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AS Eupen gewinnt ersten Test gegen Zweitligist Union St. Gilloise mit 2:1

Die AS Eupen während der Saisonvorbereitung im Sommer 2016. Foto: OD

Die AS Eupen hat am Samstag ihren ersten Test im Hinblick auf den Saisonstart in der Division 1A Ende Juli gegen Union St. Gilloise mit 2:1 gewonnen. Am kommenden Dienstag geht es weiter mit dem Grenzland-Derby gegen Alemannia Aachen.

Für diesen ersten Test kamen bei sommerlichen Temperaturen einige hundert Zuschauer. Nur die Haupttribüne war zugänglich. Am Eingang des Kehrweg-Stadions wurden Taschen systematisch kontrolliert. Im Vergleich zur Zuschauerzahl waren viele Polizisten anwesend.

In der ersten Halbzeit trat die AS Eupen in folgender Formation an: Van Crombrugge – Diallo, Hackenberg, Blondelle, Radebe – Lazare, Garcia, Sanogo, Bassey – Jeffren, Taulemesse.

Ibrahim Diallo zeigte gegen Union St. Gilloise, dass er eine echte Verstärkung sein könnte. Foto: OD

Ibrahim Diallo zeigte gegen Union St. Gilloise, dass er eine echte Verstärkung sein könnte. Foto: OD

Zur Pause stand es 2:0 für die Gastgeber durch Tore von Bassey (2.) und Sanogo (16.) nach Vorarbeit von Taulemesse, doch hatten auch die vom ehemaligen AS-Trainer Marc Grosjean betreuten Gäste zwei erstklassige Chancen in der 12. und 45. Minute. Beide Male vereitelte AS-Schlussmann Van Crombrugge mit einer Klasseaktion einen Gegentreffer.

Für die zweite Halbzeit stellte Eupens Trainer Jordi Condom seine Mannschaft auf 9 (!) Positionen um. Nur Diallo und Lazare – beide schon in ausgezeichneter Verfassung – blieben übrig.

Daraus ergab sich folgende Formation: Niasse – Diallo, Timmermans, George, Abdulrahman – Lazare, Dufour, Ocansey, Phakamani – Cases, Onyekuru.

Das Spiel der Eupener lief in der zweiten Hälfte wesentlich schneller, vor allem dank Ocansey und Onyekuru. Trotzdem waren es die Gäste von Union St. Gilloise, die in der 56. Minute auf 2:1 verkürzten.

In der Folgezeit war Eupen durch zwei Freistöße von Dufour gefährlich. Derweil ließ AS-Torhüter Niasse in der Schlussphase einen Gegenspieler so gewitzt und gekonnt aussteigen, dass man glauben konnte, man befände sich bei der EM in Frankreich.

Am Eingang wurden von den Stewards alle Taschen kontrolliert. Foto: OD

Sicherheit geht vor: Am Eingang wurden von den Stewards alle Taschen kontrolliert. Foto: OD

Jedenfalls ist die AS Eupen mit ihren Torhütern Van Crombrugge und Niasse jetzt schon bestens für die 1A gerüstet.

Obwohl die Union St. Gilloise am Ende fast noch ein Eigentor und ein richtiges Tor erzielt hätte, blieb es beim 2:1. Viele wichtige Erkenntnisse gab es nicht, sie waren aber auch nicht zu erwarten, zumal fast zwei verschiedene Mannschaften auftraten.

Von den Torhütern haben wir schon gesprochen, Diallo ist eine Verstärkung, alles andere muss sich noch ergeben. Am Dienstag gegen Regionallist Alemannia Aachen geht’s weiter. Im Publikum war die Vorfreude auf die Saison in der höchsten Spielklasse deutlich zu spüren. (cre)

Siehe auch Artikel „Die neuen Trikots von Erstligist AS Eupen: schwarz, blau und weiß“

12 Antworten auf “AS Eupen gewinnt ersten Test gegen Zweitligist Union St. Gilloise mit 2:1”

  1. eupenallez

    Ganz genau meine Herren,

    in der Vorbereitung läuft durch die vielen trainingseinheiten noch nicht alles rund. Eupen hat gemischt gespielt und komplett gewechselt. st.gil hat mir der stammelf gespielt und in der zweiten hz punktuell gewechselt.
    hauptsache gewonnen. die 1b mannschaften sind dieses jahr nicht schwächer als 4-5 1a mannschaften(sie cercle ergebnisse oder roselare gegen westerlo)

  2. Ob das für die erste Division reicht ? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen….

    Statt Verstärkungen stehen Jeffren und 2 neue aus der Jugend auf dem Platz.
    Was ist das für eine Strategie ?

    • sehe ich ähnlich, es fehlen 2-3 gute erfahrene Leute, die eben NICHT aus Spanien, Griechenland oder sonst woher kommen. In jeder Reihe 1 guter Neuer. Hinten einen für die Aussen, da gibts nachholbedarf, ebensoe in guter fürs Mittelfeld und ein Stürmer. Überall sind wir noch zu dünn, zu unerfahren und zu schwach besetzt. Nicht umsonst ist die D1 wie in Holland, Schottland, Österreich oder Schweiz (Belgien ähnliches Niveau und Größe) ganz anders als die D2 und nicht umsonst verlor die AS alle Duelle mit Erstligisten zum Teil recht deutlich in Pokal oder Tests. Einzig ein 4-4 in STVV war der einzig mir bekannte Punktgewinn gg einen Erstligisten mit diesem aktuellen Kade,welcher aber immer noch praktisch unverändert ist. Da hatte ich auch etwas mehr erhofft, erwartet und verstehe die Handlungsweise nicht.

  3. Glaube, dass Diallo rechts hinten spielen wird. Die beiden Torhüter waren schon gut in Form. Für mich muss unbedingt ein Spielmacher im offensiven Mittelfeld mit Übersicht, Erfahrung und Charakter die jungen Kerle führt. Hinten mit Hackenberg, Blondelle/Timmermans, Diallo und Abdoul sind wir ordentlich aufgestellt, im defensiven Mittelfeld wird Garcia eine wichtige Rolle wie voriges Jahr Rückrunde spielen. Vorne sind wir auf jeden Fall noch zu schwach. 2 – 3 echt Top Transfers wichtig. Jeffren hat noch zwei Jahre Vertrag, der muss auch jetzt aus den Startlöchern kommen. Wir benötigen jemand der Ecken und Freistösse schiessen kann (wir haben nur Dufour und Garcia, das ist zu wenig). Auch können unsere bisherigen Aussenverteidiger keine Flanken schlagen. Und 10 Chancen pro Spiel werden wir in der ersten Liga nicht bekommen….

  4. Obwohl man im Spiel gegen UNION schöne Ansätze gesehen hat(AMANI ist guter Ersatz für AFIF er spielt direkter und gewinnt Zweikämpfe), haben wir auch die alten Schwächen sehen können. Das Aufbauspiel unserer Mittelverteidiger lässt sehr zu wünschen übrig und mit der Schnelligkeit der 1A kommen sie wahrscheinlich nicht mit. Was ist wenn GARCIA aus fällt oder wie vor 2 Jahren schwach spielt? Ein Knippser müsste jedenfalls kommen. Hoffentlich nicht der senegalesische Bankdrücker von ESPAGNOL BARCELONA. Da haben wir in der Ostbelgienauswahl bessere, die mehr als 1 Tor alle 17 Spiele pro Jahr schießen. 1 JEFFREN ist mehr als genug, der lief übrigens immer noch wie ein Fremdkörper über dem Platz. Das wird nichts mehr.

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