Nachrichten

„Warnstufe Gelb“: Am Donnerstag wird‘s draußen richtig ungemütlich

Foto: Shutterstock

Erneut warnen die Wetterbehörden in Belgien und anderen europäischen Ländern vor Sturm und Regen. Das Kgl. Meteorologische Institut (KMI) in Uccle gibt für das ganze Land für Donnerstag „Warnstufe Gelb“ aus.

Gelb ist weniger als Orange, aber rIchtig ungemütlich wird es trotzdem. Die Wetterbehörden gehen von Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 80 bis zu 100 km/h aus. Seinen Höhepunkt soll das Sturmtief über Belgien ab 10 Uhr bis zum Mittag erreichen.

Schwerer Sturm zu erwarten

Wenn das KMI „Warnstufe Gelb“ ausgibt, dann wird schwerer Sturm erwartet.

Wie die Winde je nach Stärke genannt werden, zeigt die Grafik von dpa am Ende dieses Artikels. Wann spricht man von „Sturm“, wann von „schwerem Sturm“, wann von „orkanartigem Sturm“ und wann von „Orkan“?

VRT-Wetterexpertin Sabine Hagedoren vor einer Karte mit der Großwetterlage an diesem Donnerstag. Foto: Screenshot De Redactie

Für die Nacht zum Donnerstag muss in ganz Belgien und im Grenzgebiet zu den Niederlanden und zu Deutschland mit heftigen Sturmböen gerechnet werden. Die „Warnstufe Gelb“ gilt seit 14 Uhr am Mittwoch für rund 24 Stunden für das ganze Land mit Ausnahme der Provinz Flämisch-Brabant.

„Solche Windböen haben den Effekt, dass es sehr schwierig wird, sich gegen den Wind auf der Straße zu bewegen, dass große Bäume in Bewegung geraten und dass kleinere Bäume umgeweht werden können. Äste können brechen, und es kann zu Schäden an Dächern und Schornsteinen an Häusern kommen.“, warnte das KMI in einer Mitteilung.

Unwetter-Notrufnummer 1722 aktiviert

Für die Stunden ab Mitternacht aktiviert das belgische Innenministerium auch wieder die Unwetter-Notrufnummer 1722 für nicht dringende Notrufe wegen Sturmschäden. Damit wird die „normale“ Notrufnummer 112 zur Meldung von Unfällen mit Personenschaden entlastet.

In einigen Landesteilen wurden die Parks und die Friedhöfe geschlossen, damit sich dort aufhaltende Personen nicht von abknickenden Bäumen oder Ästen verletzt werden.

Noch schlimmer als Belgien dürfte es am Donnerstag die Niederlande und den Norden Deutschlands erwischen, wo mit orkanartigen Stürmen von bis zu 130 km/h gerechnet werden muss (siehe Tweet ganz unten). (flanderninfo.be)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

Nachfolgender Tweet mit einer Grafik von dpa zeigt, wie die verschiedenen Winde je nach Stärke genannt werden:

12 Antworten auf “„Warnstufe Gelb“: Am Donnerstag wird‘s draußen richtig ungemütlich”

    • Öko System

      Ist er auch dafür verantwortlich? Nein. Die Industrialiserung, aber, seit über 200 Jahren. Natürlich hat diese einen Einfluß auf das Ökosystem, aber zu glauben, CO2 wäre für Stürme verantwortlich, owei owei…

      • @ abendbrot

        Das ist der Beweis, Sie kennen den Unterschied zwischen Klima und Wetter doch nicht sonst wüssten Sie das sich Kilimaforscher nicht mit so etwas profanen sie der Wettervorhersage beschäftigen das überlassen sie den Meteorologen.

      • Liebes Abendland, Sie haben vergessen, dass es an der marxistisch-grün-linken Ideologie liegt. Ein Leserbriefschrieber in der GE-Ausgabe von heute, ein ausgewiesener Experte (Abitur im wissenschaftlichen Bereich, allerdings bei grün-links ideolisierten Lehrern), der weiß Bescheid. Bitte nachlesen, und sei es zur Belustigung (der kann sogar Neusprech).

  1. Mischutka

    Laut „wetter.de“ dauert dieses stürmische Wetter (für unsere Region/Norden Ostbelgien) bis in die späten Abendstunden, laut KMI (Brüssel) ist aber für die ganze Provinz Lüttich ab Mittag „grüne Zone“, also kein Sturm mehr angesagt … (Mal sehen, wer sich irrt).

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern