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Paukenschlag bei AS Eupen: Condom entlassen, Makélélé Cheftrainer

Claude Makélélé als Assistenztrainer beim Premier-League-Club Swansea City bei einem Spiel gegen Arsenal London am 14. Januar 2017. Foto: EPA

Paukenschlag bei Fußball-Erstligist AS Eupen: Jordi Condom ist nicht mehr länger Coach der Schwarz-Weißen. Neuer Cheftrainer ist der 71-malige französische Nationalspieler Claude Makélélé.

Durch die Entwicklung der sportlichen Situation in den vergangenen Wochen, verbunden mit der aktuellen Tabellensituation, sei die AS Eupen zu der Entscheidung gelangt, einen neuen Impuls für eine erfolgreiche Gestaltung der kommenden Herausforderungen setzen zu müssen und einen neuen Cheftrainer zu engagieren, teilte der Verein auf seiner Webseite mit.

Claude Makélélé in seiner Zeit beim FC Chelsea. Foto: dpa/picture alliance

Der 44-jährige Franzose Claude Makélélé verfüge neben seiner herausragenden Spielerkarriere auch über eine einschlägige Trainererfahrung im internationalen Fußball.

Weiter hieß es: “Claude Makélélé, ´Motor´ all seiner Mannschaften, personifiziert Kampfgeist und gleichzeitig Fair-Play im Fußball. Die KAS Eupen ist überzeugt, dass Claude Makélélé mit seiner Persönlichkeit, Erfahrung und Motivation der Mannschaft und dem gesamten Verein helfen wird, ihre Ziele in den kommenden 2½ Jahren zu erreichen. Claude Makélélé freut sich sehr auf seine neue Herausforderung in Eupen, die er mit maximalem Elan angehen möchte. Er übernimmt die Mannschaft ab Dienstag.“

Vorstand und Direktion danken Jordi Condom „für sein vorbildhaftes Engagement und seine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren mit den Höhepunkten Aufstieg, Klassenerhalt sowie Cup-Halbfinale“.

Die Wertschätzung für Jordi Condom zeige sich auch darin, dass die AS ihm einen neuen Aufgabenbereich innerhalb des Vereins angeboten habe. Jordi Condom habe es jedoch bevorzugt, nach seiner sehr intensiven Zeit bei der AS eine neue Herausforderung zu suchen.

Offizielle Vorstellung am Dienstag

Das erste öffentliche Training unter der Leitung von Claude Makélélé findet am Dienstag um 11.30 Uhr auf dem Trainingsplatz der AS Eupen statt. Offiziell vorgestellt wird der Franzose um 13.30 Uhr.

Claude Makélélé (rechts) im Dress der französischen Nationalmannschaft im WM-Halbfinale 2006 gegen Portugal. Foto: dpa/picture alliance

Trainererfahrung sammelte der 44-Jährige als Assistent bei Paris Saint-Germain (unter den Cheftrainern Carlo Ancelotti und Laurent Blanc) und beim englischen Erstligisten Swansea, Chefcoach war er bei Bastia.

Als Spieler gewann Makélélé mit Real Madrid u.a. die Champions League, mit der „Équipe tricolore“, für die er 71 Länderspiele bestritt, wurde er 2006 in Deutschland Vize-Weltmeister.

Die Trennung von Jordi Condom ist bereits die siebte Trainerentlassung in der Pro League in dieser Saison nach Bartolomé Marquez Lopez (Sint-Truiden), Runar Kristinsson (SC Lokeren), René Weiler (RSC Anderlecht), Yves Vanderhaeghe (KV Ostende), Hein Vanhaezebrouck (AA Gent) und Yannick Ferrera (KV Mechelen). (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Gut, dass man jetzt handelt. Condom war zwar menschlich gesehen Top, aber in Sachen Taktik etc. schon etwas mau. Makelele hat jetzt reichlich Zeit die Mannschaft für das enorm wichtige Spiel gegen Antwerp vorzubereiten. Hoffentlich werden die richtigen Impulse gesetzt

  2. zum richtigen Zeitpunkt (2 Wochen um im Training voll anzuziehen und nun als Letzter)
    keine Ausreden mehr für die Spieler
    Hoffentlich etwas strenger als der zu liebe Jordi, dem es nicht ganz gelang auch Ruhe reinzubringen. Einige mupften doch auf, es gab Knies und einige reden zu viel.
    Hauptsache er stabilisiert die Abwehr, dann gibts weniger zu sehen aber mehr Punkte. Nicht immer durchwechseln. Nach Leistung aufstellen und die Aussenverteidiger etwas weniger nach vorne stürmen lassen. Vlt auch ein Hallo Wach Effekt und neuen Elan auch für die Reservespieler.

    Gegen Antwerp und nach Ostende, es stehen 2 richtig wichtige Duelle auf dem Kalender. Eupen hat nichts mehr zu verschenken

  3. Die Gebete wurden erhört.
    Jordi exit ( unde viel Glück in seiner weiteren Trainerlaufbahn )
    Claude Makélélé rein.
    Für mich absolut unbekannt, lassen wir uns aber überraschen in der Hoffnung dass die AS-Leitung einen guten Griff gemacht hat und einen Taktiker gefunden hat.
    Für neue Essais ist keine Zeit mehr

  4. Wow, das ist eine Überraschung! Ich wünsche dem neuen Trainer Claude Makélélé viel Glück und gutes Gelingen! Für Jordi Condom alles Gute und vielen Dank für seine langjährige Arbeit! Ich denke, dass diese Entscheidung richtig und notwendig war.

  5. Jebiga Johnny

    Gott sei Dank Condom weg
    erstens hat er die Mannschaft nicht mehr erreicht und zweiten wer mit verbrecherrischen Seperatisten sympathiert ( siehe Katalonienflagge im Eichenberg) hat im Königstreuen Eupen sowieso nix verloren

    Da ist die Tür ——-> der nächste bitte

    Hoffentlich wird jetzt mal aufgeräumt im Kader
    und HAHAHA ausgelacht an alle die ständig behauptet haben Katar bestimmt alles was in Eupen vor sich geht, Aufstellung , Trainer, Essen usw

  6. Soccer AS

    Und sogar die New York Times weiss es schon (via Reuters Sports). HAHA.

    Soccer
    Makelele Leaves Swansea to Manage Belgian Side Eupen

    By REUTERSNOV. 6, 2017, 5:42 A.M. E.

    (Reuters) – Swansea City assistant manager Claude Makelele has left the Premier League club to become the manager of Belgium’s KAS Eupen, the Welsh team said on Monday.

    Former Real Madrid and Chelsea midfielder Makelele joined Swansea as Paul Clement’s assistant manager in January and helped the team escape relegation last season.
    Frenchman Makelele, 44, takes over at Eupen with the club bottom of the Belgian first division standings.

    (Reporting by Aditi Prakash in Bengaluru, editing by Ed Osmond)

  7. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERUNG – Trainererfahrung sammelte der 44-Jährige als Assistent bei Paris Saint-Germain (unter den Cheftrainern Carlo Ancelotti und Laurent Blanc) und beim englischen Erstligisten Swansea, Chefcoach war er bei Bastia. Als Spieler gewann er mit Real Madrid die Champions League, mit der „Équipe tricolore“ wurde er 2000 Europameister und 2006 Vize-Weltmeister.

  8. Rundes Leder

    Paukenschlag!? Was für ein „aufreisserischer“ Titel? Da haut das Medium OD aber so richtig in den Brei herein? Ist doch völlig normal, nach den Resultaten! Hätte schon längst passieren sollen/können. Nur der 1FC Köln behält da die Nerven.
    Paukenschlag!? Nochmals Herr Cremer, es gibt viel schlimmeres! Meinen Sie nicht auch!?

    • Ostbelgien Direkt

      @Rundes Leder: Natürlich ist die Verpflichtung von Makélélé ein Paukenschlag. Schauen Sie sich mal die Internetseiten der Inlandspresse an. Das steht die Meldung über den neuen Trainer der AS ganz oben. Gruß

      • Ostbelgien Direkt

        Sogar die Deutsche Presse-Agentur dpa berichtet über den neuen Trainer der AS Eupen:

        Ex-Nationalspieler Makelele wird Trainer bei belgischem Club Eupen

        Eupen (dpa) – Der ehemalige französische Fußball-Nationalspieler Claude Makelele wird neuer Trainer beim belgischen Erstligisten KAS Eupen. Der Verein bestätigte am Montag die Verpflichtung des früheren Mittelfeldspielers als Nachfolger des zuletzt erfolglosen Jordi Condom. Makelele, der unter anderem für Real Madrid, den FC Chelsea und Olympique Marseille spielte, wird am Dienstag erstmals das Training in der ostbelgischen Stadt, die nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt, leiten. Bei Paris Saint-Germain und Swansea City hatte der 44 Jahre alte Makelele bereits Erfahrungen als Co-Trainer gesammelt. Eupen ist momentan Tabellenletzter.

  9. Peter Müller

    Ja ja, der Trainer ist schuld. Den Namen Profi, verdienen nicht viele Spieler in Eupen.. Aber der Manager hat seine Fehler durch die Entlassung auf andere übertragen. Da lobe ich mir den Schmatke.

    • @ Peter Müller

      Stimmt, der ist wahrlich zu loben. Erst führt er den Verein in den Europapokal, auf dem Höhepunkt der Euphorie setzt er ihn gegen die Wand, „schmeisst die Brocken hin“, kassiert noch 3,3 Millionen €uronen Abfindung und geht zurück nach Düsseldorf.
      Wahrscheinlich machen die ihn noch zum Ehrenbürger.
      Am Saisonende kann er dann das Jahrbuch des FC schreiben. Einen Titel wüsste ich auch schon. „Am Ende jubeln immer die Anderen.“

        • @ Peter Müller

          Ich gebe zu, die Ehrenbürgerwürde und das Buch entspringen meiner Phantasie,
          Die Abfindung bestätigte der Vorstand des FC der lokalen Presse, Euphorie und Europapokalteilnahme sind verbürgt und der derzeitige Tabellenstand ist auch hinreichnd bekannt.
          Ursache für die Misere soll der Verkauf von Leistungsträgern ohne adäquaten Ersatz sein. Das ist zwar nur ein Gerücht erscheint aber logisch.
          Wenn ich meinen Top-Torschützen für viel Geld verkaufe sollte ich nach Möglichkeit einen einkaufen der weiß wo das Tor steht.

  10. Und wie sollte es anders sein:
    Es wird weiter gemotzt.
    Der neue Trainer hat noch nicht begonnen aber schon wird ihm ein schlechtes Zeugnis auferlegt.
    Man Man Man, was sind ein Teil der hier schreibenden doch Nörgelpötte ohne Ende!
    Noch hat die ASE nur 1 Punkt Rückstand auf die 2 vor ihr stehenden Mannschaften.
    Und ich möchte auch Condom für sein Engagement bedanken.
    Er hat uns indirekt in die 1. Division geführt und auch die Klasse gehalten letztes Jahr.

    Leider ist jetzt seine Zeit vorbei.
    Alles Gute im neuen Job für beide Trainer :-)

  11. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERUNG – Die Trennung von Jordi Condom ist bereits die siebte Trainerentlassung in der Pro League in dieser Saison nach Bartolomé Marquez Lopez (Sint-Truiden), Runar Kristinsson (SC Lokeren), René Weiler (RSC Anderlecht), Yves Vanderhaeghe (KV Ostende), Hein Vanhaezebrouck (AA Gent) und Yannick Ferrera (KV Mechelen).

  12. Zunächst aufrichtigen Dank an JC für tollen Offensivfussball in den letzten zwei Jahren. Damit wurde die AS in ein positives Licht auf die belgische Fussball Landkarte plaziert.
    Leider kann man jedoch nicht eine komplette Mannschaft entlassen. Keiner hier weiss, was genau intern passiert, aber wenn immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden, muss irgendwann etwas passieren. Eines ist sicher : der Media-Effekt bei der Ansage heute von CM als neuer Trainer wurde nicht verfehlt. Wahrscheinlich wird dieser Mann mit seiner Erfahrung auf höchstem Niveau als defensiv eingestellter Spieler taktische Änderungen durchführen. Es bleibt jedoch ein Pokerspiel und die Zeit ist nicht mehr da um alles umzukrempeln. Nach vorne ist es ja sehr gut, hinten muss die Bude dicht gemacht werden. Ob dieser Mann das schafft, werden wir sehr bald sehen. Mit Spielen gegen Antwerpen, in Ostende, gegen Club Brügge und bei Racing Genk stehen alle in der Verantwortung.
    Unser einziger Abstiegskonkurrent in meinen Augen ist KV Kortrijk. Alle anderen haben entweder einen Bombenstart erwischt und fallen nicht mehr so weit zurück oder im Falle von Ostende und KV Mechelen kommen aus den untersten Regionen mit Sicherheit heraus. Der neue Coach wird sicherlich einige Fans ins Stadion aus Neugierde locken. Kann nur hoffen, dass die AS gegen die Holzhacker Truppe von Antwerpen gewinnt, damit man zumindest unten dran bleibt.

  13. AS-FAN-KELMIS

    Mit Makéléle kann es nur besser werden.Schade fûr Jordi ,aber meiner Meinung nach erreichte er die Manschaft nicht mehr.Ich hoffe das er einigen den A… aufreisst denn so konnte es nicht weitergehen.Zu spät mit dem Wechsel ?? Sehe ich nicht so,es bleiben noch 16 Spiele,also 48 Punkte.Jetzt heisst es auf geht’s AS EUPEN ,weil Qualität ist ja da , man muss nur die Richtigen Leute aufs Feld schicken !! oder Herr Henkel,Bleicher,Colomer …..???

  14. Fussball Experte

    Da wird wohl ein wenig zuviel Tamtam um die Sache gemacht!?
    Jeder noch so renomierte Trainer der ganzen Welt würde sich zuerst mal gründlich überlegen nach Eupen zu kommen! Der erschrickt mal gründlich wenn der die die dortigen Zuschauerzahlen sieht!
    Eupen ist für die wichtigen und erfahrenen Trainer nur ein kleiner Provinzclub, zumindest den Zuschauerzahlen nach, daher wird hier etwas zu viel Sahne auf den kleinen Kuchen geklatscht, die richtig guten Leute kommen nie im Leben hierhin, dafür ist der Club und das Umfeld überhaupt nicht attraktiv genug!?
    Also bleibt auf den Boden, und träumt nicht so viel!
    Es könnte mal schnell „Wirklichkeit“ sein!
    Man kann aus einer Mücke keinen Elefanten machen.
    Und der Makelele, der hat noch nirgends viel erreicht als Trainer, da war der froh mal ein wenig nach hier zu kommen.
    Vielleicht denkt der weiter. An die hohen Palmbäume in Katar z Bspl? Denke daran dachte auch der Leye aus Waregem? Beide haben wohl eher da was im Sinne, als die KAS E?

  15. Claude MAKELELE :toller Name, toller Spieler. Hoffentlich auch toller Trainer. Jedenfalls weiß er wie man als Mittelfeldspieler verteidigen und ein Spiel aufbauen kann. Das ist es was uns fehlt. wir haben immer zurecht über unsere Verteidiger gemotzt; aber allein an ihnen lag es nicht nur. Das Defensivverhalten der Mittelfeldspieler muss sich kategorisch ändern. Zu oft sah man, dass Spieler wie OCANSEY, WAGUE AFIF nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte zurück spazierten und erst die Mittellinie erreichten; wenn der Gegner schon in unserem Strafraum auftauchte. Bei uns können alle stürmen, aber zu wenige verteidigen; die ganze Mannschaft ist gefragt. Das fängt im Sturm an, Vorchecking ist nutzlos wenn es nur 1 Stürmer macht, das muss organisiert und geschlossen gemacht werden. Wer nicht mit macht, fliegt raus. So muss die Devise lauten.Hoffe dass MAKELELE es gelingt unseren das einzubläuen.Toi, toi, toi

  16. In der Fernsehsendung „La Tribune“ der RTBF zeigten sich die Journalisten und Experten doch etwas skeptisch in Bezug auf Makékélé, jedenfalls was seine Trainerkarriere betrifft. Seine einzige Station als Cheftrainer in Frankreich bei Bastia war kein Erfolg. Schon nach 12 Stunden war Schluss für ihn.

  17. Bin ehrlich gesagt auch skeptisch. er hat als Trainer nichts gezeigt. Ein guter Spieler ist noch lange nicht ein guter Trainer.
    Mal sehen, aber so richtig glaub ich nicht dran.

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