben Sie doch beim Thema !!
          armer Herr Scholzen . . . . !!!

      • Ce, Sie errinnern mich irgendwie an Deutsche Touristen …. Zuhause den Mund halten und immer schön artig sein. Ist man dann einmal auf Mallorca , lässt man gleich den verbalen Löres raushängen und zieht besoffen gröhlend durch die Strassen….

        • @ESEL
          war noch nie auf Mallorca und vor 38 Jahren das letzte Mal „angeheitert“.
          alles klar ????
          kann es sein, dass dein Pseudonym nicht von ungefähr kommt, oder ist es evenuell gar kein Peudonym ????
          komm, lassen wir´s, es gibt Wichtigeres !!

    • @ ce (17/01/2023 11:39) und @Elisabeth Müller (16/01/2023 11:22);
      Mag sein das Herr Scholzen „schon mal daneben“ gegriffen hat.
      Ich frage mich nur ob Sie Beiden die „ganze Kommentare“ lesen oder nur wenn Herr Scholzen etwas kund tun will?
      Vielleicht könnten Sie mal, auch, andere „Kommentarschreiber“ auf die „Finger tapsen“.
      Ich denke da an die Herren Schleck, Leonard, Hezel mit ihren Links und anderes Gesülse.
      Diese 3 sind nämlich die Meister im beleidigen und diskriminieren.
      Nur Mut Frau Müller und Herr/Frau ce…wenn Sie sich trauen zumindest.

  2. Andlerberg

    Mich haben Ihre andauernden Botschaften ziemlich gestört und deshalb bin ich froh über das neue brf Konzept. Sie sind Aber nicht der Einzige, der sich nun ein neues Hobby suchen muss…..

  3. Auch ich habe noch nicht herausgefunden wie man die Kommentare beim BRF lesen kann. Vielleicht bin ich auch nur zu dumm. Schließe mich da aber der Meinung von Herrn Scholzen an. Unbequeme Meinungen sind dort einfach nicht gewollt ob wohl es dort so einige, wortgewandte Richtigsteller gibt.

    • Innseider

      Scholzens Kommentare bei brf waren nicht unbequem, sie waren unnötig. Er nutzt die Kommentartaste zur Selbstdarstellung weil er scheinbar anders keine Möglichkeit sieht, sich zu allem zu präsentieren. Er war den brf Verantwortlichen schon lange unbequem, aber sie wurden ihn nicht los. Jetzt kann er aber trotzdem weitermachen wie bisher und alles kommentieren. Bin gespannt! Wahrscheinlich hat OD aber einen guten „Kunden“ hinzu gewonnen

    • Also wenn das vom BRF so gedacht ist, dass ein Minimum an Intelligenz nötig ist um die Kommentare zu finden und zu verfassen, finde ich die Idee super.
      Und übersichtlicher wird es so sicher auch.

      • Eine gute Homepage zeichnet sich dadurch aus, dass man, ohne Suchen, mit höchstens zwei Klicks die gewünschte Seite findet. Das funktioniert beim Finden der Kommentare nicht. Und ich denke, das ist gewollt, weil dem BRF diese Interaktion mit den Besuchern nervt. Insofern hat Herr Scholzen recht mit seiner Kritik. Es ist ja noch etwas früh zum Ostereiersuchen.

  4. Mein Tipp:
    Leserbrief an’s Grenz-Echo und auf OB als Info, wo Sie denn auf der BRF-Seite einen Kommentar hinterlassen haben.😂😂
    Der „neue Look“ wurde übrigens vorige Woche im Grenz-Echo angekündigt.

  5. Sehr geehrter Herr Scholzen und alle anderen BRF-Kritiker,
    alles Neue braucht wohl erst mal einer Umgewöhnung. Ich finde es gut das es mit den Kommentaren beim BRF so geregelt ist. Man braucht lediglich den Bericht anzuklicken und schon kann man einen Kommentar anbringen. Wie viele haben denn vorher schon kommentiert ehe sie den ganzen Artikel gelesen haben, dies ist hier genau so. Da kommen Kommentare bei denen man genau erkennen kann ober der Verfasser nur den Titel oder den ganzen Text gelesen hat. Ich habe keine drei Sekunden gebraucht um einen Kommentar beim BRF lesen zu können, wieso fällt Ihnen dass denn so schwer. Und dann die Jammerei das der BRF von Steuergeldern finanziert wird, da sind sie ja nicht die einzigen in Belgien. Dafür müssen Sie aber auch nicht extra zahlen wenn Sie mal einen Artikel ganz lesen möchten.

  6. Krisenmanagement

    Um für ihre kleinen Freiheiten zu kämpfen, müssen sie ihre Komfortzone verlassen. Das heisst sie sollten sich an den nächsten Wahlen beteiligen. Anders geht es nicht. Der BRF wird genau wie das Grenzecho von Politik gesteuert. Freiheit gab es dort noch nie. Sie glaubten beim BRF sie hätten Freiheit. Aber das war nur eine Illusion. Gründen sie eine neue politische Liste für die Parlamentswahlen. Wenn sie dann vielleicht gewählt wurden, können sie im Verwaltungsrat des BRF’s mitmischen.

  7. gastleser

    Es ist einfach schade.
    Ein Journalist kann nicht alles wissen und eine Ergänzung durch Kommentare kann zu einem besseren Gesamtbild beitragen.
    Den Unsinn in den Kommentaren muss man hinnehmen.
    Und das kann jeder!
    Oder schafft es keiner hier ohne Begleitung eine einzige Zeitung zu kaufen ohne gleich einen Stapel Pornohefte, „Stadtbewohner schreiben über das Landleben“, Landser und „Bild für blöde“ zu kaufen?
    Wir müssen schon genug seltsame Meinungen ertragen, lesen oder hören – da schadet es nicht auch die anderen Seiten zu hören.
    Beispiele: Windräder in Raeren, das letzte Hochwasser, Investitionen/Geldverschwendung oder selbst die imperativ vorgetragenen Presseberichte im Brf.

  8. Gerhard Schmitz

    Ich stimme Herrn Scholzen zu. Der BRF wird jetzt mittels Zählung der Klicks, die jeder Leserkommentar für sich verbuchen kann, feststellen, dass Letztere an Reichwrite einbüßen werden. Ist das möglicherweise das wahre Ziel der „Neugestaltung“, den Leserkommentatoren die Bühne zu nehmen, bzw. das Mikro leiser zu stellen?

  9. Marcel SCHOLZEN Eimerscheid

    Greta, Luisa, Friday for Future sind Wölfe im Schafspelz. unterstützten durch ihre Anwesenheit gewaltbereite Banditen. zu 70 verletzten Polizisten sagen die nichts.

    Hoffentlich distanziert sich Ecolo-Ostbelgien von Friday for Future wegen deren Gewaltbereitschaft.

    • Mach dir die Welt wie sie dir gefällt. Die Scholzen sind gut darin, die Dinge solange zu verdrehen, bis sie in deren verdrehten Weltbild passen. Wenn man zu dumm ist, um eine Internetseite zu verstehen, liegt da bestimmt keine Weltverschwörung dahinter, mit dem Ziel, Meinungsfreiheit zu unterbinden. Nein, man ist einfach zu dumm. So einfach kann es manchmal sein.

        • Na, dann ist ja alles gut. Vielleicht schafft das auch Herr Scholzen. Obwohl, verstehen kann ich ihn schon. Meine Bank hat den Aufbau ihrer Internetseite, insbesondere für das Online-Banking, geändert, obwohl ich mich schon so schön daran gewöhnt hatte. Man nimmt mir ein kleines Stück Gewöhnung und Freiheit. Ich überlege jetzt die ganze Zeit, wer oder was dahinter steckt. Die Chinesen? Biden? Bill Gates? Merkel (ach nee, die ist ja raus), die Impfmafia, die Ukrainer (odä heizt das firklich Okrainer, nach dem Ermitler?), die Reichen? Sesselfurzer? Was weiß ich. Wahrscheinlich will meine Bank mir im Auftrag von all denen erschweren, an mein Geld zu kommen. Die Welt ist so unsagbar schlecht, man wird permanent entrechtet!

  10. Anscheinend bin ich dann auch zu Dumm.
    Gehe ich auf Regional/National Usw steht nirgens die Anzahl der kommentare, nur Datum und Uhrzeit der Artikel.
    Also muss ich alles was ich schon durchgelesen habe noch mal öffnen und Runterscrollen um zu sehen ob da wer einen Kommentar geschrieben hat nachdem ich den Artikel gelesen habe.
    Welche einfache Methode benutzen Sie um die Kommentare zu sehen ?

  11. Peer van Daalen

    Man kann vom BRF halten was man mag, aber das neue Layout finde ich gelungen und die jeweiligen Kommentarbereiche sind auf Anhieb zu finden.

    Ich klicke den Artikel an, der mich interessiert, lese ihn und wenn ich Böcke habe einen Kommentar zu verfassen (kommt beim BRF eher weniger vor), leg ich los.

    Was mich nicht interessiert, lese und kommentiere ich nicht.

    Wo – bitte schön – soll hier ein Problem sein, für jemanden der lesen und verstehen kann?

    Meine Güte, manchmal sind hier aber auch leicht Begriffsstutzige unterwegs …

  12. Wischtisch

    Zitat aus einem Song der deutschen Rockband „Selig“:
    sag mir, ist es wichtig?,
    So richtig wichtig ist es nicht..
    Marcel , wenn jemand Wert auf deine Meinung legt, dann soll er dich danach fragen.

  13. Baudimont

    Schon zu Molières Zeiten wurde die Kultur subventioniert oder mundtot gemacht.
    Die Subventionierung hat die Abhängigkeit vom zahlenden Publikum gelockert, aber hat gleichzeitig die Rolle des Gendarmen über diesen Freiraum entstehen lassen, der die Kulturpolitik mehr oder weniger offen kontrolliert.
    Leider muss man feststellen, dass die Situation der subventionierten Medien im Laufe der Jahre und Jahrzehnte jede freie Meinungsäußerung verloren hat.

    • Ich fühle mich in meinen Rechten total durch die BRF-Musikauswahl gestört. Wahrscheinlich wird das absichtlich von den great-reset-Leuten gesteuert, um die Zuhörerschaft in den Wahnsinn zu treiben. Mein Ohrläppchen-Chakra hängt schon ganz schief. Können Sie da nicht etwas tun? Sie haben doch einen besonderen Draht zum BRF und gehören selbst zur politischen Beeinflussungs-Truppe?

      • Baudimont

        @Hugo
        Wenn Sie sich von der Musikauswahl des BRF total gestört fühlen, haben Sie Pech gehabt, wenn Sie Halluzinationen von Great-Reset-Leuten haben und Ihr Ohr schon ganz schief ist, rate ich Ihnen, nicht zu warten und so schnell wie möglich einen Gesundheitsexperten aufzusuchen, und keine Angst, das wird von der Krankenkasse erstattet, und Sie können sogar eine Behindertenrente und vielleicht einen kostenlosen Aufenthalt auf der Insel Poveglia in Italien bekommen.

        • Aber wie üblich haben Sie sich um die Fragestellung herumgemogelt. Sie beschweren sich über politische Einflussnahme und sitzen beim BRF doch selbst in einem Einflussnahme-Gremium. Eigentlich beschweren Sie sich über sich selbst. Die öde Musik ist ja nicht das Hauptproblem.

  14. Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht. Um mich über das regionale, nationale oder internationale Geschehen auf dem Laufenden zu halten brauche ich weder das in Eupen angesiedelte Regierungsblatt noch den ebenfalls dort beheimateten Regierungssender. Und die „ständige Vertretung“ der Kommentarschreiberlinge gehört m.M.nach eh in die Kategorie der Profilneurotiker.

    • @ einwurf
      alles prima erkannt. Es ist eigentlich nicht zu verstehen, dass hier mehr über einen senilen alten Mann aus Eimerscheid kommentiert wird als über wahre Probleme.
      Warum nicht über einen Ballen dummes Stroh, einen vollen Aschenbecher oder eine leere Kaffeetasse streiten ?? DAS sind Probleme und nicht die verwirrten, frustrierten „Meinungsäußerungen“ aus
      Manderfeld!
      ALLES, was CE oben in zwei langen Kommentaren richtigerweise schreibt, ist alles richtig und wahr, prallt aber an der beschriebenen Person ab wir ein Flummiball.
      Der ist geistig einfach nicht mehr erreichbar . . .

  15. Marcel SCHOLZEN Eimerscheid

    Écolo Ostbelgien, sowie alle ostbelgische Klimaaktivisten sollten sich distanzieren von Greta, Luisa, Friday for Future, Letze Génération etc. aufgrund der Gewaltbereitschaft. Sitzblockaden, ziviler Ungehorsam lassen sich durch nichts rechtfertigen.

    Bin gespannt.

      • Bierwurst

        Marcel sollte sein eigenes forum gründen, dann kann er soviel kommentieren wie er will und niemand brauch den kopf zu schütteln. und bei den nächsten Wahlen kandidieren um zusehen was die Analysen wert sind.
        aja, keine Partei will ihn, war schon mal Thema.. kein Problem Scholzpartei gründen, was der eine nicht weiß, fällt dem anderen ein

      • Das nicht, Hugo. Allerdings scheint es vom BRF gewollt zu sein, dass eine Diskussion unter den Usern im Forum nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann. Und das ist billig und listig. Dann hätten sie das Forum auch ganz zu machen können. Denn Pflicht ist es ja nicht. Aber dazu hatten sie sicher nicht die Eier, um es mit den Worten von Oliver Kahn zu sagen.

      • Baudimont

        Wenn Sie Halluzinationen von den Leuten von Great Reset haben und Ihr Ohr schon ganz schief ist, ist es ganz klar, dass Sie einen enormen Freiheitsverlust haben und glauben, dass Sie jeden Tag von BRF-Karnevalsmusik gestört werden…

  16. Guido Scholzen

    Der BRF zeigt hier doch sein wahres Gesicht.
    Es ist eine DG-Institution und „da oben“ in Eupen wäscht eine Hand die andere. Vor allem dann, wenn alle beteiligten Hände ein wenig dreckig sind.

    Folgenden Kommentar gab ich in Sachen Corona ab beim BRF im März 2021
    https://brf.be/national/1472078/#comment-106041
    es ging um die gestiegene Inzidenz-Zahl, die sich verdoppelte. Die Politik und auch der BRF zogen daraus den Schluss, dass sich die Infektionsgefahr risikohaft erhöhte. In Wirklichkeit wurde die Anzahl Tests verdoppelt. Ich konnte dies nachweisen durch diese dort angegebene Rechnung.
    Folge: Ich wurde einen Monat bei Kommentaren gesperrt.
    Ok, dachte ich, das ist nicht meine Website.
    ABER…
    Fazit: die Kommentatoren dürfen soviel (auch Bullshit) schreiben wie die wollen, aber wenn’s wirklich ans Eingemachte geht, dann schlägt die Zensur zu.
    Im Dezember 2021 schrieb ich einige Kommentare über den Brandanschlag an Pascal Arimont, mit dem Aufruf, das Politiker doch mal ins Gespräch mit Andersdenkenden treten sollten. (Nicht alle Kommentare wurden veröffentlicht)
    https://brf.be/regional/1552665/#comment-113693
    Zu Beginn 2022 wurde ich dann endgültig gesperrt.
    Wenn ich versuchte, einen Kommentar zu posten, dann passierte… gar nichts.
    d.h. es kam nicht mals nach ‚abschicken‘ die Meldung ‚Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung‘, sondern es passierte nichts, die Nachrichten-Meldung wurde einfach neu geladen und fertig.
    Dann aber reklamierte ich offiziell dagegen, denn sowas ging entschieden zu weit.
    In einer Beschwerde argumentierte ich gegen dieses Vorgehen mit dem Argument, dass Zensur in Belgien absolut verboten ist, denn dies verstößt gegen Artikel 25 der belgischen Verfassung.
    Das hat gewirkt.

    Aber was nun passiert ist noch besser:
    Du darfst deine Meinung veröffentlichen, aber sie wird so veröffentlicht, dass es kein Schwein mehr interessiert.
    In der deutschen tagesschau hat man dies schon vor Jahren so eingeführt.
    Vor über 10 Jahren konnte man auf jeden Artikel auf der Haupt-Website auch direkt auf die Kommentare klicken.
    Dann wurde die Website mehrmals erneuert und im Design umgestaltet, mit dem Ergebnis, dass zuerst auf den Artikel geklickt werden muss, und dann kommt man am Ende zu den Kommentaren. In früheren Zeiten konnte man bei jedem Artikel kommentieren, inzwischen nur auf ausgewählten Artikeln, und das auch nicht immer Hauptartikel. Bei Klima, Energie, Asyl, Politik-Kritik,… sind immer mehr Artikel ‚kommentarbefreit‘ oder wie soll ich das nennen… es könnten ja realistische Argumente dort stehen, die die Menschen zum Nachdenken bringen könnte.
    Ob eine solche Vorgehensweise auch Zensur ist? Ja, denn es handelt sich um die öffentlich rechtlichen Medien, die dies offiziell nicht dürfen!
    Aber ich werde auch in Zukunft manchmal meine Meinung schreiben.
    https://brf.be/regional/1682613/#comment-127414
    Steter Tropfen ölt den Stein.

      • „Tja Guido, der BRF weiß, was er tut.“ Sollte richtig heißen: „Weiß was er tun muss.“
        Wenn man nicht einverstanden mit den Leserbriefen oder Kommentaren von Scholz und Scholz ist muss man sie ja nicht lesen. Was der BRF hier macht ist wieder ein Schritt weiter in die Einheitspresse. Andere Meinungen sind nicht gewollt. Im Grenzecho sind die Meinungen kaum noch ertragbar. Jeder, der anderer Meinung als die drei Moralapostel Schleck, Hezel und Leonard ist, bekommt den moralischen Zeigefinger gezeigt und wird verunglimpft was das Zeug hält. Auf der BRF-Seite muss man jetzt suchen um die Kommentare zu sehen. Kein Wunder dass Ostbelgien direkt großen Zulauf hat.
        Es ist aber genauso bei den Öffentliche Rechtlichen. Immer weniger Leute schauen Fernsehen. Die Nachrichten erreichen nur noch einen Bruchteil der Bevölkerung. Der Rest streamt, vor allem die Jugendlichen. Da sollten sich die Öffentlich-Rechtlichen die Frage stellen, warum das so ist und ob ihr Programm noch in diese Zeit passt. Aber solange die Gelder weiter fließen, ohne zu hinterfragen (siehe RBB) macht man einfach so weiter. Und wenn man noch einen Schritt weiter geht ist es genau das gleiche problem in Ostbelgien. Die Gelder fließen weiter, also läßt man das System laufen und füttert die Minister-, Abgeordneten, Senatoren-, Palamentariertröge. Stattdessen spart man in den Schulen und Spitälern. Denn dafür nicht mehr genug Geld da.

        • Passend zum RBB:

          Die Aufarbeitung der Vorwürfen bzgl. der ehemaligen Intendantin Patricia Schlesinger verschlingt weiterhin Millionen an Rundfunkbeiträgen.

          Gemäß einem Medienbericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) waren 31 Anwälte von vier Rechtsanwaltskanzleien von Juli bis Ende November 2022 damit beauftragt, fehlerhafte Strukturen im RBB zu prüfen, die zuvor die Medien hinsichtlich des Falles Schlesinger aufdeckten. Zudem sollten die Rechtsberater situationsbedingte Handlungsempfehlungen geben.

          Allerdings gab es hinsichtlich der angefallenen Kosten erneut ein böses Erwachen für den RBB. Die Anwälte stellten satte 1,4 Mio. Euro in Rechnung. Dabei wären die Rechnungen für Dezember und Januar noch gar nicht gestellt.

          Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt seit August letzten Jahres gegen die ehemalige RBB-Intendantin und ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger. Vorwürfe standen dabei im Raum wegen eines Verdachts der Vorteilsnahme. „Business Insider“ deckte anhand vorliegender Informationen gleich mehrere Sachverhalte auf.

          Wie Gabi Probst von rbb24 aktuell berichtete habe aufgrund einer Aufklärung besagter Vorwürfe allein die Kanzlei Lutz/Abel als größter Auftragnehmer über eine Million Euro für 20 Anwälte in Rechnung gestellt. Dabei verrechneten die Rechtsanwälte auch Telefonate, E-Mailverkehr, Videoschaltungen sowie Abstimmungen im Rahmen eines Austausches mit Kollegen oder mit anderen Kanzleien minutiös. Deren Stundensatz liegt zwischen 250 und 500 Euro.

          Neben Lutz/Abel waren noch zwei Strafrechtskanzleien sowie eine Wirtschaftskanzlei in Sachen Aufarbeitung der Schlesinger-Affäre tätig. Sowohl beschäftigten sich die Kanzleien mit Compliance-Untersuchungen aber auch mit Arbeitsrecht und strafrechtlichen Fragen. Gemäß rbb24 rechnete eine Strafrechtskanzlei in Sache Schlesinger ab: “Durchsicht, Zusammenstellung und Übergabe der Unterlagen”. Auch “Telefonkonferenzen” und “Treffen mit den Ermittlern” stellen sie dabei in Rechnung.

          Aus den Abrechnungen ginge hervor, dass nicht nur die Strafrechtskanzlei, sondern auch die anderen Kanzleien mit weitgehend denselben Aufgaben beschäftigt waren. Im Nachhinein sei klar, dass tatsächlich Arbeit doppelt geleistet und in Rechnung gestellt wurde. Als Beispiel von vielen zeigt rbb24 auf:

          “Auch Lutz/Abel rechnet mehrmals die “Durchsicht (von) Auskunftsverlangen der Generalstaatsanwaltschaft” ab. Allein an zehn Tagen im August geht es um “Korrespondenz…wegen Auskunft an die Generalstaatsanwaltschaft, Abstimmung sowie Planung (der) Besprechung mit der Generalstaatsanwaltschaft.
          Allein drei Anwaltskollegen beschäftigen sich an einem Tag acht Mal mit der “Abstimmung und Durchsicht zur Herausgabe von Beraterverträgen an die Generalstaatsanwaltschaft”. Stundensatz 250 bis 300 Euro.”

          Text geht noch weiter auf: https://tarnkappe.info/artikel/rechtssachen/schlesinger-affaere-rechtsberater-fordern-14-mio-euro-263304.html

      • Nur ein Gerücht, . . . aber man will herausgefunden haben, dass die meisten Tierchen
        Greta + Luisa + Guido + Marcel heißen sollen . . .
        alles natürlich ohne Gewähr, wurde am Mittwoch beim Friseur erzählt, wo bekanntlich auch
        Meinungsfreit herrscht.

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