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Viel Spekulation um Bauarbeiten an der Mehrzweckhalle Kettenis

Die Dachsanierung an der Mehrzweckhalle Kettenis gestaltet sich schwieriger, als dies ursprünglich erwartet worden war. Inzwischen ist die Halle sogar für den Sportbetrieb von Schulen und Vereinen geschlossen.

Begonnen hatten die Arbeiten Ende August 2017. Ursprünglich sollte der Sportbetrieb in der Halle durch die laufenden Arbeiten nicht beeinträchtigt werden.

Relativ schnell wurden jedoch von Seiten der Anwohner Bedenken angemeldet. Die Umweltpolizei wurde eingeschaltet.

Offenbar wurden Asbest-Platten mit einem Gabelstapler in einen Container gedrückt und gingen dabei kaputt. Beschädigte Asbestplatten sind indes gefährlich für die Gesundheit. Mit der Zeit wurden mehrere Vorkehrungen getroffen, an die sich die beauftragte Firma zunächst nicht gehalten hatte.

Wer aber dachte, jetzt sei wieder alles in bester Ordnung, war erstaunt, dass inzwischen die Halle für den Schul- und Vereinssport geschlossen ist, was wiederum neue Spekulationen auslöste. War womöglich – im Gegensatz zu den Beteuerungen von Bauschöffe Michael Scholl (PFF) – doch nicht alles in bester Ordnung.

Schließung „Vorsichtsmaßnahme“

In einer Pressemitteilung schrieb die Erste Schöffin Claudia Niessen (Ecolo) im Namen des Gemeindekollegiums und der Gemeinderegie Tilia, bei der Schließung der Halle handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, „um definitiv auszuschließen, dass Kinder von herumliegenden oder herunterfallenden Bauteilen verletzt werden, sich gedankenlos zu Gefahrenpunkten Zutritt verschaffen oder dass Bauabschnitte nicht ordnungsgemäß abgesichert sind“.

„Was für die Schulkinder gilt, gilt auch für den Vereinssport und die Proben; so ist die Halle vorerst nicht mehr zu nutzen“, hieß es weiter.

Und zu den Spekulationen über eine mögliche Asbestbelastung im Innenbereich der Halle wurde betont, durch die Stadt in Auftrag gegebene Analysen hätten aufgezeigt, dass es bis jetzt keinerlei Hinweise auf Asbestfasern in der Luft der Halle und im Außenbereich gebe. Diese Untersuchungen würden fortgesetzt und sollen auch nach Beendigung der Arbeiten wiederholt werden, „um jegliches Risiko auszuschließen und Gerüchten mit Analysen entgegentreten zu können“.

Ob diese Klarstellung den Spekulationen ein Ende setzen kann, bleibt abzuwarten. Viele haben den Eindruck, dass dieses Projekt bisher nicht gut gemanagt wurde. (cre)

 

  1. Wenn bisher keinerlei Hinweise auf Asbestfasern in der Luft festgestellt wurden, heist das doch nur, dass bisher keine Messungen vorgenommen wurden. ( oder liege ich da falsch )

  2. Es reicht eben nicht die Baustelle mit einem Flatterband abzusperren und keinen Gedanken (und Geld) an Wegeführung und Sicherheit zu verschwenden. Schlechtes Baumanagement @ it’s BEST!

  3. Wer sich in seinen Aussagen so bedeckt hält wie Schulschöffe Baumgarten, muss sich nicht wundern, dass spekuliert wird. Und dann die Äußerungen des Bauschöffen und ein Nachkarten von Frau Niessen …. hier verderben zu viele Köche mit unterschiedlichen Rezepten den Brei. Kommunikationsmix von Blau-Rot-Grün. Transparenz sieht anders aus und auch kompetentes „Management“.

  4. …Beschädigte Asbestplatten sind indes gefährlich für die Gesundheit …
    Ansonsten ist der Herr Baumgarten schnell mit Drohungen und Konsequenzen . Aber wenn es um die Gesund-und Sicherheit der Bürger geht , sieht und hört man von dem Herrn Sport- und Schulschöffen Baumgarten nichts mehr . Am Tag der “ Ladies Run “ ( eine sehr gute und sinnvolle Veranstaltung ) sahen wir wie Herr Baumgarten auf der Bühne rum „höppelte“ , bei solchen Aktionen glauben Politiker dass sie auf keinen Fall fehlen dürfen. Nun ja ! Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und da muss „Mann“ sich halt produzieren.

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