Politik

DG-Regierung: Paasch fährt Audi A6 Avant, Antoniadis Audi A4, Mollers BMW 520 und Weykmans Volvo V90

Über Dienstfahrzeuge bzw. Amtsfahrzeuge dieser Marken und Modelle verfügen die Minister Oliver Paasch (Audi A6 Avant), Antonios Antoniadis (Audi A4), Hatald Mollers (BMW 520) und Isabelle Weykmans (Volvo V9). Fotos:Shutterstock

Neben einer Frage über die Beihilfen der DG an die Medien (siehe Artikel anbei) hat der Vivant-Abgeordnete Michael Balter an MP Oliver Paasch (ProDG) auch eine schriftliche Frage über die Dienstautos von Regierung und Ministerium gerichtet.

Wie Sie der Antwort von Paasch auf die Frage von Balter entnehmen können, die „Ostbelgien Direkt“ am Ende dieses Artikels integral veröffentlicht, zählt der Fuhrpark der DG-Regierung insgesamt 5 Fahrzeuge: 4 Amtsfahrzeuge für die Minister und ein Dienstfahrzeug. Die Anzahl der Fahrzeuge habe im Zeitraum 2014-2018 immer bei 5 gelegen, so Paasch.

Für Amtsfahrzeuge werden keine Fahrtenbücher geführt. Sie dürfen auch privat genutzt werden. Dienstfahrzeuge stehen allen Mitarbeitern des Ministeriums zur Verfügung. Jedes Fahrzeug verfügt über ein eigenes Fahrtenbuch.

DG-Minister Antonios Antoniadis (2.v.r., SP) mit seinen Kollegen Oliver Paasch, Isabelle Weykmans und Harald Mollers (v.l.n.r.). Foto: OD

Antoniadis Antonius verfügte von 2014 bis 2017 über einen Audi A4 – 110 KW und seit 2017 über Audi A4 – 140 KW.

Oliver Paasch hatte von 2011 bis 2014 einen BMW 530 Xdrive – 190 KW und seit 2014 einen Audi A6 Avant – 140 KW.

Harald Mollers verfügte von 2011 bis 2015 über einen BMW 530 Xdrive – 190 KW, von 2015 bis 2017 über einen VW Passat 4 Motion Highline DSG – 176 KW und seit 2017 über einen BMW 5 520 dXA -140 KW.

Isabelle Weykmans schließlich wechselte von einem Citroën C5 – 177 KW (2011 bis 2015) zu einem Peugeot 508 RXH 120 KW+ 20KW (von 2015 bis 2017) und hat seit 2017 einen Volvo V90 – 140 KW.

Das Ministerium der DG verfügte seinerseits im Oktober 2018 über 16 Fahrzeuge, davon 5 Amtsfahrzeuge und 11 Dienstfahrzeuge. Amtsfahrzeuge stehen dem Beamten oder Regierungsmitglied aufgrund seiner Funktion zur Verfügung. (cre)

Alle weiteren Einzelheiten in Bezug auf Amts- und Dienstfahrzeuge, Fahrer, Kilometergeld, Länge der Fahrten usw. entnehmen Sie der Antwort von Paasch an Balter unter folgendem Link:

Schriftliche Frage Nr. 330 vom 14. Dezember 2018 von Herrn Balter an Herrn Ministerpräsident Paasch zu den Fahrzeugen der Regierung und des Ministeriums

76 Antworten auf “DG-Regierung: Paasch fährt Audi A6 Avant, Antoniadis Audi A4, Mollers BMW 520 und Weykmans Volvo V90”

      • Walter Keutgen

        Elch, Norwegen hat Unmengen an hydraulischen Strom. In den achtziger Jahren hatte ich einen Kollegen, der bei Verwandten dort auf Urlaub gewesen war: Sie ließen das Licht brennen, weil „es so schöner war“, hatten aber Probleme mit einem Frühstücksei, das das Doppelte von in Belgien kostete. Als ich Ende der siebziger Jahre für den Beruf in Oslo war, sind mir die vielen US-amerikanischen Kleinlimousine und so genannte Vans aufgefallen. Benzin kostete wohl wenig, aber es waren 100% Mehrwertsteuer auf Autos. Im Übrigen hat Norwegen aus dem Erdölverkauf satt finanzielle Reserven, aus denen es solche Autos für seine Bürger subventionieren kann; ob es das tut weiß ich nicht. So ein Land in den Himmel zu loben, kostet nichts, ist aber umgekehrt unrealistisch.

        • Lééve Walter, wofür demonstrieren unsere Schüler denn ? Ist das etwa unrealistisch ? Ende der siebziger Jahre wurden die Grünen geboren. Im Monat Januar d. J. wurden in Belgien so viele e autos verkauft wie nie zuvor ! Änn da noe, kameroot, skoll !…

          • Walter Keutgen

            Elch, dann werden wir mal konkret:

            1. NOx-Luftverschmutzung: In den Ostkantonen kein Problem.
            2. E-Autos für DG-Regierung: Wegen der kurzen Fahrstrecken durchaus denkbar.
            3. Strom für die E-Autos: Ein Problem. Wären Sie einverstanden, dass man Ihnen im Winter den Strom abstellt, um die E-Autos zu laden? Ich hatte 15 Stunden lang eine Heizungspanne, nicht lustig.
            4. Wäre ja gelacht, bei all der Propaganda, wenn der Anteil der E-Autos in den Zulassungen auch in Belgien nicht stiege.
            5. In Norwegen soll der Anteil der E-Autos 50% in den Neuzulassungen betragen. S. oben. Wie viel finanzielle Förderung, wie viele Fahrverbote?
            6. Für was demonstrieren die Schüler denn konkret? Wissen sie überhaupt wie viel getan wird?
            7- Für die Grünen wird nur 9% Ökostrom in Belgien hergestellt.

            • @Walter K,
              unfassbar, kinderleicht eine Ladestation an zu bringen, sogar an einem Chalet,
              Miinister touren nicht nur durch Ostbelgistan,
              wann denn, wenn nicht jetzt ?
              Andere realistische Alternative nicht in Sichtweite, oder ?
              Da benn ich ens nö wat no kömmt, marendjü…

              • Walter Keutgen

                Elch, Sie bleiben natürlich vage.

                Unter 2. habe ich geschrieben „durchaus denkbar“. Die meisten E-Autos schaffen über 150 km Reichweite. Es gibt luxuriösere Modelle als die, die Sie aufgelistet haben, auch von den letzten in Belgien verbliebenen Autoherstellern.

                Es ist nur kinderleicht in einem Chalet eine Ladestation zu installieren, wenn schon ein Stromanschluss besteht. Ein Chalet? Sie beantworten natürlich nicht die Frage 3., besonders in Anbetracht der geplanten Abschaltung der belgischen Kernkraftwerke. Aber da gibt es ja den bekannten, französischen Ausspruch „yaka“.

  1. Unbekannt

    Das die Minister ein dienstfahrzeug haben finde ich ja noch in Ordnung. Nur, wieso reicht ein Golf oder ein Clio denn nicht? Das würde meiner Meinung nach die Vorbildfunktion verstärken.. Ein günstigeres gutes Auto welches weniger verbraucht und dadurch eventuell bessere Werte erzielt…

  2. Ostbelgien Direkt

    Zur Klarstellung, weil einige auf unserer Facebook-Seite meinten, das interessiere niemanden: Erstens hat Vivant die Frage an Paasch gestellt und nicht OD. Zweitens ist es in Zeiten der Klimaproteste nicht unbedingt irrelevant, was für „Spritfresser“ unsere Minister fahren. Gruß

      • Mischutka

        @ Deuxtrois :
        ……. wenn ich richtig gesehen habe, dann fährt er im Winter auf Ski durch die Gegend und im Sommer auf einem Dreirad….. Ein Journalist muss ja schon vom Beruf her alles genau sehen und erleben um einen perfekten Artikel schreiben zu können. Und auf steilen bergab-Straßen (wie z.B. Kaperberg, Rotenberg, Olengraben u.s.w…..) benutzt er immer noch eine Seifenkiste… und wenn es steil nach „oben“ geht, dann klammert er sich eben an einen LKW …..(☺☺☺☺)

        • Mithörer

          @heinz
          Ich denke, er setzt es, genau wie alle Selbständigen von der Steuer ab. Oder aber es läuft über den Betrieb. Otto Normalverbraucher darf alles, MWST einbegriffen, selbst bezahlen.

        • Deuxtrois

          Ja bitte, dann erwähnen, welches Auto. Immerhin könnte es ja sein, dass das Fahrzeug über die Firma läuft und daher gewisse „Privilegien“ genossen werden. Und wenn man schon etwas „aufdeckt“, dann kann man gleich doch bei sich selbst anfangen oder nicht?

      • Tendenziös

        @ Deuxtrois

        „Herr Cremer, welches Auto fahren Sie eigentlich?“

        Ihre Frage ist unerheblich da das Fahrzeug des Herrn Cremer und die damit verbundenen Kosten nicht aus Steuergeldern finanziert werden.

  3. Der Balter ist ja nur neidisch weil ihm kein Fahrzeug zusteht.
    Würde er selber eins fahren, hätte er sicher die Frage gar nicht gestellt.
    Der nervt nur noch mit seinen ständigen Fragereien.

  4. Dass die „Minister“ solche Autos fahren ist mir egal, aber dass die selben Politiker dem kleinen Mann im Namen der Klimakirche seinen Ford Focus madig machen, deswegen sollte man sie teeren und federn. Hier wird Wasser gepredigt (E-mobilchen, strengere Grenzwerte, Fahrverbote…) aber Wein getrunken.

  5. Neiddebatte 3.0 und eine lächerliche dazu. Sie leisten ordentliche Arbeit und verdienen einen angemessenen Wagen. Und das ist der Fall.

    Wenn ich lese, was bei Facebook geschrieben wird, merke ich, was der Normalbürger über die Angelegenheit denkt. Gut so! 👍✌️✊🇧🇪

  6. TRUCKER bill

    Leute sehe ich da Neid ????
    So nun seien wir doch mal ehrlich, ein Minister ist doch so etwas wie der Kader in einer großen Firma.
    Dort fährt der Chef doch auch einen dickeren Flitzer als der Arbeiter oder?
    Benziner oder Diesel ? Auch wieder so ne Grätchenfrage, da uns der Diesel einst als Fortschritlichste Technick präsentiert wurde und aufgrund der Laufleistungen mal Alternativlos war.
    So nun zu der Größe bzw Luxus- die verbringen viel Zeit in ihren Fahrzeugen , welches dann auch zum Büro wird.
    So und nun noch Fragen???Gehen sie ihren Chef mal fragen warum der nen dicken Benz fährt und sie nur nen Dacia
    Die Antworten werden gleich sein. Wenn sie überhaupt eine bekommen

    • Sie schreiben es richtig. Nur ist „das Volk“ – also wir Schreiber hier – in gewisser weise „der Boss“ und die Minister „die Arbeiter“…..den das Geld für die Karossen wird nun mal nicht durch „die Arbeiter“ bezahlt sondern stellt „Der Boss/das Volk“ zur Verfügung!
      Und ja, in Skandinavischen Ländern geht das alles viele Nummern kleiner. Die Minister, Abgeordneten sitzen in normal großen und einfach eingerichteten Büros, nehmen den ÖPNV und ansonsten teilen die sich einige Autos der Mittelklasse.

  7. standpunkt

    es ist nicht der Neid, viel mehr ist es die Anzahl an Politikern die wir durchfüttern müssen mit allem Luxus den sie sich selber gönnen. Mein Chef bezahlt mich für die Arbeit die ich leiste….die Politiker nehmen sich einen grossen Teil meines Gehaltes. Die Politiker bestimmen die Abgaben, ihr eigenes Gehalt, ihr eigenen Luxus, die Anzahl an Politiker (und hier ist leider der grösste Knackpunkt des belgischen Systems)

  8. Ahnungslos

    Als kleiner Arbeiter muss ich mir mein Auto selber kaufen und bekomme dann einige Cent pro KM von meiner Firma .
    Warum kann das nicht auch für Politiker& Anhang so angewendet werden ?

  9. Profitöre

    Was doch die Politik für ein ekelhafter und unbeliebter Beruf sein kann!? Mit Recht stösst derselbe mehr und mehr an die Grenzen des erlaubten bei dem Volke. Die rühmen sich in den blauen Himmel hinein, und prahlen ihre Taten und Errungenschaften! Wohlwissend das sie nur auf Pump des Volkes, dem Bürger sozusagen auf’s Portemonaie liegen! Darin räubern sie mehr als sie dürfen, denn sie lassen ausserdem noch fleissig anschreiben! So das des Bürgers Kinder und Enkelkinder noch deren Zeche bezahlen müssen! Unkapable Leute! Besonders hier in Belgien, da haben wir massenhaft solche Künstler rumlaufen! Blaffen vor den Wahlen gross, und versprechen dem Bürger alles mögliche. Sie füllen sich fürstlich ihre Taschen dabei, und eignen sich jede Menge Vorteile in Sachen Lohn und Pensionen und Zusatzvergünstigungen ein dabei! Das gravierenste, sie mauscheln auch noch, und zweigen sich zusätzliche Einkommen einfach nur so im Handumdrehn, aufs Konto ab. Auch das bezahlt der Steuerzahler.
    Wann endlich kriegen wir die Leute die wir verdienen? Und nicht diese welche wir jetzt da am Ruder haben!?

  10. Peter Müller

    Das die Leute einen Dienstwagen benutzen stöhrt mich nicht, aber der Preis. Der Wagen dürfte nicht mehr als 40.000 Euro kosten. Was auch kein Problem ist, dass der Wagen 140 kw hat, ist normal, sonst kommt der nicht von der Stelle mit seinen 2 Tonnen. was nicht nötig ist, sind die ganzen Extras, die schnell 20.000 Euro ausmachen. Ein Wagen der Preisklasse hat alles an Bord was man nötig hat.

  11. Es reicht!

    Das sind die Motzer und Kritiker doch selber Schuld. Wählt doch ECOLO die fahren nur mit Fahrrändern oder VIVANT, der Balter verzichtet auf den Dienstwagen!
    Jeder bekommt das was er gewählt hat.

    • Mus das wirklich sein

      @es reicht , nicht jeder bekommt was er gewählt hat , sondern was der klüngel 3 Perioden veranlasst hat . Es ist endlich an der Zeit , das diesem klüngel ein Riegel vorgeschoben wird . Mus das sein , das dort alte Knaben bis zu einem gesegneten Alter sich da noch hinschleichen , diese haben in ihrem ganzen irdischem Dasein an dieser Quelle sich bereichert ohne mit den Wimpern zu zücken .

    • Ekel Alfred

      @ Es reicht!, auf unserer Strasse wohnen auch ECOLOS….beim sich öfters ergebenden Zusammentreffen hat man die Erfahrung gemacht…. was das Auto anbelangt. benutzen viele von denen auch einen Diesel….dürfte doch eigentlich nicht sein….

  12. Hirn Ein

    Es gibt einen Unterschied zwischen einem Firmenwagen, der durch Leistung erwirtschaftet wurde und einem Dienstwagen, der durch Steuergelder bezahlt worden ist. Man hat den Eindruck, einige haben vergessen, dass die Ausgaben der Regierung Steuergelder sind. Mit Neid hat das nichts zu tun. Es fällt einem nur schwer einzusehen, dass der normalo Bürger für diese Autos zahlen muss. Ich habe es schon erlebt, dass ein Minister mit seiner damaligen Gattin auf einer Dorfkirmes zu Besuch war und der Chauffeur wartete im Auto. Was hatte das mit dem Amt zu tun? Da fehlt es einigen an Bodenhaftung.

  13. Eigentlich dürfte kein Mensch mehr einen Wagen von Herstellern kaufen, die die Welt so betrogen haben und jetzt nochmal davon profitieren. Aber PS und Geschwindigkeit gehen eben vor Umwelt und Moral, bei Otto Normalbürger und Homo politicus.

  14. Schon interessant, dass die Diskussion hier mehr Inhalt hat, als das Gequäke auf Facebook. Man sollte ja meinen, dass Spitznamen eher zum trollen verführen.

    Ich muss manchen Mitrednern recht geben. Wenn der Staat ein riesigen Buhei macht, von wegen CO2 und Feinstaub, dies dann auch versucht mit kommenden Pigou-Steuern „in den Griff zu bekommen“, dann sollte die Politik dies dem Bürger doch vorbildlich vormachen. Wein, Wasser, usw.

    Mal ganz von den Anschaffungskosten abgesehen. Weil 2038 und so.

  15. Es reicht!

    Wenn der Bürger diese Mehrheit im kommenden Mai bei den Wahlen bestätigt, dann ist er auch mit dieser Autoflotte einverstanden. Somit liegt es ganz und allein am Wähler. Bis jetzt waren die Wähler mehrheitlich dafür das der Fuhrpark so aussieht.

  16. Unvermögen!

    Wenn der normale Bürger hier dieses Verschwenderische Tun unserer Eupener Regierung beobachten, und das vergleichen mit dem Nonsens der E U zu dem Nothubschrauber,dessen fehlende Landeplätze, ja dann versteht der Bürger die Welt nicht mehr!?
    Unsere Vier glorreichen Minister in Eupen sollten sich in den Boden rein schämen!
    Sich selber den Teppich aus zu rollen, und das auch noch auf unsere bitteren Steuergelder, und dann nicht mal zwei Landeplätze von Hundertausend Euros Hinkriegen!?
    Da kann man nur noch den Kopf schütteln!
    Kein Wunder das die Leute es satt sind!
    Brauchen wir den Luxus überhaupt!? Geht das nicht ein Grossteil kleiner?

  17. Steuerzahler

    4 Fahrzeuge, damit sich sich die tollen Minister mittags zum „Arbeitsessen“ (wahrscheinlich auch noch auf Kosten der Steuerzahler) treffen können. Zusätzlich weiter 12 Fahrzeuge für jedermann. Auch noch Fahrer dazu. Das alles in so einem kleinen Hofstaat. Absolut inakzeptabel!

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