Notizen

AS Eupen hat heute Abend im Viertelfinale des Pokals beim KV Mechelen keine Chance, also muss sie diese nutzen

Blick auf das AFAS-Stadion des KV Mechelen. Rund 8.000 Zuschauer wohnten dem Pokalspiel gegen die AS Eupen bei. Foto: Belga

Vor dem letzten Spiel im Jahr 2021 am Montag in St. Truiden ist die AS Eupen heute Abend im Landespokal gefordert. Die Schwarz-Weißen, im Croky Cup in der letzten Saison immerhin Halbfinalist, sind um 20 Uhr beim KV Mechelen zu Gast.

Auf ein weiteres Heimspiel hatte die AS Eupen nach dem spektakulären 3:2-Sieg nach Verlängerung im Achtelfinale gegen Zulte Waregem (nach 0:2-Rückstand und drei Treffern von Smail Prevljak) gehofft. Der Wunsch ging nicht in Erfüllung. Obendrein ist die Partie von heute Abend das einzige Viertelfinale, das nicht live im Fernsehen übertragen wird.

Zwar sind die jüngsten Ergebnisse des letzten belgischen Europapokalsiegers (1988 im Europacup der Pokalsieger) etwas durchwachsen (Niederlagen in Zulte Waregem, Union St. Gilloise, Cercle Brügge und gegen St. Truiden, dafür aber Remis gegen KRC Genk und vor allem Siege gegen AA Gent und FC Brügge), weswegen auch „Malinwa“ gerade mal 5 Punkte mehr auf dem Konto hat als die AS Eupen.

07.08.2021, Belgien, Mechelen: Zweikampf zwischen Eupens Edo Kayembe (l) und Mechelens Kerim Mrabti (r). Foto: Belga

Indes haben die Schwarz-Weißen bis auf einen Sieg gegen Schlusslicht Beerschot und zwei Unentschieden gegen Kortrijk und Zulte Waregem seit dem Sieg gegen den KRC Genk Anfang Oktober nur verloren.

Zudem hat AS-Coach Stefan Krämer eine lange Verletztenliste zu beklagen. Gleich fünf Spieler sind beim KV Mechelen nicht dabei: Edo Kayembe, Isaac Nuhu, Carlos Embalo, Jens Cools und Leonardo Rocha.

„Aufgrund dieser Konstellation sind wir die Außenseiter, werden uns jedoch keineswegs vorab geschlagen geben. Das Halbfinale im Pokal ist für unseren Club eine interessante Perspektive. Ob wir dieses Ziel erreichen, das wird sich zeigen“, sagte Krämer bei der Pressekonferenz. Man könnte es auch anders formulieren, indem man sagt: Die AS Eupen hat im Pokal beim KV Mechelen keine Chance, also muss sie diese nutzen. Oder wie Krämer meinte: „Wir haben nichts zu verlieren.“

Eupens Torhüter Abdul Manaf Nurudeen. Foto: Belga

Immerhin konnte Eupen das Meisterschaftsspiel vom 7. August beim KV Mechelen mit 3:1 gewinnen, wobei man allerdings zugeben muss, dass die Schwarz-Weißen damals in einer ganz anderen Verfassung waren als heute.

Im Eupener Tor steht beim Pokalspiel Manaf Nurudee. Der ghanaische Nationalspieler gehört zum Aufgebot seines Landes für die im Januar anstehenden Begegnungen um den Afrika-Cup.

Beim KV Mechelen muss Eupen vor allem den brandgefährlichen Nikola Storm im Auge behalten, der über die linke Seite mächtig Druck macht. Auch „Oldtimer“ Igor De Camargo (38 Jahre, früher Gladbach, Hoffenheim, Standard und Genk) ist nicht zu unterschätzen.

Die drei anderen Paarungen im Viertelfinale sind: AA Gent – Standard (Mi, 20.30 Uhr), Anderlecht – Kortrijk (Do, 18.45 Uhr) und FC Brügge – OH Löwen (Do, 21 Uhr). (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

5 Antworten auf “AS Eupen hat heute Abend im Viertelfinale des Pokals beim KV Mechelen keine Chance, also muss sie diese nutzen”

  1. Die AS bräuchte nur etwas effizienter ihre Torchancen zu nutzen, dann wäre sie jetzt nicht in dieser prekären Situation. Es steht ja schließlich nicht überall ein Koffi zwischen den Pfosten. Egal wie, die Kugel muss ins Netz. Und hinten mal nicht pennen. Vielleicht klappt das heute mal.

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