Der 3. ostbelgische Jobday der deutschsprachigen Polizeidienste, der am Samstag, dem 7. Februar, von der Föderalen Polizei Eupen sowie den Lokale Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel organisiert wurde, bot den Besuchern einen sehr praxisnahen Überblick über den Polizeiberuf.
Neben allgemeinen Informationen zu Einstiegsvoraussetzungen, Auswahltests und Ausbildung konnten sich Interessierte direkt mit aktiven Polizeibeamten austauschen und Fragen zum Berufsalltag stellen.
Mehrere Dienste präsentierten sich vor Ort, darunter Streifendienst, Kriminalpolizei und spezialisierte Einheiten, die ihre Aufgaben, Arbeitsmittel und Einsatzbereiche erklärten.
Auch Themen wie Arbeitszeiten, Spezialisierungsmöglichkeiten, Karrierewege innerhalb der föderalen oder lokalen Polizei sowie die Besonderheiten des Polizeidienstes in Ostbelgien wurden angesprochen.
Insgesamt sollte der Jobday Hemmschwellen abbauen, ein realistisches Bild des Berufs vermitteln und potenziellen Bewerbern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Karriere bei der Polizei bieten.
Die Polizei wollte mit dem Jobday unter anderem gezielt deutschsprachige Kandidaten für Stellen im Polizeidienst gewinnen, da mehrere Jobs zu besetzen sind und ein Fachkräftemangel besteht.
Nähere Informationen findet man im Internet. Dort erhält man auch einen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeiten, die der Polizeidienst bietet. Es gibt zum Beispiel einen Dienst in Uniform und einen Dienst in Zivil. 20 Prozent des Polizeipersonals arbeitet in zivilen Positionen. Seit fünf Jahren gibt es in Eupen auch ein Drohnenteam. Je nach Ausbildung und Diplom kann man eine Laufbahn als Cyper-Ermittler anstreben, oder auch als Finanzermittler, Sicherheitsbediensteter oder Polizeiinspektor. (cre)
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Weitere Bilder von Helmut Koch vom Infoday der Polizeidienste:








