Politik

„Wir retten Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“ – Deutsche Grüne fordern Boris Palmers Parteiausschluss – Habeck: „Meine Geduld ist am Ende“

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Shutterstock

AKTUALISIERT – Bei den Grünen in Deutschland ist die Empörung über den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer groß. Dessen Aussage „Wir retten Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“ halten viele in der Öko-Partei für unerträglich und fordern Palmers Parteiausschluss.

Selbst Grünen-Chef Robert Habeck denkt über einen möglichen Parteiausschluss des Tübinger Oberbürgermeisters nach. Angesprochen auf die umstrittenen Äußerungen Palmers zum Umgang mit Corona-Patienten sagte Habeck am Sonntagabend bei der „ARD“-Talkshow „Anne Will“: „Er spricht nicht für die Grünen, er spricht nur für sich.“ Und weiter: „Der Satz von Boris war falsch und herzlos. Meine Geduld ist am Ende.“

17.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, spricht auf dem Bundesparteitag der Grünen zu den Delegierten. Foto: Guido Kirchner/dpa

Dutzende Grüne fordern Palmers Parteiausschluss. In einem offenen Brief heißt es, Palmers parteischädigende Äußerungen zeigten, dass die Grünen „längst nicht mehr seine politische Heimat“ seien. In dem Schreiben werden der baden-württembergische Landesvorstand und der Kreisvorstand Tübingen aufgefordert, ein Parteiordnungsverfahren oder Parteiausschlussverfahren gegen Palmer anzustrengen. Die Vorstände müssten als zuständige Organe alle Möglichkeiten ausschöpfen, „um diesen politischen Geisterfahrer alsbald aufzuhalten“.

Im Sat.1-Frühstücksfernsehen hatte Palmer im April für seine Forderung nach einer Lockerung der Corona-Auflagen drastische Worte gewählt: “Ich sag es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“, sagte er. Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben.

Kritiker nannten die Äußerungen des 47-Jährigen “menschenverachtend“. Der Grünen-Politiker schüre Ängste von Millionen alter Menschen, sagte Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

15.01.2020, Baden-Württemberg, Böblingen: Eine Pflegerin und eine Bewohnerin des Pflegeheims schauen zusammen aus einem Fenster eines Pflegeheims. Foto: Tom Weller/dpa

Gegenwind bekam Palmer auch schon Ende April aus der eigenen Partei. Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, etwa sagte der Funke Mediengruppe: „Unsere Verfassung ist eindeutig: Menschenwürde heißt auch, dass die Gesundheit jedes Menschen geschützt wird. Egal, wie alt wir sind.“

Derweil fühlte sich Palmer missverstanden: „Ich habe darauf hingewiesen, dass die Methode unseres Schutzes so schwere Wirtschaftsschäden auslöst, dass deswegen viele Kinder sterben müssen. Das will ich nicht hinnehmen und fordere einen besseren Schutz unsere Risikogruppen ohne diese Nebenwirkungen.“

Der dpa sagte Palmer: „Niemals würde ich älteren oder kranken Menschen das Recht zu leben absprechen.“ Falls er sich „da missverständlich oder forsch ausgedrückt“ habe, tue es ihm leid, so der 47-Jährige.

Der Grünen-Kreisverband Tübingen distanzierte sich ebenfalls von den Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters über den Schutz älterer Menschen in der Corona-Krise. „Wir fordern Boris Palmer dringend auf, seine Haltung zu überdenken“, erklärte der Kreisvorstand der Partei. Die Würde des Menschen sei unantastbar. Dies gelte für Menschen jeden Alters.

20.04.2020, Baden-Württemberg, Tübingen: Ein älteres Paar läuft mit Schutzmasken am Tübinger Rathaus vorbei. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Auch in der Presse gab es viel Kritik an Palmer. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schrieb:  „Die Worte des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer strotzen vor Menschenverachtung. Es ist ja nicht schlimm, Menschen zu retten, die ohnehin in nächster Zeit sterben – im Gegenteil, das ist das Ziel! Es stimmt, dass es Gründe gibt, über einen besonderen Schutz von Risikogruppen nachzudenken, namentlich älteren Bürgern. Verstanden werden müssten solche Maßnahmen als besondere Fürsorge, nicht als Vorenthalten eines für andere geltenden Rechts.“

Der „Schwarzwälder Bote“ kommentierte zu Boris Palmer: „Schwingt sich Boris Palmer zum Herrn über Leben und Tod auf? Macht der Mann vor gar nichts Halt? Hauptsache, es verschafft Aufmerksamkeit. Der Grüne hätte vermutlich null Skrupel, derart polemisch auf seine unerträgliche Formel vom ‚Sowieso-Tod‘ zu reagieren. (…) Palmer verhöhnt den Dienst von Ärzten und Pflegern an kranken, älteren Menschen samt der Anstrengung der Wissenschaft. Das ist schändlich. Und erstickt jede vernünftige Diskussion im Keim.“ (dpa/cre)

Nachfolgend Tweets zu Boris Palmers Aussage:

121 Antworten auf “„Wir retten Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“ – Deutsche Grüne fordern Boris Palmers Parteiausschluss – Habeck: „Meine Geduld ist am Ende“”

  1. Sagichnicht

    Ich hab das Interview gesehn und wenn er es wirklich krass ausgedrückt hat, etwas Wahrheit steckt da trotzdem drin. Die meisten tote sind in Altenheime zu verzeichnen und die sind von den grossteilen der Gängelungen sowieso nicht betroffen. Alles wird nach denen ausgerichtet und nach den kleinsten wird nicht geschaut und die Leiden nochmehr wie wir Erwachsene. Minimum die Spielplätze könnten wieder zugänglich sein.

    • Walter Keutgen

      Sagichnicht, Palmer hat sich krass ausgedrückt – das tut man unter Politikern nicht – und eine teilweise Wahrheit ausgedrückt. „Die meisten Toten sind in Altenheimen …“ in Belgien sicher und auch viele, wenn schon nicht die meisten, in Deutschland. Hüben wie drüben hat man alte Corona-Infizierte oder schon an Covid19 Erkrankte nicht ins Hospital gebracht sondern sterben lassen. Aus im Fernsehen gesehen Interviews von sehr Alten klang doch nicht die Angst vor dem Corona-Virus, sondern die Perspektivlosigkeit des Bisschen Lebens, das ihnen bleibt, in Einsamkeit abzuvegetieren. Die Alten in den Altenheimen sind durchaus von den Gängelungen betroffen, sie werden nicht mehr von ihren Verwandten besucht. Das ist der Lichtblick des Tages oder der Woche.

  2. Wer in 30 oder 40 Jahren die Möglichkeit dazu hat, sollte Palmer dann noch einmal an seine jetzige Aussage erinnern. Vielleicht lebt er dann, wenn er überhaupt noch lebt, in einem Pflegeheim oder liegt wegen einer Covid-49- oder Covid-59-Pandemie auf einer Intensivstation, um zu hören: „Entschuldigung Herr Palmer, Sie sterben sowieso in einem halben Jahr! Es lohnt sich nicht mehr!“

    • Pensionierter Bauer

      ……..wegen einer Covid-49- oder covid-59- Pandemie….. .
      Nun stellen wir uns das mal vor, dass man in Zukunft für jede noch so kleine Grippewelle ein solches Theater abzieht. Denen, die nur Zuhause rumsitzen wollen und sich den ganzen Tag das Leben schlecht reden mag es ja gefallen, aber jenen Menschen, die das recht kurze Leben unseres Daseins genießen und voranbringen wollen, bringt das an den Rand des totalen Wahnsinn.

  3. Wenn Kacke dampft

    „Ich sage es ganz brutal“, so Palmer im Frühstücksfernsehen über die
    lästigen Senioren.
    Nachdem die Kacke zu dampfen beginnt,ist er „falsch verstanden worden“.
    Millionen Deutsche sind also blöde, sogar die grüne Parteispitze,
    die mit Wut die nächsten Umfragewerte erwartet.
    Doch ist es eine alte Lügen-Gewohnheit der Politiker, gezielt Brutalitäten
    in die Welt zu setzen und dann nichts gewesen zu sein.

  4. Palmer hat aber Auch gesagt, man solle die Alten besonders schützen, aber den Jungen mehr Freiheit lassen.
    Er hat nicht gesagt man solle die Alten sterben lassen.
    Aber er hat sich unglücklich ausgedrückt.

    • Wahrheit

      Aber wie immer wird nur auf die Aufregerzeile geschaut. Wenn man aufmerksam und ohne künstliche Aufregung liest was der Mann wirklich gesagt hat. dann gibt es keinen Grund zur Aufregung. Er hat gesagt das man mit einem Bruchteil des Geldes das jetzt zur Rettung der Wirtschaft in die Hand genommen werden muss, eine besondere Beschützung der am meisten Bedrohten möglich gewesen wäre. Aber das will ja keiner lesen. Für mich hat der Mann vollkommen Recht. Die Massnahmen sind überzogen.

    • karlh1berens

      Ich bin (leider) zu der Erkenntnis gekommen, dass, wenn ich auf meine „Zeit in der Politik“ zurückblicke, die meisten Menschen beschissen werden wollen.
      Das fängt mit der Frage nach dem politischen „Programm“ an und hört mit der Windel auf.

  5. Palmer hat völlig recht. Wenn man jedes Leben retten will, muss man, wie jetzt, alles dicht machen. Dann sind die Kollateralschäden aber wesentlich höher als die Leben, die man aufwendig gerettet hat. Hier geht es also überhaupt nicht um eine Geringschätzung der Leben der Risikogruppe, sondern um das Leben aller Menschen. Mit anderen Worten: Wenn man auf Kosten von 10.000 geretteten Virus-Kranken das Leben von Millionen anderen auf’s Spiel setzt, hat man auf’s falsche Pferd gesetzt. Das heißt jetzt nicht, dass man keine Maßnahmen gegen das Virus treffen muss. Aber bitte mit Verstand und Augenmaß.

      • Ich wandle mich nicht, da muss ich Sie enttäuschen. Die Ansteckungsgefahr bleibt uns über viele Monate, wenn nicht Jahre erhalten. Es gilt also, sich weiter zu schützen. Aber man darf nicht die Wirtschaft opfern, um Menschenleben zu retten, die sowieso nicht mehr zu retten sind. Das Stichwort heißt „Abwägung“ und die richtigen und nicht die falschen Maßnahmen treffen. Jetzt, wo man weiß, wer als Risikoperson gilt, muss das machbar sein.

        • Deuxtrois

          Oder alternativ, sich freiwillig an zu stecken und dann sich krank schreiben lassen, die Infektion durch machen und danach Ruhe haben. Dann aber nicht das Haus verlassen. Sollten aber nur die jüngeren Leute, die werden demnächst wohl am dringendsten benötigt.

      • Pensionierter Bauer

        Deshalb ist es sehr wichtig standhaft zu bleiben. Das ist aber nicht immer ganz einfach, wenn große Teile des persönlichen Umfeldes sich plötzlich der Obrigkeit bedingungslos unterwerfen.

        • Vorsicht Mücke

          Stimmt genau wie in der Nazizeit.
          Da durften alte,kranke,schwule,behinderte Menschen auch verrecken.

          Liebe alte Säcke.
          bitte seid so anständig und segnet schnellst möglich das Zeitliche.
          Ihr seid nur noch lästig und stört unsere Freiheit.
          Das Testament schon gemacht oder besser noch alles schon auf die Jungen verteilt,
          für die Ihr Euch ein Leben lang krumm gemacht habt?
          Prima.Alles richtig gemacht. Guckt mal, Ihr sitzt doch nur noch rum und wartet, dass wir mal anrufen.Vorbeikommen,da haben wirklich keine Zeit für.
          Seid vernünftig. Es ist doch sowieso nicht mehr schön und lebenswert für Euch.
          Gebt den Löffel ab. Tut es für uns.
          Danke. Wir denken dann an Euch, wenn wir uns mit dem Erbe was Schönes gönnen.
          Die Kinder wollen in Urlaub und ich bräuchte ein neues Auto.Hoffe das gibt Euer Sparbuch her.
          PS: Ich weiß Ihr wünschtet eigentlich ein schöne Grabstätte mit Blumen und so.
          Wisst Ihr was das kostet? Und wie lange man da regelmässig hinlatschen müsste.
          Wir werden euch verstreuen das ist viel besser. Merkt Ihr sowieso nicht mehr.
          Denken dann an euch ,wenn wir demnächst auf Malle im Pool sitzen

    • Grüne Klagen

      Die Erinnerung an die Nazi-Zeit hat auch eine andere Seite: Da wurde „unnützes Leben“
      dem Sterben preis gegeben: Alte, Behinderte,Homosexuelle. Ganz zu schweigen von der
      „Endlösung“ der Judenvernichtung.
      Boris Palmer, der ein zukunftsweisender Mann ist, sollte vor einem Millionen-Publikum
      seine Worte besser abwägen. Die Kritik seiner Partei sagt ja genug.
      Doch muss man auch zugeben, dass das Undenkbare dieser Seuche und die allgemeine
      Hilflosigkeit zu abstrusen Erklärungsversuchen führen. Auch das gibt zu denken:
      Gestern war der Festtag der hl. Caterina von Siena, die mit 33 an der Pest starb…

  6. Auch in der DG ist es so dass das Personal in den Altenheimen bewusst NICHT getestet wurde/wird. Selbst auf die Gefahr hin dass dadurch das Virus in das Altenheim eingeschleppt wird. Man hatte schlicht keine andere Wahl denn wenn die Hälfte des Personals nicht mehr hätte arbeiten dürfen, der Heimbetrieb wäre sofort zusammengebrochen. Das selbe gilt für pflegende Angehörige oder mobile Pflegekräfte. Ein alter Mensch der für die Dinge des Alltags auf fremde Hände angewiesen ist, kann nicht wirklich dauerhaft vor einem Kontakt mit dem Virus geschützt werden.
    Unsere Altenheime sind tolle Einrichtungen und bieten einen hohen Standard für die Bewohner. Aber das kostet auch entsprechend! Die meisten können das aus eigener Tasche kaum noch bezahlen, und das Sozialamt oder die Angehörigen drucken auch nicht ihr Geld selber, alles Geld muss verdient werden. Wenn jetzt die Wirtschaft zusammen bricht was wird dann aus den Altenheimen? Wenn ein Zimmer nach und wegen Corona demnächst > 5000 €/Monat kostet – und die Sozialamt diese Kosten nicht übernimmt – was haben die alten Menschen dann gewonnen? Es gibt eben bei Ereignissen wie Corona keine Lösung bei der alle Beteiligten ungeschoren davon kommen, am Ende muss immer abgewogen werden….

    • Deutscheinbelgien

      So sehe ich das auch, und wenn man die Alten Menschen mal fragt, ob sie so “ geschützt “ werden möchten, werden, die die es noch können eine klare Wahl treffen, da bin ich sicher.

    • Deuxtrois

      Ich kann dazu nur sagen, dass das so nicht stimmt.

      Vor dem Krankenhaus in SV konnte man sich wohl testen lassen. Der Ansturm war allerdings nicht sehr groß, das konnte man an vielen Tagen beobachten. Insbesondere wenn man in der Pflege tätig ist. Schreiben Sie keinen Unsinn.

  7. M der Block

    Wird in Belgien schon in die Praxis umgesetzt !! Altenheime dürfen ihre Covid positiv getesteten Leute nicht ins Hospital bringen sondern nur Pflegen bis sie wieder gesund oder tot sind .
    Beispiel = Josephheim Eupen 21 Leute positiv = Hospital Eupen Isolierstation fast leer !!!!
    Anweisung von oben !! Von Gott nein von unseren Gesundheitsministern .

    • Johann Klos

      @Dax hat es in ersten Abschnitt ganz richtig beschrieben. Der Pflegedienst importiert ohne böse Absicht die Wahrscheinlichkeit das Zeitige frühzeitiger zu segnen und unsere Verantwortlichen für das Gesundheitssystem machen sich scheinbar noch nicht mal die Mühe den Ärzten in den Krankenhäusern entscheiden zu lassen wer von den Betagten eventuell durch die Aufnahme auf einer Intensivstation geholfen werden könnte.

      Mich wundert das unsere sonst so kleinlichen Juristen hier nicht darauf hinweisen das im Nachhinein eine gesonderte Überprüfung vereinzelter Fälle erfolgen wird um wenigstens die moralische Verantwortung einzelner Volksvertreter beurteilen zu lassen und richtungsweisende Vorgaben erarbeitet werden für zukünftige Pandemien.

      So wie es zurzeit läuft kann man bald schon Vergleiche ziehen mit nicht so schönen Vorkommnissen aus dem letzten Jahrhundert.

      Aus der Geschichte lernen hab ich mal irgendwo gelesen – scheinbar noch zu wenige.

    • Deuxtrois

      Es bleibt leider nicht viel anderes übrig. 80% derjenigen die beatmet werden müssen, sind hinter trotzdem gestorben. Viele alte Menschen wollen auch kein Krankenhaus mehr sehen. Das sollte man auch mal aus einer anderen Sicht sehen.

      • Geflügel in Ketten

        Und völlig unabhängig vom Alter erleiden 100% (!) derjenigen, die an einen Respirator angeschlossen werden, durch die dabei augeübten Luftdrücke auf die Lungen gravierende, unumkehrbare Schäden ihres Atmungsapparats. Sie werden zu Stammkunden bei Ärzten und haben Anrecht auf den Nachweis einer Behinderung, der ihnen gewisse Erleichterungen im öffentlichen Leben verschafft. Und das nicht zu Unrecht.

        In der Coronavirus-Statistik gelten sie als geheilt. Geheilt sind sie aber nur von COVID-19, nicht von Krankheiten, die durch die in der Tat Not-wendige Behandlung erst ausgelöst wurden.

  8. @ M der Block

    Genau so ist es! Da sollte die Staatsanwaltschaft tätig werden – aber die haben ja alle Hände voll zu tun die Menschen zu maßregeln, die sich mal auf einer Bank ausruhen.

  9. Geflügel in Ketten

    Der Tod ist sicher, doch seine Stunde ungewiss.

    Die Alten haben der Gesellschaft schon so viel gegeben. Aber die Jungen? Die haben sich die meiste Zeit ihres Lebens durchfüttern lassen. Lasst uns leistungsgerecht entlohnen, und nehmen wir im abscheulichen Zweifelsfall den für die Allgemeinheit geleisteten Beitrag zum Maßstab. Verdienste können erst belohnt werden, nachdem sie erbracht worden sind. Vorschüsse für Beiträge, in den kommenden Jahrzehnten vielleicht geleistet werden könnten oder auch nicht, sind ungerecht und durch nichts zu rechtfertigen.

    Vorrang den Erfahrenen! Entlohnung nur bei erbrachter Leistung!

      • Geflügel in Ketten

        Nein, ich habe den europäischen Spieß nur umgedreht um zu zeigen, dass es in der medizinischen Triage auch alternative Modelle gibt zu denen, die in Italien angewendet wurden. Die Ostasiaten machen es uns vor, der Schutz der wertgeschätzten Alten hat da Priorität, die Sterberate in dieser Gruppe ist vergleichsweise niedrig. Ich denke, unsere Gesellschaft sollte sich nicht vor solchen Fragen drücken und so tun, als wären unsere Mediziner maßgebende Ethiker, denen wir die Antwort blind überlassen können.

        • Dagobertus

          Moment e mal, das ist interresant
          Du findest das leben eines Affen wertvoller als eines Menschen?
          Wo bin Ich denn jetzt hier gelandet, es wird ja immer besser
          Also OB driftet wirklich in eine sehr merkwürdige Richtung im Moment
          Wie siehst das denn aus? Mutter oder Affe, weil anders keine Möglichkeit dann lässt Du Mama gehen? Oder ist das hier wieder das übliche Getrolle und Menschen mit Herz ( Ich wiedermal ) fallen drauf rein und lassen sich auf eine sinnlose Dikussion mit einem Troll ein?

  10. Im Zusammenhang mit alten Menschen darf man nicht vergessen, dass diese der wichtigste Kundenkreis ist für die Gesundheitsindustrie. Mittlerweile weiß jeder, dass auch todkranke Patienten am Leben gehalten werden, um mit ihnen Geld zu verdienen. In der Coronakrise ist es nicht anders, und die Götter in Weiß werden für jeden Hundertjährigen gefeiert, den sie retten. Was das für ein kollabierendes Gesundheitssystem zu bedeuten hat, merkt man an den Sparmaßnahmen der Regierungen. Und das war schon vor Corona so. Und noch was: viele alte Menschen sehnen sich nach dem Tod, denn Krankheiten und Einsamkeit rauben ihnen jeden Lebensmut. Einmal ist eben Schluss. So ist das Leben.

      • Deutscheinbelgien

        Pierre, sind sie sich da so sicher? Lebensqualität heisst das Zauberwort, nicht Quantität. Was Lebensqualität heisst ist für jeden etwas anderes, aber ohne diese will keiner mehr leben.
        Und durch diese Massnahmen haben, gerafe alte und kranke Menschen einen massiven Verlust von Lebensqualität erlitten.
        Ich habe vorhin noch mit einem Arzt gesprochen, der an vorderster Coronafront ist und er konnte für jeden an Corona gestorbenen mindestens 1 benennen ,der durch die Folgen des Shut down gestorben ist.
        Und diese Folgen werden unendlich viel mehr Menschenleben, und nicht nur alte kosten ,als das Virus selber.
        Von daher kann ich Palmer nur zustimmen, auch wenn er sich sehr unglücklich ausgedrückt hat. Allerdings ist mir Schäuble in seiner wortwahl lieber.

  11. Nix verstanden ?

    Weder dieser Politiker, noch die Kommentatoren hier haben verstanden, worum es eigentlich geht. Oder wird nur, aus Angst vor der Realität, die Wahrheit verdrängt ?
    Alles öffnen und abwarten, wer übrig bleibt, wäre völliger Irrsinn.
    So bricht in den USA die Nahrungskette zusammen, weil die Arbeiter erkrankt sind.
    Was nutzt mir die Busverbindung, wenn der Fahrer zuhause im Bett liegt ?
    Das hat mit Alter oder Risikogruppe nix zu tun !
    Es gibt grundlegende Massnahmen, die bei bestimmten „Gruppen“ differenziert zur Anwendung kommen: bei Kindern, weil sie das Virus verbreiten können, ohne das man es bemerkt; bei Ärzten und Klinikpersonal, weil man sich nicht leisten kann, sie nach Hause zu schicken, usw. usw.
    Und bei älteren Leuten, die Tatsache, dass sie intensiver erkranken können. Ob und wie man sie dann behandelt entscheiden Gott sei Dank weder die Politiker, noch die in diesem Forum so eifrigen Menschenverächter und Neider !

    Solange man nicht weiss, welche Folgeschäden dieses Virus haben kann, ist und bleibt die Politik in der Verantwortung, alles zu unternehmen, um Leben zu schützen. Retten kann’s ohnehin nur der Mediziner.
    Daher ein Lob auf die hier in den Kommentaren erwähnten „Götter in Weiss“ und allen die sich täglich im „kollabierenden Gesundheitssystem“ einsetzen.

    • Walter Keutgen

      Nix verstanden ? „Ob und wie man sie dann behandelt entscheiden Gott sei Dank weder die Politiker …“, leider entscheiden sie es wohl und auch ob eine Brustkrebsoperation noch zulässig ist. Hier haben wir zum Glück eine Gesundheitsministerin die Ärztin ist.

      • "zum Glück"

        @ Walter Keutgen

        Wenn man Altenheiminsassen nicht ins Krankenhaus bringen und auch keine Brustkrebsoperationen machen darf, dann weiß ich nicht, ob man bei dieser Ministerin von „Glück“ sprechen kann. Für mich ist das eher „unterlassene Hilfeleistung“.

        • Walter Keutgen

          Pierre, solche Meldungen kommen immer wieder in diesem Forum aber auch am deutschen Fernsehen beiläufig zu Tage. Es gab hüben wie drüben eine Losung: Betten für ankommende Covid19-Fälle freihalten mit entsprechender, strengen Anordnung. Dann sind nicht so viel Patienten gekommen wie befürchtet. Ich habe das Brustkrebsbeispiel, weil die Patientin ja nicht sofort stirbt, wenn nicht operiert wird, es aber in vier Monaten zu spät für eine Behandlung ist. Ich bin zwar kein Arzt, habe aber genug Fernsehsendungen zu dem Thema gesehen und in meinem Verwandten- und Bekanntenumfeld sind einige Fälle gewesen.

  12. peter Müller

    Wenn ich das so lese, sollte man alle ab 70 erschiessen. Das sind doch nur noch unnötige Fresser.
    Kosten uns jede Menge Geld und bringen keine Leistung mehr. Leider kommen die ,die das meinen auch mal dran. Dann fängt aber das weinen und jammern an. Es ist immer leicht, über etwas zu urteilen, wenn man nicht betroffen ist.

    • Hopla Hop

      @ Patient und Co.
      Es gibt doch wirklich Menschen die vergessen das der lauf des Lebens ein kommen und gehen ist.
      Natürlich möchte niemand seine Liebsten verlieren (auch ich nicht) aber unendlich Leben kann leider auch niemand (noch nicht ) und vergessen wird dabei der Zirkel des Lebens.
      Es kann nun aber auch nicht sein das jemand unendlich Lebt, und ich auch keine Älteren Person den Tod wünschen, aber wie sollte das denn weitergehen wenn wir alle über 90 Jahre und pflegebedürftig werden ?
      Wer kümmert sich denn um unsere Mütter und Väter ? Unsere Kinder !!
      Wo, oder wer wohnt und lebt denn bei seinen Eltern und kümmert sich ?
      Seid doch ehrlich !!!
      Sie lesen nur was sie Lesen wollen und das auch noch in Chinesisch, und drehen dann auch noch gerne den Schreibern das Wort im Text. Schreiben sie doch einfach ihre Meinung und gut ist. In Alten und Pflegeheim mit Besuch am Wochenende (einige ausnahmen)
      werden unsere Eltern, und Großeltern geparkt, aus welchen gründen auch immer ? Zu Weihnachten dann schnell erschienen mit Kinder, und Enkel ( könnte ja noch etwas abzustauben sein ) für die kleinen.
      Ja auch das sehen die Kräfte dort. !!!!
      Zu verurteilen und kommentieren was und wie dort betreut wird ist dann schnell gemacht, was die Pflegerinnen und Pfleger dort leisten wird dann
      gerne und oft kritisiert wenn es nicht nach der Nase eines jeden geht.
      Ich meinerseits möchte meine Kinder nicht zur Last fallen im Alter nach vor Erkrankungen und Pflegebedürftig, und das ist keine Todessehnsucht !! sondern Verantwortung die ich bei meiner Geburt bekommen habe. Auch habe ich meine Eltern nicht ins Alten und Pflegeheim abgestellt, und meine Mutter ( Mama) hatte ein schönes und erfülltes Leben bis zu ihrem 90zigsten Geburtstag, gegenüber meiner Frau die sehr jung Verstorben ist und niemanden dafür verantwortlich gemacht hätte.
      Also normal, Lesen sie alles und verstehen sie endlich das sich ein jeder anders ausdrückt der eine Zart, der andere eben Hart.
      Ach was da noch wäre, haben die jungen Leute und Paare wirklich kein recht ?
      Was machen die jungen Steuerzahler denn wenn sie ihre Hypothek am Monats ende nicht begleichen können, ihre Zukunft gerade mal am Anfang ist mit
      2, oder 3 Kinder ?
      Sind sie es denn nicht auch die dafür sorgen das Renten bezahlt werden können ?
      Wenn ich sie so Lese Patient und Co, Sind sie entweder Beamter,Politiker, Rentner oder Stempler die ihr Geld sowieso am ende des Monats auf ihrem Konto haben, wobei ich natürlich wenn sie Rentner sind es ihnen gönne und ein Langes Leben wünsche, denn sie haben unser Leben so wie es Heute ist ermöglicht.
      Aber bitte überdenken sie ihre aussagen, und lassen doch jedem seine Meinung, denn nicht einer der hier schreibt wünscht das jemand stirbt, aber eines Tages gehen wir alle.
      Dann aber in Ehre und nicht abgestellt in irgend einem Alten, oder Pflegeheim.

    • Das hat niemand geschrieben.
      Es ist ganz einfach billiger, die Alten korrekt zu schützen als alle in den Ruin zu treiben.
      Das sehe ich Auch als selbst Alter ein und ich möchte nicht die Zukunft meiner 5 Kinder versauen.

  13. Alfons van Compernolle

    Dieser Mensch ist ein „Gruener“ ????? Eine „gruene“ Parteikarte macht noch lange keinen Demokraten !
    Ich kann mir gut vorstellen , dass die AFD – NPD – VB zustimmend Nicken und ins Geheim
    „Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen…….“ im Voelkischen-Chor singen !
    Dieser Herr Buergermeister ist nicht nur charakterlos sondern auch nicht ganz gesund im Kopf !

    • @Alfons van Compernolle: Im Moment sind wir auf den besten Weg, ein Menschenleben auf Kosten von 10 anderen zu retten. Das kann keiner wollen. Die Regierung muss unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen das normale Leben so gut es geht und so schnell es geht wieder hochfahren. Sonst gibt es mehr Tote, als Ihnen lieb ist. Nichts anders will Boris Palmer sagen. Das hat nichts mit AFD und Co. zu tun. Im Moment befindet sich Belgien auf den Holzweg.

      • Horst auf dem Sonnendeck

        Wo werden Menschenleben auf Kosten der anderen gerettet?
        Die Intensivbetten sind zur Genüge frei.
        Lebenswichtige Operationen und Therapien werden trotz Covid19 ausgeführt.
        Kenne selbst einige Fälle.
        Natürlich schreiben die Krankenhäuser rote Zahlen, wollen zurück zur Vollbelegung und tun so als würde gar nicht operiert.

        • @Horst auf dem Sonnendeck: Es geht nicht nur um lebenswichtige Operationen und Therapien. Die absaufende Wirtschaft wird unzählige Menschenleben kosten. Viele Maßnahmen sind richtig, die die Regierungen getroffen haben. Doch längst nicht alle. Abstand und Hygiene reichen, um die Ansteckungsgefahr komplett zu unterbinden. Die Leute wegsperren und Betriebe schliessen ist aber schlichtweg falsch. Das kostet Leben, weil die Leute entweder verrückt werden oder kein Geld mehr haben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

          • Horst auf dem Sonnendeck

            An die Vernunft der Leute zu appelieren reicht leider nicht.
            Lesen Sie hier die Kommentare. Wie viele auf die Vorschriften zu Abstand und Hygiene pfeiffen.
            Sie sind der Auffasung, dass eine Empfehlung reichen würde und die Leute halten sich dran?
            Ich sehe keinen anderen Weg ( siehe auch Schweden jetzt) als den dummen Ausgangsverbot zu verpassen und die Vernünftigen leider mit zu bestrafen.
            Die Wirtschaft wird zusammen brechen und sich erstaunlich schnell wieder erholen.

            So bleibt die Frage.Was ist der bessere Weg?
            Erholen sich die Leute die an Covid gestorben sich wieder oder erholen sich eher die Geschäftsleute, die an Corona Insolvenz anmelden mussten eher wieder?

          • Mithörer

            @Logisch
            Logischer wäre gewesen, sie hätten geschrieben,dass „Das kostet Leben, weil die Leute entweder verrückt werden oder nicht mehr genug Geld haben, um ihren grossspurigen und aufwendigen Lebensunterhalt weiter zu bestreiten

            • Ekel Alfred

              @ Mithörer, das stimmt auch….aber wenn man sieht, wie viele Unternehmen und Firmen aufhaben, wo auch sehr viele Leute arbeitsmässig eng zusammenstehen….und andere ihre Läden nicht öffnen dürfen….stösst das doch auf Unverständnis….

  14. Christophe PONKALO

    Naja, warum sollte die Wortwahl für ihn einfacherer sein als für alle anderen Kommentatoren in diesem Forum. Gute Gedanken verständlich zu formulieren, ist eben nicht einfach. Alle zufrieden stellen auch nicht. Der Virus ist und bleibt unberechenbar und genau das führt dazu, dass alle Entscheidungen angefochten werden können. Alles bleibt ein Versuch.

      • @Dagobertus: Den gleichen Inhalt des Videos, kann man mehrmals auf YouTube bewundern, auch mit Kommentaren….
        In Italien, haben die Pflegeheime auch 150 Euro pro Patient an Zusatzgeldern bekommen, so sind alle leicht erkrankten vom KH in ein Pflegeheim verlegt worden. Habe ich hier übrigens auch schon mal verlinkt. Die Justiz ermittelt momentan.

  15. Warum wohl?

    Nun ja, da sieht man dass selbst ein sog.“Grüner“ national-sozialistisches Vokabular beherrscht
    Übrigens, in keinem anderen Land auf dieser Welt wird so despektierlich über ältere Menschen geredet wie in Deutschland. Ich habe Verwandte in Italien, wo die Corona-Pandemie , wie überall, besonders den älteren Menschen zu schaffen macht. Niemand dort äußert sich so über ältere Menschen wie dieser grüne Schaumschläger! Wie gesagt, dieses Gedankengut gibt es m.M.nach nur in Deutschland, warum wohl?

    • Walter Keutgen

      Warum wohl? Da ist kein nationalsozialistisches Vokabular. Vokabular sind einzelne Wörter. Gehen Sie alle durch. Übrigens im Titel des Artikels fehlt das Wort „möglicherweise“.

  16. Marina K.

    @ Warum wohl
    Einer, der noch dazu seine Aussage entschuldigt hat, einer von über 80 Millionen , hat sich so geäußert. Ich finde es übertrieben, dass jetzt wegen einer Aussage, wieder einmal ganz Deutschland als böses Land hingestellt wird. Ich habe auch italienische Verwandte in Italien, und wenn es nicht gerade eine kl. Dorfgemeinschaft ist, sondern eine Großstadt wie Mailand oder Rom, so sagen sie es auch, nur nicht vor einer Kamera, sondern leise.
    Sind jetzt alle Italiener böse, kollektiv? Nicht jeder Deutscher ist ein Neonazi!

  17. Marina K.

    Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich wieder einen Berg böser Antworten ernte, wir hier in Belgien sind auch nicht gerade zimperlich mit Worten, wenn es zB um Migranten / Flüchtlinge geht. Sind deswegen alle Belgier Neonazis?

  18. Jean Dechamps

    Ich bin mit Ihnen einverstanden, Herr Keutgen.
    Der französische Philosoph André Comte-Sponville stellt klar, dass natürlich jeder Todesfall tragisch sei, gibt jedoch das hohe Durchschnittsalter der Todesfälle mit Covid-19 zu bedenken und stellt die rhetorische Frage, warum diese 14.000 Coronatoten mehr betrauert werden sollen als die anderen jährlich 150.000 einem Krebsleiden erliegenden Patienten oder insgesamt 600.000 Todesfälle in Frankreich oder 9 Millionen Menschen weltweit, die pro Jahr an Unterernährung sterben. Der Schrecken des neuartigen Coronavirus bestehe vor allem darin, dass er uns die unerträgliche Endlichkeit des eigenen Lebens, zunächst überraschend und seit einigen Wochen permanent, vor Augen.
    Meine Meinung:
    Als 71jähriger habe ich das Glück gehabt im Jahre 1949 (nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges) geboren zu werden. 42 Jahre lang habe ich das Glück gehabt, ununterbrochen zu arbeiten. Die Zukunft der nächsten Generationen sieh aber nicht so rosig aus. Um mich selbst mache ich mir keine Sorgen, wohl aber um meine Töchter und meinen 7jährigen Enkel. Ich hoff, dass es möglich sein wird, alle Corona kranken in Intensivstation zu pflegen. Wenn es nicht mehr möglich ist gebe ich den jüngeren Generationen den Vorrang. Vor dem Tod fürchte ich mich nicht. Ich betrachte ihn als einen traumlosen Schlaf. Wenn ich zu viel leide, will ich euthanasiert werden. Alle Formalitäten sind schon erledigt. Mein Hausarzt, meine Frau und meine Töchter haben die Formulare unterzeichnet sowie auch zwei Zeugen, die nicht zur Familie gehören. Hoffentlich ist das aber nicht nötig, denn ich bin noch kerngesund und liebe das Leben.

  19. Was wäre wenn:
    „Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern sowie in New York, London, Stockholm, Madrid, Paris, und anderen Städten und Ländern mit hohem Migrantenanteil ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt“…..weiterlesen hier:
    https://www.wodarg.com/

    Wie viele in B?

    • Rob-Otter

      #Schland
      …“mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern sowie in New York, London, Stockholm, Madrid, Paris, und anderen Städten und Länderen mit hohem Migrantenanteil ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt, deren Familien aus Regionen stammen, ……..“

      Habe nur einen geringen Teil gelesen, betrifft uns dies überhaupt? Bei uns sterben doch meist ältere Leute an oder mit Covid-19 in unseren Senioren- und Pflegeheimen.
      Ist der Migrantenanteil in diesen Pflege- und Seniorenheimen als Pflegefall schon so hoch?

      • @Rob-Otter: In manchen Teilen B, könnte doch ein Teil dabei sein, bis jetzt ist es aber danach nicht bei uns sortiert worden….
        Und wenn sie es weiter lesen, und sehen welche Menschen und wo es die Menschen am meisten treffen soll…., na ja, da kommen mir komische Gedanken, …..sagte B.Gates nicht mal, man muss die Bevölkerung reduzieren (da findet sich so einiges davon bei seinen Reden)….den Rest darf man selbst weiter denken…..

        • Walter Keutgen

          Schland, mit Ihren Thesen hier bin ich nicht einverstanden. Aber die Aussage, dass es zu viele Menschen gibt, zieht sich wie ein roter Faden durch die Lebensauffassung der Malthusianisten hindurch. Auch viele Umweltschützer insbesondere Klimaschützer sind von diesem selbstmörderischen Gedankengut durchzogen. Und natürlich gilt auch bei denen Wasser predigen und Wein trinken. Die Malthusianisten sind sich noch nicht mal bewusst, dass die real existierende Menschheit viel zahlreicher als am Ende des 19. Jahrhunderts ist und sich trotzdem ernährt.

          • Rob-Otter

            #Walter Keutgen
            „Auch viele Umweltschützer insbesondere Klimaschützer sind von diesem selbstmörderischen Gedankengut durchzogen.“

            Selbstmord? Die Klimaschützer wollen sich doch nicht selbst umbringen.
            Was ist es, wenn man umbringen will, aber nicht selbst?

            Aber selbstverständlich ist es vernünftig sich über die steigende Bevölkerungsentwicklung Gedanken zu machen. Nur Schlafhauben mit Zipfelmütze machen das nicht.

            • Walter Keutgen

              Rob-Otter, Malthus und Konsorten machen sich seit über hundert Jahren über die steigende Weltbevölkerung Gedanken. Und das Wasser predigen, Wein trinken haben Sie sicher auch gelesen. Jedenfalls will man die landwirtschaftliche Produktivität um 20% bis 50% zurückfahren, Stichwort Bio.

              • Rob-Otter

                #Walter Keutgen
                „Rob-Otter, Malthus und Konsorten machen sich seit über hundert Jahren Gedanken.. …..“

                Ja, so ist das Herr Keutgen. Die Einen sind verantwortungsbewusst, machen sich Gedanken über steigende Bevölkerungsentwicklung, regen zum Denken an und die Anderen, die Dösköpfe mit der Zipfelmütze glauben, sie könnten alles mit Überdüngung leisten.

                • Walter Keutgen

                  Rob-Otter, der Pensionierte Bauer hier freut sich sicher über die „Döskopfe mit Zipfelmütze“. Ich vernute sie jeden falls unter den vorgeblich Verantwortungsbewussten. Unglaublich, wie viele Berufsfremde wissen, wie man besser Landwirtschaft betreibt. Exemplarisch auch wie die Agronomen der Fakultäten ihre Jacke binnen 50 Jahren gedreht haben. Eine der seltenen, die mir zugegeben haben, ihre Eltern seien Nazis gewesen, sagte, sie seien das gewesen, weil sie Hunger hatten. Folglich hat Europa nach dem Krieg alles daran gesetzt, die landwirtschaftliche Produktion auf Selbstversorgerniveau zu bringen. Haben die „überdüngten“ landwirtschaftlichen Flächen aufgehört zu produzieren?

                  • Rob-Otter

                    #Walter Keutgen
                    „Haben die „überdüngten“ landwirtschaftlichen Flächen aufgehört zu produzieren?
                    Nein, sie versauen nur weiterhin das Grundwasser.

                    Geschichten können erzählen können Sie gut, das muss man Ihnen lassen, Walter Keutgen. Nazis sind auch aufgetaucht.
                    Es geht aber nach wie vor um verantwortungsbewusste Leute die sich Gedanken um die Überbevölkerung machen – das war der Ausgangspunkt.

    • Dagobertus

      einfach ein Stück aus dem interview kopiert, das relavante aussen vor lassen
      So kennen Wir Sie
      einfach auf den verschwörungstheoriezug hüpfen, das Herr Drosten nachhher was anderes sagt interrisiert Sie nicht
      Hauptsache Stimmung machen

      • @Dagobertus: Ja, ja, sie gehen jetzt auch lieber das ungebackene Brot verzehren…..ich hoffe, dass bekommt ihnen gut? Nicht auszudenken, sollte es zu Schmerzen führen.
        Ich bevorzuge immer noch das gebackene!
        Und da sie so penibel mein Schreiben hier verfolgen, wissen sie jetzt auch ganz genau was ich meine.

  20. Integration

    @ Schland
    Wir sind im Jahr 2020, nicht 1939. Das was Sie hier so unauffällig wie möglich propagandieren zu versuchen, ist in meinen Augen Volksverhetzung!! Das sortieren gewisser Ethnien…. gehen Sie mal vor die Tür, dort sind auch andere Farben zusehen als braun. Es ist Frühling

    • @Integration: Wer will denn die Bevölkerung reduzieren Gates oder ich? Lesen sie doch einfach mal um was es geht und schreiben hier nicht so einen Bullsh…..
      Werden sie erstmal wach! Und nennen sich wieder um!
      Volksverblödung ist hier auf ganzer Linie passender!

    • Dagobertus

      ENDLICH
      Danke das Sie das auch mal aufzeigen
      Ich werde langsam müde den Schwachsinn zu wiederlegen, hab Ich ja auch sehr eingestellt hier
      Leute wie Schland halten mich für einen Vollidioten

      Einwurf für Schland, los diffamieren Sie mich als Vollidioten, das wollen Sie doch
      Leute trollen, das ist woraus Sie eine Befriedigung ziehen, Gott weiss wieso

      • @Dagobertus: Ich diffamiere hier niemanden, aber sie unterstellen mir hier gerade was ich hier so will? Woher nehmen sie sich das Recht dazu?
        Haben sie einen Sonderstatus? Wenn ja wo?
        Lassen sie Gott aus dem Spiel.
        Und sie haben hier noch nichts widerlegt, weil Wahrheit gibt’s nur eine, alles andere ist Glaube!

    • karlh1berens

      Die Schönheit ist jene der Piggi Miss ! Was für ein Niveau ? OMG ! Liebe lokale MR – Repräsentanten : gebt Eure Karte zurück ! Ihr werdet ein Desaster erleben.. Michel ist versorgt, Weykmans war nicht so übel,p was wollt ihr mehr ?

  21. Walter Keutgen

    Die Wortwahl „Geduld ist am Ende“ von Habeck ist auch eine Übertreibung, es sei denn, Palmer habe sich noch anderes in Augen der Grünen schuldig gemacht oder man erwartete sogar schon, dass er zurücktrat.

  22. Was hat Habeck denn bisher vorzuweisen oder die Grünen insgesamt ??
    Palmer hatte -obwohl seine Wortwahl mehr als unglücklich war – prinzipiell Recht !!
    Nach einer wissenschaftlichen Studie der Universität Köln, liegt die Zahl der C-Infizierten bei ca. 1,8 Mio. und damit um das 10-fache höher als offiziell angegeben….
    Gestorben sind demnach 0,3 %
    WOZU also dieser ganze Humbug ???

  23. Laotse sagt

    „Die Wahrheit ist nicht immer schön, doch das Schöne ist nicht immer wahr!“ Palmers hat die Wahrheit gesagt und wer die nicht verträgt, der kann sich dann doch lieber von den schönen Worten der anderen Politikern einlullen lassen: „Alles wird gut! Die tausend Milliarden für den Wiederaufbau nach Covid19, die hauptsächlich zur Rettung der Altersschwachen und Todkranken dienten, schütteln wir, unsere Kinder und Enkel sich aus dem Hemds-Ärmel! Was wissen den schon Leichebeschauer und Ärzte. Die Covid19-Opfer waren alle topfit! Unsere Kinder und Enkel brauchen kein Haus, kein Auto und keine Zukunftsperspektiven! Die sollen gefälligst bezahlen und den Mund halten!“ Was flüstert der Herrschende zum Prediger: „Halt du sie dumm! Ich mach sie arm!“ Wer hier die dreisten Lügen der Regulierungen nicht erkennt, der will sie einfach nicht sehen.

  24. meiner selbst

    Wenn man sich trauen würde etwas „ähnliches betreffende die Asylanten“ öffentlich kund zu tun wurde man sich eine saftige Verurteilung einhandeln…
    Erstens; geht es NUR über die „alten Leute“ und Zweitens sind es Aussagen eines Politikers…egal welche Couleur…
    Die dürfen das…ungestraft…denn bei der nächster Wahl stehen die wieder „auf der Matte“…mit Versprechungen…und Versprechungen…und…und…
    Traurig…traurig…

  25. Rob-Otter

    Morddrohungen:
    „Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten Morddrohungen bekommen. Palmer sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, es werde ihm in Briefen und Mails der Tod gewünscht oder angedroht. Die Drohungen richteten sich auch gegen seine Familie. Er reiche die Schreiben, die größtenteils nicht anonym, sondern mit vollem Namen der Urheber unterzeichnet seien, an Polizei und Staatsanwaltschaft weiter.“

    Anscheinend sind es die Leute, die in 6 Monaten ohnehin sterben würden?

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