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Entscheidung über Zulassung des Impfstoffs von Pfizer und Biontech am 21. Dezember

Biontech-Pfizer ist bisher der einzige Impfstoff gegen Covid-19, der von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) grünes Licht für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bekommen hat. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Die EU kann nun schnell den Impfstoff bekommen. Gut neun Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie steht die Zulassung kurz bevor – früher als geplant.

Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech könnte bereits vor Weihnachten auch in der EU zugelassen werden. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will dafür den Weg freimachen.

Bereits am 21. Dezember werde sie ihr Gutachten über die Zulassung des Impfstoffes der Pharmaunternehmen aus den USA und Mainz vorlegen, kündigte die Behörde am Dienstag in Amsterdam an. Das sind acht Tage früher als geplant.

15.11.2019, Niederlande, Amsterdam: Der Sitz der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA ist ein eigens dafür errichtetes Hochhaus mit 1.300 Arbeitsplätzen auf 19 Etagen im Geschäftsviertel Zuidas. Foto: Lex van Lieshout/ANP/dpa

Es gilt als so gut wie sicher, dass die EMA grünes Licht geben wird. Formell muss dann noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte auch innerhalb eines Tages erfolgen. Damit wäre der Weg frei für Massen-Impfungen in allen EU-Mitgliedsstaaten.

Es würden keine Abstriche bei den Sicherheits-Standards gemacht, betonte die EMA. „Eine Markt-Zulassung stellt sicher, dass Covid-19-Impfstoffe dieselben hohen EU-Standards erfüllen, die für alle Impfstoffe und Medikamente gelten.“

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt auf einen baldigen Start von Impfungen gegen das Coronavirus. Er sei optimistisch, dass der Impfstoff am 23. Dezember zugelassen werde. Dies sei „eine gute Nachricht für die Europäische Union“, sagte er.

Während der Impfstoff bereits in Großbritannien, den USA und Kanada mit einer Not-Zulassung auf dem Markt ist, wird in der EU noch auf grünes Licht von der EMA gewartet. Die Behörde überprüft bereits seit Wochen in dem sogenannten Rolling-Review-Verfahren die klinischen und wissenschaftlichen Daten der Hersteller.

“Wir arbeiten rund um die Uhr für die Zulassung des ersten Covid-19-Impfstoffes“, sagte EMA-Direktorin Emer Cooke. Zunächst hatte die EMA erklärt, dass das Verfahren spätestens am 29. Dezember abgeschlossen sei. Doch das wird nun um acht Tage vorgezogen. (dpa)

 

8 Antworten auf “Entscheidung über Zulassung des Impfstoffs von Pfizer und Biontech am 21. Dezember”

    • Halbwahrheiten

      In D werden mit großem Aufwand seit Wochen unzählige Impfzentren hochgezogen.
      Hier in B hört und sieht man nichts dergleichen. Geschieht dies hier im Verborgenen oder verpennt man wieder mal alles?
      Herr Minister AA, eine Stellungnahme und Info an die Bevölkerung ist längst überfällig.

      • Corona2019

        @ – Halbwahrheiten

        Da Stimme ich zu .
        In unserem Land schaut man ja immer zuerst was die anderen machen

        Aber das muss auch nicht immer richtig sein .

        Wenn sowieso kein Unterricht statt findet ,
        Kann man doch auch in den Schulen impfen .

        Zuerst sind sowieso ältere Menschen an der Reihe ,wenn sie möchten,
        Und das kann in Alten -Heimen ja auch vor Ort geschehen .
        Jetzt wieder für Millionen etwas aufbauen was man später nicht mehr braucht ist nicht im Sinne der Geld Geber ,
        Und das ist wohl gemerkt, jeder einzelne von uns .
        Es gibt genug Möglichkeiten , man muss nur wissen wo .
        Steht die Kaserne in der Unterstadt nicht auch leer? . Bei nicht allzu kaltem Wetter darf meinetwegen auch das Fussball Stadion herhalten ?.

  1. Walter Keutgen

    Ich plädiere für eine Impfung durch den Hausarzt. Er kennt auch mögliche Allergien. In der kleinen DG könnte die Kampagne schnell vorbei sein. Da zudem nach Risiko gestaffelt geimpft werden soll, könnte es sein, dass, wenn man seine Staffel aus irgendeinem Grunde verpasst, nicht mehr geimpft werden darf. Entscheidet möglicherweise ein liebes Tier, der Amtsschimmel. In Großbritannien impft man zuerst in den Krankenhäusern und Altenheimen und braucht so lange jedenfalls keine zusätzlichen Impfzentren.

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