Leute von heute, Alles nur Satire

ALLES NUR SATIRE – Australiens Fußball-Ikone Tim Cahill im Vorstand der AS

(Zum Vegrößern Bild anklicken) AS-Vorstandsmitglied Andreas Bleicher. Foto: Gerd Comouth

Tim Cahill, 108-facher Nationalspieler und Rekordtorschütze Australiens sowie vierfacher WM-Teilnehmer, wird Mitglied des Vorstandes der AS Eupen.

Das gab der Erstligist auf seiner Internetseite bekannt. Der heute 41-jährige Cahill hat auch für die New York Red Bulls gespielt und ist Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz sowie Chief Sports Officer der Aspire Zone Foundation.

Tim Cahill im Juni 2009 mit Australien. Foto: Shutterstock

AS-Vorstandsmitglied Andreas Bleicher ist begeistert: „Wir freuen uns, dass mit Tim Cahill eine so erfahrene Persönlichkeit im internationalen Fußball die KAS Eupen durch seine Mitarbeit in unserem Vorstand unterstützt. Tim wird uns nicht nur durch seine immense Erfahrung auf dem Platz, sein Fachwissen und sein internationales Netzwerk unterstützen.“

Wie diese Neuigkeit zu bewerten ist und was sie der AS Eupen konkret bringt, muss sich zeigen. Womöglich braucht die AS eher Belgienerfahrung als internationales Renommee. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

 

17 Antworten auf “ALLES NUR SATIRE – Australiens Fußball-Ikone Tim Cahill im Vorstand der AS”

  1. Jannio Elefantino

    Jäs, wie kän! Da scheint sich ja was Bigges anzubahnen? Ist sicher Ostbelgium schuld? Der fünfte Kontinent wagt sich bis nach Eupen. Was mögen wohl unsere Printen-Nachbarn denken? Sogar die Rouches werden staunen. Da ist ja Championslig in Reichweite?

  2. Atomicblue

    Wäre natürlich schön, wenn der Investor durch die guten Resultate inspiriert würde, wieder größer einzusteigen.

    Kann aber auch nur als Finte angedacht sein, um bei den anstehenden Transferverhandlungen mit den an unseren Spielern interessierten Vereinen nicht dazustehen, als müssten wir zu Schleuderpreisen verkaufen müssen…

  3. SW-GALLIER 2013

    Ist ja alles gut schön, aber habt ihr mal nachgedacht was unser „National-Experte“ dazu sagen wird?
    Nicht wahr Herr Philipp ALBERT, der wird die Welt nicht mehr verstehen!
    Montag, 30.08.2021 in „La Tribune“
    Restez calme, M. Albert.

    • Ostbelgien Direkt

      Philippe Albert hat sich heute in seiner Kolumne für Sudpresse ganz kurz zur AS Eupen geäußert: „Alors que le FC Bruges se transforme à nouveau en épouvantail, même s’il encaisse un peu trop, il y a de belles surprises cette saison, comme bien sûr l’Union, même si ce n’est pas vraiment une, Seraing, qui fait nettement mieux que prévu, et Eupen, qui épate vraiment alors qu’on l’imaginait en difficulté, le Qatar ayant coupé le robinet.“

  4. Was will die AS mit Tim Cahill? Ich glaube, der gute Herr Bleicher hat noch immer nicht begriffen, wie der belgische Fußball funktioniert und weshalb die AS in dieser Saison so erfolgreich ist. Es sind Leute wie Stefan Krämer, die Eupen erfolgreich machen, und nicht irgendwelche Altstars wie Cahill.

      • An Diabolo

        ich nehme an, der gute Herr Cahill ist eher als Aktionär eingestiegen. Er bekommt dann einen Posten im Verwaltungsrat – man müsste aber mehr zu den Gesellschaftsformen usw. der KASE wissen….. aber so könnte ich mir das vorstellen. Wenn dann noch jemand im VR sitzt, der Ahnung vom Geschäft hat, desto besser….

  5. Osteuropa

    Ich glaube das einige KAS Verantwortliche ( u. a Dr. Bleicher Aspire ) sich nicht sehr wohl in ihrer Haut fühlen ….. jahrelang Unmengen an Geld investiert ( auch in die Infrastruktur ) – Startrainer/Starspieler geholt und immer gegen den Abstieg gespielt – jetzt gezwungenermaßen kleineres Budget – ein weniger bekannter aber einem Trainer der wohl mehr Ahnung vom europäischen ( belgischen ) Fußball hat als seine Vorgänger und einige lokale Assistenten im Trainerstab – schon geht es aufwärts…… Herr Dr. Bleicher wird den Scheichs wohl einiges erklären müssen….. welchen Mehrwert ein Herr Cahill für den KAS Vorstand haben wird bleibt abzuwarten , wie auch die weiteren, hoffentlich erfolgreichen Spiele in der Jupiler pro League.

  6. Ming Sching sin fing

    Ich kann auf die Berufung des Känguruhs nur mit Herbert Grönemeyer antworten.
    Was soll das?
    Oder ist der Herr vielleicht ein ehemaliges Kabinettsmitglied des Finanzministers des Landes der Koalas und hat während der Amtszeit Eupener Bier (Export) geschnüffelt?
    Hat er womöglich noch die glorreichen Zeiten der SABENA erlebt, der Flugline die weltweit als die mit dem besten Catering der Welt und Bier bekannt war?
    Leider qualifiziert Ihn dies alles nicht zum Vorstandsmitglied der AS. Einfach nur peinlich.
    Ein Zeichen wäre gewesen Ralph Lentz in besagten Kreis zu berufen.
    Alles andere ist Schnullipulli würde Werner Hansch sagen.

  7. Ach Ming Sching sin fing

    Ich vermute es wie weiter oben. Der wird wohl als Investor eingestiegen sein. Ab einen gewissen Aktienanteil steht einem automatisch ein Sitz im Verwaltungsrat zu. Ich versteh auch die Verhohnung nicht. Ein nicht quatarischer Investor mit westlichen Werten kann doch nicht falsch sein. Ist für mich auch der Nachweis, dass der Verein gesund ist und Potential hat, sonst würde er es ja nicht tun. Es gibt in Belgien mehrere Beispiele wo ehemalige Profis Anteile vom Verein kaufen, so auch beim Standard. Das Einzige was wiedermal nicht stimmt, ist die Satire, die ist dämlich. War aber noch nie eine Stärke von OD.

  8. @Ach Ming Sching sin fing. Satire für Humorlose wie Sie gibt es nunmal nicht. Sie scheinen zu übersehen, dass die AS für Aspire mittlerweile nur ein Spielzeug ist oder eine Plattform, wo man den einen oder anderen internationalen Star zeitweise versorgen kann. Das war bisher schon so mit Spielern wie Jeffren, Vazquez oder Adriano, jetzt wird auch ein Ex-Star in Eupen versorgt. Vielleicht kommt eines Tages sogar Messi, wenn er um die 40 ist. Seltsamerweise scheint sich Aspire wieder mehr für Eupen zu interessieren, seitdem die AS ganz oben in der Tabelle angesiedelt ist. Mal sehen, wie lange das neuerliche Interesse andauert. Aspire könnte noch bis Mittwoch etwas tun, um den Kader in der Breite zu verstärken. Aber am besten nicht mit ehemaligen Weltstars, die entweder schnell verletzt sind oder sich nur noch für einen Posten im Vorstand eignen. Schönen Tag noch an alle AS-Fans!

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