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Eupen: Neue Mehrheit beschließt Stopp des Capitol-Projekts

Renovierung, Umbau und Erweiterung des Eupener Capitols sind vorerst auf Eis gelegt. Die neue Mehrheit im Eupener Stadtrat hat das Projekt gestoppt.

Eupens Erste Schöffin Claudia Niessen (Ecolo) bestätigte am Montagabend im Stadtrat einen entsprechenden Beschluss des Direktionsausschusses der Autonomen Gemeinderegie Tilia.

Die CSP-Fraktion hatte durch den ehemaligen Bürgermeister Elmar Keutgen eine aktuelle Frage zu dieser Thematik gestellt. Niessen erklärte, die Planungen seien ausgesetzt worden, was aber andererseits ein vollständiges Überdenken des Projekts, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der angespannten Finanzsituation der Stadt Eupen, möglich mache.

Bis März sollen alle zugesagten Veranstaltungen durchgeführt werden, hieß es.

 

5 Antworten auf “Eupen: Neue Mehrheit beschließt Stopp des Capitol-Projekts”

  1. guy bragard

    Das ist eine gute Nachricht. Dann dürfte auch das Projekt „Kulturmeile“ auf dem Prüfstand stehen (Jünglingshaus, Kolpingshaus, Capitol, alter Schlachthof). Ich sehe folgende Alternative : die Stadt trennt sich von den vorgenannten Immobilien und kauft das Eupen Plaza . Eine Immobilie in sehr gutem Zustand, die allen kulturschaffenden Vereinen Platz bietet zu proben und Aufführungen abzuhalten, mit guter Anbindung zur Stadt und öffentlichen Verkehrsmitteln, dazu ausreichende Parkplatzmöglichkeiten.
    Einziger Schwachpunkt – leere öffentliche Kassen.

  2. Frank Bosch

    Mutig und absolut richtig! Bin gespannt, was jetzt kommt. Ich habe dazu schon öfter mal meine Vorstellungen geäußert (hier und in Leserbriefen). Der Verkauf der „Filetstücke“ Capitol und Jünglingshaus (eventuell sogar noch des Kolpingsaals; zum Abriss und zentrumsnahen Wohnungsbau, teilweise sozial, teilweise „gehoben“; Verkauf natürlich erst „hinterher“ möglich) würde etwas Geld bringen für die Neubauten (oder Umnutzung, s. Guy Bragard) und der Stadt Eupen bevölkerungspolitisch einfach guttun. Dabei würden aber auch die neue(n) „Kulturhalle(n)“ wesentlich professioneller geplant werden können, als das im Capitol überhaupt möglich wäre.

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