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AS Eupen mit „Lommel-Kater“ heute gegen Lokeren

24.09.2025, Belgien, Lokeren: Die Spieler der AS Eupen (im roten Dress) feiern den dreifachen Torschützen Yentl Van Genechten. Das Hinspiel endete 3:3. Foto: Belga

Auch noch drei Tage nach dem Spiel beim SK Lommel dürfte Trainer und Spielern der AS Eupen die Nachspielzeit schwer im Magen liegen. Schließlich haben die Schwarz-Weißen bis zur 93. Minute mit 2:1 geführt, mussten sich aber beim Schlusspfiff mit 2:3 geschlagen geben.

Nur drei Tage nach der 2:3-Niederlage in Lommel ist gut möglich, dass Spieler und Trainer der AS noch etwas verkatert sind. Bis zur 93. Minute lagen die Schwarz-Weißen mit 2:1 in Führung, kassierten aber bis zum Schlusspfiff noch zwei Tore.

Es kann gut sein, dass die drei Punkte, die verloren gingen, am Ende die AS einen Platz in den Top 6 und damit in den Promotion Playoffs kosten werden. Nicht nur deshalb ist es wichtig, dass die Begegnung vom heutigen Dienstagabend gewonnen wird (20 Uhr / live auf DAZN).

Das wird allerdings keine einfache Sache sein, denn der heutige Gegner hat seit 12 Spieltagen nicht mehr verloren. Die letzte Niederlage kassierte der KSC Lokeren am 27. September 2025 bei Aufstiegsaspirant Beerschot. Darüber hinaus hat die AS Eupen keine der letzten drei Begegnungen gegen Lokeren gewinnen können.

Radja Nainggolan (M) macht ein Selfie mit einigen Fans von Lokeren. Der ehemalige belgische Nationalspieler hat Lokeren verlassen und spielt jetzt für Patro Eisden. Foto: Belga

Vermutlich wird Coach Bruno Pinheiro im Vergleich zu der Partie in Lommel einige Änderungen vornehmen. Dabei könnte Neuzugang Kikas von Beginn an auf dem Platz stehen. Der zweite Neuzugang, der katarische Nationalspieler Mustafa Tarek Mashaal, hat seine Aufenthaltsgenehmigung noch immer nicht erhalten. Beim KSC Lokeren ist der inzwischen zu Patro Eisden gewechselte ehemalige belgische Nationalspieler Radja Nainggolan nicht mehr dabei.

Das Hinspiel im Daknam-Stadion von Lokeren endete 3:3 mit drei Toren von AS-Rechtsverteidiger Yentl Van Genechten.

Es verbleiben noch 12 Spiele bis zum Ende der regulären Meisterschaft in der Challenger Pro League. Bis auf den SK Beveren, der als Aufsteiger wohl so gut wie feststeht, ist noch alles offen. Selbst Platz zwei, der lange Zeit dem KV Kortrijk sicher zu sein schien, ist noch nicht vergeben.

Eine lange Durststrecke hat Beerschot hinter sich. Von den letzten sechs Spielen haben die Antwerpener fünf verloren. (cre)

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