Leute von heute

Studie: Jeder sechste Tod weltweit hängt mit der Verschmutzung der Umwelt zusammen

Eine Frau trägt am 20.10.2017 einen Mundschutz in der Innenstadt von Turin (Italien). Die Luftverschmutzung, verstärkt von einer ungewöhnlich langen Periode ohne Regen, wird zunehmend zu einem Problem in Norditalien. Foto: Alessandro Di Marco/ANSA/dpa

Die Verschmutzung der Umwelt trägt weltweit zu jedem sechsten Todesfall bei. Eine internationale Studie ergibt, dass Belastungen von Luft, Wasser und Böden im Jahr 2015 etwa neun Millionen vorzeitige Todesfälle verursacht haben.

Todesursachen sind vor allem Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenleiden. In Deutschland gehen die Forscher davon aus, dass eine belastete Umgebung zum Tod von mehr als 62.000 Menschen beitrug – etwa 6,6 Prozent aller hiesigen Todesfälle, wie das Forscherteam im Fachblatt „The Lancet“ schreibt.

Die Luftqualität in Ballungsgebieten weltweit ist katastrophal – Städte in Iran, Pakistan und Indien stehen ganz oben in der Negativ-Statistik. Foto: Shutterstock

Die Arbeit soll der Politik helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen, um die Situation abzumildern.

Die mit Abstand gravierendsten gesundheitlichen Folgen hat demnach Luftverschmutzung. Sie hing 2015 mit 6,5 der insgesamt 9 Millionen Todesfälle zusammen und trägt vor allem zu Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen bei. Zudem starben 1,8 Millionen Menschen, weil sie sich durch verschmutztes Wasser Parasiten und Verdauungsprobleme zugezogen hatten.

Schadstoffe am Arbeitsplatz und Bleivergiftungen trugen demnach zusammen zu weiteren 1,3 Millionen Todesfällen bei. Da sehr viele Schadstoffe unbekannt oder nicht ausreichend untersucht sind, gehen die Forscher davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen höher liegen. (dpa)

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    Da sehr viele Schadstoffe unbekannt oder nicht ausreichend untersucht sind, gehen die Forscher davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen höher liegen.
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    Will heißen „gebt uns mehr Geld damit wir euch noch mehr ängstigen können….“
    Früher war ja alles besser:
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    Der Tod war im Mittelalter ein ständiger Begleiter der Lebenden. Anders als heute war man ihm in vielen Situationen hilflos ausgeliefert. Es gab vielerlei Gründe, vorzeitig zu sterben. Die Kindersterblichkeit. war während des ganzen Mittelalters sehr hoch. Sie war unterschiedlich je nach Stand und Epoche, dürfte aber bei Neugeborenen und Säuglingen im Durchschnitt 20 – 30 % betragen haben. Bis zum 10. Lebensjahr blieb die Sterblichkeit relativ hoch, das 21. Jahr dürften nur ca. 50 % eines Jahrgangs erreicht haben. Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit waren, mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei den sozialen Schichten, mangelhafte Hygiene, Unter- und Fehlernährung, Infektionen wie Masern, Pocken, Keuchhusten, Tuberkulose, parasitäre Infektionen, Unfälle aller Art (etwa Ersticken im elterlichen Bett oder im Bett der Amme) und nicht zuletzt allgemeine Hungersnöte und Epidemien.
    Erwachsene starben an jeglicher Krankheit, die heute operativ behoben werden kann. (Blinddarm, Mittelohrvereiterung, Blutvergiftung und Amputationen) Seuchen, Syphils, Lungentzündung etc, permanente Kriege, Hexenverbrennungen, Todesstrafen auch für geringfügige Vergehen haben immer wieder die Bevölkerung dezimiert. Ein Leben war nicht viel wert. Der Tod war allgegenwärtig.
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    Ach wie schön war doch das Leben ohne CO2-, NO2- und Feinstaubgrenzwertüberschreitungen

    • Der Tod war im Mittelalter ein ständiger Begleiter der Lebenden. ……. Ach wie schön war doch das Leben ohne CO2-, NO2- und Feinstaubgrenzwertüberschreitungen

      @ Dax

      Das Leben war also schön im Mittelalter? Ihre Ideen zu allem was nicht in Ihr „Denkschema“ passt ist wirklich abenteuerlich.

      • Ironie (altgriechisch εἰρωνεία eirōneía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) bezeichnet zunächst eine rhetorische Figur (auch als rhetorische Ironie oder instrumentelle Ironie bezeichnet).[1] Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht, diese jedoch für ein bestimmtes Publikum ganz oder teilweise durchscheinen lässt.

    • Hör, wenn de willst, komm ich dir deine Hütte täglich mit jeglichem giftigem Zeug einnebeln. Sollte dich wohl nicht stören, wenn’s ja so undramatisch und übertrieben ist.

    • Ja liebe Frau Mahlzahn, so richtig „realistisch“ wird es dann wenn sich Ökos beim inhalieren von Tabakqualm und genießen von Rotwein (enthält 120.000 ppm eines hoch toxischen Nervengiftes) über die furchbaren Grenzwertüberschreitungen der VW Dieselmotoren echaufieren…

      • Frau Mahlzahn

        @ DAchs
        Ich weiß nicht was mit Ihnen nicht stimmt, Habe selten jemanden mit einer asozialeren Einstellung gesehen. Erst dachte ich es wäre nur Arroganz, weil Sie ja so schlau sind. Aber eigentlich sind nur jemand der nach seinen eigenen Regeln spielt auf auf Andere scheißt. Gesellschaft ist für Sie ein Fremdwort. In Ihrer Welt ist alles in Ordnung wenn es Ihren Bedürfnissen entspricht. Die Umwelt ist für Sie da. Das Schicksal hat es wohl bisher gut mit Ihnen gemeint, sonst hätten Sie zu manchen Dingen eine andere Einstellung.

        • Schön zu sehen wie grüne „Gutmenschen“ die Deutungshoheit über soziales Verhalten für sich reklamieren. An ihrem Beitrag „ad hominem“ kann man exemplarisch sehen dass es gar nicht um objektive Kriterien geht, sondern nur um die gesellschaftliche Deutungshoheit über das was moralisch ist und was nicht.

          • Frau Mahlzahn

            @ Abendland
            Das außerhalb der Grünen jemand diese Themen besetzt habe ich doch unter zweitens geschrieben. Ich versteh nur nicht die Leute die den Grünen vorschreiben wollen was die Grünen unter Umweltschutz verstehen sollen. Nennen Sie mich nicht naiv in dem Sie mir Dinge unterstellen die ich glauben soll. Mich stören nur Leute die meinen alles physikalisch erklären zu müssen. Russ ist schlecht für die Umwelt, dies war auch schon im Mittelalter so,da brauch ich keinen Frechdachs um dies anders zusehen. Und wenn in der Arktis das ewige Eis schmilzt, dann hinkt der Vergleich mit der Eiszeit.

  2. Abendland

    das thema ist nicht neu, gibt es schon seit jahren.
    bei greenpeace und anderen grünen „denkern“ wird seit jahren behauptet, dass z.b. feinstaub mehr menschen tötet als der strassenverkehr.
    https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichten/feinstaub-gefaehrlicher-als-verkehrsunfaelle

    in diesem artikel steht folgendes:
    „Die Deutschen müssen auch die verschmutzte Luft aus anderen Ländern einatmen“
    dabei ist die luft in d’land in den letzten 25 jahren nachweisslich sauberer geworden. das kann man sich sogar in statistiken des bundesumweltministerium anschauen. weniger dreck von anderen und auch von sich selber, ist die richtige schlussfolgerung.

    „Lelieveld und sein Team nahmen daher in ihrem Computermodell an, Rauchpartikel seien fünfmal so giftig wie der Feinstaub aus der Landwirtschaft.“
    computermodelle haben bei solchen voraussagen meistens versagt. das liegt nicht an den armen computern. die machen keine fehler. sondern an den programmierern und den eingefütterten daten. hier wird einfach mal ‚angenommen‘ dass etwas 5x giftiger ist als was anderes.
    wenn man noch näher hinschaut bei vielen studien, dann wird oft angegeben, dass dieses oder jenes stammt von da und da… und diese studien verweisen auf andere studien… also A sagt, dass der beweis bei B ist und B behauptet, der nächste hinweis ist bei C zu suchen… und nach einiger zeit kommt man wieder bei A an.
    einer beweist den anderen, und das nennen die dann „wissenschaftlich bewiesen“

    aber wie DAX schon korrekt schreibt: die grünen weltverbesserer müssen die sauberere heutige umwelt in westeuropa zuerst dreckig reden, damit diese verlogenen öko-verbrecher noch mehr macht und noch geld bekommen, um eine daseinsberechtigung zu haben und sich noch mehr zu etablieren.
    die groesste verlogenheit ist die, das deutschland als vorreiter von umweltschutz schmutzig geredet wird, aber china als groesste drecksschleuder asiens wegen einer zukünftigen einführung einer e-auto-quote und anderen fiktiven massnahmen hoch gelobt wird. und wenn die grünen lügner rot-china an den pranger stellen, dann als groesster CO2-verursacher nach den USA, dabei ist co2 überhaupt kein gift und hat mit smog nix zu tun. mit anderen worten: obwohl hunderte millionen menschen in china unter smog leiden, wird dieses thema meistens beiseite geräumt zugunsten einer fiktiven co2-global-vergiftung.
    egal ob rot oder grün: kommunisten aller länder, vereinigt euch!

    PRÄSIDENT TRUMP HAT RECHT, WENN ER DIESEN UMWELTLÜGNERN DEN KALTEN KRIEG ERKLÄRT. DOCH ER GEHT NOCH NICHT WEIT GENUG.

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