Der SC Charleroi hat sich für das Halbfinale qualifiziert: Die „Zebras“ besiegten im Viertelfinale nach einer starken Leistung einen eher apathischen FC Brügge 2:0.
Die Brügger dominierten die erste Halbzeit, ohne jedoch eine Lösung zu finden. Vermant verfehlte eine Flanke von Sabbe um wenige Zentimeter und scheiterte nach einer halben Stunde an Torhüter Delavallée.
Auf der Seite von Charleroi nutzten die Männer von Hans Cornelis ihre Chancen, um Gefahr zu erzeugen. Ein Kopfball von Scheidler ging knapp über das Tor. Der Stürmer wurde dann im Strafraum gefoult und erhielt einen Elfmeter, den Guiagon verwandelte (16., 1:0).
Brügge dominierte, aber Charleroi war realistisch: Guiagon erzielte eines der schönsten Tore der Saison. Mit einem herrlichen Schuss in den Winkel erhöhte er in der Nachspielzeit auf 2:0 (45+ 2.).
Jetzt mussten die Brügger das Spiel machen, doch bekam es der Titelverteidiger mit tapferen Gastgebern zu tun, die nicht zurückwichen und sich sogar die größten Chancen der zweiten Halbzeit erspielten. Die beiden Schüsse von Bernier wurden abgefälscht, dann wurde der Kopfball von Keita durch einen großartigen Reflex von Brügges Torhüter Van den Heuvel abgewehrt.
Am Ende des Spiels war es Delavallée, der seine Mannschaft rettete. Die Angriffe der inzwischen auch schon frustrierten Brügger waren nicht gut genug, um sich davon etwas erhoffen zu können, und so sind Vanaken & Co. aus dem Croky Cup ausgeschieden. Der eingewechselte Brügger Spieler Campbell sah ganz am Ende des Spiels wegen einer Unbeherrschtheit die Rote Karte. (cre)