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Wegen Fall Stephanie Pauels (CSP): Vivant-Fraktion fordert Nachschärfung der Unvereinbarkeitsregeln

Außenansicht des Parlaments der DG. Foto: Juliane Görsch/dpa

Der aktuelle Fall Stephanie Pauels (CSP), die das Amt der diensttuenden Direktorin des Athenäums St. Vith kommissarisch ausübt, lässt nach Meinung der Vivant-Fraktion ein Problem erkennen, das in Ostbelgien seit Jahren bekannt ist.

Die Regeln zu den Unvereinbarkeiten seien lückenhaft, kritisieren die vier Abgeordneten Michael Balter, Diana Stiel, Elena Peters und Marco Hoffmann. Wer die Regierung kontrollieren solle, dürfe nicht gleichzeitig in einer Funktion stehen, in der er von genau dieser Regierung abhängig sei oder in einem von ihr geregelten Bereich leitende Verantwortung trage.

Bereits 2016 wurde im PDG die Unvereinbarkeit zwischen dem Parlamentsmandat und dem Amt des Bürgermeisters eingeführt. Jérôme Franssen, inzwischen DG-Minister, musste genau aus diesem Grund 2021 sein PDG-Mandat abgeben, als er Bürgermeister von Raeren wurde.

CSP-Unterrichtsminister Jérôme Franssen und die Die CSP-Fraktionsvorsitzende Stephanie Pauels (r) mit Unterrichtsminister Jérôme Franssen). Pauels wechselt ans Kgl. Athenäum St. Vith. Foto: CSP

2023 wurde dann eine weitere Unvereinbarkeit beschlossen: Leitende Beamte, Direktoren oder geschäftsführende Direktoren einer Einrichtung öffentlichen Interesses (EÖI) der DG dürfen seither ebenfalls nicht mehr gleichzeitig im Parlament sitzen. Begründet wurde das mit möglichen Interessenkonflikten. Wer auf der einen Seite eine öffentliche Einrichtung leitet und auf der anderen Seite als Parlamentarier über Mittel, Regeln oder Kontrolle mitentscheidet, gerät in ein Spannungsverhältnis.

Laut Vivant wollte die CSP diese zusätzlichen Regeln wieder zurückdrehen. „In ihren Abänderungsvorschlägen forderte sie nicht nur, die neue Unvereinbarkeit für leitende EÖI-Funktionen zu streichen, sondern sogar, Bürgermeister wieder gleichzeitig im PDG tagen zu lassen. Mitunterzeichnet waren diese Vorschläge auch von Stephanie Pauels, damals CSP-Abgeordnete – heute Fraktionsvorsitzende der CSP im PDG.“

Der Fall Pauels macht nach Ansicht von Vivant sichtbar, wo die heutige Regelung zu kurz greife. „Für Bürgermeister gibt es eine klare Unvereinbarkeit. Für leitende Funktionen in Einrichtungen öffentlichen Interesses ebenfalls. Für Schulleiter, Präsidenten von Sozialhilferäten oder Schöffen dagegen bestehen weiterhin Lücken oder Grauzonen, obwohl das Konfliktpotenzial ähnlich gelagert ist. Deshalb braucht es jetzt eine Nachschärfung der Regeln.“

Die vier Abgeordneten der Vivant-Fraktion: Michael Balter (o.l.), Diana Stiel (o.r.), Elena Peters (u.l.) und Marco Hoffmann (u.r.). Fotos: Patrick von Staufenberg

Wer im Parlament sitzt, soll die Regierung unabhängig kontrollieren können, so Vivant. Wer gleichzeitig eine Schule leite, als Präsident eines Sozialhilferats Exekutivverantwortung trage oder als Schöffe Teil eines kommunalen Exekutivorgans sei, gerate schnell in ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle und eigener Verantwortung.

Vivant: „Es geht hier nicht um Personen. Es geht um saubere Regeln. Was bei Bürgermeistern und EÖI-Direktoren als problematisch erkannt wurde, darf bei Schulleitern, Präsidenten von Sozialhilferäten und Schöffen nicht plötzlich unproblematisch sein. Wer Glaubwürdigkeit will, muss Unvereinbarkeiten klar regeln — und nicht je nach parteipolitischer Lage dehnen oder zurückdrehen.“

Vivant hat dazu inzwischen einen konkreten Sonderdekretvorschlag im Parlament vorgelegt, um diese Lücken zu schließen. Ziel sei es, die bestehenden Unvereinbarkeiten konsequent zu erweitern und klarzustellen, dass leitende Funktionen im Schulbereich sowie kommunale Exekutivmandate wie das Amt des Präsidenten eines Sozialhilferats oder das Schöffenamt nicht gleichzeitig mit einem Mandat im Parlament der DG ausgeübt werden sollen. „Klare Regeln sind besser als spätere Ausreden“, so die vier Vivant-Abgeordneten Balter, Stiel, Peters und Hoffmann abschließend. (cre)

54 Antworten auf “Wegen Fall Stephanie Pauels (CSP): Vivant-Fraktion fordert Nachschärfung der Unvereinbarkeitsregeln”

  1. Irene Mantz

    Diese Frau Pauels sollte mal eine Arbeit richtig machen.
    Das wäre schonmal ein Anfang.
    Generelle unzufriedenheit mit Ihrer Arbeit als Lehrperson, da diese komplett durch Ihre Parlamentsarbeit vernachlässigt wird. Das ist langsam unerträglich! Und dann noch ein Pöstchen dazu?
    Keiner kann diese Frau mehr Ernst nehmen. Vor allem macht sie wie gesagt weder im Parlament noch in der Schule einen guten Job.

  2. Irene Mantz

    Trotzdem auch ein wenig verrückt, dass wieder sowas von Vivant kommt.
    Diese Truppe macht ja mal gar nichts was irgendwen in der DG weiterbringt.
    Vielleicht mal anfangen zu Arbeiten und das Märchenbuch schliessen.

    • Unglaublich

      @ Irene Mantz

      Auf wessen Gehaltsliste stehen SIE denn …?

      Vivant ist die EINZIGE Partei, die Oppositionsarbeit vom Feinsten leistet. Das sind keine Pöstchenjäger und Klüngler wie die Meisten in der Politik.

      Bitte weiter so Vivant und nehmen Sie sich bitte auch mal des Krankenhausdebakels an … wenn ich mir die Worte von Frau Nießen, die sich den Posten der Verwaltungsratspräsidentin anscheinend auf Lebzeiten gesichert hat, anhöre: „es ist nichts entschieden“ wird mir übel. Wenn man wartet bis ALLES entschieden ist, ist es zu spät!

      Als Eupener möchte ich auf garkeinen Fall nach Verviers zur Notaufnahme fahren. Wir können auf Blumenkübel, teuerste Sportanlagen und kaum besuchte Kunstgalerien verzichten, aber nicht auf eine rund um die Uhr funktionierende Gesundheitsversorgung!

  3. Es muss gesagt werden!

    „Diese Truppe macht ja mal gar nichts was irgendwen in der DG weiterbringt.
    Vielleicht mal anfangen zu Arbeiten und das Märchenbuch schliessen.“

    Naja, Arbeiten soll die Regierung, bzw.deren Parteien, bzw“.Bewegungen“.Keineswegs „verrückt ist das, dass sowas von Vivant kommt“! Mitnichten : Vivant ist in der Opposition die einzige Partei die mal den Mund auftut, die 2 anderen „Oppositionsparteien“ halten sich vornehmlich mit Kritik usw. zurück, denn bei denen bleibt der Wunsch bei den nächsten Wahlen wieder mit ins „Regierungsbett“ genommen zu werden, da will man es sich nicht mit dem MP verderben, so wie die anderen früher bei dem „Roten Baron“; da kuschten sogar die eigenen Parteisoldaten. Insofern hat sich nach der Lambertz-Ära mit Cleverle auch nicht viel geändert. Zum Thema zurück : Dass Vivant solche Missstände anprangert, ist schlicht und einfach ihre Pflicht um somit die Mehrheit zu kontrollieren. Vetternwirtschaft ist auch in der DG kein Tabu!
    Wie gesagt, von SP und Ecolo ist in dieser Hinsicht nichts zu erwarten, eben aus den vorgenannten Gründen.

  4. Gründerin des Listchen in Büllingen

    Zu Frau Mantz: Sie schreiben Blödsinn. Vivant nimmt ihre Funktion als Opposition sehr ernst. Leider zeigen die Anregungen der Opposition nur beschränkt Wirkung. Der Giesskannensozialismus der DG zeigt eben seine Auswirkungen bei den Wahlen.
    Als ich die meine kleine Miniliste gegründet habe, musste ich mich zwangsläufig mit der Wahlgesetzgebung befassen. Da muss ich dem zuständigen Büro im Eupener Ministerium und der Gemeindepersonal in Büllingen ein Lob aussprechen. Normalerweise wird bei alten Listen gar nicht auf die Details geachtet. Man vertraut darauf es läuft schon richtig. Dem ist nämlich nicht so. Mir gingen die Augen auf, wie ich die seitenlange PDF gelesen habe. Im Prinzip dürfte keiner kandidieren, der in Abhängigkeit zum Ministerium, Staat oder Gemeinden stehen. Das schränkt die Kandidatenauswahl sehr ein. Also aktive Lehrkräfte (bezahlt von der DG), Polizisten, Zöllner…. haben im Prinzip Interessenkonflikte bei einer Kandidatur.
    Es ist an der Zeit diese Problematischen Zustände in der DG anzusprechen. Eine Schulleiterin kann nicht im Parlament sitzen, sich die Regeln und Verordnungen auf die eigene Arbeit zuschneiden. Schöffen sollten auch nicht im Parlament sitzen. Niemand kann 2 Ämter wirklich gut ausführen. die Postenhäufung dient nur der Brieftasche dieser Personen.

  5. DR ALBERN

    @ Irene Mantz, vielleicht wählen SIE beim nächsten Mal VIVANT!!! Dann können die auch in der DG etwas weiterbringen!!! Es ist doch die einzige Truppe, die mal im Sinne der Bürger, den Mund aufmacht!!! Dafür ist doch eine Opposition gedacht oder etwa nicht???

  6. Fabienne

    Verehrte Frau Mantz,
    Wie Sie richtig erkannt haben, geht es um „Pöstchen zu schanzen“! Das sind Tatsachen, keine Märchenstunde. Was Vivant betrifft: keine andere Partei macht dazu wirklich den Mund auf. Eigentlich wie immer, wenn es um „delikate“ Angelegenheiten geht, außer Vivant! Das nennt man Opposition. Gut so

    • Wunder oh Wunder

      Bezeichnend das die ganzen anonymen Tastenkrieger einstimmig Vivant vollkommen bedingungslos verteidigen. Sind vermutlich die selben Personen, die anonym hier alles und jeden diffamieren. Welche ein Wunder das dieser Schlag Mensch Vivant wählt. Wer den Wind säht…

    • Kommissarisch

      Sie wird Schulleiterin kommissarisch, weil sich sonst niemand gefunden hat. Was ist die Alternative, den Posten vakant zu lassen? Man kann froh sein, für diese Jobs die mit Verantwortung einhergehen noch jemanden zu finden. Man sieht es doch überall. Sie hat sich nicht angebiedert, nichtmal beworben. Das geht doch überall auch so aus den Presseberichten hervor.

  7. Irene Mantz

    Ich verurteile ausdrücklich diese Postenkummulierung.
    Da sollte in der Tat was passieren, und geschaut werden, dass Posten nicht kummuliert werden können, und vor allem nicht wie in Fällen von Frau Pauels.

    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Vivant sicherlich (und zum Glück) hier und da gute Oppositionsarbeit macht. Bestes Beispiel ist dieser Fall!
    Allerdings ist ein Großteil Ihrer Politik, Ihres Programms, Ihrer ansichten kompletter Blödsinn.
    Fast müsste man sich wünschen dass diese Möchtegernpolitiker mal an die Macht kommen, damit Ihr, die alles so schlecht reden mal erkennt wie man einen Karren so richtig an die Wand fährt.

  8. ein beschissener Landwirt

    Der Bock wird zum Gärtner gemacht. Typisch für die sancta ecclesia – C sp.

    Vivant versteht jedoch nicht, die Sachen zielführend zu präsentieren. Ich habe den Eindruck, dass den 4 Repräsentanten das geistige Rüstzeug fehlt.

    • Das geistige Rüstzeug???

      @ beschissener Landwirt

      Also wenn Jemand im Parlament der DG das Rüstzeug hat, dann ist es Balter – seine Rednerischen Auftritte sind DIE Highlights in den Diskussionen!

      • ein Mürringer

        zu das geistige Rüstzeug???

        Ich muss dem „beschissenen Landwirt“ Recht geben.

        Balter leidet doch an Logorrhö. Balter hat diesen krankhaft gesteigerten Rededrang, eindeutige Symptome von „Sprechdurchfall“ können diagnostiziert werden. Aus diesem Herrn Balter wäre allerdings mehr zu machen gewesen, wenn der Herr ihm eine grössere Kelle Weisheit zugeteilt hätte. Und das ist sein ganzes Problem : er will und kann nicht. …..

        • Gutachter

          ein Mürringer, aus Ihnen spricht der pure Neid! Der Balter ist nicht so schlau wie der Paasch, der wiederum trotzdem einen Berg von Schulden verursachte, die der Balter niemals gemacht hätte, das talent der guten Sprache und Reden liegt jedoch eindeutig beim Balter!? Diese Schulden-Corvée wird uns noch lange am Halse hängen, und dazu auch noch ,unseren Kindern. Sie scheinen sich ja in der Medizin aus zu kennen? Also merken sie sich das, der Balter macht seinen Job schon richtig! Und das spricht sich rund, schon seit langem!

        • Das geistige Rüstzeug?

          @ ein Mürringer

          … höre ich da Neid?

          Balter ist der beste Politiker der ganzen DG, schon alleine weil er auf die Einkünfte aus dieser Tätigkeit garnicht angewiesen ist. Er braucht sich nicht, wie die meisten unserer Politiker, an seinem Stuhl fest zu kleben, um nur sein Pöstchen nicht zu verlieren – das gibt ihm die Freiheit frei zu reden, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen … wer von all den Andern kann das schon!!

  9. Irene Mantz

    Was ich genau Meine wenn ich sage Vivant macht nichts was irgendwen in der DG weiterbringt habe ich mal in einigen Punkten niedergeschrieben (alles in Ihrem Programm nachzulesen – und meine Meinung dazu)

    * Schuldenkritik ohne echten Finanzierungsplan
    Vivant warnt vor rund 1 Mrd. € DG-Schulden und 20 Mio. € Zinsen, schlägt aber zugleich mehr Kindergeld, Gutscheine, kostenlose Schülerbeförderung, Betreuungsgeld und Pflegehilfen vor. Das ist widersprüchlich, solange keine detaillierte Gegenfinanzierung vorliegt.
    * „Bürokratie abbauen“ bleibt vage
    Vivant behauptet, durch Verwaltungsdurchforstung ließen sich „mehrere Millionen“ sparen, nennt aber vor allem rhetorische Fragen zu Ministern, Pressesprechern und Parlament. Das ersetzt keinen konkreten Stellen-, Aufgaben- oder Gesetzesplan.
    * Kindergeld-Gutscheine sind politisch attraktiv, aber problematisch
    Vivant will Kindergeld-Erhöhungen teils als nur in Ostbelgien einlösbare Gutscheine auszahlen. Das stärkt lokal vielleicht Geschäfte, beschränkt Familien aber in ihrer Wahlfreiheit und hilft wenig bei Ausgaben außerhalb der DG, etwa Miete, Energie oder Online-/Grenzeinkäufen.

    * Betreuungsgeld „kostenneutral“ ist nicht überzeugend belegt
    Vivant behauptet, Betreuungsgeld führe nicht zu Mehrkosten, weil weniger öffentliche Betreuung genutzt werde. Das ist eine Annahme, kein Nachweis: Fixkosten von Kitas, Personalplanung und Nachfrageeffekte verschwinden nicht automatisch.

    * Bildungskritik ist zu pauschal
    Vivant sagt, das Bildungsniveau sei „kontinuierlich gesunken“. Die DG nimmt zwar an PISA teil, aber pauschale Niedergangserzählungen brauchen genaue Trenddaten nach Fach, Jahrgang und Methodik; PISA 2022 war zudem durch COVID-Verwerfungen und Testformatwechsel besonders vorsichtig zu interpretieren.

    * Viele Forderungen liegen nicht sauber in DG-Kompetenz
    Die DG ist stark bei Bildung, Kultur, Familie, Sozialem und Teilen der Gesundheit zuständig; Rentenregelungen, große Steuerpolitik und viele Migrationsfragen liegen aber föderal oder anderswo. Wenn Vivant solche Themen im DG-Wahlprogramm stark betont, wirkt das teils größer als die tatsächliche Handlungsmacht.

    * „Klarheit und Wahrheit“ als Stilmittel statt Beweis
    Vivant stellt sich als Partei der „Wahrheit“ gegen „klassische Politik“ dar. Das ist politisches Framing, aber kein Argument. Wer Wahrheit beansprucht, muss Zahlen, Zuständigkeiten und Kosten transparent belegen.

    Meine Meinung in Kurzform: Vivant verbindet harte Sparrhetorik mit teuren Versprechen, bleibt bei Einsparungen unkonkret und arbeitet oft mit zugespitzten Behauptungen statt sauber durchgerechneter Politik.

    • Krisenmanagement

      @Frau Manz Ich weiss nicht welcher Partei sie angehören? Nur wer hat eigentlich die aktuellen Probleme verursacht. Wer hat bei der C-Plandemie mitgemacht? Wer hat den Kindern diese zeit angetan? Heimschule hat nicht überall geklappt. Einige Jahrgänge haben eklatante Lücken. Welche Ministerin empfiehlt Stoffe, als sicher und getestet? Alles war nachweislich gelogen. Noch empfiehlt diese Ministerin, Massnahmen, die der hohe Gesundheitsrat empfiehlt, ohne zu hinterfragen? Wie sind die Schulen aufgestellt? Wer war Bildungsminister in den letzten 20 Jahren? Die Bildungsmisere ist Fakt. In vielen Fällen haben Eltern, Kinder und Nachhilfelehrer dagegengesteuert. Der Unterricht ist oft mangelhaft. Der Sprachenunterricht ist eine Katastrophe. Frau Pauls fordert immer wieder die KI im Unterricht. Warum wohl? Unterrichten in der klassischen Art fordert Kraft und Einsatz. Es geht hier um eklatante Mängel des heutigen politischen Systems, indem immer mehr Menschen an ihre Grenzen kommen. Junge Eltern müssen immer mehr Belastungen stemmen. Die Kinderbetreuung ist verstaatlicht und mangelhaft. Wir haben kaum noch private Horecastrukturen in unseren Dörfern. Diese Dorfhäuser sichern die Stimmen bei den Wahlkämpfen und verhindern dringend notwendigen Veränderungen. Die Pflege ist in der Schieflage. Wer hat das verursacht? Warum bewerben sich wirklich fähige Menschen nicht mehr auf die Schulleiterposten in der DG? Jeder weiss doch, dass diese Posten politisch besetzt werden. Warum muss ein Schulleiter unbedingt eine Lehrkraft sein? Mir kommt dieses aktuelle System vor, wie eine DDR 2.0 vor. Wo hat die Vivant Fraktion eigentlich gelogen. Ja die Vivant Fraktion ist eine Gefahr für die aktuellen Strukturen. Diese Strukturen sind verkrustet und müssen anders aufgebaut werden.

  10. Ging es hier nicht um den Fall Stephanie Pauels?

    Es ist schon ein Unding, wenn man sich duzende Posten bezahlen läßt.

    Einst war René Hoffman, Schöffe in Sankt Vith, der Politiker mit den meisten Pöstchen in der DG. Jedoch im Gegensatz zu Frau Pauels machte er seine Arbeit richtig, denn sonst hätte die Post ihn nicht so lange als Mitarbeiter behalten.
    Grundsätzlich machte er auch seine Arbeit als Schöffe richtig, auch wenn die Opposition oft den Eindruck hatte, dass er vieles mit der Brechstange erledigte.

    Steffi Pauels hingegen las Ihre Wortmeldungen im Stadtrat entweder von ihrem Laptop ab, oder aber sie verzettelte sich in diversen Aussagen.
    So etwas würde ich nicht als gute Arbeit bezeichnen. Wenn man bedenkt, dass Herbert Grommes die Fragen an das Kollegium der Reihe nach immer an seine Oppostionskollegen deligierte, waren die Fragen der Frau Pauels vorprogrammiert und dienten lediglich dazu, die Zuschauer zu langweilen und die Stadtratssitzung in die Länge zu ziehen.

    Wenn die Arbeit der kommissarischen Direktorin des Athenäums St. Vith auch so erledigt wird, würde ich weder gerne dem Lehrkörper dort angehören noch auf dem Athenäum en Schüler sein.

  11. https://www.rtbf.be/article/les-reseaux-sociaux-sont-devenus-la-premiere-source-d-information-devant-les-medias-traditionnels-selon-le-digital-news-report-2026-du-reuters-institute-11742183
    Les réseaux sociaux sont devenus la première source d’information, devant les médias traditionnels, selon le Digital News Report 2026 du Reuters Institute
    …….
    //////
    Eine Entwicklung die sich auch in der DG zeigt. Die Gruppe der Menschen die noch uneingeschränkt glauben was sie im GE lesen oder im BRF hören wird jedes Jahr kleiner. Ältere Semester haben i.d.R. weniger Zugang zum Internet, manche haben keinen Internetanschluss und kennen nichts anderes als GE und BRF. Bei den mittleren, und vor allem den jüngeren Generationen, reift die Erkenntnis dass der ÖRR in erster Linie die Regierungspolitik stützt und weniger kritisch hinterfragt was offiziell als Wahrheit verkündet wird. Ohne OD würde GE und BRF eine Partei wie VIVANT so weit wie nur eben möglich ignorieren, nach dem Motto: „wen die Leute nicht kennen, den wählen sie auch nicht“….

    • Schön und gut

      Es schön und gut und teilweisecauch tichtig, was Sie da faseln, Dax

      Was Sie weglassen, weil Die in die Kategorie gehören, viele von der Flut an Informationen überfordert sind, nicht mehr erkennen was echt und was fake ist und sie so immer weiter von der Realität entfernen und immer radikaler werden in ihren Ansichten.

      Sie sind da ein gutes Beispiel.

  12. Vetter Juppi

    Die reinste Vetternwirtschaft in der DG, und nicht nhur da, sondern leider überall! Der Champion darin war unser karl Heinz, mit seinem Doppelposten bei der E U und in der DG! Eine Tatsache war, und içst auch, wenn jemand von der DG ohne Arbeit und Lohn wurde, konnte er sofort ans Mikro beim BRF, so u a die Frau Kelleter, und davor viele andere. Macht ruhig weiterso, einmal wird das alles sich rächen!

  13. PeterNichtLustig

    Die Unvereinbarkeitsregeln sind sowieso die größte Farce. Wie kann es sein, dass jemand mit Schöffenmandat ebenfalls im Parlament sitzen kann? Wohlwissend, dass die DG die Aufsichtsbehörde der angehörigen Gemeinden ist? Es ist wirklich schleierhaft, wie sowas erlaubt sein kann.

    • Krisenmanagement

      Seit die DG ihre eigenen Gemeinde beaufsichtigt, werden die eigenen politischen beschützt. Seit Frau Weykmans die Gemeindeaufsicht ausübte verlaufen alle Beschwerden im Eupener Sand. Die Gemeindeaufsicht müsste in Brüssel sein, um zu funktionieren.

  14. @ Mürringer,
    Ich glaube nicht dass Sie selbst intellektuell in der Lage sind die geistigen Fähigkeiten von Herrn Balter zu beurteilen. Das jedenfalls ergibt sich aus Ihrem Kommentar. Wenn Ihrer Meinung nach Balter an „Sprechdurchfall“ leidet, haben Sie meiner Meinung nach den Inhalt aus der von Ihnen zitierten “ Kelle “ selbst auch nicht erhalten

      • michlaustderaffe

        @Klara:
        Von „der Kante“ her auf alle anderen Mürringer zu schließen, zeugt wovon? … Dummheit? Verbortheit? Ein Freier, welche sie sitzen gelassen hat?
        Der Gründe gäbe es Einige! 🤭

        • ein Mürringer

          an Kelle und Klara : sie erinnern mich an eine verschworene Sekte, die ihrem Grossmeister hinterherhechelt.
          Sie verkennen zwei Fakten :

          1) bei den letzten Wahlen hat Balter Stimmen verloren und das wird sich beschleunigen, da die Leute nicht immer dieselbe Schallplatte hören wollen.
          2) Balter ist wirtschaftlich ein mittelprächtiger Zwerg. Man sollte ihm anraten, mehr Energie u.a. auf die Zubereitung seiner Fritten zu verwenden, da die schon sehr fade schmecken und gelegentlich heftige Gastritis hervorrufen. Wenn es mit der Politik nicht mehr so richtig läuft, zurück in die Küche……..

          • Mal langsam!

            ein Mürringer, nicht so schnell, wenn ich bitten darf!? Zu 1) warten sie mal ab bis zum nächsten mal! Da wird der jetzige Premier aber Stilaugen machen, wenn er überhaupt noch Lust hat, sich zur Wahl zustellen, nachdem was er und so alles an Schulden hinterlässt? Zu 2), wetten dass Sie es nicht soweit brachten wie der Balter? Ihre Produktionsstätte ist sicher nicht gerade so Gross? Guter Rat an sie: Neid war schon immer Gift für die Schlauheit! Daher hinsetzen, und 0 auf 10!

          • Christian Schoenberger

            Was für ein unsinniges Gerede. Herr Balter und ich sind sicherlich keine Freunde, aber man muss die Fakten anerkennen: Seine Unternehmen sind hervorragend geführt, und er selbst ist stets vor Ort und nah am Geschehen.

            Gerade im Online-Handel dreht Balter in Ostbelgien das größte Rad. In diesem Bereich könnte die digitale Industrie Ostbelgiens durchaus einiges von ihm lernen.

            • ein Mürringer

              Christian Schoenberger,
              Ihr bekannter Ruf sollte Sie dazu verleiten, zu schweigen…..
              Balters Vogelschisse stehen wahrscheinlich kurz vor der Börseneinführung….
              Leute, die Bilanzen lesen und prüfen, wissen was gemeint ist : viel Schall und Rauch.

              • Christian Schoenberger

                Mein bekannter Ruf hat dazu geführt, dass tausende Ostbelgier vor weiteren Millionenschäden bewahrt wurden. Über Balter mag man unterschiedlicher Meinung sein, doch eines steht fest: Als Unternehmer hat er seine Fähigkeiten bewiesen. Zudem versteckt er sich nicht im Parlament, sondern zeigt Präsenz und übernimmt Verantwortung.

  15. Akneverkäufer

    Was die Leitung vom Athenäum in St.Vith angeht, ist Frau Pauels ja nur ne Notlösung. Muss ja momentan ne Super-Stimmung da im Kollegium sein, da Frau Cindy Palm, ihres Zeichens Gemahlin von dem Herrn Balter, ja auch noch da rumdreht. Warum übernimmt sie denn nicht die Verantwortung? Gut, als Vivantler Verantwortung für irgendwas übernehmen, ist ja per se ein Paradoxon. Da steht Frau Palm ihrem Gatten ja in nichts nach…
    Frau Pauels ist an sich sehr engagiert, auch wenn sie, wie die meisten CSP-Leute viel redet, ohne wirklich etwas zu sagen. (Die Lehre bei Herbert Grommes hat gewirkt). Aber es ist ja wie es immer ist: wenn Leute für ne Liste gesucht werden, verstecken sich die Großtöner hinter ihren Gardinen. Da fehlen dann die Eier…
    Aber gut, vielleicht bringt der Vorstoß von Vivant etwas, und der Weg für Balters Gemahlin als Direktorin wird frei. Ein Schelm der Böses dabei denkt…

    • Akneverkäufer, ich versteh die Logik nicht

      also, die Gattin des Herrn Balter scheut sich, Verantwortung als Direktorin zu übernehmen…..und Herr Balter stiftet einen Komplott an, damit seine Gattin den Posten der Direktorin übernehmen kann?
      Hoffentlich sind Sie nur ein kleines politisches Licht…..

      • Vermute mal

        @….ich versteh die Logik nicht
        Tun sie doch nicht so als wenn sie nicht verstehen würden, was im Grunde bei der Vivant-Initiative dahinter steckt.
        Ich vermute, der Sonderdekretvorschlag dient dazu, Frau Balter den Weg zu bereiten.
        Es wird immer interessanter!
        Jetzt wird die gesetzgebende Gewalt in der DG schon von Vivant missbraucht, um Balters Frau nach vorne zu puschen.
        Balter der angebliche Saubermann, Vivant, das Deckmäntelchen!

        • Ceci n'est pas un complot

          Zuerst vermuten Sie… dann behaupten Sie ….. dass Vivant die gesetzgebende Gewalt in der DG missbraucht…
          Wie haben Sie das so schnell herausgefunden?
          Mich würden mal die Fakten zu dieser Behauptung interessieren, sofern es sie gibt.

          • Siegfried

            Die Vivant-Leute sollen ihr wirres Zeug einstellen; sie gehen vielen Leuten auf den Zeiger.Deren dummes Geschwätz wird dadurch nicht werthaltiger, dass es ständig wiederholt wird.

            Balter und seine drei Gesellen sollten einfach verstehen, dass sie einen begrenzten intellektuellen Horizont haben. Wenn bestenfalls Mittelmässigkeit und Dummheit die Welt regieren wollen, dann wird es gefährlich.

        • Vermute auch

          @ vermute mal,
          Dann belegen Sie doch diese Unterstellungen. Ihre Aussage grenzt schon an einer Verleumdung! Wenn Sie im nahen Osten Ähnliches über Politiker äußern würden , etwa gegen Merz, bekämen Sie Besuch von der Polizei

  16. Goethe-Leser

    Jetzt habe ich es geschnallt, was hier behauptet wird : Balter macht ein grosses Manöver, um seine Frau auf den Direktorenstuhl zu heben…..

    Wenn das stimmt, muss er sofort zurücktreten!!!!

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