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Immer Sommerzeit oder immer Winterzeit? Staaten des Benelux wollen vor Entscheidung das Volk befragen

24.03.2017, Großbritannien, Edinburgh: Ein Gallery-Mitarbeiter wechselt in der Ausstellung „Between Poles and Tides“ in der Talbot Rice Gallery eine von insgesamt neun Uhren aus, die die Zeit auf allen Planeten in unserem Sonnensystem anzeigen sollen. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa

AKTUALISIERT – Wie bereits gemeldet, soll im kommenden Jahr die Zeitumstellung in der EU abgeschafft werden. Ob ab 2019 immer die Winterzeit oder die Sommerzeit gültig sein wird, bleibt den Nationalstaaten überlassen.

Die Regierungen von Belgien, Holland und Luxemburg wollen jedoch einen „Uhrzeitsalat“ im Benelux und nach Möglichkeit auch darüber hinaus unbedingt vermeiden.

Wie Belgiens Premierminister Charles Michel (MR) am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Salzburg betonte, sind sich die Regierungen der drei Benelux-Staaten darin einig, dass vor einer Entscheidung die Bevölkerung „in einer Form von Konsultation“ befragt werden soll.

Michel sprach sich bei dieser Gelegenheit auch dafür aus, dass zusammen mit den Benelux-Staaten auch Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, um zu verhindern, dass zwischen den ursprünglichen Gründerstaaten der heutigen EU unterschiedliche Uhrzeiten gelten.

2019 zum letzten Mal Zeitumstellung?

Am Ende solle die Vernunft walten, sagte Michel in Straßburg auch im Namen der Regierungschefs der Niederlande und Luxemburgs, Mark Rutte und Xavier Bettel. Eine Expertengruppe soll darüber beraten, welche Form von Konsultation in den drei Ländern durchgeführt werden soll.

21.02.2018, Brüssel: Jean-Claude Juncker, Kommissionspräsident der EU, schaut am Ende einer Pressekonferenz auf seine Uhr. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa

Am Mittwoch letzter Woche hatte der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, in Straßburg das Ende der Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst verkündet. EU-Bürger sollen nach dem Willen der EU-Kommission schon im kommenden Jahr das letzte Mal die Zeit umstellen müssen. „Die Zeitumstellung gehört abgeschafft“, sagte Juncker im Europaparlament.

Die Kommission legte einen Gesetzesvorschlag vor, nach dem im März 2019 zum letzten Mal verpflichtend alle EU-Staaten an der Uhr drehen müssten. „Die Zeit drängt“, sagte der Luxemburger.

Voraussetzung für diesen Zeitplan ist, dass das Europaparlament und die EU-Staaten dem Vorschlag der EU-Kommission bis spätestens März 2019 zustimmen. Die Länder könnten dann selbst entscheiden, ob sie dauerhaft in der Sommer- oder in der Winterzeit bleiben wollen.

Juncker rief in Straßburg dazu auf, diese Entscheidung so zu treffen, dass für den europäischen Binnenmarkt keine Probleme entstehen. Die EU-Kommission werde deshalb Gespräche zwischen den einzelnen Ländern fördern.

84 Prozent für die Abschaffung der Zeitumstellung

Mitte August war eine EU-weite Online-Umfrage ausgelaufen, bei der sich 84 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung aussprachen. Die meisten sind für eine dauerhafte Sommerzeit.

Insgesamt gingen 4,6 Millionen Antworten bei der EU-Kommission ein – ein Rekord, aber immer noch weniger als ein Prozent der EU-Bürger. Allein drei Millionen Teilnehmer kamen aus Deutschland.

Wenn künftig zum Beispiel in Deutschland die ewige Sommerzeit gelten sollte, ginge beispielsweise am 1. Januar 2019 die Sonne in Frankfurt/Main morgens erst um 9.24 Uhr auf, aber auch erst gegen 17.30 Uhr unter. Wenn eine dauerhafte Winterzeit eingeführt werden würde, hätte das umgekehrt Folgen für die langen Sommerabende: Am 1. Juli 2019 würde die Sonne in Frankfurt statt um 21.37 Uhr nun schon um 20.37 Uhr untergehen. Dafür würde sie bereits um 4.20 Uhr aufgehen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden am letzten Wochenende im Oktober die Uhren um eine Stunde von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Foto: Shutterstock

Schon jetzt gibt es drei Zeitzonen in der EU. In Belgien und 16 weiteren Staaten herrscht dieselbe Zeit. Acht Länder – unter ihnen Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland und Zypern – sind eine Stunde voraus. Drei Staaten sind eine Stunde zurück, nämlich Irland, Portugal und Großbritannien.

Nach den Plänen der EU-Kommission sollten Europaparlament und EU-Staaten dem Vorschlag nun zügig zustimmen. Jedes Land solle der Brüsseler Behörde bis April 2019 mitteilten, ob es dauerhaft in der Sommer- oder in der Winterzeit bleiben möchte. Jene Staaten, die die ewige Sommerzeit einführen, müssten die Zeit am 31. März 2019 das letzte Mal eine Stunde vorstellen.

In Deutschland gibt es die Sommerzeit seit 1980, in Belgien schon seit 1977. Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Eigentlich soll das Tageslicht besser genutzt und dadurch Energie gespart werden. Der tatsächliche Nutzen ist umstritten. Viele Menschen klagen zudem über gesundheitliche Probleme. (cre/dpa)

46 Antworten auf “Immer Sommerzeit oder immer Winterzeit? Staaten des Benelux wollen vor Entscheidung das Volk befragen”

    • Verarschenkannichmichselbst

      LOL „Man erhöht die Wahrscheinlichkeit für Diabetes, Depressionen, Schlaf- und Lernprobleme – das heißt, wir Europäer werden dicker, dümmer und grantiger.“
      Demnach wäre _vor_ der Einführung des SZ/WZ-Wechsels die Zahl der Europäer mit Diabetes, Depressionen, Schlaf- und Lernproblemen wesentlich höher gewesen und hätte _nach_ der erstmaligen Einführung des SZ/WZ-Weitwechsels wesentlich abgenommen? Das müssen mir diese „Wissenschaftler“ erstmal beweisen.

  1. Walter Keutgen

    Vor der Sommer-Winter-Zeitumstellung hatten wir Winterzeit. Die Beantworter der Umfrage wollen Sommerzeit, das ist das Problem für die Wissenschaftler. Set Einführung der Zeitumstellung in Belgien ist aber der Zeitpunkt in Richtung Winter verschoben worden. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten wir in Belgien Greenwich-Zeit, was unserer geografischen Lage am besten entspricht.

    • Greenwich-Zeit würde ja bedeuten, dass die Uhr noch eine Stunde mehr zurückgedreht werden müsste. Dann würde es im Sommer schon gegen 20 Uhr und im Winter kurz nach 16 Uhr dunkel. Ob das dann unserer „geografischen Lage“ am besten entspricht, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Die ewige Sommerzeit wäre allerdings auch nicht wirklich interessant. Wer will im Winter schon bis kurz vor 10 im Dunkeln stehen?

      Die beste Zeit wäre ganz einfach die Normalzeit von vor der unsäglichen Zeitumstellung, also die momentane Winterzeit. Es wird morgens angemessen früh hell und abends dunkel. Wieso ist es denn so interessant, dass es im Sommer bis 22:30 Uhr hell bleibt. Für Schichtarbeiter ist das z.B. eine Katastrophe!

      Mich persönlich hat diese Zeitumstellung immer absolut genervt! Vor allem die Umstellung auf Sommerzeit. Eine Stunde früher aufstehen ist eine totale Katastrophe! Es dauert mindestens einen Monat, bis man sich an diesen Nonsens gewöhnt hat!

      • Walter Keutgen

        Ganz einfach, wir sind auf ca. 6° östlicher Länge, die Zeitzonen müssten mathematisch 360°/24 = 15° breit sein, damit wäre die Greenwich-Zeit für 7,5° W bis 7,5° O die richtige. Vor dem Krieg war das so für Belgien, Frankreich, Spanien, die Niederlande und natürlich die Britischen Inseln. Luxemburg weiß ich nicht. Frankreich und Spanien haben viel Fläche westlich vom Greenwich-Meridian.

        • Das mag ja alles sein, aber die Wiedereinführung der Greenwich- Zeit steht ja zum Glück gar nicht erst zur Debatte. Die meisten Leute jammern ja schon darüber, dass es in der Normalzeit viel zu früh dunkel würde. In der Greenwich- Zeit würde das ja noch wesentlich verfrüht, da es im Winter so gegen 16 Uhr dunkel würde. Warum also sollte man die Greenwich- Zeit wieder einführen? Nur weil irgendjemand vor hunderten Jahren „mathematisch“ geregelte Zeitzonen bestimmt hat? Das mach ja überhaupt keinen Sinn!

          • Walter Keutgen

            Die meisten Länder in der Welt sind tatsächlich mit ihrer Normalzeit etwa eine Stunde vor ihrer mathematischen Zeitzone. Als aber jedes Dorf noch seine Zeit vom Kirchturm bekam, hielt man sich an die Sonnenuhr. Meine Bemerkungen waren natürlich ein bisschen zum Schmunzeln und, um die Befürworter der ewigen Sommerzeit zu bremsen, gedacht.

            • Das macht ja auch in den meisten Fällen Sinn, weil man dadurch ein relativ ausgewogenes Lichtverhältnis während des Tages schafft. Von einer ewige Sommerzeit halte ich persönlich auch nichts. Das Argument, dass es dann zu früh dunkel wird und man deshalb nicht so viel vom Abend hat, ist Unsinn. Man kann auch bei Dunkelheit ausgehen oder auf der Terrasse sitzen. Das machen die Südeuropäer ja auch. Aber Dunkelheit bis 9 Uhr oder gar 9:30 Uhr kann und will ich mir lieber nicht vorstellen. Dann kommt man ja morgens gar nicht mehr aus dem Bett!

  2. Es reicht!

    Typische Schnapsidee der EU Diktatoren. Die Umfrage war lächerlich. Hätte man diese im tiefen Winter durchgeführt hätten die paar Befragten höchswahrscheinlich für die Beibehaltung der Winterzeit gestimmt.

    Da Cognacjuncker höchstwahrscheinlich erst um 10 Uhr morgens ausgeschlafen hat ist ihm doch völlig egal das der kleine Arbeiter und Angestellte bis 9 Uhr 30 im durch Dunkel tappen muss?

    • Pensionierter Bauer

      Die Zeitumstellung ist eine wunderbare Idee um das Sonnenlicht optimal für unseren Lebensrhytmus auszunutzen. Was diesem Cognactypen, der in Luxemburg vom Wähler zum Teufel gejagt wurde, hier wiedermal geritten hat, kann man als klardenkender Mensch nicht mehr nachvollziehen. Vielen denen es gleichgültig ist oder jetzt sogar jubeln, werden sich noch wundern wenn es im Winter erst um 10:00 hell wird oder aber ggf. im Hochsommer schon um 21:00 wieder dunkel ist.

  3. DenAhlen

    Ja klar, „die Zeit drängt“! Wir haben in der EU andere Themen, bei denen die Zeit drängt. Die Zeitumstellung ist wieder nur ein Ablenkungsmanöver, damit die Leute was zu reden haben und die wichtigen Themen vergessen! Das Eu Parlament ist nicht mehr als ein Kasperletheater, wo jeder kassiert, kommt und geht wann’s ihm passt und wo keiner wirklich Arbeitet! Erinnert mich irgendwie an „die Hungerspiele“. Unsere gewählten Volksvertreter sollen sich was schämen!

  4. die Wahrheit

    Also, was soll das?
    Dann ist ja um 19 Uhr Zapfenstreich. Jetzt fängt es ja schon 20 Uhr an zu dämmern. Für einen Arbeiter ist es doch wunderbar, noch einige Sonnenstunden nach Feierabend geniessen zu können oder?
    Junker soll besser noch einen guten Whisky trinken, damit seine angeblichen Rückenschmerzen verschwinden, anstatt die Sommerzeit abzuschaffen.

    • Pensionierter Bauer

      Ich stimme dir voll und ganz zu. Auch verstehe ich nicht warum der Cognac Juncker jetzt plötzlich davon redet, dass jedes Land machen könne was es wolle. Das bedeutet, dass es in der EU statt wie bisher drei, demnächst möglicherweise sechs verschiedene Zeiten geben wird. Die EVP (Bündnis der C Parteien) redet überall von mehr Eiropa und deren ständig besoffener Rudelleiter macht die Einheit in der Zeit jetzt schon kaput. Diese C Opportunisten wissen echt nicht was sie wollen.

        • Pensionierter Bauer

          Ja, in der EU gibt es jetzt drei Zeitzonen. Wenn demnächst jedes Land es machen wie es will, dann kann es sein dass Belgien die Winterzeit ganzjärig einführt und Deutschland die Sommerzeit. Das gleiche kann sich dann in jeder Zeitzone wiederholen. Ich bin schon erschrocken über soviel Blödheit bei den EU Institutionen. Ich wüsste mal gerne die Meinung des Herrn Pascal Arimont dazu.

  5. Es ist schon interessant, wie hier einige Kommentatoren (Pensionierter Bauer, Es reicht!) selbst bei einem so nebensächlichen Thema wie der Zeitumstellung, die man kritisieren oder gut finden kann, ihre Kübel Mist über andere Menschen ausgießen. Wie armselig muss deren Leben sein, dass sie hier, vor ihrem Monitor, ihren Hass ausleben müssen? Traurig, traurig, wie wäre es mal mit einem guten Therapeuten? Durch eine Sommer- oder Winterzeit wird euer Leben nicht besser!

  6. Anneliese Schwätzer

    Es ist wie es immer ist.
    Jahre lang wird gejammert : Blödsinn, so ein Schwachsinn,.braucht kein Mensch, bringt nichts,…diese Zeitumstellung.
    Kaum soll sie dann endlich abgeschafft werden, finden sie alle toll.

  7. Da feieren Leute jedes Wochenende die Nächte durch. Kennen sie jemanden der eine Fernreise wegen Jetlag abgesagt hat? Piloten und Bordpersonal fliegen ständig dem Tageslauf hinterher oder entgegen. Viele Berufe kennen nur Doppel- oder Dreifachschichten. Und 1 h Zeitumstellung im Frühjahr, und 1 h im Herbst sind ein Riesenproblem!!?? Es ist wie immer, die Medien und die Politik blasen etwas nebensächliches auf damit niemand auf die Idee kommt die richtigen Probleme anzusprechen…..

  8. EU-Kritiker

    Für die EU-Bonzen wäre es doch interessanter wenn es morgens zwischen 08 Uhr und 09 Uhr immer noch dunkel wäre. Wieso fragen Sie? Weil die dann, mit ihren täglichen Spesen zwischen 500 € und 1000 €, welche sie morgens schon einkassieren, unbemerkt irgendwohin verschwinden können, nachdem sie sich „pro forma“ kurz als „anwesend“im Parlament eingetragen haben. Das ist kein Witz, sondern Tatsache! Ein Kamerateam hat beispielsweise hierzu mal einen EU-Abgeordneten aus irgend einem osteuropäischen Mitgliedsstaat bei dieser Abzocke beobachtet; als sie den Typen darauf ansprachen, wurde der gewalttätig gegenüber den Journalisten

  9. Aktuell haben wir die Sommerzeit und um’s allen recht zu machen, entweder jetzt die Uhr um NUR eine halbe Stunde vorstellen anstelle der ganzen Stunde und es bleibt so oder halt im März die Uhren NUR die halbe Stunde zurück setzen und es bleibt dann ab da auch so. Somit haben die Winterzeit und Sommerzeitgegner was davon….entweder ein jeder eine halbe Stunde mehr oder halt die halbe Stunde weniger.

  10. Zaungast

    Aha, die Beneluxstaaten wollen also „das Volk“ befragen.
    Wie „das Volk“ so weise entscheidet, kann man jetzt bei dem unsäglichen Brexit erleben.

    Nehmen wir mal an, diese drei Staaten entscheiden sich für „hot“t, Deutschland aber für „hü“? Was dann?

    Gerade die DG oder „Ostbelgien grenzenlos“ dürfte doch an einer einheitlichen Zeitzone mit ihren östlichen Nachbarn gelegen sein.

    • EU-Kritiker

      „Wie „das Volk“ so weise entscheidet, kann man jetzt bei dem unsäglichen Brexit erleben.“

      Was soll denn an dem Brexit unsäglich sein? Das Volk hat nun mal so entschieden, wenn auch knapp für den Austritt aus der EU. Unsäglich ist eher die generelle Berichterstattung dazu in den Medien, besonders in den deutschen ; alles was nicht nach dem Wunsch der Deutschen verläuft ist so wie so untragbar., frei nach dem Motto : „am deutschen Wesen …..“ Jedenfalls ist die EU eher der Feind der Bürger als deren Freund. Einfach abschaffen diesen undemokratischen Wasserkopf. Die bekommen
      absolut keine Probleme ( wie etwa die Migration) in den Griff. Was die „schaffen“ sind andauernde Schikanen für die Bürger! Und, ja : am meisten profitiert die Wirtschaft aus der benachbarten Billig-Republik durch ihren Export von der EU.

      • Zaungast

        „Was soll denn an dem Brexit unsäglich sein?“

        Es ist nicht Thema des Artikels, deshalb nur kurz: Wenn der Brexit so vorteilhaft für GB wäre, warum bemüht Theresa May sich denn geradezu verzweifelt darum, eine möglichst enge Anbindung an die verhasste („EU-Ratten“) zu bekommen bzw. zu erhalten?
        Warum heisst es dann nicht schon seit zwei Jahren: Schiff ahoi und Leinen los?
        Lesen Sie meinen Beitrag a.a.O. und widerlegen Sie Punkt für Punkt meine Bemerkungen.

        Jetzt sind sogar schon Neuwahlen im Gespräch.

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