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Ab jetzt kostenlose Antigen-Selbsttests für das Personal in den Schulen und in der Kinderbetreuung in der DG

Jemand macht vor Unterrichtsbeginn einen Corona-Antigen-Schnelltest. Foto: Marius Becker/dpa

Die Regierung der DG stellt dem Personal des Unterrichtswesens und der Kinderbetreuung seit heute, 17. Mai, kostenlose Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Sie können zwei Mal pro Woche einen freiwilligen Selbsttest durchführen.

Wie Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) mitteilt, sind die Testkits in den Schulen eingetroffen und die ersten Testungen bereits erfolgt. Personalmitglieder haben auch nach Ablauf der Meldefrist weiterhin die Möglichkeit, sich an den Testungen zu beteiligen.

Alle Personalmitglieder des Unterrichtswesens und der Kinderbetreuung können sich bis zum Ende des Schuljahres zweimal wöchentlich – montags und donnerstags – auf eine mögliche Infektion mit Covid-19 testen.

Der „Anterio-Nasal-Test“ der Firma BioSynex, der durch einen nasalen Abstrich vorgenommen wird, liefert innerhalb von 15 Minuten Information darüber, ob die getestete Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist oder nicht. Dieser Test ist einfach in der Handhabung, da der Abstrich nur 2 bis 3 cm in die Nase eingeführt werden muss.

Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG). Foto: Gerd Comouth

Ministerin Klinkenberg sieht in der präventiven Testung eine wichtige zusätzliche Maßnahme zur Eindämmung der Verbreitung des Virus: „Natürlich schützen die Testungen nicht vor der Virusübertragung an sich. Sie können somit die bereits bestehenden Präventionsmaßnahmen nicht ersetzen. Antigen-Selbsttests sind auch nicht so zuverlässig wie PCR-Tests. Es kann zu falschen positiven und falschen negativen Resultaten kommen. Aber der Einsatz von Selbsttests bei systematischen Screenings ermöglicht, insbesondere die hoch infektiösen Personen ausfindig zu machen. Und genau die sollen ja möglichst frühzeitig erkannt werden, um Infektionsketten zu unterbrechen.“

Laut Klinkenberg sind die Selbsttests, wenn sie flächendeckend und regelmäßig durchgeführt werden, eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme und eine sinnvolle Ergänzung zur Kontaktreduzierung und zu den Masken-, Abstands-, Hygiene- und Lüftungsregeln.

Schließungen von Gruppen und Einrichtungen vermeiden

„Die frühzeitige Erkennung von Infektionen trägt dazu bei, Cluster und somit Schließungen von Gruppen und Einrichtungen zu vermeiden. Daher hoffe ich, dass möglichst viele Personen dieses freiwillige und kostenlose Angebot nutzen werden, um einerseits ihr Arbeitsumfeld sicherer zu gestalten und andererseits den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten“, so die Ministerin.

Ein Mann hält einen Corona-Schnelltest in der Hand. Foto: Fabian Strauch/dpa

Zur Vorgehensweise erklärt sie: „Alle Bildungseinrichtungen sowie die Dienste der Kinderbetreuung wurden in den letzten Wochen über die Teststrategie informiert und gebeten,  uns mitzuteilen, wie viele Personalmitglieder von den Selbsttests Gebrauch machen möchten. Die Schulleitungen haben dem Ministerium anschließend die Anzahl der testwilligen Personalmitglieder mitgeteilt. Die Testkits sind bereits in der letzten Woche in den Einrichtungen eingetroffen und wurden von dort aus an das Personal verteilt. Jedes Personalmitglied, das sich testen lassen möchte, erhält zwei Tests pro Woche. Die Ergebnisse müssen im Anschluss zeitnah und korrekt über die dafür vorgesehenen Meldewege kommuniziert werden.“

Bei einem positivem Antigen-Selbsttest-Ergebnis sollte sich die betroffene Person unmittelbar in vorsorgliche Quarantäne begeben und sich einem kostenlosen PCR-Test unterziehen. „Es ist mir wichtig, dass die Testung auf freiwilliger Basis erfolgt. Niemand wird gezwungen, sich selbst zu testen. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass die regelmäßige Testung dazu beiträgt das Infektionsgeschehen in den betroffenen Einrichtungen frühzeitig auszubremsen. Wenn der Selbsttest positiv ist, können wir die Infektionskette durch Quarantänemaßnahmen unterbrechen und Schulschließungen vorbeugen. Es ist daher möglich, sich auch nachträglich noch dazu zu entscheiden, an der Testung teilzunehmen. Die Personalmitglieder können sich dazu einfach bei ihrer Schulleitung melden, die uns diese Information dann weiterleitet.“

Die Selbsttests seien kein Ersatz für eine Impfung, so Ministerin Klinkenberg, die sich weiterhin für die Priorisierung des Unterrichts- und Kinderbetreuungspersonals einsetzen will.

11 Antworten auf “Ab jetzt kostenlose Antigen-Selbsttests für das Personal in den Schulen und in der Kinderbetreuung in der DG”

  1. Lachhaft! Schnelltests „nur“ fürs Personal und auf „freiwilliger“ Basis …
    Wenn die Breitschaft zur Testung so groß ist wie die zur Impfung, braucht es für manche Einrichtungen wohl kaum eine Lieferung. Was bringt es wenn nur 3 von 12 Personalmitgliedern bereit sind sich regelmäßig zu testen? Gar nichts!
    Zudem haben auch schon „infizierte Kinder“ aus einer Familie, zu weiteren Ansteckungen in einer Schule beigetragen und zwar so, dass diese Schule schließen musste.
    Solch eineTeststrategie, die nur auf „freiwilliger“ Basis geschieht und zudem „Kinder ausschließt“, trägt bestimmt nicht dazu bei, ein Infektionsgeschehen zeitig zu erkennen.

  2. Wetten das die Generation *Blue Palace* keine Probleme mit dem Stäbchen in der Nase hat? Was da alles durch diverse Nasenlöcher gegangen ist.. Was Ich meine ist man kann sich auch anstellen, son bisschen gekribbel und gekitzel ist nichts gegen einen chemischen Waldbrand in der Nase :)

    Nungut , Ich schweife ab = Wenn Du Dich nicht ständig selber testen willst um mal ins Kino oder den Supermarkt zu können mit Tests die Du aus eigener Tasche bezahlen musst, ja für den Fall hat sich die belgische Regierung etwas tolles ausgedacht : Da gibt es so Örtlichkeiten da kriegt man ein Pieks und schon ist man was Pcr und Antigentests betrifft aus dem Schneider :) Das muss man aber erstmal wollen und sich impfen lassen, klar kannste danach nicht mehr so vor Deinen Bekannten und so der Dicke machen das der grosse Impfverweigerer und der riesen Rebell bist. Das musste halt dann dabei nehmen, oder Du machst es wie soviele bei Ostbelgien Direkt : den wilden und harten Impfverweigerer spielen, ganzen Tag gegen Regierungen und die Pharma hetzen und dabei schon lange lange selbst geimpft sein, nicht wahr Herr Scholzen :) Lüge doch einfach , passiert hier bei OB jeden Tag oder glaubt Ihr das Schland und Co ausgebildete Virologen sind, die besorgte Mutti oder sone Maria Heidelberg überhaupt irgendwas machen? Ich nicht :D

  3. Felicitas

    Die Schnelltests sind soweit okay, allerdings wer sich nicht haargenau an die Vorgaben, was den Gebrauch der Tests betrifft hält, bekommt kein genaues Ergebnis. Die Stäbchen müssen nasal sehr tief eingeführt werden. Das alleine zu machen ist schwierig, denn sobald es unangenehm wird, hört der Testende auf höher zu schieben. Ich empfehle, dass der Test möglichst zu zweit gemacht wird.

  4. Hab gehört,das man vorher Cola trinken soll,dann zeigt der Test Positiv an.Viel Spass im Quarantäneurlaub.Jetzt wo so viele schon getestet sind,kommen die mit schnelltests.Bringt wirklich nichts,wenn zb ein Lehrer getestet wird ,aber seine 22 Schüler nicht.Außerdem sollte der Test fehlerhaft sein,viel Spaß in der Quarantäne mit der Familie.Freiwillig den Test machen?Auf dem Papier steht aber was anderes sobald du dein Einverständnis gibst dich *freiwillig* zu testen.
    Wie sie alle rum rennen mit Impfung und sich freuen,obwohl die nicht mal geschützter sind wie vorher.

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