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Trennung bei den Gottschalks: Ende einer Ehe nach über vier Jahrzehnten

25.07.2018, Bayern, Bayreuth: Entertainer Thomas Gottschalk und seine Frau Thea kommen zur Premiere der Bayreuther Festspiele. Foto: Matthias Balk/dpa

Wetten, dass diese Nachricht viele Fans überrascht?! Moderator Thomas Gottschalk und seine Frau Thea gehen getrennte Wege – nach mehr als vier Jahrzehnten Ehe.

Es ist das Ende einer ungewöhnlich langen Ehe im Showgeschäft: Deutschlands bekanntester Entertainer Thomas Gottschalk und seine Frau Thea haben sich getrennt – nach 42 Jahren Ehe. Das bestätigte Gottschalks Anwalt Christian Schertz am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Paar habe sich vor geraumer Zeit getrennt, so Schertz. „Wir bitten, die Privatsphäre der Familie Gottschalk zu respektieren und von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen.“

Beliebt wurde Gottschalk in erster Linie durch seine Moderation der ZDF-Samstagabendshow „Wetten, dass..?“ (1987 bis 1992 und 1994 bis 2011).

Schlagzeile von bild.de am Montag.

Der 68-jährige Moderator feiert am Dienstag (19.3.) mit seiner neuen Büchersendung „Gottschalk liest?“ im Bayerischen Fernsehen (BR) Premiere. Seine ein paar Jahre ältere Frau und er hatten sich in den 1970er Jahren in München kennengelernt, bei einem Medizinerball, wie der Moderator oft erzählte.

Seit 1976 sind die beiden verheiratet. Sie haben zwei Söhne und teilen eine Leidenschaft für extravagante Kleidung. Noch im vergangenen Juli zeigten sie sich gemeinsam bei den Bayreuther Festspielen zusammen auf dem roten Teppich.

Erst im November verlor die Familie des Entertainers, der inzwischen auch Großvater ist, bei den verheerenden Waldbränden in Kalifornien ihre Villa in Malibu. Während das Haus abbrannte und Thea Gottschalk in einem Hotel Zuflucht suchte, moderierte Deutschlands Mattscheiben-Grandseigneur eine Spendengala in Deutschland. Seit den 1990er Jahren hatte die Familie Gottschalk größtenteils in den USA gelebt.

Gottschalk, einst König der TV-Unterhaltung, gehört zu den berühmtesten Personen im deutschsprachigen Raum. Der große blonde Lockenkopf, der seine Autobiografie „Herbstblond“ nannte, ist seit Jahrzehnten ein Vollprofi – schlagfertig, familienfreundlich, immer lässig-locker.

28.02.1979, Bayern, München: Das war vor 40 Jahren, Thomas Gottschalk und seine Frau Thea lächeln in ihrer Wohnung. Foto: Istvan Bajzat/dpa

Ab Anfang der 70er Jahre arbeitete er beim Bayerischen Rundfunk (BR), machte Hörfunk, später Fernsehen, in den 80ern dann beim ZDF zum Beispiel auch die Talk- und Musikshow „Na sowas!“. Er drehte auch Kinofilme (unter anderem „Die Supernasen“ mit Mike Krüger).

Privat galt er als ebenso beständig wie als jahrzehntelanger „Wetten, dass..?“-Gastgeber. Thea Gottschalk verriet mal über ihren Thomas: Er sei skandalscheu – und immer noch so aufmerksam wie in den Flitterwochen.

Anlässlich der Silberhochzeit 2001 setzte sich das Paar in einem Interview kritisch mit seiner Ehe im Licht der Öffentlichkeit auseinander. „Ich bin immer weniger bereit, unser Privatleben an die große Glocke zu hängen“, sagte sie damals. Die Anonymität, die sie in ihrer neuen kalifornischen Heimat genieße, helfe ihr dabei.

Die Silberhochzeit musste Thea Gottschalk allerdings zunächst ohne ihren Thomas feiern: Er sei bei einer Benefiz-Gala im Wort gewesen, sagte Gottschalk. „Ich habe aber fest versprechen müssen, zur Goldenen Hochzeit persönlich anwesend zu sein.“ Der 50. Hochzeitstag wäre im November 2026. (dpa)

4 Antworten auf “Trennung bei den Gottschalks: Ende einer Ehe nach über vier Jahrzehnten”

  1. Zaungast

    Anscheinend hat ‚Opi‘ doch recht.
    Das interessiert in Ostbelgien anscheinend keinen, und inzwischen ist der Artikel auch schon von Wichtigerem verdrängt worden.

    Erstaunlich, denn wenn man dem neuen SPIEGEL glauben darf, dann „hat kaum eine Nachricht Deutschland (zu dem wir ja medienmäßig gehören) so heftig erschüttert wie die Trennung von Thea und Thomas Gottschalk.“
    Er bezeichnet etwas weiter diese Trennung als „Katastrophe“.

    Aber zum Glück sind wir doch nicht Deutschland und können uns über eine solche Berichterstattung des SPIEGEL (!) nur wundern.

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