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Annalena Baerbock an der Frontlinie in der Ostukraine

08.02.2022, Ukraine, Schyrokyne: Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), deutsche Außenministerin, mit Helm und schwarzer schusssicherer Weste. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

In einem gepanzerten Fahrzeug hat sich die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock an der Frontlinie im Konfliktgebiet in der Ostukraine informiert.

Geschützt mit Helm und schwarzer schusssicherer Weste ließ sie sich am Dienstag von einem Kommandeur der ukrainischen Regierungstruppen die aktuelle militärische Lage im Donbass erklären. Die Grünen-Politikerin hielt sich bei regnerischem Wetter gut 40 Minuten an der Front zwischen der ukrainischen Armee und den von Russland unterstützten Separatisten auf.

08.02.2022, Ukraine, Schyrokyne: Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen, M), deutsche Außenministerin, informiert sich im verlassenen Ort Schyrokyne an der Frontlinie zwischen der ukrainischen Armee und den von Russland unterstützten Separatisten über die Lage im Konfliktgebiet Donbass. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Es kam zu keinerlei Zwischenfällen, wie ein Reporter der dpa vor Ort berichtete. In der Region im Südosten kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Separatisten – trotz eines geltenden Waffenstillstands. Dieser wird immer wieder gebrochen. Es gab mehrere Anläufe, dass die Vereinbarung dauerhaft von beiden Seiten akzeptiert wird.

Ein im Jahr 2015 im belarussischen Minsk vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis. Kiew und Moskau werfen sich gegenseitig Verstöße gegen das Abkommen vor. Seit 2014 sind im Donbass nach UN-Schätzungen mehr als 14 000 Menschen bei Kämpfen getötet worden.

Baerbock hatte am Montag bei ihrem Auftritt mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba über ihre Reise an die Frontlinie gesagt: „Ich will dabei ein klares Signal senden: Wir, gemeinsam als Europäerinnen und Europäer, schauen nicht weg. Wir vergessen nicht die Menschen, um deren Schicksal es in diesem Konflikt geht. Und wir stehen an der Seite der Ukraine.“ (dpa)

36 Antworten auf “Annalena Baerbock an der Frontlinie in der Ostukraine”

  1. volkshochschule

    Was soll die ganze Aufregung, ob nun die nach dem Niedergang der Sowjetunion verarmten Ukrainer von ukrainischen Oligarchen beklaut und um die Früchte ihrer harten Arbeit gebracht werden, oder ob dies russische Oligarchen tun das ist am Ende das vollkommen Gleiche.

    • Das stimmt so nicht ganz, die Ost Ukrainer würden sofort Richtung Russland drehen, diese möchten sogar zurück nach Russland. Ganz im Gegenteil zu den Bewohner der West Ukraine und z.B. den baltischen Staaten.
      Die Russen werden in der Ost Ukraine mit Kusshand empfangen. Deshalb sollten sie auch bis zur dnepr vorrücken, die Nato hat jetzt lange genug provoziert

      • Erate humanes Geäst

        „Wir vergessen nicht die Menschen, um deren Schicksal es in diesem Konflikt geht.“
        Ja? Hier geht es um unser aller Leben – du blöde Kuh!!!

        Hoho
        „die Nato hat jetzt lange genug provoziert“
        Eben. Warum muss die NATO vor den Toren Russlands in Stellung gehen, wenn es bestehende Abkommen zwischen Russland und den USA gibt, die genau das verhindern?
        https://www.youtube.com/watch?v=WCwx94TOGPQ

  2. Johann Klos

    Es gibt keine freundschaftlichen Beziehungen zwischen Staaten !

    Das einzige was zählt, sind Interessen, der richtige Zeitpunkt und die Kosten ihrer Durchsetzung.

    Deshalb wird Europa auch das Schlachtfeld stellen, wenn man in den USA den Zeitpunkt für gekommen hält, zu versuchen Russland endgültig auszuschalten.

    Wartet mal bis nach der Olympiade.

    Unsere „“ Feunde „“ werden den Russen solange auf die Füße treten bis das diese ohne Gesichtsvelust nur noch mit dem großen “ Zapfensteich „“ antworten können.

    Die Ukraine gehört nun mal zum teritorialen Einzugsbereich der Russen auch wenn die westlichen Kapitalisten eigentlich andere Pläne mit dieser Kornkammer hatten.

    „““ Witr „““ stehen schon von der anderen Seite mit „““unseren „““ Atomwaffen fünf Minuten weit weg von St. Petersburg.

    Verständlich das es der Russen irgendwann reicht.

    Hier geht es nicht um die „“ armen Ukrainer „““ die Mehrzahl hat russische Wurzeln. Es geht wiedermal um rein amerikanische Geo-Strategische und wirtschaftliche Interessen.

    „“ Wir -das westliche Volk „“ sind dabei durch unsere Oberflächlichkeit unser eigenes Grab zu schaufeln!

    • Guido Scholzen

      So wie die Merkel ihre Merkel-Raute vor sich her trug, so trägt dieses Weibsbild (von Frau kann nicht die Rede sein) ihre eigene Dummheit und daraus resultierende Inkompetenz vor sich her.

      P.S.: Diese gesamte Bundesregierung erinnert sehr an das Märchen ‚Des Kaisers neue Kleider‘. Leider haben wir es mit Realität zu tun.

  3. Erleuchtung Jean

    2013 /11 haben westliche Geheimdienste den Maidanaufstand befeuert.

    Putin hatte reagiert (musste reagieren wegen chaotischer Verhältnisse), nahm die Krim um die Schwarzmeerflotte zu sichern.

    Die Nato rückt immer näher an Russland – Putin: „Wir bewegen uns nicht auf die Nato zu, die Nato bewegt sich auf uns zu.“

    8 Jahre später wird vor einem Krieg gewarnt. „Es darf nicht zu einem Krieg in Europa kommen“.

    Hoffentlich nicht, aber man denke dabei an die die europäischen Außen-Amateure.

    Grausame Leute….

      • Erleuchtung Jean

        „B. Johnson und J. Stoltenberg warnen vor Krieg in der Ukraine.“

        Es laufen 2 Männer mit einem Benzinkanister durch ein Munitionsdepot und warnen, dass es zu einer Explosion kommen könnte – „Die Besten vom Westen“.

        Münchner Sicherheitskonferenz:
        „Das weltweit wichtigste sicherheitspolitische Expertentreffen habe seine Objektivität verloren“ – sagen die Russen, trainieren mit befreundeter Nation und starten deshalb großes Militärmanöver in Belarus.

  4. Die Madame hat mit der,mit der Brechstange erzwungenen Energiewende,schon genug Schaden angerichtet.Die Unsere befasst sich lieber mit „Tim und Struppi“. Die Amerikaner lachen sich krank.

  5. Echt lustig

    Man muss nur „Baerbock“; „grün“;“Öko“ oder sonstige Wörter wahllos in einem Artikel zusammenwerfen und schon kommen die Hasstrolle aus ihren Löchern hervor. Dass ein männlicher nicht-grüner Außerminister vermutlich das gleiche gemacht hätte ist egal, wenn die Baerbock es macht, kann es nur schlecht sein. Die gute Frau hat vermutlich mehr „Eier in der Hose“ als Sie Herr Scholzen – aber nur so ne Vermutung.

  6. Engelchen

    An alle Hetzer und Stänkerer…… immer das gleiche! Keiner macht was gut oder richtig. Engagement und fleißiges Arbeiten, alles wird hier immer durch den DRECK gezogen. Es ist zum weglaufen was hier alles kommentiert wird. Ich habe grossen Respekt vor Frau Baerbock und ihrer Arbeit. Sie macht sicherlich nicht alles perfekt. Trotzdem hat sie Respekt und Achtung verdient. Bleiben Sie alle gesund
    das Engelchen

    • Die Frau ist mit Stahlhelm so lächerlich wie ich im Engelchenkostüm… Solche Auftritte müssen zur Persönlichkeit passen, eine M. Thatcher oder eine Golda Meir (wenn Ihnen der Name noch etwas sagt…) konnten vor Soldaten auftreten weil sie die dazu passende Persönlichkeit hatten. Frau Bearbock ist hingegen nur für die Einweihung eines veganen Kochstudios glaubhaft geeignet….

      • Alfons van Compernolle

        DAX: sehen Sie sich das Foto noch einmal richtig an . Ehrlich gesagt, beim betrachten des Foto’s
        hat Frau Baerbock erheblich mehr „auf dem Kopf“ als in dem Ihr eigenen Schädel.
        Ja, ich gebe zu ich mag die Grünen nicht, habe in meiner Zeit in Hamburg den einen oder den anderen von kennengelernt , NEIN DANKE !

  7. Kurios?

    Russland und Weiß-Russland (Belarus) starten ein gemeinsames Manöver auf eigenem Territorium um „externe Aggressionen im Rahmen eines Verteidigungseinsatzes zu stoppen und abzuwehren“.

    Im Westen sorgt das Manöver, das bis zum 20. Februar andauern soll,

    für „massive Befürchtungen.“

    Der Westen macht Manöver in den verschiedensten Ländern, nennt seine Manöver „Blauer Wolf“ oder „Heller Blitz“ und sagt, „es ist alles nur für einen guten Zweck“ und alles ist gut?

  8. Hans Eichelberg

    „Biden rief alle amerikanischen Bürger dazu auf, die Ukraine sofort zu verlassen.

    Trotz seiner Befürchtungen bekräftigte Biden jedoch, dass er unter keinen Umständen US-Truppen in die Ukraine schicken werde, auch nicht zur Rettung von US-Bürgern im Falle einer russischen Invasion. Dies würde „einen Weltkrieg“ bedeuten.

    „Wenn Amerikaner und Russen anfangen, aufeinander zu schießen, befinden wir uns in einer ganz anderen Welt.“ (AFP,11.2.)

  9. Erate humanes Geäst

    „Frau Baerbock mag jung oder dumm sein oder beides nicht – sie spielt eine Rolle in einem Spiel mit dem Feuer. In dem Maße, wie die Welt langsam zu Sinnen kommt und sich aus der verordneten Corona-Hysterie löst, werden neue Fragen gestellt werden.
    Was ist günstiger, um davon abzulenken, als ein schicker kleiner oder gar größerer Krieg? Der greise und innenpolitisch glücklose amerikanische Präsident mag seine Rettung darin sehen, mit kriegerischen Abenteuern Teile des Trumpismus für sich zu gewinnen. Im Interesse der europäischen Länder und ihrer Wirtschaft kann das nicht liegen. Warum verschärft sich das Säbelrasseln dennoch Tag um Tag?“
    https://www.corodok.de/russische-mutante-so/#more-31319

  10. Robin Wood

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/usa-warnt-europa-steht-angriff-russlands-auf-ukraine-kurz-bevor/ar-AATL2nW?li=BBqgbZL

    „Droht die Ukraine-Krise schon kommende Woche zu eskalieren? Laut neuen Informationen des US-Geheimdienstes könnte Russland schon am Mittwoch die Ukraine angreifen.
    Angesichts der erhöhten Spannungen will US-Außenminister Antony Blinken am Samstag (12. Februar) mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow sprechen.
    „Wir sehen weiterhin sehr beunruhigende Anzeichen für eine russische Eskalation, einschließlich der Ankunft neuer Truppen an den Grenzen der Ukraine“, sagte Blinken auf einer Pressekonferenz auf den Fidschi-Inseln. Auch US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin wollen am Samstag miteinander telefonieren. Die USA seien bereit, die Krise durch „durch Diplomatie und Dialog zu lösen, wenn Russland wirklich daran interessiert ist“, sagte Blinken. „Bisher haben wir von Moskau nur Eskalation erlebt.“
    Nach Informationen des „Spiegel“ warnten die USA die Alliierten in Europa, dass man einen russischen Angriff am Mittwoch, 16. Februar, befürchte.“

    Seit Assange und Snowden glaube ich den Amerikanern nicht mehr.
    Zwei Menschen, die Menschenrechtsverletzungen und Folter, Lügen zu angeblichen Massenvernichtungswaffen sowie umfangreiche Spionagedaten der NSA u.v.m. öffentlich machten, werden verfolgt, während die Täter ungestraft davon kommen.

    https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-10/hintergrund-nsa-skandal

    https://hpd.de/artikel/top-10-wikileaks-enthuellungen-13598

  11. Erleuchtung Jean

    „Nach neuerlichen US-amerikanischen Warnungen vor einer möglichen russischen Invasion der Ukraine in der kommenden Woche hat sich Kiew verwundert gezeigt. „Falls Sie oder jemand anderes zusätzliche Informationen über einen 100-prozentigen Einmarsch am 16. (Februar) haben, dann geben Sie uns bitte diese Information“, sagte Präsident Wolodimir Selenski.“

    Die USA hatten aber aufgrund sicherer Beweise von Massenvernichtungsmitteln, den Krieg gegen den Irak begonnen, S. Hussein, getötet und anschließend mehr als 10 Jahre nach diesen „Weapons of Mass Destruction“ gesucht. Die Suche wurde ergebnislos abgebrochen. Colin Powell (US-Verteidigungsminister) hatte sich bis zu seinem Tode geschämt.

    Die Info kam vom US-Geheimdienst.

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