Sport

Kann sich die AS Eupen auch diesmal retten, nur weil andere Abstiegskandidaten noch schlechter sind?

10.02.2024, Belgien, Brügge: Die Mannschaft der AS Eupen vor dem Anpfiff des Meisterschaftsspiels gegen den FC Brügge im Jan-Breydel-Stadion. Foto: Belga

AKTUALISIERT – Noch fünf Spiele bleiben der AS Eupen, um vorzeitig das rettende Ufer, sprich: Tabellenplatz 12, zu erreichen und der Abstiegsrunde (oder Playoffs 3 oder Playdowns) zu entkommen. Allerdings brauchen die Schwarz-Weißen dafür schon ein kleines Wunder.

Am Montag gingen Fußballexperten der RTBF in der Talksendung „La Tribune“ davon aus, dass wahrscheinlich 31 oder 32 Punkte nötig sein werden, um es bis zum Ende der klassischen Phase der Meisterschaft auf Platz 12 zu schaffen.

Weil Eupen derzeit 21 Punkte hat, müsste die AS also in den restlichen fünf Partien gegen AA Gent und Cercle Brügge, beim RSC Anderlecht, gegen St. Truiden und beim Standard mindestens 10 Punkte holen, was sehr schwer und angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen fast unmöglich erscheint.

AS-Cheftrainer Florian Kohfeldt: War es richtig, an ihm festzuhalten? Foto: Belga

In „La Tribune“ ging der ehemalige belgische Fußball-Nationalspieler Philippe Albert davon aus, dass Kortrijk, Eupen und RWDM auf jeden Fall die Abstiegsrunde bestreiten werden. Den letzten Platz in den Playdowns würden demnach Sporting Charleroi, OH Löwen und Westerlo unter sich ausmachen.

Zur Erinnerung: Der Letzte und der Vorletzte der Playoffs 3 steigen direkt ab, der Zweite muss in die Relegation gegen den Sieger der Playoff-Runde in der Division 1B, während der Sieger der Playoffs 3 gerettet ist. Die Punkte aus der klassischen Phase der Meisterschaft nimmt man mit in die Endrunde, sie werden also nicht geteilt.

Es bedarf aus Eupener Sicht einer gewaltigen Leistungssteigerung, um zumindest über die Abstiegsrunde den Klassenerhalt zu erreichen. Es sei denn, dass die anderen Abstiegskandidaten genauso schlecht oder sogar noch schlechter sind als die AS, so wie dies bereits am Ende der letzten Saison der Fall war, als die Schwarz-Weißen trotz zweier Klatschen zum Schluss gegen Zulte Waregem (1:5) und beim FC Brügge (0:7) in der höchsten Spielklasse bleiben durften.

Eupens Reagan Charles-Cook (l) und Eder Balanta (r) vom FC Brügge in einem packenden Duell. Foto: Belga

Von allen Abstiegskandidaten haben übrigens nur Charleroi und Eupen den Trainer nicht entlassen. Kortrijk hat nach Edward Still, Glen De Boeck und Joseph Akpala (Interimstrainer) mit Freyr Alexandersson bereits den vierten Coach. RWDM hat vor wenigen Tagen Claudio Cacapa entlassen, der kurz vor Meisterschaftsbeginn den Posten von Vincent Euvrard (jetzt bei Zweitligist SV Zulte Waregem) übernommen hatte.

OH Löwen trennte sich schon früh in der Saison von Marc Brys und ersetzte ihn durch Oscar Garcia. Und Westerlo entließ Jonas De Roeck, mit dem man 2022 den Aufstieg und ein Jahr später sogar die Teilnahme an den Playoffs 2 geschafft hatte, und verpflichtete Rik De Mil, den früheren Co-Trainer des FC Brügge.

Ob es aus Eupener Sicht richtig war, an Cheftrainer Florian Kohfeldt festzuhalten, wird sich nach dem letzten Spieltag der Playoffs zeigen. Die Zweifel werden von Spiel zu Spiel größer, je mehr sich die Mannschaft dem Abgrund nähert… (cre)

AS bezieht erneut Prügel: Nach 0:7 und 0:5 diesmal 0:4 gegen Brügge

Die AS Eupen hat im Jan-Breydel-Stadion wie erwartet verloren: Die Schwarz-Weißen unterlagen am Samstagabend dem FC Brügge mit 0:4. Es ist die dritte heftige Niederlage in Folge gegen „Blauw en Zwart“.

Vor dem Anpfiff gab man den Gästen so gut wie keine Siegeschancen angesichts der zwei Klatschen im vergangenen Jahr, als die AS Eupen dem FC Brügge mit 0:7 und 0:5 unterlag.

Vor dem Anpfiff hatten von den Abstiegskandidaten der KV Kortrijk und OH Löwen ihr Spiel verloren, Standard Lüttich hingegen hatte gewonnen und Westerlo beim Tabellenführer Union St. Gilloise immerhin ein 2:2 erreicht. RWDM und Charleroi spielen am Sonntag.

Der FC Brügge musste auf die gesperrten Spieler Hans Vanaken, Igor Thiago und Hugo Vetlesen verzichten. Dafür rückte das große Talent Antonio Nusa in die Startelf von Trainer Ronny Deila. Der  Norweger wollte unbedingt in die englische Premier League, jedoch scheiterte sein Wechsel nach Brentford.

Stürmer Ferran Jutgla vom FC Brügge. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

Bei Eupen fehlten Neuzugang Renaud Emond und der nach seinem Platzverweis gegen den KV Mechelen gesperrte Jérôme Déom.

Die Eupener Startelf: Slonina – Paeshuyse, Palsson, Filin – Magnée, Lambert, Möhwald, Davidson – Pantovic – Nuhu, Charles-Cook.

Erstaunlicherweise hatte Eupen die erste Torchance in diesem Spiel, als Charles-Cook in der 4. Minute auf das Tor von Brügge stürmte und sich Mignolet zu einem riskanten Manöver und vermutlich sogar zu einem Handspiel veranlasst sah, um außerhalb des Strafraums den Zweikampf mit dem Eupener Angreifer zu gewinnen. Eine strittige Szene, die sogar eine Überprüfung durch den VAR erforderlich machte, gleich zum Auftakt!

Nielsen hatte die erste Brügger Möglichkeit. Nach gut zehn Minuten wurde Slonina von Schiedsrichter Boterberg ermahnt, weil der Eupener Schlussmann nach seinem Empfinden bereits darauf erpicht war, Zeit zu schinden.

In der 14. Minute ging der FC Brügge in Führung: Nach einer sehenswerten Einzelleistung des überragenden Nusa lenkte Möhwald im Eupener Strafraum den Ball unglücklicherweise mit der Brust vor die Füße von Nielsen, der Slonina keine Abwehrchance ließ, 1:0.

Torwart Simon Mignolet vom FC Brügge. Foto: Belga

Das sah nicht gut aus für die AS, auch wenn kurz nach dem Führungstreffer von Brügge Pantovic zum Torschuss kam, der aber für Mignolet kein Problem war.

In der 23. Minute gab es – wie seit jenem tragischen 8. Mai 2008 bei jedem Heimspiel des FC Brügge üblich – eine Minute Applaus in Gedenken an den damals tödlich verunglückten Stürmer Francois Sterchele, der von 2001 bis 2004 auch für den RFCU Kelmis spielte.

In der 29. Minute schied Magnée aus. Für ihn kam Keita. In der 30. Minute fiel der zweite Treffer für „Blauw en Zwart“: Nachdem Slonina den Ball bei einem Schuss von Nielsen nur abwehren konnte, war Jutgla zur Stelle, um das 2:0 zu erzielen.

In der 33. Minute gelang der AS zwar ein Tor, jedoch wurde der Treffer von Palsson zu Recht wegen Abseits aberkannt.

Mit einem Kopfball des aufgerückten Mechele nach einem Freistoß endete die erste Halbzeit: Der FC Brügge führte 2:0.

Nach dem Seitenwechsel muss Mignolet gleich eingreifen, um den Eupener Anschlusstreffer zu verhindern. Die Frage in diesen Anfangsminuten der zweiten Halbzeit war weniger, ob Eupen das Spiel würde drehen können, als vielmehr, ob es für die AS nach den beiden Pleiten (0:7 und 0:5) im Jahr 2023 erneut eine Klatsche geben würde.

Eupens Gary Magnée schied schon nach knapp einer halben Stunde aus. Der Mittelfeldspieler muss sich einer Knie-OP unterziehen. Foto: Belga

In der 57. Minute wäre Jutgla fast ein zweites Tor gelungen: Nach einer Flanke von Skoras verfehlte der Spanier mit einem Kunstschuss das Tor von Slonina nur knapp. Und in der 61. Minute hatte der ehemalige Stürmer des FC Barcelona die nächste Möglichkeit, bevor er sich als Vorbereiter betätigte bei einem Schuss von Meijer, bei dem der Ball die Latte touchierte.

Irgendwie war die Luft raus aus dem Spiel, falls sie überhaupt jemals drin gewesen sein sollte. Rein kamen in der 66. Minute bei der AS drei neue Spieler: Van Genechten für Paeshuyse, Baiye für Lambert, der einen Ball voller Wucht ins Gesicht bekommen hatte, und Neuzugang Pattynama für Pantovic.

Eine Viertelstunde vor Schluss erhöhte Skov-Olsen auf 3:0. Und in der 78. Minute war es Mechele, der das 4:0 erzielte. Damit hat die AS gegen den FC Brügge in den drei letzten Begegnungen 16 Gegentore kassiert, ohne selbst keinen einzigen Treffer zu erzielen.

Diskussionen wird es allenfalls in Bezug auf die strittige Szene mit Mignolet in der 4. Minute geben, aber die Gastgeber hätten diese Begegnung auch gewonnen, wenn Schiedsrichter Boterberg anders entschieden hätte.

Die AS Eupen bleibt Vorletzter und hat jetzt zwei Heimspiele: am Sonntag, 18. Februar, um 19.15 Uhr gegen AA Gent, und am Sonntag, dem 25. Februar, ebenfalls um 19.15 Uhr, gegen Cercle Brügge. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

39 Antworten auf “Kann sich die AS Eupen auch diesmal retten, nur weil andere Abstiegskandidaten noch schlechter sind?”

  1. Sportman

    Leider keine Chance gehabt, sogar am Ende glücklich, denn es hätte auch 6-0/7-0 sein können und das mit einer Rumpftruppe aus Brügge, was aber für wehrlose und ideenlose Eupener gereicht hat. Selbst wenn Eupen in der Anfangsphase ein Tor erzielt hätte – das Ende wäre gleich gewesen. Auch alle Statistiken sprechen gegen uns am heutigen Abend!

  2. Pierre Il

    Ganz große Klasse! Die AS Eupen wäre ein mehr als verdienter Meister! Was für eine tolle Truppe, und was für ein Trainer! Unfassbar gut.
    Am besten ist aber der Vorstand bzw. Direktion und vergessen müssen wir auch nicht hervorragende Arbeit der Scouting Abteilung.
    Hut ab. Wirklich bemerkenswerte Leistung.

  3. Was war denn zu erwarten, mit der Mannschaft die eh nicht mehr möchte! Denke 2. Liga ist vielleicht auch ein Neustart! traurig aber wahr! Wo se Punkte machen sollen machen sie schon nicht und da sieht man das unsere Kader zu schwach ist! Wir haben ja Katar die kümmer nix

  4. Also,es muss ja jedem im Vorfeld klar gewesen sein,das Sie in Brügge klar und hoch verlieren würden.Aber ich freue mich jetzt schon wieder auf das schön Reden des super Trainers.Es sollte aber auch jedem zu denken geben,wenn wir absteigen,was eigentlich keine Frage mehr ist,wie lange braucht die ASE um sich dort wieder hoch zu arbeiten.

    • in Brügge verlieren ist ja absolut ok.
      Aber nach nunmehr 25 Spielen lügt die Statistik nicht mehr. Meiste Niederlagen und schwächste Abwehr der Liga. Dazu minimale eigene Tore.
      So steigt man ab

      • ja genau jetzt ist nur die Mannschaft schuld ;-) dass in der Hinrunde viele Spiele schwach waren, er an seinem 3-5-2 festgehalten hat und er eine Entwicklung sieht, die es nicht gibt…
        Die Mannschaft ist zu schwach; sowie der Trainer! Nicht… Versagen auf ganzer Linie

  5. Das war wohl nichts, aber auch zu erwarten. In Brügge muss man die Punkte nicht holen, allerdings erwarte ich von einer Mannschaft, die sich ja anscheinend stetig weiterentwickelt bessere Gesamtleistungen. Des Weiteren erkenne ich bei der KAS nicht den absoluten Klassenerhalt-Kampf, den ich bei anderen Mannschaften wie Kortrijk sehe. Bin sehr gespannt auf die fachkundige und klare Analyse des Trainer : spielerisch eine super Leistung, Schiedsrichter paar Fehler im Spiel, eine Mannschaft mit klarem Plan verliert gegen eine wilde Mannschaft, hätten wir nur das Tor getroffen und hätte/wäre damals im
    Bus die Klimaanlage nicht kaputt gewesen, dann hätte Émond spielen können und man hätte ein ganz anderes Spiel gesehen, aber die Mannschaft hat sich wieder einen Schritt weiterentwickelt ….

  6. M der Block

    3 Spiel in Folge ohne Tor . Eupen ohne Chance.
    Schiedsrichter hätte nach 14 Minuten Rot zeigen müssen gegen Torwart von Brügge wegen eindeutig Handspiel durch Körperverbreiterung . Aber das kennt man ja umgekehrt wäre auf jeden Fall so entschieden worden .
    Schade auch für Gary er wird wohl die nächste Zeit ausfallen.
    Aber weiter machen jeder Punkt zählt auch für die Abstiegsrunde wo sich noch 2 von 4 Mannschaften retten können !!

  7. AS-FAN-KELMIS

    Chancenlos !! Trotzdem ein fader Beigeschmack. Nach 4 Minuten klares Handspiel von Mignolet ausserhalb des Strafraums,normale Folge ist Rot, aber wie fast immer nichts ?? Aber ich denke wir hätten auch gegen 10 Brûgger eine Packung bekommen. Die spielen leider in einer anderen Liga !! Ärgerlich auch die Verletzung von Magnée. Sah nicht gut aus. Weiter Jungens ,noch ist Polen nicht verloren…….

  8. Mit diesem Spielermaterial werden wir nie die Klasse halten.es gibt noch viele vertragslose Spieler. weshalb einige nicht einen Vertrag bis zum Ende der Saison anbieten. schlechtere Spieler als einige unserer Mannschaft sind rar.es ist mir klar dass viele ueb diesen Kommentar lachen werden. Ich sehe aber keine andere Loesung

  9. Peter Müller

    Lachen nicht Noppi, aber das ist nicht möglich. Zwei drei neue Vertragslose Spieler sind nicht in der Lage morgen auf dem Platz zu stehen. Die muss man erst mal wieder auf 100% bringen, ohne das sie sich nahtlos in die Mannschaft einfügen. Mit einem Torwâchter könnte das noch klappen ,aber nicht mit einem Feldspieler.

  10. Ich versuche mal nicht wie viele alles schwarz oder weiß zu sehen. Sicher keine Glanzleistung aber auch nicht alles schlecht. Habe dich einige Spielzüge mit Abschluss gesehen.
    Was mich am meisten stört, dass der Trainer immer noch weiter auf die gleichen Lahmen setzt. Möhwald war bei ersten 3. Toren Hauptschuldiger. 1. tritt jeder Verteidiger den Ball in die Tribüne anstatt ganz schwach zu stoppen 6m vom Tor. Beim 2. wird er von MUSA locker vorbeigelaufen ohne geringste Gegenwehr ( da viel zu langsam und Zweikampf schwach seit Anfang an!!) beim 3. krasser Fehlpass 30 m vor eigenem Tor und wieder keine Gegenwehr! PANTOVIC macht auch nur Alibiläufe und Finbigasson berührte keinen Ball in 10 min. Wenn man dann noch Kämpfer + Techniker wie BAYE +KEITA dafür auf der Bank lässt, ist nicht mehr möglich. Wie lange hält er noch an ’seine’Fehleinkäufe fest. Ich sähe lieber unerfahrene junge Spieler, der U21 die sich zerreißen und sich so weiter entwickeln und Erfahrung sammeln können, als ausgelaufene BL-Spieler. Höher verlieren die auch nicht.

    • Sportman

      Guter Kommentar, das sehe ich auch so! Nicht zu vergessen, dass ich keine große Weiterentwicklung in der Mannschaft sehe, wie der Trainer immer behauptet! Die Statistiken über jetzt eine ganze Saison (die er ja Zeit hatte) sind einfach schwach.

    • Ulrich Kallius

      Guter Kommentar!!
      Als ehemaliger Spieler der AS Eupen ist es doch erlaubt, doch noch an den Nicht-Abstiegsplatz zu glauben Warten wir ab…..!
      Egal wie es ausgeht, es muss sich aber auch sehr viel insgesamt im Verein verändern!!

    • Sportman

      Dann hat der Trainer falsche Aussagen getätigt oder die falschen Spieler geholt, denn es gab keinen Trainer zuvor der so viel Mitspracherecht hatte als Kohfeldt.

      Des Weiteren gibt es Spieler wie Lorenzo Youndje, der schon einige Minuten erhalten hatte und gute Aktionen hatte, trotz seinem jungen Alter (nimmt man aber schon gar nicht mehr im Kader). Diesen Spielet, sowie Lambert, MAGNEE, Keita, Nuhu, Charles-Cook kann man schon weiterentwickeln. Man bemerke es ist kein Spieler von ihm dabei (Möhwald, Pantovic, Finnborgasson), denn das sind alles Auslaufmodelle, die gutes Geld verdienen aber zu wenig leisten

  11. Alter Fan

    Die einzige Weiterentwicklung in der Mannschaft ist immer mehr zur 2D zusteuern. Genau dorthin gehört sie auch. Jedes Jahr immer wieder dieser krampfhafte Kampf um den Verbleib in der 1D zu sichern, wo sie mit Sicherheit mit diesen Leistungen nicht hingehört. Man kann nur hoffen, dass diese ASE nicht dann noch von der 2D nach hinten gereicht wird. Habe sehr viele schöne Erinnerungen an den alten Zeiten der ASE in der 2D. Die Anzahl der Fans im Stadion sprechen für sich.

  12. Propaganda

    Wenn die beiden nächsten Heimspiele gegen AA Gent und Cercle Brügge nicht gewonnen werden steht der Abstieg so gut wie fest. Auch über die Abstiegsrunde werden sie sich nicht retten mit der Torausbeute ganz bestimmt nicht. Im Durchschnitt noch nicht ein Tor pro Spiel !

  13. Eifel_er

    Ganz einfach : nein dieses Jahr geht’s 👎
    Ist vllt auch besser ! Viel zu schwach und Unprofessionnel der ganze Laden. In der Hoffnung dass sie in der 2ten div mithalten können und nicht noch ne Etage runtergehen

  14. Zur Headline : „Kann sich die AS Eupen auch diesmal retten, nur weil andere Abstiegskandidaten noch schlechter sind?“

    Fakten sind da um sie zu benennen. Die KAS Eupen konnte sich in den letzten Jahren immer retten, dies war das erklärte Ziel : Klassenerhalt. Dies hat die KAS Eupen in den letzten Jahren immer geschafft, somit kann man simpel sagen das Saisonziel wurde immer erreicht! Die Punkteausbeute in einer kompletten Saison siegelt auch den tatsächlichen Wert der Mannschaft wieder und da war die KAS Eupen die letzten Jahre immer besser als die Mannschaften unter ihnen, auch wenn im letzten Jahr die Saison mit 2 herben leiten beendet wurde. Dennoch, die KAS Eupen hat die Klasse gehalten – das ist Fakt und war das Saisonziel.

    2 Mal in der Zeit der 1.Liga wurde höhere Saisonziele gesteckt und offenkundig gesagt. 2 Mal sind die jeweiligen Trainer und Verantwortlichen damit gescheitert. Jose San José wollte mit seiner Millionentruppe Top 6 spielen (Qualität war sicherlich da), dennoch kläglich mit dieser Mannschaft „nur“ 12. geworden! Absolut nicht das Saisonziel erreicht. Der zweite Trainer ist Florian Kohfeldt mit dem erreichen der Play-Off 2. Hier ist das Ende noch offen, aber ich habe die Vermutung auch er wird kläglich scheitern und am Ende sogar der Trainer sein, der die KAS Eupen zurück in die 2. Liga geschossen hat.

    Die Fakten und Zahlen sprechen nicht für den Klassenerhalt, was in den letzten Jahren immer anders war.

  15. Weisheit

    Zu Kohfeldt :
    Seine Ausreden werden immer abenteuerlicher um seine eigene Haut zu retten. Erst kritisiert er zu Recht die Schiedsrichterleistung – aber am Ende sind alle benachteiligt, was er ja auch so sagt, aber nur er weint rum! Noch heute im GE spricht er von fehlender Qualität im Abschluss und dass kann man nur langfristig erarbeiten. Des Weiteren mit Biolek und Emond hätte man die Qualität aber sie konnten nur 2 Spiele spielen. Seine Aussagen in der „hätte – wenn“ Form sind nicht bundesligatauglich und nicht nachweisbar, daher gut formuliert um sich selber etwas aus der Schusslinie zu holen. Aber er hat den Kader mit zusammengestellt und die Fakten und Zahlen sprechen auch die Sprache, dass sein Spielstil und Taktik einfach auch die wenigsten Chancen und Torschüsse kreieren. Des Weiteren muss er ja dann auch eine Erklärung haben für den schlechten Wert in der Verteidigung – oder sind dies auch die Spieler alleine? Fakten
    – 23 Tore pro Spiel (15. Tabellenplatz)
    – 26 erwartete Tore (15. Tabellenplatz)
    – Gegnerische Tore pro Spiel 2,0 (15. Tabellenplatz)
    – 49 Gegentore (15. Tabellenplatz)
    – 56 erwartete Gegentore (16. Platz gemeinsam mit RWDM)
    – 9,4 Schüsse (15. Tabellenplatz mit Kortrijk – nur RWDM weniger)
    – KAS schlägt am 2. wenigsten Flanken
    – KAS Eupen hat die wenigsten Berührungen in der gegnerischen Box
    – Man lässt die meisten Schüsse auf eigenem Tor zu
    – Man hat den 3 niedrigsten Wert im Pressing, somit eher passive Spielweise

    2 schlechtester Wert in den erwarteten Toren! Wie will man viel mehr Tore machen, wenn man sich den 2. schlechtesten Wert erspielt? Des Weiteren hat man auch 3-4 Tore gemacht die kaltschnäuzig und glücklich waren! – somit alleine alles an dem Stürmer fest zu machen ist nicht richtig und zu einfach! Die erspielten Torchancen sind einfach zu wenig und das ist Taktik! Des Weiteren schiesst man am zweitwenigsten auf Tor, die zweitwenigsten Flanken, die wenigsten Berührungen im gegnerischen Strafraum – somit ist der Weg zum Tor schon fraglich! Trainer Kohfeldt verlangt aber mehr Treffer seiner Stürmer mit weniger Aktionen im Strafraum. Ja dann ist der Trainer gefragt dies aus den Spielern herauszukitzeln, denn man fragt automatisch nach mehr Qualität wie möglich bei der Mannschaft KAS Eupen.

    Man hat die zweitmeisten Gegentore bekommen – dies für eine ach so gut organisierte Mannschaft? Oder ist das auch die Qualität alleine Schuld? Des Weiteren hätte man laut Statistiken noch mehr Gegentore bekommen müssen! Gut das die gegnerischen Stürmer nicht so treffsicher gegen uns sind -> ein Schelm der Böses dabei denkt! Man lässt die meisten Schüsse zu!

    Es tut mir leid Herr Kohfeldt, aber sie sind ein Schönmaler, fantastisch im Weglassen von Fakten und ein Profi im Umwickeln der Journalisten. Es ist Wahnsinn, dass noch keiner sich die Arbeit und Fakten nach 25 Spieltagen mal genau angeschaut hat und somit ein ernüchterndes bis sehr schlechtes Fazit seiner Trainerarbeit ziehen würde! die KAS Eupen steht zu Recht auf dem 15. Tabellenplatz, dies hat nichts mit Schiedsrichterleistungen, Pech oder unglücklichen Abschlüssen zu tun! Dafür ist Kohfeldt zu großen Teilen mit Verantwortlich – Punkt! Ich bin mal gespannt, sollte es zum Abstieg kommen, ob er die Größe hat dies persönlich auch festzustellen oder feige den Finger auf andere zeigt.

  16. Von allen abstiegsgefährdeten Mannschaften macht Eupen sieht es nicht gut aus für die AS.
    Eine gewaltige Leistungssteigerung ist erforderlich, will man noch punkten, geschweige von Platz 12 erreichen. Finnbogasson und Pantovic sind absolute Fehleinkäufe wenn man sich die bisher gebrachten Leistungen ansieht. Möhwald bleibt auch unter den Erwartungen. Bialek hat kein einziges Meisterschaftsspiel gemacht.
    Mich würde auch interessieren wieviele Tore die AS direkt aus Standard Situationen, sprich Ecken und Freistößen, in dieser Saison erzielt hat. Aus dem Kopf heraus fällt mir nur das Kopfballtor von Emond in RWDM ein. Standards sowohl hinten als vorne sind von größter Wichtigkeit. Vorher hatten wir Peeters, Schouterden und weiter zurück Garcia. Wen hat die AS heute ?
    Es ist was es ist. Nur wenn jeder Spieler sich den Hintern aufreißt und für jeden Strohhalm Gras kämpft bis um Umfallen, gibt es noch eine Chance in der ersten Liga drin zu bleiben.
    Gegen Gent muß die AS von der ersten Minute an sofort Volldampf machen, Chancen herausspielen und ein Tor vorlegen. Ansonsten keine Chance.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern