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In Flandern zeichnet sich eine Neuauflage der alten Koalition (N-VA, Open VLD, CD&V) ab – mit Jan Jambon (N-VA) als Ministerpräsident

Der designierte flämische Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA). Foto: Jannis Mattar

In der DG stand die neue Regierung schon zweieinhalb Tage nach den Wahlen, Flandern hat sich gut zweieinhalb Monate Zeit gelassen. Im Norden des Landes wird es wohl zu einer Neuauflage der alten Koalition von N-VA, Open VLD und CD&V kommen. Es wäre – wie auch zum Großteil in der DG – eine Verliererkoalition.

Als Grundlage für die Regierungsbildung in Flandern dient eine Note, die N-VA-Chef Bart De Wever ausgearbeitet hat. Ministerpräsident wird demnach der frühere föderale Innenminister Jan Jambon (N-VA).

Kritik kam bereits von den Ultrarechten des Vlaams Belang. In Flandern werde eine „Regierung der Verlierer“ gebildet.

26.05.2019, Belgien, Antwerpen: Bart De Wever, Vorsitzender der N-VA, verlässt nach seiner Stimmabgabe eine Wahlkabine. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

Vlaams Belang hatte bei den Wahlen vom 26. Mai stark zugelegt und im Vergleich zur Wahl von 2014 vor allem der N-VA Stimmen viele Stimmen abgenommen.

Aus einem Dokument für die künftige Regierung geht nach Angaben des BRF hervor, dass in den nächsten Jahren 120.000 neue Jobs für Flamen geschaffen werden sollen. Ziel sei eine Beschäftigungsquote von 80 Prozent. Die flämische Regierung solle weltweit eine Referenz werden für Innovation und Technologie. Die Regierung müsse mehr denn je investieren. Verantwortung und Solidarität wurden als wichtigste Prinzipien genannt.

Sollte die Regierungsbildung gelingen, hätten die DG, die Region Brüssel und Flandern eine neue Regierung. Dann würde nur noch die Wallonische Region und der Föderalstaat nur geschäftsführend regiert. (cre)

 

8 Antworten auf “In Flandern zeichnet sich eine Neuauflage der alten Koalition (N-VA, Open VLD, CD&V) ab – mit Jan Jambon (N-VA) als Ministerpräsident”

  1. Selbst diese Nachricht, Herr Cremer, reisst das grosse Publikum nicht mehr vom Höcker! Ausser den Drei Königen hiervor, die wahrscheinlich noch unter der vorigen Hitze zu leiden haben!?
    Was machen Sie denn nun?

  2. Endlich Schluss mit der VIELPOLITIKEREI in Belgien!

    Ich kann mich den Meinungen von hiervor nur anschliessen! Auch anderswo wird hierdrüber, d.h. unsere Land mit seinen übermässig vielen Instanzen hergefahren!
    Es wäre endlich, endlich Zeit dem ganzen üppigen Job des Vielregierens eine klare Absage zu erteilen!
    Was nützt uns den ganzen Simsalabim, wenn wir immer mehr an Schulden anhäufen, immer mehr an Steuern bezahlen müssen!? Rein gar nichts! Föderale Regierung, Kammer, Senat, Regionen und Provinzen, plus den Monsterapparat der daran hängt! Mehr als die Hälfte zu viel an Nichtstuern und Profitören!
    Unsere Kinder und Enkel müssen sogar noch helfen, den jetzigen Regierenden ihre ganze Schuldenmache abzubauen! Von wegen neue Investitionen usw, die laten Lasten und Fehler dieser Nichtsnutze liegen uns noch Jahrzehnte auf dem Geldbeutel!
    Und gerade diese Leuten machen sich dabei auch noch gehörig ihre Taschen voll dabei!
    Eine Dreistigkeit ohne Grenzen und ohne Scham! Stecken sich zum Schluss dann noch jede Mengen Summen an Gratisprämien und Pensionen ein!
    Stoppt endlich end schnell diesen Unsinn!

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