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0:4-Pleite gegen FC Brügge: AS Eupen so schlecht wie das Wetter – Nur 1 Punkt in den letzten 7 Spielen

Dieses Foto veröffentlichte auch „So Foot“ zum Interview mit Claude Makélélé: Dunkle Wolken über dem Kehrweg-Stadion beim Spiel der AS Eupen gegen den FC Brügge. Foto: Belga

Die AS Eupen hat am Sonntag eine weitere Niederlage kassiert. Die Schwarz-Weißen unterlagen Meister FC Brügge 0:4. Die Mannschaft von Trainer Claude Makélélé ist damit seit sieben Spielen ohne Sieg. Sie holte nur einen Zähler von 21 möglichen.

In den acht Spielen im Jahr 2019 kamen gerade mal 4 Punkte von 24 möglichen zusammen. Zum Vergleich: Excel Mouscron blieb in allen acht Begegnungen ungeschlagen und holte 20 Punkte.

Für die Begegnung gegen den amtierenden Meister entschied sich AS-Trainer Claude Makélele für eine sehr defensive Aufstellung mit praktisch sieben Defensivspielern und ohne echte Sturmspitze.

Die Eupener Startelf: Van Crombrugge – Castro Montes, Lotiès, Blondelle, Bushiri, Gnaka – Marreh, Mulumba – Fall, Garcia, Ocansey.

AS mit 7 Defensivspielern und ohne Spitze

Für Eupen ging es vor allem darum, sich nach zuletzt nur 1 Punkt von 18 möglichen endlich noch einmal als Mannschaft zu präsentieren, die der Zugehörigkeit zum Fußball-Oberhaus würdig ist. Für Brügge stand mehr auf dem Spiel, denn im Hinblick auf die Playoffs I war für „Blauw en Zwart“ jeder Punkt willkommen, auch wenn dieser nach Ende der regulären Phase der Meisterschaft halbiert wird.

AS-Torhüter Hendrik Van Crombrugge konnte einem leidtun. Foto: Belga

Erste große Aufregung in der 10. Minute, als der Schiedsrichter nach einem Foul von Castro Montes im Eupener Strafraum auf den Elfmeterpunkt zeigte, obwohl es überhaupt kein Foul war. Zum Glück stellte der Videobeweis alles wieder richtig. Der Unparteiische nahm seine Entscheidung zurück.

Gefährlich waren die Brügger vor allem über die rechte Seite bei Flanken von Vlietinck, die aber weder von Wesley (4.) noch von Diatta (15.) verwertet werden konnten. Derweil startete Eupen einige Entlastungsangriffe über den schnellen Fall, der aber alleine gegen drei oder vier Brügger Spieler nicht viel ausrichten konnte.

In der 22. Minute ging Brügge in Führung: Nach einer schlampigen Abwehr von Bushiri ließ Vanaken AS-Torhüter keine Chance – 0:1. Und nur eine Minute später knallte es erneut im Kasten von Van Crombrugge: Vanaken bekam den Ball von Marreh praktisch in die Füße gespielt und bediente Diatta, der das 0:2 erzielte. Und wieder eine Minute später verhinderte Van Crombrugge einen dritten Gegentreffer. Es drohte jetzt für die AS Eupen richtig peinlich zu werden.

Makélélés Defensivtaktik über den Haufen geworfen

Nach nicht einmal einer halben Stunde war die Defensivtaktik von AS-Trainer Makélélé über den Haufen geworfen worden.

Zum Glück für die Gastgeber schien Brügge nicht auf ein Massaker erpicht zu sein, sondern nahm das Tempo aus dem Spiel. Trotzdem reichte es noch für ein drittes Brügger Tor vor der Pause durch ein Freistoßtor von Vormer (45.).

Ivan Leko, Trainer von Brügge. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Beim Wiederanpfiff wechselte Makélélé Toyokawa für Marreh ein. Die zweite Halbzeit begann aber so, wie die erste geendet hatte: mit einem Tor für die Gäste. Nach einer Flanke von rechts von Vormer erzielte Vanaken sein zweites Tor – 0:4.

In der 58. Minute wäre Eupen fast der Ehrentreffer gelungen: Nach einer Flanke von Fall köpfte Toyokawa den Ball an den Pfosten. Inzwischen war auf Eupener Seite Lazare für Lotiès ins Spiel gekommen.

In der 64. Minute hatte Eupen eine weitere Chance, als Fall Brügges Abwehrchef Mechele ausschaltete, frei zum Schuss kam, aber den Ball nicht ins Tor von Horvath, sondern in den wolkenverhangenen Eupener Himmel feuerte.

In der 69. Minute wurde Msakni für Gnaka eingewechselt. In der 71. Minute verhinderte Van Crombrugge das 0:5 bei einem Freistoß von Vormer.

Der FC Brügge tat in der Schlussphase nicht mehr als nötig. Es blieb beim 0:4, auch wenn Eupen zum Schluss nach einem Foul an Msakni ein klarer Elfmeter verweigert wurde. Unverständlich, dass der VAR nicht intervenierte.

Am letzten Spieltag der klassischen Phase der Meisterschaft muss die AS Eupen zum SC Charleroi, der trotz eines Sieges in Antwerpen die Playoffs I definitiv verpasst hat. Zwei Wochen später starten die Schwarz-Weißen in die Playoffs II. Eines ist jetzt schon sicher: Schlechter als zuletzt kann es für die AS nicht mehr werden… (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

29 Antworten auf “0:4-Pleite gegen FC Brügge: AS Eupen so schlecht wie das Wetter – Nur 1 Punkt in den letzten 7 Spielen”

  1. Aufstellung katastropal..wieder mal geht die Niederlage auf die dilettantisch Führung des Trainers zurück, der entweder seine Entlassung provozierT oder jegliche Objektivität u Selbsteinschätzung verloren hat. Jeder normale Verein würde jetzt handeln. Sorry, Respekt für seine Leistung als Spieler aber als Trainer 0/10.

  2. Ok Club Brügge ist der amtierende Landesmeister, aber so wie Eupen heute aufgetreten ist, da fehlen mir einfach die Worte…
    NULL Zweikämpfe
    NULL Chancenverwertung
    NULL Kampfgeist
    NULL Tore

    Schämt euch in Grund und Boden .. wäre Eupen diese Saison abgestiegen hätte sie es sowas von verdient, aber nach dem Klassenerhalt ging gar nichts mehr

    Gegen Charleroi gehen wir so oder so baden, von daher freuen wir uns jetzt auf 10 weitere Niederlagen in den Play Offs II

    Ciao ciao

  3. So beschissen gespielt wie das Wetter. Hat aber leider mit dem Wetter zu tun. So ein lustlosen Haufen der so viel Geld wie „Profi“ verdient indem man seit Anfang Jahr so amateurhafte „Leistung“ zeigt, gibt’s anscheinend nur bei uns. Trainer inclusive! Ich erneute mein Abo jedenfalls nicht mehr, obschon ich eigentlich nicht als Fan so denke… Ein Torschuss in 90 Minuten, blamabel! Das ist nicht einmalig, das läuft schon seit Wochen so!!! Was machen die eigentlich die ganze Woche? ?? Es gibt keine Automatismen, keiner weiss was der andere vor hat, ,keine Taktik, kein Wille, man kann noch nicht mal sagen dass Brügge super gespielt hat. War ganz einfacher Fussball! Garcia ist nur noch 1 Schatten von sich selbst ( was durch seinem Alter verständlich ist) lässt KEINEN Anderen 1 Strafstoss schiessen. Keine Ahnung! Aber die von der Leitung anscheinend schon…. :-((

  4. Kalenderjahr 2019 bleibt ein Desaster. Man hat die Pflicht getan mit Sieg gegen Lokeren und den notwendigen Punkt zum Klassenerhalt in Ostende. Aber kein Fünkchen mehr.
    1 von 21 Punkten. Alle anderen Spiele verloren. Heute ohne Stürmer mutlos nach vorne. Eupen ist nach der Winterpause die schlechteste und lustloseste Mannschaft der Liga. Das kann einen echt verärgern. So endet die Saison nicht mit fadem Beigeschmack wie ich finde sondern hinterlässt sogar ein richtig negatives und enttäuschendes Bild. Wir waren mal 8-9er mit gutem Einsatz und Spielen usw.
    Jetzt ewig sieglos, schlecht und durchgereicht.

    Es wäre zu einfach u ungerecht jetzt gewisse Spieler raus zu picken und es daran fest zu machen, aber was unsere Aussenverteidiger, vor allem aber Gnaka wieder, da hinten veranstalten ist schon haarsträubend und hat mit Profifussball wenig zu tun. Gerade über seine linke Seite laufen alle Angriffe des Gegners und oft mit Erfolg.
    Für nächste Saison erhoffe ich mir dass es möglich ist, Fall zu behalten. Manchmal glücklos aber immer aktiv und bemüht. Er müsste bessere Nebenleute haben und mehr Unterstützung im Sturm. Aber es braucht echt mehrere ordentliche Verstärkungen, denn man darf sich nicht darauf verlassen dass es auch kommendes Jahr einen so angeschlagenen Absteiger geben wird wie diese Saison

  5. Georg (D)

    Ich bin erst gar nicht zu Spiel gefahren, obwohl im Besitz eines Tickets. Ich war bei einem Spiel der Amateure (6. Liga), Spielbeginn um 15:00 Uhr. Die Profis habe ich mir, wie bereits erwähnt, nicht angetan, und die werden mich auch nicht so schnell mehr sehen! Nicht mit mir.

    Und ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der dies für sich auf die Fahne geschrieben hat.

  6. Eupenerin

    Nee bin froh das wir uns die Katastrophe von zu Hause aus an geschaut nee so was hat man noch nie gesehen ,warum wird de Trainer (de Doof) nicht zum Teufel gejagt .Was für eine Aufstellung hat de gemacht 😡warum war Yuta und Maskni nicht von Anfang an dabei 😡.War normal das sie verlieren mussten der beste war bis jetzt heute der Fall , aber was will er denn machen wenn er keine Hilfe hat .Makele was machst du nur aus den Spielern 😡 ,was tust du DOOF de ganze Woche NIX DIE SPIELER HÖREN DOCH GARNICHT AUF DICH DU …..
    Nee er hat gedacht ( FALS er das überhaupt kann) wir sind ja in der 1. Liga was sollen wir uns dennoch kaputt machen 😂 ihr habt es echt nicht verdient in der 1. Liga zu spielen tut mir leid ,aber wir werden demnächst unser Geld für was anderes aus geben aber nicht für so was Sorry ihr seid es selber Schuld die was da oben in der Chef Etage sitzen 😢😢

  7. Was erwartet man von ueberbezahlten Soeldnern? Einsatz fuer die Mannschaft? Natuerlich nicht. Ziel war Klassenerhalt. Das wurde erreicht. Danach gab es nur noch lustloses herumgetrete. Genau wie voriges Jahr wird die Play Off II ablaufen: Lustlos dem Ende entgegen sehnen.
    Was wir brauchen sind keine Araber oder Afrikaner, wir brauchen mehr Einheimische die fuer dieMannschaft kaempfen, und nicht nur fuer’s Geld.
    Diese Saison habe ich statt AS mehr Provinzialfussball geschaut. Da gibt es Leidenschaft, Freude bei Siegen, Mannschaftsgeist,… alles was die AS schon lange nicht mehtrzu bieten hat.

  8. Fussball Girl

    Was machen unsere Sportdirektor Colli und Generaldirektor Hengel😭🥂 der alles Schön redet die ganze Monate!!!!!!
    VIel Geld Kassieren und nix Liefern
    Ist wie Krebs muss weg und alles wird gut

  9. Peter Mûller

    das Geschwür ist der Katar. Die sehen nur Ihren Nutzen. Das einzige gute ist, dass man in der 1.Division spielt. Aber lohnt sich das, nur um drei, vier gute Mannschaften zu sehen, und sich sonst nur zu ärgern. dann lieber zwei Klassen tiefer und wieder mehr Familienverein werden. Denn 10 Jahre so 1. Division ist Scheisse.

    • Werter H. Müller,

      Alles richtig. Was die sogenannten Fans einfach nicht verstehen wollen ist die Tatsache das es für den Investor Katar in Eupen nicht um Fußball geht. Die BBLler welche sich damals Eupen als Geldanlage ausgesucht hatten mussten wie jede andere Firma einen Finanzplan vorlegen der nachweißt wie die Gelder wieder mit Profit zurückfließen.
      Bei der minimalen Investition welche für Eupen benötigt wurde ging es wohl in erster Linie darum Spieler der zweiten und dritten Kategorie zu vermarkten.
      Dazu reicht ein Klassenerhalt.
      Der wirkliche Fan der alten AS wird das selbst mit Zeichnung nie verstehen wollen.
      Somit wird es es nicht besser werden denn keiner der Marionettendirektion in Eupen bestimmt wer hier zum Einsatz kommt. Es sind einfach nur Projekthandlanger die solange sie spuren für ihre Loyalität den Kataris gegenüber gut bezahlt werden.
      Also motzen wird nicht helfen. Dauerkarten sind geschenkt zu teuer. Zwei, drei Spiele im Jahr kann man sich antun.

  10. Liebe AS-Fans,

    Bitte nicht jammern, dieser Verein besteht doch nur weil
    – eine dicke Finanzsspritze seitens der DG erhalten
    – finanziert aus dubiosen Geldquellen aus dem Katar
    seit dem Tag habe ich mir nie mehr ein Spiel dieses Satellitenklubs angeschaut weil die Jugendspieler regelrecht in Eupen verarscht werden, lieber Asiatische und Kuwaitische Spieler einfliegen lassen…
    Ich denke die Direktion hat auch nicht viel Fussballverstand aber jeden Monat einen dicken Katarischenscheck in der Tasche. Vom Trainerstab will ich gar nicht sprechen. Geht einfach nicht mehr schauen dann braucht ihr euren Frust auch nicht mehr posten.

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