Leute von heute

Karlheinz Berens

Karlheinz Berens erregte wieder mal Aufsehen.

Karlheinz Berens hat gleich bei der Einsetzung des neuen St.Vither Stadtrates seinem Ruf als „provocateur“ alle Ehre gemacht: Der Galhausener, einziges Oppositionsmitglied, erregte mit einem Hitlergruß Aufsehen.

Berens hatte bei der Diskussion über die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse protestiert: „Sind wir denn hier im Dritten Reich?“ – und dabei einen Hitlergruß angedeutet.

Von Bürgermeister Christian Krings gab es dafür eine Verwarnung. Derweil reagierte Schöffe Herbert Grommes entsetzt.

Wie schrieb doch ein Leser von „Ostbelgien Direkt“? „Ich denke, dass wir von Karlheinz Berens noch einiges zu erwarten haben.“

36 Antworten auf “Karlheinz Berens”

  1. Die mehreren Hundert, die den Provocateur KHB gewählt haben, wären mal besser am Wahlsonntag zu Hause geblieben. Ich wünschte mir jedenfalls für solche „Entgleisungen“ die selbe Strafverfolgung wie im Nachbarland. Was nutzt hier denn die gelbe Karte von Krings und das Entsetzen von Grommes? Nichts!

    • karlh1berens

      Bekam eben einen Anruf. Die Staatsanwaltschaft hat mich auf dem Radar. Erinnert mich stark an eine ähnliche Geschichte von vor 30 Jahren kurz nach meiner ersten Kandidatur für den St. Vither Gemeinderat. Auf dem Dezembermarkt 1982 ging ich, zugegebenermaßen etwas leicht bekleidet, Brötchen einkaufen. Das stand eine Woche später in der Rubrik „untern links“ im Grenz-Echo. Und auch damals hat die Staatsanwaltschaft das Grenz-Echo gelesen.

  2. Pit Demmer

    Es gibt sooo viele lebende Mistkerle auf dieser Welt, die
    einer Scheindemokratie vorsitzen – wenn es das ist was er aussagen
    wollte, hätte er das viel viel besser machen können und vor allem
    MÜSSEN. Seine Aktion ist vollends daneben und enbehrt jeglichem
    Gespür für die reale Sachlage.

  3. H. Grabowski

    Sobald die Moralapostel ihre erste Neurose ausgelebt haben,
    kann das Thema sachlich diskutiert werden, insofern überhaupt
    erforderlich, denn 99% der Bevölkerung schmunzelt über diesen
    Zwischenfall.

  4. Petralin

    WAS WIRKLICH GESCHAH: Dies verleitete das
    Oppositionsmitglied zu einer indiskutablen Geste. Mit den Worten
    „So hoch liegt mitlerweile schon der Schnee!“ Einige hatten
    „Hitlerweile“ verstanden und interpretierten seine Aussage
    vollkommen falsch. Hauptsache es wurde just in dem Moment ein Foto
    geschossen XD

  5. karlh1berens

    Nach der Gemeinderatssitzung ging ich noch rüber ins Hotel
    Marquet um einen mit dem Bürgermeister zu trinken. Da kam Herbert
    Hannen zu mir und fragte : „Hast Du deutsche Regel verstanden ? Ich
    hab D’Hondtsche Regel gesagt.“ „Ah ja“ hab ich geantwortet. Da der
    Bürgermeister aber auf sich warten ließ, bin ich rüber in den
    Ratskeller. Nach dem dritten Chimay kamen einige Leute von der
    Mehrheitsfraktion nach und wir haben über die „indiskutable“ Geste
    diskutiert. Diese Leute haben mir bestätigt, dass ich nicht der
    einzige gewesen sei, der „deutsche Regel“ verstanden habe. Was war
    passiert ? Nachdem Herbert Hannen also im Zusammenhang mit der
    Besetzung der Ausschüsse von der „deutschen Regel“ gesprochen
    hatte, habe ich erwidert, dass wir hier nicht im deutschen Reich
    seien. Jemand aus dem Rat warf dann ein, dass ich meinen Eid auf
    die belgische Verfassung abgelegt hätte. Dann hab ich geantwortet,
    „Ja, aber in dem ich so (wobei ich die Hand zum Schwur erhob) und
    nicht so (wobei ich den Arm ausgestreckt habe) gemacht habe.“
    Nachdem die Gemeindesekretärin nicht in der Lage ist, ein
    wortgetreues Protokoll der Gemeinderatssitzungen zu führen, nachdem
    das Grenz-Echo anscheinend auch nicht dazu in der Lage ist, schlage
    ich OstbelgienDirekt folgendes vor : Ich habe den öffentlichen Teil
    der Gemeinderatssitzung auf meinem neuen Smartphone mitgeschnitten.
    Wenn Bedarf besteht, bitte melden.

  6. Edgar FINK

    Berens, ein Einzelfall? Herr Grommes zeigt sich schockiert?
    Vielleicht fragt er mal beim ausscheidenden CSP-Schöffen in
    Bütgenbach nach wie das war vor Jahren mit der Verunglimpfung eines
    unbescholtenen Bürgers. Sollte dieser ihm aus Scham eine Antwort
    schuldig bleiben, empfehle ich ihm als Lektüre das Grenz-Echo vom
    20.05.1995, Seite 1 und Seite 14 („Wegen brauner Stiefel droht
    Gerichtsverfahren“). Auch „Schwarze“ suhlen eben manchmal gerne in
    der „Braunen Brühe“. Anonymus

  7. Es ist schon schlimm genug, dass wir in St.Vith keine
    Opposition haben und nur eine personifizierte Peinlichkeit. Wenn
    KHB sich ein bisschen auf öffentliche Auftritte bzw. Sitzungen
    vorbereiten würde, könnte er ein Gewinn sein. Die Chance hat er
    nachhaltig verspielt.

  8. karlh1berens

    Der Artikel im GE vom 05.12.2012 ist von ma(Marko Andres)
    und arco (Arno Colaris) unterzeichnet. Arno Colaris war auf der
    besagten Gemeinderatssitzung nicht anwesend; der war in Amel. Nur
    hatte „ma“ zuviel Schiss, diese Sache selber zu verantworten. Also
    hat er sich arco zu Hilfe geholt, der hat ein bischen
    rumtelefoniert – leider bei den falschen Leuten, und voilà.
    Ursprünglich war auch das Photo mit dem ausgestreckten Arm nicht
    vorgesehen. Erst als der Photograph (Robert Frauenkron) von der
    Existenz dieses Photos berichtete, ist es auf Anordnung der
    Chefredaktion veröffentlicht worden.

  9. Werner Pelzer

    @karlh1berens Ihre Geste ist durch nichts zu entschuldigen
    und Ihr ganzes Auftreten ist ganz einfach nur peinlich. Das
    einzige, was man an Ihnen Gut heissen kann, ist ein gewisser
    Unterhaltungswert, der für Sie allerdings stets im Lächerlichen
    endet.

    • karlh1berens

      man wird ja wohl noch von einem Journalisten, der von einer
      Gemeinderatssitzung berichtet, erwarten dürfen, dass er, anders als
      Werner Pelzer, auf dieser Sitzung anwesend war. Ansonsten – was mir
      peinlich ist, entscheide ich selbst.

  10. Werner Pelzer

    Herr Berens, warum glauben Sie denn, war dem GE es so
    wichtig, Ihren ausgestreckten Arm den Lesern zu zeigen? Dem
    Informationsgehalt wegen oder doch eher um die Auflage etwas zu
    steigern? Die Medien sind auf Typen wie Sie angewiesen, um etwas
    mehr aus ihrem Produkt zu machen. Auch für OD sind Skandälchen wie
    der Ihre eine willkommene Sache, damit die Besucher dieser Seite am
    Ball bleiben.

    • karlh1berens

      Was ist Ihnen, Herr Pelzer, bei unseren Medien denn jetzt
      wichtig : die Auflage dieser Medien,der Unterhaltungswert, die
      Skandälchen, die Skandale, das Schicksal des FC Kelmis oder Ihre
      Meinung über das ganze ? Ich sitze im Gemeinderat von St. Vith und
      vertrete 733 Bürger dieser Gemeinde. Und wenn unsere Medien über
      diese Gemeinderatssitzung berichten, dann bitte wahrheitsgetreu.
      Die Karikatur von Annette Müllender in der gestrigen Ausgabe des GE
      kommt dem, was in Wirklickeit in der Gemeinderatssitzung passiert
      ist, jedenfalls näher als der Bericht in der Mittwochausgabe des
      GrenzEcho.

  11. piratin des fliegenden spaghettimonsters

    Es ist beschämend, dass Herr Berens mit Gesten und
    sprachlichen Anlehnungen an das Hitlerregime des Dritten Reiches
    Presse machen muss / will / darf / kann (man suche sich das
    passende Hilfsverb). Vor allem aber sollten sich diejenigen die
    Herrn Berens ihre Stimme gegeben haben schämen. Opposition hin oder
    her – Übermacht der Liste Krings hin oder her. In einem Gremium wie
    dem Stadtrat darf und muss kontrovers diskutiert werden; auf der
    Basis demokratischer und freiheitlicher Grundprinzipen. Eine andere
    Herangehensweise und ein anderes Gedankengut sind
    verabscheuungswüdig. Es gibt lediglich anzumerken, dass die recht
    langatmige und mitunter Stehvermögen verlangende Arbeit als
    politischer Mandatar eine ggf. das Gemium bereinigende Wirkung hat.
    Dieses Prinzip konnte der geneigte Beobachter bereits vor sechs
    Jahren beobachten.

  12. piratin des fliegenden spaghettimonsters

    Lieber Herr Berens, da wir noch keine zwei Zentner Salz miteinander gefressen haben (so sagt man im Schwabenländche) bleiben Sie doch bitte beim ‚Sie‘ und bleiben Sie doch höflich, ich bleibe es ja auch. Wo ich aber gerade Volksweisheiten bemühe: ‚Nur die getroffenen Hunde jaulen‘, sollte wohl Ihren Antwortpost auf den meinen gut beschreiben ;-)

    .

    • karlh1berens

      Da ich Dich nicht kenne, weiß ich nicht, ob Du zu den Leuten gehörst, die ich normalerweise duze, beziehungsweise zu jenen, die ich normalerweise sieze.
      Liebes Schwabenmädchen, ich habe meine Zeit nicht gestohlen. Ich kann hier im Forum nicht auf alle Leute eingehen, die sich nicht zumindest ansatzweise die Mühe machen, meine Argumentation zu lesen und, was noch besser wäre, zu verstehen.
      Mit Dir (beachte bitte die Großschreibung) versuche ich es mal folgendermaßen : Ich hasse Piraten und fürchte mich nicht vor fliegenden Spaghettimonstern. Deshalb sieze ich weder die einen noch die anderen.

      • R.A. Punzel

        @KHB: Sollten Sie mal im Archiv, z.B. ZVS, stöbern, sind Ihre Schneehöhenangaben, im Sinne des Werdeganges mancher „politischen Größen“ einfach ein Gruß an die Wähler der Ewiggestrigen.

  13. karlh1berens

    Mein Vater ist auch über die Hecken zur Winterschule nach St. Vith gegangen. Der versteht die Aufregung auch nicht. Recht hat er. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Leute, die sich hier echauffieren (ob reflexartig oder mit 61 Sekunden Verspätung) morgen dem erstbesten Verführer nachlaufen, der ihnen verspricht, ihre Zukunft an Ihrer statt zu gestalten. Dieses sind die wahren Faschisten. Sie sind gefährlich weil sie nicht wissen, dass sie Faschisten sind. Sie wissen es nicht, weil sie nicht wissen, was Faschismus ist. Jemand der glaubt, nur jemand, der den Arm ausstreckt, sei ein Faschist ist blind für die wirkliche Gefahr.
    Unsere Gesellschaft ist krank. Ich werde sie nicht heilen können aber vielleicht kann ich einige davor bewahren, sich anzustecken.

  14. Clooth Patrick

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht wirklich. Hat Sankt-Vith keine anderen Probleme? Wen es ein „Gruß“ war, ist es nicht in Ordnung. War es keiner, wird nur „Wind“ um nichts gemacht.

    . Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Leute, die sich hier echauffieren (ob reflexartig oder mit 61 Sekunden Verspätung) morgen dem erstbesten Verführer nachlaufen, der ihnen verspricht, ihre Zukunft an Ihrer statt zu gestalten. Dieses sind die wahren Faschisten. Sie sind gefährlich weil sie nicht wissen, dass sie Faschisten sind. Sie wissen es nicht, weil sie nicht wissen, was Faschismus ist. Jemand der glaubt, nur jemand, der den Arm ausstreckt, sei ein Faschist ist blind für die wirkliche Gefahr.

    Diesem Gedankengang kann ich folgen und , teilweise, zustimmen.

    • karlh1berens

      Herr Clooth, es war natürlich kein Gruß (was man aus meinen Stellungnahmen auch herauslesen kann (Stichwort : Lesekompetenz), obwohl mir vor der Wahl etliche Leute vorgeschlagen haben, den Hitlergruß bei der Vereidigung zu machen, quasi als Reaktion auf das „autokratische“ System. Dann wäre jedoch jegliche weitere Arbeit im Gemeindrat unmöglich geworden. Um das zu machen, hätte ich mich nicht in den Gemeinderat wählen lassen müsen.

  15. Clooth Patrick

    Herr Behrens,Lesekompetenz dürfen sie mir schon zutrauen. Natürlich habe ich ihre Stellungnahme gelesen. Ich verstehe/verstand nur die ganze Aufregung nicht da es doch dementiert wurde. Darum die Frage, ob es in Sankt-Vith keine anderen Probleme gibt.
    Ich wünsche ihnen bei ihrer Arbeit im Stadrat alles Gute!

    • karlh1berens

      Herr Clooth, Sie waren nicht mit der Lesekompetenz gemeint sondern das fliegende Schwabenmädchen und all jene, die nach meiner Stellungnahme vom 07.12.2012 um 07.45 Uhr nicht kapiert haben (wollen), was am 03.12.12 vorgefallen ist. Vielen Dank für die Wünsche.

    • Eifeler Wolf

      Hallo Herr Clooth. Sie schätzen die „causa“ KHB nach meinem Dafürhalten schon richtig ein .Vermutlich sind Sie in den „Nordstaaten“ unserer DDG ansässig (wegen Ihrem Nachnamen, denke ich mal) Aus dieser „natürlichen“ geographischen Entfernung zolle ich Ihnen meine Anerkennung für Ihre nüchterne Betrachtung in dieser, m.E .hochgeschaukelten Hysterie in besagter Angelegenheit. Die (meisten) Eifeler, und besonders diejenigen aus St.Vith und Umgebung , kennen KHB natürlich besser. Ich behaupte und bin mir sicher, dass KHB alles andere als ein Faschist ist. Natürlich hat sein Auftreten im Gemeinderat mitunter einen Hauch von Folklore, aber was soll’s…
      Mir ist ein KHB jedenfalls lieber als ein Berlusconi und sonstige (korrupte) Politiker. Die Leute, die ihn gewählt haben, werden wissen warum. Und die sind weder in der rechten noch in der linken Ecke angesiedelt. Und noch ein Wort zu der „Piratin“ aus dem Schwabenland. Sie haben doch ihren Brüderle, der doch auch für Folklore zuständig ist…. Also, alles nicht so ernst nehmen….

  16. Das ist ja gerade der Witz: in der Dorfgemeinde St. Vith gibt es keine anderen Probleme. Keine Arbeitslosigkeit, keine Kriminalität, keine Jugendbanden die marodierend durch die Straßen ziehen. In dem Dorf St. Vith steht ein überdimensionales Krankenhaus, gleich 2 Konzertsäle, Sportzentrum mit Aus- und Innenschwimmbäder, beinahe jede Straße ist jetzt mit Verbundsteinen gepflaster, die Villen reihen sich aneinander, eine überdimensionelen Spielplatz wurde angelegt, Kunstrasenfußballplatz usw. usw.

    Da kann es sich das Dorf leisten einen Witzbold in den Gemeindrat zu wählen und über sich über Lapalien zu echauffieren.

  17. H. Grabowski

    Herr Berens, glänzen Sie lieber durch politische Sachkenntnis und innovativen Ideen statt andauernd mit ihrem autokratischen Geschwafel daher zukommen. Als reiner „provocateur“ halten Sie das keine 6 Jahre durch. Wenn die Gemeinderatsprotokolle eines der größten Probleme für Sie darstellen sollten, dann verschaffen Sie sich – wie andere Politiker auch – eine eigene Webpräsenz bei Facebook, Twitter oder via Blog und informieren die Bürger so lang und breit wie Sie es für nötig erachten, wenn es sein muss, auch mit Audio- oder Videobeiträgen. Moderne Smartphones können ja auch bewegte Bilder aufzeichnen.

  18. karlh1berens

    War gerade auf der Post. Habe mein GE-Abonnement per Einschreiben zum 15.12.2012 gekündigt. Weitere (rechtliche) Schritte werde ich mir vorbehalten. Werde auf einer der nächsten SR-Sitzungen beantragen, den GE-Reportern die Tische abzunehmen und sie auf den Zuschauerstühlen Platz nehmen zu lassen. Außerdem werde ich vorschlagen die SR-Sitzung per Livestream zu übertragen.

  19. kachl1, ich kenn dich schon seit der BS-Zeit als bunten Vogel. Aber, wenn du so weiter machst, schaffst du die 6 Jahre im Rathaus nie! Übrigens wette ich, dass du das Grenzecho trotzdem täglich liest: im Ratskeller? Deine Eigenbrösel-Ideen gehören auf eine einsame Insel. Ich gönne dir auch ein hübsches Mädchen dazu; muss ja nicht aus dem Schwabenländchen sein!

    • karlh1berens

      Klar lese ich das Grenz-Echo – aber ich bezahle es nicht mehr. Das Grenz-Echo nicht mehr bezahlen werden in nächster Zukunft mehrere machen. Aber anders als ich, werden Sie es auch nicht mehr lesen.(können).

  20. karlh1berens

    Mit Datum 12.12.2012 (Ja genau – als auch die ganzen Hochzeitstermine im Rathaus anstanden erhielt ich gestern folgendes Schreiben : ich zitiere :

    Betrifft: Sitzung des Stadtrates vom 03.12.2012
    Sehr geehrter Herr Berens,
    Wir teilen Ihnen mit, dass wir nachstehenden Wortlaut in das Protokoll der Sitzung des Stadtrates eintragen.

    „Aufgrund einer eindeutigen Geste des Ratsmitgliedes Karlheinz Berens im Laufe der Diskussion über den vorstehenden Punkt der Tagesordnung (Erheben der rechten Hand) mit den Worten „Sind wir hier denn im Dritten Reich? “
    Aufgrund der Intervention des Schöffen Herbert Grommes, der dies untragbar und verwerflich bezeichnet;
    Aufgrund des Artikels Ll 122-25 des Kodex der lokalen Demokratie und der Dezentralisierung;
    Aufgrund der vorstehenden Artikel 30 und 31 der Geschäftsordnung;
    Erteilt Bürgermeister Christian Krings einen mündlichen Verweis an das Ratsmitglied Karlheinz Berens.“

    Wir möchten Sie mit Nachdruck daraufhinweisen, dass jedes Ratsmitglied, welches seinen Eid zum Amtsantritt geleistet hat, sich gemäss Artikel L 1122-18 des Kodex der lokalen Demokratie und der Dezentralisierung verpflichtet hat, die berufsethischen und ethischen Regeln einzuhalten. Diese sind in der Geschäftsordnung im Kapitel 2, Artikel 70 nachzulesen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Stadtsekretärin, Der Bürgermeister

    Zitatende

    Da teilen mir also die Stadtsekretärin U N D der Bürgemeister mit, dass sie dieses und jenes in das Protokoll eintragen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Herrschenden in St. Vith wären meiner sechs Jahre alten Forderung nach einem wortgetreuen Protokoll nachgekommen. Sollte ich jetzt zufrieden sein ? Mitnichten. Mal abgesehen davon, dass dieses und jenes weit weg von einem w-o-r-t-g-e-t-r-e-u-e-n Protokoll ist, was ich in der Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch auch beweisen werde, lässt ein wieteres, wichtiges Detail doch eindeutige Rückschlüsse auf das autokratische Gehabe des Bürgermeisters zu. Die Stadtsekrtärin – jemand deren Gehalt 25 % über dem des Bürgermeisters liegt und die Anrecht auf zweijährliche Gehaltserhöhungen von 3% hat – ist nicht in der Lage 1. ein wortgetreues Protokoll zu verfassen und 2. teilt mir auch noch mit, dass sie, abweichend von L1131-1 das Protokoll zusammen mit dem Bürgermeister abgefasst hat.
    Und hier stelle ich jetzt Frage in den Raum : Wo sind wir denn hier ?

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