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Kann sich die AS Eupen noch retten? 48,7% sagen JA – 46,7% glauben nicht mehr an den Klassenerhalt

Eupens Jan Kral (l) im Duell mit Kortrijks Joao Silva. Foto: Belga

AKTUALISIERT – Noch sechs Spiele bleiben Fußball-Erstligist AS Eupen, um der erstmals nach der klassischen Phase der Meisterschaft stattfindenden Abstiegsrunde (oder Playoffs 3) zu entkommen. Nach 23 Spieltagen belegen die Schwarz-Weißen mit 21 Punkten den vorletzten Tabellenplatz. Geht da noch was? „Ostbelgien Direkt“ fragte seine Leser in einem Voting (siehe unten). Ergebnis: Die Fangemeinde ist gespalten.

Von den 437 Teilnehmern antworteten auf die Frage „Kann die AS Eupen sich noch retten?“ 13,3% mit JA, die AS werde sich noch vor den Playoffs retten,denn vom rettenden 12. Tabellenplatz seien die Schwarz-Weißen nur 3 Punkte entfernt.

35,4% antworteten ebenfalls mit JA, allerdings mit dem Unterschied, dass sich Eupen nicht schon vor dem Ende der klassischen Phase der Meisterschaft rettet, wohl aber über die Abstiegsrunde (oder Playoffs 3).

AS-Cheftrainer Florian Kohfeldt beim Spiel gegen den KV Mechelen. Foto: Belga

Somit glauben 48,7% der Teilnehmer, dass die AS Eupen auch noch nächste Saison in der höchsten Spielklasse sein wird. Hingegen sind 46,7% der Teilnehmer davon überzeigt, dass die AS absteigen wird. 20 Teilnehmer (4,6%) haben keine Meinung bzw. das Schicksal des ranghöchsten Fußballvereins in der DG ist ihnen egal.

Nach der Winterpause sah es zunächst nicht schlecht aus für die AS, die auswärts bei RWD Molenbeek und zuhause gegen Meister Antwerp 6 Punkte ergattern konnte. Leider folgten darauf zwei Niederlagen in Charleroi und gegen Mechelen.

Jetzt bleiben der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt nur noch sechs Spiele, um vorzeitig den Klassenerhalt zu schaffen: beim FC Brügge, gegen AA Gent und Cercle Brügge, beim RSC Anderlecht, gegen St. Truiden und bei Standard Lüttich.

Es sind also noch 7 Teams in Gefahr, nach der klassischen Phase der Meisterschaft die Abstiegsrunde (oder Playoffs 3) bestreiten zu müssen.

Die 7 Abstiegskandidaten sind:

10. Westerlo 24 Spiele / 25 Pkt.
11. Standard Lüttich 24 / 25
12. OH Löwen 24 / 24


13. SC Charleroi 24 / 24
14. RWD Molenbeek 24 / 22
15. AS Eupen 24 / 21
16. KV Kortrijk 24 / 18

Zur Erinnerung: Die vier Letztplatzierten (Plätze 13 bis 16) spielen in den Playoffs 3 um den Klassenerhalt. Der Letzte und der Vorletzte der Playoffs 3 steigen direkt ab, der Zweite muss in die Relegation gegen den Sieger der Playoff-Runde in der Division 1B, während der Sieger der Playoffs 3 gerettet ist.

Der Erste und der Zweite der Challenger Pro League nach der Saison 2023/24 steigen direkt in die Jupiler Pro League auf, während die Teams auf den Plätzen 3, 4, 5 und 6 eine Playoff-Runde bestreiten, deren Sieger in die Relegation gegen den Zweiten der Playoffs 3 in der Division 1A muss. Theoretisch könnte es also drei Aufsteiger aus der Division 1B geben. (cre)

Das Voting zur AS Eupen ist damit beendet. „Ostbelgien Direkt“ bedankt sich fürs Mitmachen.

Vielen Dank für Ihre Abstimmung.

Wähler insgesamt: 437

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29 Antworten auf “Kann sich die AS Eupen noch retten? 48,7% sagen JA – 46,7% glauben nicht mehr an den Klassenerhalt”

      • M der Block

        Die AS bekommt kein Geld aus der DG Kasse nur damals beim Stadionbau aber da war der jetzige Geldgeber noch nicht da und das Stadion gehört beim verlassen der Kataris immer noch der Stadt Eupen und ist Top in Ordnung .Das Geld der DG wird in den Triangel in St Viht gepumpt .

        • bernard Ramscheid

          Und was haben wir von einem großen Stadion für einen zukünftigen unterklassigen Verein? Alles für Eupen??? Heidberg??? Unsere, nein: die Regierung in Eupen (fehl)investiert auch unser Eifeler Geld!!!

          • Die Eifel bekommt mehr als genug, gerade erst wurde für einen Schlammplatz, als Burgruine ausgezeichnet, Geld rausgeworfen.
            Ihr habt Mikroschulen, bezuschusst mit Geld aus dem Norden. Unsere Kinder müssen sich in grossen Klassen zurechtfinden während die Eifeler fast eine 1 zu 1 Betreuung haben. Hinzu kommt Worriken, Triangel …
            Warum macht die Eifel sich nicht selbsständig, hier weint euch niemand eine Träne nach.

    • Noppi, ich finde es bemerkenswert dass Sie sich scheinbar so persönlich mit diesem Katarverein identifizieren, indem Sie in Ihrem kurzen Post zweimal das Wort „wir “ erwähnen . Wie gesagt, das ehrt Sie, ich als Eupener kann mich jedoch gar nicht weder mit der Führung noch mit den Geldgebern und auch nicht mit dieser Mannschaft identifizieren. Wenn dann auch noch die frankophonen TV Reporter während der Übertragung von „Les germanophes “ schwafeln “ schalte ich den Ton ab

      • Genau so ist es! Er hat die Transfers Möhwald, Finnborgason, Palsson, Slonina und Pantovic zu verantworten. Von denen bringt nur Palsson beständig Leistung, wobei die letzten Wochen auch nicht mehr auf Top Niveau – aber ok. Die restlichen Spieler sind leider bei weitem nicht die Verstärkungen, die Herr Kohfeldt geholt hat! Wenn man sich das Invest anschaut, was der Klub für den Trainer getätigt hat, dann ist das sicherlich beachtlich – er hat da zu wenig draus gemacht. Es war auch er, der die ganze Saison ausgesprochen hat, dass die Mannschaft genug Qualität hat, wobei diese Aussagen die letzten Wochen ändern, weil er selber merkt, dass es eng für ihn wird! Den Fussball, den er versprochen hat wurde keine einzige Sekunde gespielt bei der KAS, alles heißer Brei. Natürlich hat der Vorstand auch Fehler gemacht, aber Kohfeldt genießt soviel Vertrauen wie kein einziger Vorgänger und verspielt alles auf ganzer Linie.

        Es wird auch die ganze Zeit lamentiert über :
        – die vielen Verletzungen (da muss man sich als Trainer und Staff auch mal hinterfragen, ob man hier bei der Masse nicht auch eine Mitschuld trägt – viele auch in Trainings passiert)
        – das Unvermögen vor dem Tor (dann muss man als Trainer und Staff Lösungen finden. Des Weiteren lässt man einer der Treffsichersten Spieler Charles-Cook Wochen auf der Bank – ganz unschuldig ist man dann auch nicht)
        – der Schiedsrichter (man soll sich auf die Leistung konzentrieren. Auf der Saison gesehen ist dies im Gleichgewicht)
        – das Spielglück (man hat in einigen Spielen auch sehr viel Spielglück gehabt – das gleicht sich ebenfalls aus!)

        Kohfeldt hat noch paar Spiele Zeit sich und die Mannschaft/Verein zu retten oder aber er ist auf ganzer Ebene gescheitert, zum wiederholten Male (Kaderplanung, Spielphilosophie, Vereinsziele, Mannschaftsentwicklung, Spielerentwicklung, uvm)

  1. Peter Müller

    Hier wird schon viel Mist geschrieben, ohne Hintergrundwissen. Mein Frisör hat gesagt, und so weiter.
    Der Vorstand hat gute Arbeit geleistet. Der Verein schreibt schwarze Zahlen, was will der Katar mehr.

    • Ostbelgien Direkt

      @Peter Müller: „Der Verein schreibt schwarze Zahlen“, schreiben Sie. Aus dem GE vom 18.01.2024: „Trotz eines Verlustes von 8,5 Millionen Euro konnte das Eigenkapital durch Kapitalzuführungen seitens Aspire gestärkt und gegenüber dem Vorjahr sogar gesteigert werden. ‚Diese Maßnahme bekräftigt die bedingungslose Unterstützung des Eigentümers gegenüber der AS Eupen“, teilt der Verein mit.“ Gruß

    • Warum gibst Du Deinen Senf dazu. Bei jedem Spiel, bei jeder Gelegenheit? Nicht ein einziges Mal etwas positives, nichtmal Sachliches.
      Möchtest Du den wirklichen Fans eins auswischen? Warum? Geht es Dir jetzt besser?
      Traurige Person!

      • Eifel_er

        Dann solltest du vllt mal die anderen Posts von heute lesen ?
        Iich sage nur die Wahrheit! Dieser Verein ist leider Erstliga untauglich!

        Wonsind denn die ganzen Fans ? Die echten Fans hätten schon lange gefordert das die ganze oberste Etage ausgetauscht wird – aber nein – nix passiert. Es wird von Woche zu Woche und von Monat zu Monat alles schon geredet . Macht doch mal die knöf auf ?

  2. Die Saison ist gelaufen, wer glaubt, dass wir gegen 2x Brügge und Gent auch nur einen Punkt holen, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Gegen St. Truiden könnte man eventuell Punkten. Dann das letzte Spiel in der regulären Saison beim Standard… Wir sind sicher PO3. Man hätte letzte Woche alle Spiele gewinnen müssen, damit es ein wenig besser aussieht

  3. Der Kaiser auf der Ersatzbank

    Wenn man bedenkt wie viel Eupen- und 0stbelgien-Werbung die erste Spielklasse bedeutet, hätte sich die Politik ruhig einen richtigen Torschützen leisten sollen: so ein kleiner dicker Müller !
    Der alte Paasch als geübter Sponsor mit Spendierhose, der junge Paasch verpasst im Fünfmeterraum. Antoniadis kommt von links. Frau Klinkenberg klimpert mit neuen Ohrringen im Fanblock. Frau Weykmans ist dem Abschied schon voraus und holt (gegen den Willen vom alten Paasch) den gesperrten Krautgärtner zum Elfmeterschiessen aus dem Knast. Nebenan brüllt vom Eichenberg der Alte-Herren- Kapitän KHL „Fahr’em dar, raus mit Katar“. Gegenüber tritt das Parlament zu einer Dinglichkeitssitzung zusammen und beschliesst gegen die Drei von Vivant: „Die AS-Fahne auf halbmast“. Der Stotterer vom BRF schaltet schluchzend nach Walhorn um.

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