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Horror-Start ins Jahr 2026 für den FC Brügge: Nach dem Pokal-Aus in Charleroi Pleite gegen La Louvière

Romeo Vermant (l) vom FC Brügge im Zweikampf mit Thierry Lutonda (r) von La Louvière. Foto: Belga

Der FC Brügge hat einen miserablen Start ins Jahr 2026 erwischt: Wenige Tage nach der Blamage im Viertelfinale des Landespokals beim SC Charleroi unterlagen Hans Vanaken & Co. am Freitagabend in der Meisterschaft mit 2:3 gegen La Louvière.

Fall war es, der die „Wölfe“ in der 89. Minute in Euphorie versetzte. Zur Erinnerung: „Blauw en Zwart“ hatten bereits das Hinspiel in La Louvière verloren und stehen nun bei 0:6-Punkten gegen den Aufsteiger. Eine schwierige Woche für den FC Brügge nur wenige Tage nach seinem überraschenden Ausscheiden im belgischen Landespokal.

Mit 2:0 lagen die Gastgeber zur Halbzeit in Führung. Nach einer Flanke von Diakhon kam Vermant dem Torwart von La Louvière, Peano, zuvor und schob den Ball ins Netz (23., 1:0). Nach einer Ecke von Tzolis verwandelte Vetlesen den Ball mit dem linken Fuß perfekt zum 2:0 (29.).

Ivan Leko, Trainer des FC Brügge. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Die Schlüsselszene dieses Spiels gab es fünf Minuten vor der Pause: Ordonez hielt Afriyie am Trikot fest und hinderte den Spieler von La Louvière daran, alleine in Richtung Tor zu laufen. Nach Rücksprache mit dem VAR entschied der Schiedsrichter, dem Brügger Verteidiger die Rote Karte zu zeigen (39.).

– Eine verrückte zweite Halbzeit für die „Wölfe“: In der zweiten Halbzeit traf Maisonneuve mit einem trockenen Fernschuss die Latte des Brügger Tores (57.). Kurz darauf nutzte Afriyie einen Fehler von Jackers aus, um den Rückstand zu verkürzen (61., 2:1).

Nach mehreren Versuchen wurde La Louvière durch einen Schuss von Lahssaini belohnt, der den Ausgleich erzielte (81., 2:2). Nach einem Durcheinander im Brügger Strafraum köpfte Fall den Ball ins Tor von Jackers und sicherte den „Wölfen“ den Sieg (89., 2:3).

Mit dieser Niederlage bleibt Brügge vorläufig Zweiter (41 Punkte), während La Louvière drei wertvolle Punkte holen konnte (13., 23 Punkte). Bisher hat sich für den FC Brügge, der unter dem Eindruck von zwei Niederlagen in Folge die extrem weite Reise nach Kasachstan antreten muss, wo er am Dienstag in der Champions League auf Almaty trifft, der eh umstrittene und von den meisten Brügger Fans missbilligte Trainerwechsel von Nicky Hayen zu Ivan Leko nicht gelohnt. (cre)

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