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Käufer für das Eupener Capitol gefunden? – Vorverkaufsvertrag mit der Dokara Schaus AG

Das ehemalige Capitol an der Neustraße. Foto: OD

In der Never-Ending-Story vom Eupener Capitol wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Als Regisseur fungiert nach wie vor der Eupener Schöffe Philippe Hunger (PFF). Nur die Rolle des Kaufinteressenten wird jetzt von anderen Personen gespielt.

Wie das Grenz-Echo berichtete, hat Hunger inzwischen bestätigt, dass die Stadt Eupen mit der Familie Schaus bzw. mit der Dokara Schaus AG aus St.Vith einen Vorverkaufsvertrag unterschrieben habe.

Ein Jahr habe die interessierte Gesellschaft jetzt Zeit, der Stadt Eupen ein schlüssiges Projekt zu präsentieren, wobei die Fassade des Capitols, die unter Denkmalschutz steht, erhalten werden müsse.

Der Eupener Kulturschöffe Philippe Hunger (PFF). Foto: Gerd Comouth

Es gebe verschiedene Optionen, hieß es. Beispielsweise könnte in dem traditionsreichen Gebäude eine Kinderkrippe geschaffen werden. Von der Idee, dass im Capitol Kultur und Vereinsleben noch einmal wiederbelebt werden könnten, soll sich Hunger inzwischen verabschiedet haben. „Dieser Zug ist mittlerweile abgefahren“, wurde der PFF-Politiker zitiert.

245.000 Euro soll das Gebäude an der Eupener Neustraße nach Schätzung eines unabhängigen Erwerbskomitees wert sein, was nach Meinung der CSP-Opposition im Eupener Stadtrat eine viel zu niedrige Summe darstellt.

Indes bleibt Hunger vorsichtig. Schon vor der letzten Stadtratswahl glaubte er,
mit dem Geschäftsmanne Imran Tas einen Käufer für das Capitol gefunden zu haben, jedoch hatte dieser Hunger erst hängen und dann sitzen lassen, als es darum ging, beim Notar den vereinbarten Deal perfekt zu machen.

Die Firma Dokara Schaus AG war bereits Ende 2019 mit der Übernahme der Geschäftsfläche des Kaufhauses „Match“ an der Herbesthaler Straße in Verbindung gebracht worden. Doris Schaus kandidierte bei der Stadtratswahl von Oktober 2018 auf der Liste der PFF. (cre)

21 Antworten auf “Käufer für das Eupener Capitol gefunden? – Vorverkaufsvertrag mit der Dokara Schaus AG”

  1. Friedhof Eupen

    Wieder einmal stirbt in Eupen ein Festsall für die Vereine . Das kommt davon wenn nur möchtegern und proviteure an der Macht sind . Was wurde nicht alles vor den Wahlen versprochen .

  2. Treesche

    Andere Gemeinden sind auch nicht wirklich besser! In der Eifel werden auch kleinere Filetstücke zu Geld gemacht! Aber was hat die Bevölkerung davon? Nur hat Eupen kein Triangle oder einen anderen Versammlungsraum für Veranstaltungen! Macht ein Verkauf Sinn? Kann Eupen das nicht selbst? Steht schon ein Konzept!

  3. Ja dann DANKE , DANKE , DANKE
    Unsere Stadt Stirbt und die Selbstverantwortlichen schauen zu
    Jetzt haben wir noch das Kolpin, das für Veranstaltungen (Karneval)zu klein ist
    Ich gehe davon aus , das bekommen die auch Platt
    Die ganze Sache in der Innen Stadt bringt auch nix
    Gute Nacht „Eupen“

  4. Die Investorin ist ein Traum für Eupen ! Ohne Familie Schaus wären im Zentrum die beiden letzten Supermärkte auch schon weg- also egal was ins Capitol kommt, alles ist besser als die nostalgische Ruine aktuell. Eine Investition in die Neustrasse kann sich dort nur positiv auswirken.

  5. Günstig

    Also ich würde das nicht für diesen Betrag veräußern. Zumal es sich beim Käufer um die gleiche Familie handelt, die sich doch vehement zur Wehr gesetzt hat um eine Zufahrt im hinteren (Bühnen) Bereich zu realisieren. Wenn ich den Kaufpreis verdopple, um in die Sicherheit un Renovierung zu Investieren, hätten die Vereine…. Bürger der Stadt für 500.000€ (Abzüglich 20% bis 40% DG Zuschüsse) endlich wieder einen schönen Saal mitten in der Stadt. Bliebe die Frage der Konzession…..

    • Aha ! Der Süden dominiert Eupen ? Warum hat der Süden nicht genug Arbeitsplätze um alle Eifler zu ernähren ? Warum kommen die Nordeifler nach Eupen arbeiten ? Freiwillig tun die das nicht.
      Wenn Schauss in Eupen investiert, dann nicht um Eupen einen Gefallen zu tun, sondern weil sie ein Geschäft machen wollen.

    • Vive l´elephant

      Aha, ich nenne das was sie da machen Unterstellung!!
      Was könnend die Leute der PFF denn dafür das die „anderen“ Parteinen keine Leute haben die sich für so etwas begeistern lassen?
      Seien sie froh das der Bull nicht zusammenbricht!

      • ne Hondsjong

        es kommt aber noch dicker, genau die Person die es jetzt billig kauft hat den Umbau blockiert und damit die Existenz des Capitols torpediert. Aber damals war ja noch eine anderer Mehrheit im Stadtrat.

  6. Kapitel Capitol

    Stehen bald wieder Wahlen vor der Tür???? Oder ist bald Weihnachten? ich kann es kaum glauben. Der Philippe hat einen Käufer für das Capitol gefunden. Fragt sich nur zu welchem Preis.
    Was dann aus dem ehrwürdigen Capitol wird, liegt dann nicht mehr in Philipps Hand. Das werden die St. Vither dann bestimmen. Und da es nun mal Geschäftsleute aus der Eifel sind, wünsche ich Ihnen alles Gute .

  7. peter Müller

    Für uns ist wichtig, dass in dieses Projekt ein Mehrwert für die Bevölkerung mit einfließt. Da muss man uns jetzt Vorschläge machen“, erklärt Philippe Hunger.

    Wenn Politiker keine Lust haben, sich mal selber über einen Mehrwert gedanken zu machen. oder Sie nicht auf der Höhe sind etwas auf die Beine zu stellen, wird verkauft. Aber von anderen Leuten etwas verlangen. Für alles, was Sie interessiert oder Nutzen hat, werden Unternehmen zu Rate gezogen, und Expertisen erstellt.

  8. Vive l´elephant

    Typisch CSP und ihre Gefolgsleute. (auch in anderen Gemeinden leider der Fall)
    Selber keinen am Start der es kauft, selber keine Ideen aber wohl rummaulen und Leute aufdrehen.
    Typisch!!

    Richtig gemacht Herr Hunger!!!

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