Politik

Wer in der DG hat noch Angst vor Karl-Heinz Lambertz? [Kommentar]

Karl-Heinz Lambertz bei seiner Eidesleistung als Senator im Oktober 2016. Foto: Belga

Es ist wahrscheinlich den meisten Menschen in Ostbelgien noch gar nicht richtig aufgefallen, aber in diesen Wochen tut sich etwas, was noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre: In Politik und Medien hat man kein Problem mehr damit, dem früheren Ministerpräsidenten und heutigen Senator (ist er das überhaupt?) Karl-Heinz Lambertz (SP) öffentlich und deutlich zu widersprechen.

Als Lambertz neulich in einer Ausschusssitzung im DG-Parlament die Ecolo-Politikerin Claudia Niessen in altbewährter Manier abkanzelte, weil diese es gewagt hatte, an der Notwendigkeit der Übertragung weiterer Zuständigkeiten an die DG zu zweifeln, ließ es Niessen nicht dabei bewenden und richtete einen offenen Brief an Lambertz, um diesem vehement zu widersprechen.

Ecolo-Politikern Claudia Niessen. Foto: OD

Lambertz hatte gesagt, er sehe durch Zweifler an der Erweiterung der Kompetenzen die „Sinnhaftigkeit der Autonomie in Frage gestellt“ und die substanzielle Existenzgrundlage der DG in Gefahr. Niessen habe sich durch ihre Bedenken weit von der ursprünglichen Ecolo-Position entfernt und sich damit in die „gefährliche Umarmung der populistischen Vivant-Bewegung“ begeben, wurde Lambertz zitiert.

Niessen nahm sich ein Beispiel an ihrer Parteikollegin Franziska Franzen, die sich vor einigen Jahren, als Lambertz noch Ministerpräsident war, nicht gescheut hatte, sich mit dem „lokalen Despoten“ (so wurde Lambertz mal von der früheren Chefredakteurin von „Le Soir“, Béatrice Delvaux, genannt) anzulegen, weil dieser sich geweigert hatte, die Kosten der Auslandsreisen der DG-Regierung offenzulegen.

Heute, wo Lambertz in der DG nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, wäre Franzen nicht mehr auf sich alleine gestellt, sondern bekäme schnell Unterstützung, denn in der DG weht inzwischen ein „Wind of Change“.

Befreiung vom „Lambertzismus“

Vorbei scheint die Zeit zu sein, wo man in Ostbelgien befürchten musste, von Lambertz selbst oder auf Betreiben von Lambertz „abgemurkst“ zu werden.

Auch in den Medien fürchtet man mittlerweile schon weniger etwaige direkte oder indirekte Repressalien des einstigen DG-Herrschers, der es jahrelang verstand, Druck auszuüben auf Direktoren und Verleger, wenn ihm ein journalistischer Beitrag oder überhaupt ein Journalist nicht gefiel.

Offenbar befreit von derlei Ängsten schrieb der Grenz-Echo-Redakteur Christian Schmitz diese Woche einen kritischen Kommentar unter dem Titel „DG-Autonomie: Paaschs Worte in Lambertz‘ Ohr“.

Grenz-Echo-Redakteur Christian Schmitz im Gespräch mit DG-Ministerin Isabelle Weykmans. Foto: OD

Wörtlich schrieb Schmitz: „Für Lambertz geht es schon zu weit, wenn jemand mit Blick auf die anvisierte Übernahme der Kompetenz Raumordnung zur Vorsicht mahnt und vor Aktionismus warnt. Dazu hatte sich zuletzt die Eupener Schöffin Claudia Niessen (Ecolo) ‚erdreistet‘. Wenn Lambertz über Autonomie spricht, legt er einen missionarischen Eifer an den Tag und möchte alle auf eine Linie bringen.“

Auch für die von der Vivant-Fraktion geäußerten Bedenken, die Übertragung weiterer Kompetenzen an die DG fördere „Klüngel“ und „Vetternwirtschaft“, weswegen Lambertz die Kritik von Vivant als „populistisch“ abschmetterte, äußerte Schmitz in seinem Kommentar Verständnis.

Wörtlich schrieb der GE-Redakteur: „Es geht nicht nur um mögliche Vetternwirtschaft oder um die Machtfülle der Regierung, sondern auch um den viel zitierten Fachkräftemangel, der eine korrekte Ausübung neuer Zuständigkeiten erschweren könnte. All das hatte die Vivant-Fraktion zuletzt vorgebracht. Es ist nicht ‚populistisch‘, sondern durchaus vernünftig, sich darüber Gedanken zu machen.“

Kein Zweifel, die Befreiung der DG vom „Lambertzismus“ ist nicht mehr aufzuhalten. Besser spät als nie… GERARD CREMER

  1. Bau fils de Philippus

    Eine Hochbrissante Frage , wer hat noch Angst vor Lamdertz . Angst haben alle diejenigen welche mit diesem Baron Jahrzehntelang an dem Futtertrog sich gemästet haben , mit Gelder der Allgemeinheit und es könnte im Bereiche des möglichen liegen , das diese noch zur Rechenschaft gezogen werden .

  2. Johann Klos

    Na dann mal ran. Berfeit euch von eurer Beklemmung – möglichst Annoym damit auch rüberkommt wie ihr euch vom Lambertzismus befreit habt.
    OD hat den Sprung ins kalte Wasser ja schon geschaft. Für solch einen Artikel wäre eigentlich ein Pressepreis fällig. Vielleicht kommt der ja vom Grenz-Echo.

    • @ Herr Klos
      Was soll Ihr vorlaut-gönnerhafter Aufruf an die anonymen Kommentatoren? Fühlen Sie sich gut weil Sie mit richtigem Namen hier antreten? Über Lambertz ist hier inzwischen alles gesagt bzw. geschrieben worden: die meisten mögen ihn nicht, einige bewundern ihn allerdings für seine (angebliche) Intelligenz, sein Fleiss oder seine Sturheit. Sie, Herr Klos, schätze ich, gehören zu beiden Lagern.

          • Réalité

            Kann mich den Worten nur anschliessen! Er war ein ganz „normaler und kleiner Politiker“! Tat seine Arbei so gut es ging, und darüber hinaus, nicht mehr und nicht weniger! Wird ja auch sehr gut bezahlt dafür.
            Er duldete nicht gerne „Besserkönner, noch -wisser“ neben sich!
            War, und ist ein „Ich Mensch“.
            Über unsere Grenzen hinweg, ist er nicht so bekannt, wie er es oft meint!?
            Warum auch?
            Wir sind doch auch nur ein Ministaat, mit „Maxi-Politikapparat“, ohne grosse Wirkung, Wahrnehmung noch Ausstrahlung, im Formate einer kleinen Kreisstadt! Eben, „mehr Sein als Scheinen“!
            Auf den Boden bleiben! Die hohe Kunst des schlauen Mannes!
            Das beherrschen die Allerwenigsten!
            Und nur diese sind die wahren Könner!

            • Bau fils de Philippus

              Was können wir uns glücklich schätzen , das dieser aufgeblähte Häuptling endlich aus den Banalen der Geschichte verschwindet . Wer diesem Mann noch eine Träne nachweint , ist nichts anders als ein Profiteur dieses Clan .

            • Réalité

              Lieber Herr Klos!
              Wenn der „Harrie“ jemals zu langen schlief……ja, dann waren Sie wohl zu lange wach!?
              Die meisten hier verstehen Ihre „Lobeshymnen“ auf den Mann eben nicht.
              Warum wohl!?
              Ich schrieb, das er einiges geleistet hat, jedoch „alles im Rahmen“!(Für unsere Mini Ecke hier)
              Es ist ja auch verdammt nochmal seine Pflicht, den Leuten, die ihn so toll und sehr gut bezahlen dass zurück zu geben. Der einfache Bürger arbeitet ja auch für seinen Meister so gut es nur geht.
              Der bekommt wohl keine grossen Orden und Lobreden nachgeworfen.
              Sehen Sie jetzt den Unterschied!?

              • Johann Klos

                Deutsche Sprache scheinbar doch eine schwere Sprache werter Realtie.

                Also, ich habe kein rotes Parteibuch und auch nie im Schatten des Sonnenkönig gebadet.
                Mehr wollte ich nicht damit aussagen.
                Die OD Leser sind zu meiner Freude doch wesentlich anständiger als von manchem hier erhofft. Sie beteiligen sich nicht im großen Stiel an solch einer priitiven Demontage.
                Schönes Wochenende werter R.

      • Die Linke

        @Populist, woher nehmen Sie denn Ihre Weisheit:“uber Lambertz ist inzwischen alles gesagt bzw geschrieben worden“ ? Kennen Sie jemand, der irgendwo vor Ort mit Lambertz gesprochen hat ? Es ist leicht, Fotos mit o. E aus der Mottenkiste zu kramen ! Ein Ort ist mit Sicherheit bekannt, an dem Lambertz zu Einbrechen beabsichtigte, mir wurde zugetragen, es existiere diesbezüglich ein Foto, dass er beim versuchten Einbrechen ertappt worden sei, gesehen habe ich es nicht, kann per Gelegenheit mal nachfragen.
        Man liest zwar in der presse, in den letzten Tagen „Lambertz hat gesagt“ hat, er wirklich, oder ist es eine Fotomontage ? Ist jemandem ich persönlich begegnet in den letzten Tagen, DAS liest man NIE in den letzten Monaten !,

  3. Die DG ist völlig überflüssig. Ich wohne in der Wallonie und bemerke nicht den geringsten Unterschied zur DG, aus der ich stamme. Hier hindert mich auch niemand daran, Deutsch zu sprechen. Den ganzen DG-Zirkus braucht kein Mensch. Den haben sich nur schlaue Politiker geschaffen, um sich ein schönes Pöstchen unter den Nagel zu reißen.

      • Frankenbernd

        So ist es! Leider vergessen die Leute sehr oft, auf welch ‚duennem Eis‘ wir uns bewegen in Sachen ‚Einheit oder Bestand Belgiens‘. Jetzt haben wir mal gerade nach langer Zeit eine relative stabile Foederalregierung (egal ob man der zustimmt oder nicht) und schon glauben wieder viele, dass das immer so weiter geht. Belgiens Geschichte lehrt uns das Gegenteil.

      • Was denkst du?

        „Den“ belgischen Staat gibt es schon lange nicht mehr. Versuchen Sie mal einen flämischen Pölitiker zu wählen bzw. so zu wählen das ihm widerspruch entsteht. Das geht nicht – Föderalismus wie zb. in Deutschland, existiert in Belgien nicht. Wir leben in mehreren eigenständigen Gebilden die den Menschen nichts mehr Nützen aber unsummen an Geldern verschlucken. Das was sich im Moment in der DG ändert ist nicht die Angst vor den Überpolitikern sondern die Angst vor den Folgen der Taten dieser Politiker, ob sie nun Lambertz – Paasch – Niessen oder Grosch usw. heissen!

  4. Réalité

    Der Kalle ist auch nur aus Schoppen! Der wird genauso tief unter die Erde gelegt werden, wie der Balter, den Gerard Cremer und ich selber! Nicht mehr und nicht weniger. Wenn er auch meint er wäre mehr wie jeder andere….leider Pech gehabt!
    Daher, „kuhl Männ“, wer zu Hoch will hinaus….kann auch mal tief fallen!
    Und ein jeder wurde bist heute noch ersetzt, selbst der König und der Pabst!

  5. KHL’s Rhetorik und Intelligenz sind doch eigentlich unbestritten. einige Neider sind überzeugt, dass sie das auch gekönnt hätten bzw.noch bessere Ergebnisse erzielt hätten. Er wird wohl tatsächlich in die ostbelgische Geschichte eingehen.
    Fundamentalpolitisch ist er in der falschen Partei (mBmn).
    Pasch könnte ihn beerben. Es mangelt aber noch an Mut.
    Die Debatte, dass die Jungs dafür bezahlt werden ist schlicht und ergreifend langweilig. Wofür das Geld ansonsten ausgegeben wird sicherlich diskutierbar.
    Profiteur und Generalverdachtsproduzent Balter bedient Neid und Inhaltslosigkeit.

  6. Ist ein Bein von Thron eines (ge)wichtigen Mannes mal angeknackst, kommen alle, die disen Thron zuvor ehrfürchtig umstanden haben, mit ihrer Säge und demolieren ihn weiter.

    Die Erfahrung wird KHL auch noch machen müssen wie andere vor ihm, so etwa Helmut Kohl, auch ein solcher (ge)wichtiger Mann. Die jetzige Bundeskanzlerin hat da ganz kräftig gesägt.

    Was nun die Verdienste von Lambertz angeht, so sei auf den Eifer verwiesen, der er als „Gemeinschaftssenator“ während der letzten Sitzungsperiode und auch schon wieder in der neuen an den Tag gelegt hat.

    Da wird der hoch dotierte, angeblich den ganzen Mann erfordernde Vollzeitjob schnell zur Nebentätigkeit.

    Dass ihn die aktuelle Diskussion um politische Reformen nicht die Bohne interessiert, wenn er stattdessen auf internationalem Parkett tanzen kann, hat der jetzt erneut bewiesen:
    Siehe meinen Beitrag vom 20.09 um 9:44 Uhr: https://ostbelgiendirekt.be/senator-lambertz-auf-achse-145778

    • Réalité

      Dem Herrn ergeht es hoffentlich so, wie vielen in der Szenerie bereits zuvor!
      Die kriegen den Hals nicht voll genug!
      Verpassen daher den Abgang! Sowie so viele bereits vorher, im: Sport, Wirtschaft, Schauspielerei usw..
      Der beste Abschluss darin ist, auf dem Zenith „Tschüss“ zu sagen!
      Aber, bei der Politik, da reizt vor allem die dicken Diäten, die Orden sammeln, Loblieder einheimsen, und zum Schluss eine gute Prämie und danach fette Rente!
      Und stellen dann auf einmal fest: nach mir fragt ja keiner mehr!?(kein Wunder bei u a 8 Jahressitzungen!?)

    • Die Linke

      Karl Heinz Lambertz !!!! hat mich mal aufgeregt, jetzt ! kann ER!! mich weder von vorne , noch von hinten sehen, gar nichts kann ER! mehr ! Ach ja , nicht vergessen ! Ich bin trotzdem noch klar im Kopf, man wird,s sehen in Kürze, WAS, WO, WIE ! KHL !!!

  7. Bestätigt nur meine Einstellung nicht 1 € an Print-Medien ausserhalb des Internet auzugeben! Die sind alle nur Schreiberlinge im Auftrag der Regierenden. Früher schrieb das „Grenz Echo“ nur was der Pastor und die CSP freigaben, heute bestimmt der MP die Inhalte. Besser heute als morgen pleite, solche Medien brauchen wir nicht….

  8. Tutmirleid

    Wenn die 10 Foristen hier das Land führen müssten wäre das Chaos noch grösser.Wo ist da der Mehrwert derartiger Beiträge abgesehen von Frust loslassen oder….Sogesehen psychologische Hilfe ohne Artzhonorar.

  9. „Bestätigt nur meine Einstellung nicht 1 € an Print-Medien ausserhalb des Internet auzugeben! Die sind alle nur Schreiberlinge im Auftrag der Regierenden.“ So heisst es hier oben.

    Richtig! Alles nur Lug und Trug, was die Printmedien so schreiben. Und auch der „öffentlich-rechtliche Rundfunk“ ist nicht besser.

    Zum Glück haben wie das Internet, das ja bekanntlich eine Quelle der Wahrheit ist, nicht wahr.

  10. Wer hat noch Angst vor KHL , “ Der Soziale Wohnungsbau hat angst vor KHL und seine Mitläufer, den bei der Kompetenzübertragung würde diese im Norden von seinen Wallonischen Nachbargemeinden getrennt und es würde keine Möglichkeiten mehr geben , das jemand aus Kelmis nach Bleiberg, jemand aus Eupen nach Baelen und jemand aus Lontzen , Herbesthal nach Welkenraedt in einer Soziale Wohnung einziehen können . Dies würde die Anzahl Möglichkeiten bei uns in der DG natürlich auch beeinträchtigen und den Sozialen Wohnungsbau in der DG gefährden , aber wie schon früher erwähnt , Pöstchen und Vetternwirtschaft ist viel wichtiger . Nicht wahr Hr. Lambertz

  11. Unseren täglichen „Anti-Lambertz“-Kommentar gebe uns heute, denn sonst gebe es ja eine gravierende Lücke in der Berichterstattung über Lambertz.

    Niemand hätte eine AfD im Nachbarland gewählt, wenn die Medien die „Unverstandenen“ nicht versucht hätte zu „erziehen“ und deren Wähler zu verunglimpfen.
    Das geschieht hier leider genauso. Verunglimpfen reicht nun einmal nicht aus.
    Das wird die nächste, schwere Schelle aller Journalisten, die selbst mehr Politik machen (wollen) als darüber zu berichten.

    Und es ist mir egal, ob dort „Kommentar“ steht oder nicht.
    Das Thema „Lambertz“ wird schließlich mit großer Vorliebe behandelt, als gebe es nichts anderes mehr worüber man zu berichten weiß. Das zeigt uns, wie gut es uns in unserem „Oststaat“ geht. Wir haben keine anderen Sorgen mehr außer Lambertz.

    • Réalité

      Oh doch, systrayO!?_? Der Mann gehört abgeschafft, aber schnell!?- Wir brauchen den nicht mehr, er soll in Rente wie jeder andere! Danach kann er ja noch referieren, bei den Ortsvereinen usw. Der ist uns viel zu teuer für das was er tut. Woher nimmt der sich überhaupt des Recht dazu noch einen Hoch dotierten EU Posten dazu zu holen!?_ Hat der uns dazu gefragt?_?_ Obschon wir ihn bezahlen müssen!?_ Können Sie sich sowas erlauben bei Ihrer Arbeit?_? Ich glaube nicht, daher!? Ab und weg!

      • @ Réalité

        Woher nehmen Sie das Wissen das es billiger wird wenn KHL in Rente geht?
        Haben Sie Belege über die Höhe des “ Hoch dotierten EU Posten“ ? Irgendwo habe ich gelesen es sei ein Ehrenamt.

          • @ Réalité

            Falsche Antwort, Sie gehen nicht auf mein Post ein sondern eröffnen einen „Nebenkriegsschauplatz“ der überhaupt nicht relevant ist. Sie können ein Parlament nicht mit einem Unternehmen vergleichen.

            • Réalité

              Da meine ERSTE MEINUNG nicht durch kam, jetzt ZWEITER VERSUCH:
              -Werter Herr Cremer! Warum werden niemals Kommentare des Foristen „EdiG“ zensiert!?_?_?_?Eigentlich sehr komisch und unfair!? Zumal da nur Paroli hinter steckt und NIX böswilliges! Man kann doch seine Meinung äussern, und ganz sicher auch verteidigen, oder etwa nicht!? Gerade die Person, um die es hier geht, tut dies doch seit langem in der Politik, geradezu „Lehrermässig“ (merken sie sich das!?)!

              Also lieber Edi!
              Den sogenannten: „KRIEGSSCHAUPLATZ“ eröffnen Sie, und nicht ich!?_?Ich zeige einfach nur vor was hier gespielt wird!
              Der Herr Lambertz macht gewiss „etwas Ehrenamtliches“? Wenn er z Bspl in Europa rum fährt (gefahren wird!?), dann macht der das ganz gewiss „ömesös“!?
              Das wäre sicherlich das erste mal gewesen? Bekommt der Mann nicht seine Monatsdiät als Senator!?
              Na also!? Und gewiss, ein Parlament ist ganz sicher ein Parlament. Nur, wissen Sie ja auch was viele „Parlamentarier“ sich so nebenbei „parlamentierten“, siehe Bspl vor ein paar Monaten.
              Gerade diese „Vorzeige-Möchtegerne“, dass sind die, welche das Volk, diejenigen welche sie auch noch bezahlen und durchziehen müssen, um die Nase rum führen. Solches kann nicht genug angeprangert sein.
              Nun bin ich mal gespannt ob dieses Schreiben denn durch geht!?_?_

              • Ostbelgien Direkt

                @Réalité: Dass Kommentare von Ihnen hin und wieder nicht veröffentlicht werden, hat in der Tat seinen Grund. Ein Grund ist, dass Ihre Kommentare dem Lesekomfort, der für solch ein Forum sehr wichtig ist, nicht dienlich sind, wenn Sie unentwegt mit Großbuchstaben und mit unzähligen Fragezeichen schreiben – und das nach Sätzen, die nicht einmal als Frage formuliert sind. Wir haben Sie bereits gebeten, auf Großbuchstaben möglichst zu verzichten, ebenso auf diese lästigen Fragezeichen, aber daran gehalten haben Sie sich nicht. Ein anderer Grund ist, dass dies hier ein Diskussionsforum ist und kein Chat. Das heißt, dass man nicht unnötig mit einem anderen Foristen „labern“ sollte über irgendwelche Belanglosigkeiten. Wenn man das ein paar Male macht, weil einem danach ist, dann ist das auch ok, aber wenn das immer wieder passiert, dann ist das für die Leser einfach nur ermüdend. So ein Forum muss halt auch gepflegt werden. Im Übrigen geht auch nicht jeder Kommentar von EdiG durch. Gruß

                • Réalité

                  Ja diese „Lästige ?_?_?_?_?_?_“ Sache habe ich von einem „lieben“ Forenschreiber abgeguckt!?_
                  Dessen „Namen“ heisst ja so. Das hatte ich schon mehrmals kund getan.
                  Fand das zwar auch lästig, und ärgerte mich darüber, also sollte der dann auch nicht mehr so heissen…., oder darf der das weiter so?_ etc….?

                    • Réalité

                      Ist ja fast so ein Ding wie mit den Phantomautoschildern bei uns!?_
                      Das man in Belgien einen Namen: ?_?_?_?_?_?_ haben darf, ist mir neu!?
                      Auf welchem Standesamt wurde der denn beantragt, und wie hiess denn der Vater!?_
                      Ah, jetzt verstehe ich: die Mutter wusste nicht wie der Vater hiess!?_
                      Sie hatte sicher „Freude“ mit 6 (nur in Zahlen!) Vätern……..

                    • Das man in Belgien einen Namen: ?_?_?_?_?_?_ haben darf, ist mir neu!?

                      @ Réalité

                      Aber Réalité darf man sich nennen, halten Sie das für besser?

  12. Zitat OD: „So ein Forum muss halt auch gepflegt werden.“

    Na, dann pflegen wir mal!

    Gestern fand im Senat eine Sitzung der Kommission für institutionelle Reformen statt, in der Gemeinschaftssenator Lambertz Mitglied ist. Ob er anwesend war oder nicht, ist nicht zu ermitteln, da kein Protokoll veröffentlicht wird.

    Am kommenden 10.10. findet nun die zweite Plenarsitzung dieser Session statt. An der ersten hat Herr Lambertz nicht teilgenommen.

    Die Tagesordnung, eher überschaubar:

    1. Nomination du Bureau.

    2. Projet de révision de l’article 12 de la Constitution (Déclaration du pouvoir législatif, voir le „Moniteur belge“ n° 127, Éd. 2, van 28 april 2014), no 6-363/1.

    Ich melde mich wieder.

  13. „Der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, forderte einen Dialog beider Seiten. „Es muss vor allem der Wille zur Suche nach einer Kompromisslösung vorhanden sein. Und den vermisse ich zur Zeit“, sagte er im rbb-Inforadio. Äußerst problematisch sei der Einsatz von Polizeigewalt, unabhängig von der gültigen Rechtslage.“

    So SPON heute: http://www.spiegel.de/politik/ausland/katalonien-spanisches-verfassungsgericht-untersagt-parlamentssitzung-a-1171429.html

    KHL sieht sich wohl schon als Vermittler.
    Was für eine Perspektive im Vergleich zum Hinterbänklertum im belgischen Senat und seinem Kleinklein.

  14. Neues von unserem Korrespondenten aus Brüssel über die (Un-)Tätigkeit des „ostbelgischen“ Gemeinschaftssenators:

    Gestern fand die 2. Plenarsitzung des Senates statt.
    Das vorläufige Sitzungsprotokoll ist im Internet einsehbar.
    Der „ostbelgische“ Gemeinschaftssenator Karl-Heinz Lambertz glänzte wie bei der ersten Sitzung am 1.9. durch Abwesenheit.
    Sein Name taucht nämlich nicht in den Abstimmungslisten auf. Während er sich voriges Mal noch entschuldigt hatte (excusé „pour d’autres devoirs“), so hat er es diesmal nicht für nötig befunden, seine Abwesenheit zu begründen, wie es die elementare Höflichkeit eigentlich erfordert hätte.

    Nicht dass er da die fundamentalen Interessen der DG vernachlässigt hätte, Die Tagesordnung beider Sitzungen war von keinerlei Interesse für die DG. Dennoch bleibt zu fragen, wie Herr Lambertz es rechtfertigt, Monat für Monat üppige Diäten einzustreichen, ohne irgendetwas dafür zu leisten.

    Nun kann man durchaus verstehen, dass es wesentlich interessanter ist, als „Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen“ (*) aufzutreten, an Tagungen quer durch Europa teilzunehmen, Erklärungen abzugeben, die es in andere Medien als GE und BRF schaffen, anstatt als Hinterbänkler (**) im Senat zu hocken und langweiligen Vorträgen zu irgendwelchen Resolutionen zuzuhören.

    (*) http://cor.europa.eu/de/about/president/Pages/president.aspx

    (**) „Hinterbänkler“, das ist man doch wohl, wenn man in emem Gremiun keinerlei Funktion hat, niemals das Wort ergreift, keinen einzigen nennenswerten Beitrag einreicht, nur sporadisch anwesend ist und immer brav mit JA abstimmt.

    Dabei sah vor einem Jahr noch alles ganz anders aus, aber wer erinnert sich noch an sein damaliges Interview vor dem Portal mit der Hinweistafel „Sénat de Belgique – Entrée pour visiteurs“?

    • Réalité

      Zum XXXXXXXXten male, schafft diesen „Ostbelgienzirkus“ ab! Lasst EINEN da an die Futterkrippe, und der ganze Rest….ab durch die Mitte.
      Das Mass ist voll! Und das Portemonaie leer beim Steuerzahler!
      Beim Interessenten jedoch sehr gut gefüllt.
      Wir werden genau so gut fertig, wenn da mal gehörig und endlich „Tabularasa“ gemacht würde.

  15. @ Réalité

    Jawoll, wie wäre es mit einem ordentlichen Führer? Machen wir „Tabularasa“
    Demokratie, Redefreiheit, Mitbestimmung…. alles abschaffen.
    Réalité for Allmacht
    Meine Güte wovon träumen Sie nachts?

    • Réalité

      @Edi,
      Wo hat uns denn dieser Haufen hingebracht?_ Wo stehen wir heute?¨
      Den A…. voll Schulden bis obrnhin, trotz Steuern genau so hoch!
      Dagegen jede Menge an Gutverdiener bei Superbezahlten Posten.
      Pensionen, Prämien, alles süffig auserwählt.
      Das alles fehlt beim wirklich arbeitenden Volk.
      Sich auch noch nebenbei bedienen an allen Ecken und Kanten.
      Pfui! Und das nennt sich „Volkesdiener“!?
      Wohl er „Bediener und Verdiener“!
      Abschaffen! Und zwar schnell!

  16. „Nun kann man durchaus verstehen, dass es wesentlich interessanter ist, als „Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen“ aufzutreten, …, Erklärungen abzugeben, die es in andere Medien als GE und BRF schaffen,…“
    So schrieb ich weiter oben und glaubte nicht, so schnell den Beweis dafür zu bekommen.

    In der heutigen Ausgabe des VIF erscheint ein Artikel unter dem Titel: „La Belgique, modèle pour la Catalogne“, der dem Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen, im Nebenberuf belgischer Senator, breiten Raum gibt.

    Leider ist er nur für Abonnenten online einsehbar.

    Hier ein kurzer Auszug: „Alors ? L’ancien ministre-président reprend son bâton de pèlerin belge, lui qui a porté les intérêts des germanophones pendant quinze ans, de 1999 à 2014. “ A ceux qui m’interrogent, je réponds qu’il faut prendre le processus belge en exemple, plaide-t-il. Nous avons quand même de l’expérience dans ce domaine. Le modèle belge ne peut être transposé en tant que tel, car l’histoire des décentralisations est différente d’un pays à l’autre. Mais le processus, lui, peut être utilisé, à savoir une négociation qui passe par différentes phases…“

    Über die internationalen Aktivitäten des Präsidenten heißt es: „D’une crise à l’autre, Karl-Heinz Lambertz a multiplié les voyages en Europe, ces dernières semaines, pour prendre le pouls d’une Union en plein doute. Séville, Valence, Bucarest, Dresde…“

    Was zählt da schon der schläfrige belgische Senat, wenn man sozusagen als neuer Henry Kissinger durch Europa jetten kann?

    • Müsste Lambertz nicht als Senator zurücktreten? Oder wenigstens das Geld, so um die 8.000,- € pro Monat spenden? Irgendwie schafft er den Job doch nicht, wenn er dort nichts sagt oder, wie Sie schreiben ( 11/10/2017 – 15:03) unentschuldigt fehlt.

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