Nachrichten

Was gibt es bei Ihnen an Heiligabend zu essen? Viele Deutsche bevorzugen Bockwurst mit Kartoffelsalat

In Deutschland ein Klassiker: Kartoffelsalat mit Würstchen. Foto: Shutterstock

Zu Beginn des Monats Dezember macht man sich in den Familien viele Gedanken, was es denn in diesem Jahr an Heiligabend zu essen geben soll. Fleischfondue, Braten oder was?

In Deutschland, wo die Bräuche am Vorabend des Weihnachtsfestes denen im deutschsprachigen Belgien viel ähnlicher sind als zum Beispiel dem „Réveillon de Noël“ in der Wallonie, ist man erstaunt zu erfahren, dass viele an Heiligabend Bockwurst mit Kartoffelsalat bevorzugen.

Befragt wurden online 1128 Bürger vom 1. bis zum 4. Dezember 2015. Durchgeführt wurde die Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov. Die Ergebnisse sind angeblich repräsentativ für die deutsche Bevölkerung über 18 Jahre. Die Fragestellung im Wortlaut: „Was gibt es bei Ihnen für gewöhnlich an Heiligabend zu essen?“

Fisch eher unüblich

Bockwurst mit Kartoffelsalat ist also das traditionelle Heiligabend-Essen der Deutschen. Dieses Gericht wurde laut Umfrage von mehr als jedem vierten Befragten (26%) als Lieblingsspeise angegeben.

Bei älteren Menschen ab 55 Jahren ist Kartoffelsalat an Heiligabend sogar am beliebtesten (31%). Braten, Steak oder Schnitzel gibt es üblicherweise bei 14%, Gänsebraten bei 9%, die Dauerbrenner Raclette und Fondue bei 8% beziehungsweise 6%.

Fisch ist an Heiligabend eher unüblich – den gibt es der Umfrage zufolge ebenfalls bei 6% der Befragten.

Und wie sieht es bei Ihnen aus? (cre)

Siehe auch Artikel „BRF-Redakteur in einer Glosse: Schafft dieses verdammte Weihnachten endlich ab!“

53 Antworten auf “Was gibt es bei Ihnen an Heiligabend zu essen? Viele Deutsche bevorzugen Bockwurst mit Kartoffelsalat”

    • Ostbelgien Direkt

      @Werner Radermacher: Sie haben wahrscheinlich den Text nicht gelesen. Das soll ja gerade hier erfragt werden, wobei im Text auch steht, dass die Bräuche in Deutschland denen im deutschsprachigen Belgien viel ähnlicher sind als denen in der Wallonie. Gruß

    • Werter Herr Radermacher,

      dieses Ergebnis kam wahrscheinlich zustande weil die „Begragten“ bei dieser „Yumfrage“ aus Deutschland kamen. (Ich bin ja so froh das ich nicht der einzige bin bei dem die Finger manchmal schneller sind als das Hirn.)

      Da hat Kartoffelsalat mit Würstchen eine lange Tradition, begründet darin das Mutti den Baum scmücken, die Geschenke drapieren und dabei darauf achten muß das die Kinder anderwärts beschäftigt sind. Da bleibt wenig Zeit zum kochen.

      • Mischutka

        @ EdiG :
        Hallo mein Lieber ….. WAS lese ich da ? „Mutti“ schmückt in Deutschland den Baum ? Ich wusste gar nicht, daß Frau Merkel bei den Leuten den Baum schmücken geht….. Haben die Deutschen es aber gut, wir müssen das selbst erledigen…..☺
        MfG

        • @ Mischutka

          Leider war „Mutti“ dieses Mal familiär gemeint und nicht politisch. Aber Sie haben mich auf eine Idee gebracht, künftig werde ich wohl zwischen „Mutti“ und „Mutter“ unterscheiden müssen.

      • Ostbelgien Direkt

        @EdiG: Danke für den Hinweis auf die zwei Tippfehler. Sie wurden korrigiert. Das hat aber weder etwas mit Fingern noch mit Hirn zu tun, sondern damit, dass die Texte auf OD – im Gegensatz zu dem, was bei der gedruckten Zeitung üblich ist – oft aus Zeitgründen und aus organisatorischen Gründen zunächst nur flüchtig und erst etwas später – nach der Freischaltung – richtig Korrektur gelesen werden. Das ist ja das Schöne am Internet: Bei der Zeitung bleibt ein Fehler ewig bestehen, wenn die Zeitung gedruckt wurde. Im Internet kann man Fehler jederzeit korrigieren. Gruß

        • Mischutka

          @ Ostbelgien Direkt :
          …. und das Beste ist an Tippfehlern : Man erkennt, daß der Text noch „von Hand“ gemacht wurde. Ich habe hier schon einige Male geschrieben : diese (eigenen) Fehler fallen immer erst nach Freischaltung auf..
          Da hier schon einmal „Tippfehler“ kritisiert wurden, habe ich mir vor 3 Wochen mal die Mühe gemacht und alle Schreibfehler auf dem WDR-Videotext „gezählt – 1 ganze Woche lang ! Es waren deren 21 (!!!) von Montags bis Samstags ! Ist doch überhaupt nicht schlimm – im Gegensatz zu einem Fehler in einer Werbezeitung, die wir vor ein paar Monaten mal aus Aachen mitgebracht hatten : (KEIN BLÖDSINN !!!!) :
          Da stand „Nehmen Sie täglich 2 „XYZ“ – Tabletten (N.B.: Name geändert), das hilft gegen Ihren SchWeiß-Geruch an warmen Sommertagen“. DOCH MAN HATTE DAS „W“ in „Schweiß-Geruch“ TATSÄCHLICH VERGESSEN !!!
          MfG (und noch einen schönen Sonntag).

  1. Schlank und Rank anstatt XXXXXXL

    Viele täten besser auf Heiligabend trockenes Brot und einen Kessel kaltes Wasser auf den Tisch gesetzt bekommen , absolut nur deren Figur zuliebe , anstatt Kaviar und Bockwurst . Es ist nicht mehr zu übersehen welche Monockels sich in den Läden herumtürmen und in den Wühltischen nach xxxxxxl Unterwäsche am wühlen sind . Liebe Leute bewegt euren Hintern permament im Eiltempo ,anstatt Bockwurst und Sofagelage .

  2. Waldschrat

    Was gibt es bei Ihnen an Heiligabend zu essen?

    Mon Cheri … gefüllte Schokolade … Printen und noch andere leckere Süßigkeiten !
    Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert.

  3. Das Beste an Heiligabend ist ein Festtagsbraten. Fondue geht auch. Also, Bockwurst mit Kartoffelsalat eignet sich vielleicht für Altweiberdonnerstag oder Aschermittwoch. Damit zeigt sich wieder einmal, dass die Deutschen noch so viele Kochsendungen im Fernsehen haben können, richtig kochen lernen sie nie. Was gute Küche angeht, sind Belgier und Franzosen ihnen meilenweit voraus.

  4. delegierter

    wir wissen ja wohl alle, dass die Deutschen keine Esskultur haben.
    Außer Kartoffelsalat und Bockwurst eventuell noch Sauerkraut und Kassler geht da ja nicht viel.
    Alles andere wird serviert mit Soße wo man dann das Fleisch mal suchen muss.
    Ach ja wir essen an Weihnachten Fondue oder Raclette oder vom heißen Stein aber mit selbst gemachten Soßen und Salaten und Desserts.
    Frohe Feiertage.

    • Peter Müller

      Da bin ich aber froh Das die Belgier wieder meinen Sie könnten etwas besser als Ihre Nachbarn. Leute die Muscheln mit Fritten als beilage essen können nicht viel Ahnung von gutem Essen haben .Ja Fritten an Heiligabend ist ja sehr Weihnachtlich

      • Jockel Fernau

        Ich habe mich immer nach dem Sinn und Zweck dieser Kombination gefragt. Geschmacklich ist das ein Verbrechen. Generell ist dieser Fritten-Tick langsam aber sicher beängstigend. Schon deshalb, weil kaum mehr jemand die Kartoffelstangen richtig zubereiten kann und weil sie gerade in der DG wirklich zu allem gereicht werden.
        So wie der Elsässer FN wählt, um französischer als die Franzosen zu sein, so frisst der DGler seine Fritten auch zur Forelle.

            • Werter Herr Fernau,

              das Ergenbis der FN im Elsass steht nicht im Widerspruch zu meiner Bemerkung. Es gibt kaum noch Elsässer im Alsace. In den 50er Jahren wurden Bürger aus Nordfrankreich ins Elsass umgesiedelt. Alles was an die „deutschen Zeiten“ des Elsass erinnert wurde eliminiert. man übersetzte die Ortsnamen ins Französische und die deutsche Sprache verschwand aus den Städten und Dörfern.

    • Jockel Fernau

      Wessen kulinarische Erfahrungen irgendwo zwischen Krebsloch (Gibts das noch?) und x-beliebiger Autobahnraststätte enden, der verfasst wohl derlei Blödsinn.
      Wenn Sie ein paar Empfehlungen richtig guter Restaurants in der Pfalz oder auch in Bayern wünschen, fragen Sie ruhig nach.

    • Peter Müller

      München – Weihnachten, das bedeutet für viele Menschen, Weihnachtsbaum, Kirchenbesuch, Plätzchen essen und im Kreise der Familie feiern. Doch was steht an Heiligabend auf den Tischen der Deutschen?

      Die beliebteste Mahlzeit an Heiligabend ist Würstchen mit Kartoffelsalat. Das fand die E-Commerce Plattform Tradoria in einer Umfrage heraus. Immerhin 23 Prozent entscheiden sich am 24. Dezember für diesen einfachen Klassiker. Auf Rang zwei der beliebtesten Festessen landet die traditionelle Weihnachtsgans mit 22 Prozent

      • Werter Herr Müller,

        Natürlich ist es das Recht eines jedem Gourmet sich über das Weihnachtsmahl, traditionell nur an Heilig Abend, am erste Feiertag kommt dann etwas „anständiges“ auf den Tisch, zu echauffieren. Woher diese Tradition kommt habe ich bereits beschrieben, Warum sie noch nicht abgeschafft wurde? Weil es schwer ist alte Zöpfe abzuschneiden. Dazu eine kleine, angeblich wahre, Geschichte:
        Die Tochter fragt die Mutter:“Warum schneiden wir das Schnitzel in der Mitte durch?“ Die Antwort:“Weil das meine Mutter schon so gemacht hat und vor ihr ihre Mutter….“ Als an Weihnachten die ganze Familie versammelt ist fragt die Urenkelin ihre Urgrossmutter das selbe. Die schüttelt sich vor Lachen und als sie sich wieder beruhigt hat fragt sie zurück:“Habt ihr denn die kleine Pfanne immer noch?“ Sie sehen, die meisten „Traditionen“ haben ganz profane Gründe. Irgendwie schön, oder?

  5. Vereidiger

    Herrje, über das Weihnachtsessen mache ich mir jetzt (der Dezember ist noch einstellig) noch keine Gedanken. Vielleicht kann ja am 27.12. die Frage gestellt werden „Was habt ihr denn an Heiligabend bzw. an den Weihnachtstagen gegessen?“… Nicht vergessen: Silvester und Neujahr wird wiederum „groß“ gegessen. :-)

    • Montenau

      Gedanken sollten Sie sich aber schon jetzt machen, schließlich gibt’s Ende Oktober auch schon Weihnachtsausstellungen und der Nikolaus kommt mal gerade 4 Wochen früher in die Kaufhäuser!!!

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern